Authentisch. Frisch. Aromatisch. Geschmorte Zucchini mit Paprikapesto ist ein mediterranes Gericht, das zur italienischen Hausmannskost zählt. Hier stehen der pure Geschmack im Vordergrund. So werden die weichen Zucchinis von einer samtigen Sauce aus Paprika und Parmesan umarmt, verleihen Pinienkerne dem ganzen eine knusprige Überraschung. Ob pur oder mit Pasta. Ob frisch oder eingekocht. Ein Löffel von diesem Gericht, um du hast das Gefühl am Küchentisch einer italienischen Nonna zu speisen.
Zucchini mit Paprikapesto | Foto: Linda Katharina Klein
Zucchini mit Paprikapesto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1 Paprika waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. 2. Bei 180°C Umluft im Ofen garen, bis die Haut blasen wird und sich dunkel verfärbt (circa 25 Minuten). 3. Pinienkerne goldbraun rösten und zur Seite stellen. 4. Zucchini waschen und in Stifte schneiden. 5. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 6. Knoblauch in Olivenöl anbraten. 7. Nach und nach die Zucchinistifte hinzugeben. 8. Möglichst selten durchmengen, damit sich Röstaromen bilden. 9. Sobald die Zucchini soviel Wasser verloren haben, dass sie eher kochen als braten, den Topf zudecken und die Zucchini bei schwacher Hitze weitere 20 Minuten schmoren lassen. 10. Zucchini mit Salz abschmecken. 11. Die Paprika mit den restlichen Zutaten (Parmesan zum Einkochen weg lassen und später frisch dazugeben) sowie ein wenig heißem (Nudel-)Wasser in ein hohes Gefäß geben und pürieren. 12. Mit der Zucchini und den Pinienkernen servieren oder zum haltbar machen, Pesto in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen und 90 Minuten bei 100° einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochvorgaben).
Arancini di riso sind kleine Gourmet-Bällchen! Ursprünglich aus Sizilien verwandeln sie eins der feinsten Gerichte der italienischen Küche in ein edles Fingerfood. Denn Aranci di riso bestehen aus mit Mozzarella gefülltem Risotto. Einen Hauch Orange, eine knusprige Kruste und schon entsteht ein aromatisches Häppchen, das nicht nur als Snack am Strand, sondern auch als exquisites Amouse-Guele und raffinierte Vorspeise zu glänzen vermag.
Arancini di riso von Einmal Nachschlag, bitte! | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (1 Tag): 1. Parmesan reiben 2. Mit einer Reibe etwa einen Teelöffel an Orangenzesten abziehen. 3. 60 Milliliter Olivenöl erhitzen und ein Lorbeerblatt hinzugeben. 4. Risottoreis anbraten, bis ein nussiger Duft entsteht. 5. Mit Weißwein ablöschen und unter ständigem Rühren verkochen. 6. Safran hinzufügen. 7. Unter ständigem Rühren 100 Milliliter Fond hinzugeben und in den Reis einarbeiten. Wiederholen bis der komplette Fond vom Reis absorbiert wurde. 8. Orangenzesten, Parmesan und einen Teelöffel Salz untermengen und die Reismasse auf einem kalten Blech verstreichen und abdecken. 9. Risotto über Nacht ruhen lassen. 10. Risotto in 20 Portionen einteilen. 11. Eine Portion in der Handfläche flach drücken, einen Mini-Mozzarella in die Mitte geben und das Risotto um den Mozzarella herum zusammendrücken. 12. Vorgang wiederholen und auf diese Weise 19 weitere Arancini formen. 13. 250 Gramm Mehl, ein Teelöffel Salz mit 350 Milliliter Wasser vermengen, bis eine samtige Masse entsteht. 14. Arancini erst ins Mehlbad tunken, dann vorsichtig in Paniermehl wenden. 15. Öl auf circa 160 Grad erhitzen. Alternativ einen Kochlöffel ins Öl halten und warten, bis am Griff viele Blasen blubbern. 16. Arancini in kleinen Portionen nacheinander frittieren (und ggf. im Öl wenden), bis sie goldbraun sind. 17. Kurz auf einem Holzbrett abtropfen lassen und möglichst noch heiß servieren.
Saftige Zucchini, fein gerollt als perfektes Appetithäppchen. Zucchini-Röllchen eignet sich perfekt als Amuse-Gueule, Komponente in Vorspeisen-Kompositionen aber auch Topping auf Risotto & Co. So sind die kleinen Leckerbissen, nicht nur besonders schön anzuschauen, sondern auch sehr aromatisch im Geschmack. Wir lieben sie besonders mit einer leichten Knoblauchnote und reichen sie mit anderen Antipasti zu geröstetem Brot.
Zucchini-Röllchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (circa acht Röllchen): 2 kleine Zucchinis | 4 Esslöffel hochwertiges Olivenöl | 1 Zehe Knoblauch | Salz
Zucchini-Röllchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen. 2. Knoblauchzehe andrücken und dazugeben. 3. Zucchinis der Länge nach in jeweils circa vier Scheiben schneiden. 4. Die erste Hälfte der Zucchinischeiben im Olivenöl von beiden Seiten anbraten, bis diese Farbe nehmen und weich bzw. biegsam nehmen. 5. Vorgang mit der zweiten Hälfte der Zucchinischeiben wiederholen. 6. Währenddessen die bereits gebratenen Scheiben salzen und schon aufwickeln bzw. eindrehen. 7. Die eingedrehten Röllchen entweder auf der Seite mit dem überlappenden Stück positionieren und so auskühlen lassen oder mit Hilfe eines Zahnstochers fixieren. 8. Die zweite Hälfte ebenfalls einrollen und das ganze lauwarm oder komplett ausgekühlt servieren.
Zartschmelzender Burrata, fruchtige Feige, knuspriger Prosciutto. Bei dieser Komposition stehen die hochwertigen Produkte im Vordergrund. Einfach auf Salat drapiert und mit karamellisierten Walnüssen gereicht, entfalten diese so ihr volles Aroma – und erhalten die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Ein Gericht, so leicht und doch so bestimmt, dass es das ganze Jahr über als Vorspeise oder leichter Hauptgang gereicht werden kann.
Burrata mit Feigen & Prosciutto | Foto: Linda Katharina Klein
Burrata mit Feigen & Prosciutto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Salat waschen und trocken schleudern. 2. Olivenöl, Balsamico und Honig zu einem Dressing aufmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Walnüsse ohne Fett in eine Pfanne geben, mit Puderzucker bestreuen und behutsam karamellisieren lassen. Dann aus der Pfanne nehmen. 4. Prosciutto in der Pfanne knusprig braten. 5. Währenddessen den Salat mit dem Dressing vermengen. 6. Burrata und aufgeschnittene Feigen auf dem Salat drapieren. 7. Speck auf den Burrata legen und das Ganze sofort servieren.
Klassisch. Mild. Cremig. Kohlrabigemüse ist ein Gericht der deutschen Küche und zählt zur Hausmannskost. Meist wird es in einer sämigen, weißen Sauce auf Béchamel-Basis gereicht. Auch ich mache Kohlrabi-Gemüse nach Omas Art mit einer Mehlschwitze, die mit dem Gemüsesud aromatisiert wird. Traditionell zu Schweinefilet, Frikadellen und Rinderrouladen mit dunkler Sauce gereicht, essen wir das Gericht heute besonders gerne als vegetarische bzw. vegane Version mit Salzkartoffeln oder Klößen.
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kohlrabi schälen, dann in 1,5 Zentimeter dicke Scheiben und anschließend in 1,5 Zentimeter breite Stifte schneiden. Diese halbieren, sodass mundgerechte Stifte entstehen. 2. Kohlrabi in Salzwasser circa 15-20 Minuten gar kochen. Die Kohlrabi-Stifte sollen weich sein, aber noch genug Biss haben, um nicht auseinanderzufallen. 3. Kohlrabi abschütten (Sud auffangen) und kurz ausdampfen lassen. 4 In der Zwischenzeit 50 Gramm Butter in einem Topf schmelzen, dann vier Esslöffel Mehl unterrühren und mit 600 Milliliter Gemüsefond oder Kohlrabi-Sud ablöschen. 5. Sahne hinzugeben und Sauce kurz aufkochen lassen, dann mit Salz und Zucker abschmecken und vorsichtig mit den Kohlrabi-Stiften vermengen.
Gebratene Reisnudeln, süß-saure Sauce, Sprossen, Shrimps und geröstete Erdnüsse. Pad Thai gilt als thailändisches Nationalgericht und verzaubert Einheimische wie Touristen gleichermaßen. Mein Freund hat ein Jahr in Thailand gelebt, auf Koh Tao als Tauchlehrer gearbeitet und so das klassische Pad Thai kennen und lieben gelernt. Eine Erinnerung, so stark, dass er auch daheim nicht auf sein Lieblingsgericht verzichten kann. So gibt es auch viele Jahre später und hunderte Kilometer entfernt bei uns authentisches Pad Thai.
Pad Thai mit Shrimps | Foto: Linda Katharina Klein
Pad Thai mit Shrimps | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Reisnudeln in der Mitte durchschneiden und eine Stunde lang in Wasser einweichen. 2. In der Zwischenzeit Palmzucker, Fischsauce und Tamarindenpaste zu einer Sauce vermengen. 3. Shrimps entdarmen und gründlich waschen. 4. Knoblauch und Schalotten schälen und fein hacken. 5. Tofu und Schnittlauch in mundgerechte Stücke schneiden. 6. Eier verquirlen. 7. Öl in einem Wok erhitzen und die Shrimps darin von beiden Seiten anbraten, dann herausnehmen. 8. Jetzt den Tofu, die Schalotten und den Knoblauch zusammen mit dem Rettich, den Chiliflocken und den getrockneten Shrimps in den Wok geben und anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. 9. Jetzt die abgeschütteten Reisnudeln hinzugeben und die Sauce darüber gießen. 10. Sobald die Nudeln die Sauce aufgesogen haben, etwas Platz im Wok machen und die Eier unter Rühren garen. 11. Alle Wokzutaten gut miteinander vermengen und circa ein bis zwei Minuten weiter braten. 12. Die Shrimps sowie jeweils die Hälfte des Schnittlauchs, der Erdnüsse und der Sprossen dazugeben und gut vermengen. 13. Pad Thai anrichten und mit Sprossen, Erdnüssen und Schnittlauch sowie frisch aufgeschnittenen Limetten servieren.
Saftiges Pulled Pork, aromatische Saucen und frisch gebackene Burger Buns: Pulled Pork Burger sind das Highlight bei jedem BBQ. Wir servieren sie gerne zum Selbstzusammenbauen mit verschiedenen Saucen und Salaten. So kann jeder selbst entscheiden, ob er seinen Burger lieber mit cremigem Cole Slaw oder veganem mexikanischem Cole Slaw möchte. Und ob als er Sauce lieber South Carolina Mustard Sauce, Hot Sauce, Biersauce oder BBQ-Sauce haben mag. Das Ergebnis: Ganz viele verschiedene Burger Kreationen und jede Menge glücklicher Gesichter.
Puller Pork Burger | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten Pulled Pork (10 Portionen): 2 Kilo Schweinenacken am Stück ohne Knochen | 200 Milliliter Bier-Mop oder eine andere Mop Sauce | 100 Gramm Dry Rub | 60 Gramm Senf
Zubereitung Pulled Pork (30 Stunden): 1. Schweinenacken erst mit dem Senf, dann mit dem Dry Rub einmassieren, sodass das Fleisch außen komplett trocken ist. 2. Fleisch in eine Box geben und für 24 Stunden im Kühlschrank lagern. 3. Ofen auf 130° Grad Ober/Unterhitze vorheizen. 4. Ein Bratenthermometer ins Fleisch stecken und den Schweinenacken auf einem Gitter in den Ofen schieben. Darunter eine Ofenform zum Auffangen der Säfte platzieren. 5. Den Schweinenacken während des Bratvorgangs immer wieder mit der Mop Sauce übergießen. 6. Sobald das Bratenthermometer 90 Grad anzeigt (Dauer je nach Fleischstück 4,5-5 Stunden), den Ofen ausschalten, kurz die heiße Luft raus lassen, die Ofentüre wieder schließen und das Fleisch eine Stunde ruhen lassen. 7. Fleisch vor dem Servieren mit zwei Gabeln auseinander zupfen.
Zubereitung Burger Buns (4,5 Stunden): 1. Zwei Esslöffel Mehl, mit zwei Esslöffeln Wasser und vier Esslöffeln Vollmilch vermischen und in einem Topf erhitzen, bis eine klebrige Masse entsteht. Diese bei Seite stellen. 2. Restliches Mehl (bis auf einen Teelöffel), Trockenhefe mit Salz und Zucker vermischen. 3. Milch leicht erwärmen. 4. Milch, ein Ei und ein Eigelb in den Teig einarbeiten (dies kann einige Zeit dauern). 5. Dann stückchenweise die Butter in die Masse einarbeiten. 6. Teig an einem warmen Ort abgedeckt zwei Stunden gehen lassen. 7. Teig in acht Stücke teilen, zu Burgerbrötchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und abgedeckt nochmals zwei Stunden gehen. 8. Ei mit einem Esslöffel Milch vermengen und die Buns damit bestreichen. 9. Burger Brötchen bei 180° für zwanzig Minuten backen.
Zubereitung cremiger Coleslaw (15 Minuten ohne Ruhezeit): 1) Karotten schälen, Weißkohl von den äußeren Blättern sowie dem Strunk befreien und alles in grobe Stücke zerteilen. 2) Mit Hilfe einer Küchenmaschine ohne Handreibe zu feinen Streifen verarbeiten. 3) Zitronen auspressen. 4) Zitronensaft, Joghurt, saure Sahne und braunen Zucker unter den Salat Mengen. 5) Über Nacht durchziehen lassen. 6) Nochmals durchmengen und servieren.
Zubereitung Mexican Cole Slaw (15 Minuten): 1. Äußere Blätter und Strunk des Rotkohls entfernen und den Rest in Streifen schneiden. 2. Karotten schälen und raspeln. 3. Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. 4. Chilies in Streifen schneiden (wer es nicht so scharf möchte, entfernt die Kerne). 5. Blätter vom Koriander abzupfen, Stile fein hacken. 6. Alles miteinander vermengen. 7. Olivenöl, Limettensaft, Zucker und Salz zu einem Dressing vermischen. 8. Dressing in den Salat einmassieren und direkt servieren oder erst kühl stellen und durchziehen lassen.
Zubereitung Hot Sauce (90 Minuten): 1. Tomaten waschen und das Kerngehäuse entfernen. 2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. 3. Chillies ebenfalls grob hacken und zusammen mit den Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl glasig braten. 4. Tomatenwürfel, Apfelsaft, Apfelessig, Zucker und Salz hinzugeben und zusammen aufkochen. 5. Hot Sauce 30 Minuten köcheln lassen, dann pürieren und passieren. 6. Hot Sauce zurück in den Topf geben und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. 7. Zum haltbar machen, Sauce bei 100 Grad erhitzen 90 Minuten einkochen lassen (bitte beachte hierzu auch die genauen Einkoch-Vorgaben).
Zubereitung BBQ-Sauce (5 Minuten): 1. Knoblauchzehen ganz fein hacken. 2. Zusammen mit den anderen Zutaten vermengen. 3. Zum haltbar machen, Sauce in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen und 30 Minuten bei 90° einkochen (bitte beachte hierzu auch die genauen Einkoch-Vorgaben)
ZubereitungSouth Carolina Mustard Sauce(1 Minute): 1. Alle Zutaten miteinander vermengen, bis eine cremige Masse entsteht. 2. Bis zum Servieren kalt stellen.
Zubereitung Bier-Sauce (190 Minuten): 1. Gemüse grob hacken und 60 Minuten bei 200° rösten. Wenn ihr parallel ein Braten etc. im Ofen habt, passt die Temperatur und Garzeit gerne entsprechend an. 2. Geröstetes Gemüse in einen Topf geben mit Fond übergießen und 30 Minuten lang aufkochen. 3. Fond passieren (Gemüse nicht pürieren oder durchs Sieb drücken) 4. Fond nochmal durch ein extra feines Sieb geben und stark erhitzen. 5. Fond 30 Minuten lang einreduzieren, dann mit Stout auffüllen (falls beim Kochen/Braten/Grillen eures Gerichts Bratensatz entstanden ist, könnt ihr diesen an dieser Stelle hinzugeben) und erneut bis auf die gewünschte Konsistenz einreduzieren lassen. 6. Falls ihr nicht die ganze Sauce benötigt, könnt ihr diese in einer Eiswürfelform portionsweise einfrieren.
Die Nährwertangaben findest du auf der jeweiligen Rezept-Seite.
Fleischbällchen in Tomatensauce
Tomatig. Weich. Aromatisch. Fleischbällchen in Tomatensauce sind ebenso simple wie raffiniert. Spätestens seit Susi & Strolch ist das italienische Gericht weltberühmt. Ich verrate dir, wie du original italienische Fleischbällchen zauberst, die nicht nur jede italienische Nonna stolz machen, sondern auch deine Gäste verzaubern: Mein Geheimtipp: Salsiccia statt Hackfleisch verwenden. Die meist mit Fenchelsamen aromatisierte Rohwurst verleiht deinen Hackbällchen dieses ganz besondere Aroma, das dir das Gefühl gibt, am Mittagstisch einer italienischen Großfamilie zu sitzen.
Fleischbällchen in Tomatensauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Basilikum fein hacken. 2. Ein Viertel des Basilikums bei Seite legen, den Rest in einem Topf mit den passierten Tomaten, Zucker und Salz vermengen und auf kleiner Flamme ganz leicht köcheln lassen. 3. Zwiebel und Knoblauch schälen und sehr fein hacken und mit dem Basilikum in eine Schüssel geben. 4. Die Würste ausdrücken und das Brät zusammen mit einem Ei und zwei Esslöffeln Semmelbröseln ebenfalls in die Schüssel geben. 5. Hackfleischmasse gut vermengen, bis eine homogene Masse entsteht. 6. Mit angefeuchteten Händen kleine Fleischbällchen (circa 12 Stück) formen. 7. Die Hackbällchen vorsichtig in die Tomatensauce legen und darauf achten, dass die Fleischbällchen mit der Sauce bedeckt sind. 8. Die Hackbällchen auf kleiner Flamme in der Sauce 30 Minuten gar ziehen lassen. 9. Direkt servieren oder bei 100 Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Pink. Cremig. Mit dem Geschmack des Meeres. Taramosalata bzw. Tarama ist eine griechische bzw. türkische Vorspeise aus Fischrogencreme. Mit Pita oder geröstetem Brot gereicht ist sie der perfekte Einstieg in ein mediterranes Menü oder Snack für zwischendurch.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel schälen und vierteln. 2. Brot in grobe Würfel schneiden. 3. Zitrone auspressen. 3. Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren. 4. Falls noch nicht cremig genug, gegebenenfalls noch etwas Öl nachgeben.
Zitronig. Sämig. Verführerisch. Zitronen-Risotto ist ebenso edel wie schlicht. Wir schlemmen es genau so gern bei einem schicken Dinner als auch gemütlich aus einer Schüssel auf der Couch. Probiere es selbst und überrasche deine Gäste, deine Geschmacksnerven und dich selbst.
Zitronen-Risotto | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 280 Gramm Risotto-Reis | 100 Gramm Zwiebel | 2-3 Zitronen (je nach Größe) | 10 ml Olivenöl | 1 Lorbeerblatt | 75 ml trockener Weißwein | 500 Milliliter Gemüsefond | 70 Gramm Parmesan | 0,5 Teelöffel schwarzer Pfeffer | circa 2 Teelöffel Salz | Basilikum zur Dekoration
Zitronen-Risotto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (25 Minuten): 1. Zitronenzesten ablösen. 2. Zwiebel schälen und fein würfeln. 3. Zwiebeln glasig anbraten, dann ein Lorbeerblatt hinzugeben 4. Risottoreis hinzugeben und unter Rühren anbraten, bis ein nussiger Geruch entsteht. 5. Mit Weißwein ablöschen. 6. Zitronenzesten und 100 Milliliter Fond dazugeben, unter Rühren einreduzieren. 7. Bevor der Reis wieder brät statt kocht, erneut mit etwas Fond aufgießen. 8. Vorgang wiederholen, bis der komplette Fond verkocht wurde. 9. Deckel auf den Topf geben, Topf von der Hitze nehmen und das Risotto zehn Minuten gar ziehen lassen. 10. In der Zeit den Parmesan reiben. 11. Parmesan unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Basilikumblatt dekoriert servieren.
Tomatig. Würzig. Intensiv. Wir lieben diese schnelle Tomatensauce. Dafür sind einfach immer alle Zutaten im Haus. Und durch die eingelegten Sardellen wird die Tomatensoße besonders aromatisch. Das Ergebnis: Die perfekte Soße für Pasta, Gnocchi & Co. Knallrot und verdammt lecker!
Tomatensauce mit Sardellen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 400 Gramm Cocktailtomaten aus der Dose | 125 Gramm Sardellenfilets in Öl | 30 Gramm Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1,5 Teelöffel Salz
Tomatensauce mit Sardellen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. 2. Etwas Öl aus der Sardellenbüchse in einen Topf gießen und Knoblauch und Zwiebeln darin glasig braten. 3. Sardellen samt restlichem Öl sowie die Tomaten in den Topf geben. 4. Mit Salz abschmecken.
Frittierte Sardellen, ein Spritzer Zitrone und schon hast du Spanien auf der Zunge. Boquerones fritos sind eins der bekanntesten Tapas-Gerichte. Rustikal. Knusprig. Frisch. Hier werden die kleinen Fische im Ganzen frittiert. Das Ergebnis: Mediterranes Fingerfood, das begeistert.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Pflanzenöl in einem Topf erhitzen. 2. Sardellen gründlich waschen und trocken tupfen. 3. Mehl, Semmelbrösel, Salz und Pfeffer mischen. 4. Sardellen in der Mehl-Mischung panieren und circa vier Minuten im heißen Fett ausfrittieren, bis sie knusprig sind. 5. Kurz abtropfen lassen, dann mit Zitronenspalten servieren.