Klassisch. Einfach. Und doch genial. Gebackener Hokkaidokürbis ist hierzulande vielleicht das beliebteste Kürbisgericht. Kein Wunder, backt sich sich der Kürbis doch quasi wie von selbst. Nicht mal schälen muss man ihn. An kalten Tagen ein würzig duftendes Blech aus dem Ofen zu ziehen hat, da schon etwas ganz besonderes. Wir servieren Hokkaido dabei am liebsten mit einem Sour-Creme-Dip.
Gebackener Hokkaido-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Gebackener Hokkaido-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Hokkaido waschen, halbieren und Kerngehäuse entfernen. 2. Kürbis auf die Schnittfläche lege und in circa 1,5 cm breite Kürbisspalten schneiden. 3. Kürbisspalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Olivenöl beträufeln und bei 180° 25 Minuten backen. 4. Nachdem servieren salzen.
Orangengelee ist ein süßes Gelee, das Desserts aber auch herzhafte Gerichte hervorragend akzentuiert. So harmoniert es perfekt mit dunklem Geflügelfleisch aber auch Wild, kann darüber hinaus in Perlen-Form auch auch Nachtisch verfeinern oder fruchtige Zwischenschichten oder Toppings für Desserts im Glas darstellen. bei Süßspeisen harmoniert es dabei optimal mit dunkler Schokolade und Vanille-Noten, wie sie sich zum Beispiel in Panacotta und Mousse au chocolate finden.
Zubereitung (30 Minuten): 1. 100 Milliliter Orangensaft mit der Stärke mischen. 2. Restliche Zutaten mischen und aufkochen. 3. Stärkemischung mit einem Schneebesen unterrühren. 4. Orangengel zum aushärten in Formen geben oder am Stück auskühlen lassen und dann zurecht schneiden.
Zum Grillen, zu Weihnachten, zum Picknick oder einfach Zwischendurch. Kartoffelsalat schmeckt nach Kindheit, ist besonders cremig und lässt sich perfekt vorbereiten. Jetzt kannst du dieses Gericht auch ganz einfach in vegan zaubern.
Veganer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Veganer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kartoffeln ungeschält gar kochen (ja nach Größe circa 20 Minuten). 2. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 3. Währenddessen Schnittlauch in feine Ringe schneiden und mit den restlichen Zutaten zu einem Dressing vermengen. 4. Kartoffeln noch warm schälen, in Scheiben schneiden und vorsichtig mit dem Dressing vermengen.
Einmal probiert und du wirst sie immer wieder wollen! Bánh Baos sind vietnamesische Hefeklöße, die mich Hackfleisch und Gemüse gefüllt und über Wasserdampf gegart werden. Im Mund fühlen sie sich wie kleine Geschmacksexplosionen an. Wir lassen das klassische hartgekochte Ei auf der Füllung gerne weg und servieren sie stattdessen in einer komplett veganen Version. Mit einem würzigem Dip dazu, hast du dann das Gefühl inmitten der Garküchen von Hanoi zu speisen.
Zubereitung (170 Minuten): 1. Mehl, Hefe, Zucker und Backpulver vermengen und mit 1,5 Esslöffel Reisöl und 125 Milliliter zu einem geschmeidigem Teig verkneten. 2. Teig abgedeckt zwei Stunden gehen lassen. 3. In der Zwischenzeit Shiitakepilze in 200 Milliliter Wasser einweichen. Pak Choi und Frühlingszwiebeln waschen und fein hacken. 4. Karotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. 5. Nach 30 Minuten die Shiitakepilze aus dem Wasser nehmen ausdrücken und in feine Würfel schneiden. 6. Hackfleisch mit Karotten, Knoblauch, Pak Choi und Shiitakepilze in Reisöl braten, bis das Hackfleisch krümelig und alle Flüssigkeit verdampft ist. 7. Füllung mit Sojasauce, Sesamöl und Zucker würzen und dann abkühlen lassen. 8. Aus zwei Blatt Backpapier jeweils 12 Quadrate ausschneiden. 9. In der restlichen Zeit kannst du einen Dip für deine Bánh baos vorbereiten. 10. Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Teigreste erneut verkneten, wieder ausrollen und weitere Kreise ausstechen. 11. Auf jeden Kreis mit den Fingern etwas auseinander ziehen, dann zwei Esslöffel Füllung darauf geben. 12. Kreis an den gegenüberliegenden Punkten anheben, sodass die Füllung wie in einer Hängematte hängt. Dann diese Punkte fest zusammendrücken, sodass der Teig zusammenklebt. Jetzt die zwei gegenüberliegenden Punkte der anderen Himmelrichtungen ebenso zusammendrücken, sodass ein kleines Täschchen entsteht. Vorgang mit den Punkten aus den Zwischenräumen wiederholen und die entstandene Spitze leicht eindrehen. 13. Den Bao Bun auf ein Backpapier-Quadrat setzen, die Ecken vom Backpapier am Bun hochdrücken und diesen in einen Bambus-Dämpfer setzen. Auf jeder Ebene sollten acht Buns Platz finden. 14. Bánh baos circa 20 Minuten dämpfen, dann direkt servieren.
Frisch gebacken, herrlich duftend und perfekt zum Dippen. Wenn es bei uns Tapas gibt, gehört auch immer frisch gebackenes Brot dazu. Für Aioli, Mojo rojo, Mojo verde – mit dem richtigen Tapas-Brot steht einem ausgiebigen Dippen und Tunken nichts mehr im Wege.
Zubereitung (130 Minuten): 1. Mehl, Salz, Zucker, Hefe in einer Schüssel mischen. 2. Wasser und zwei Esslöffel Olivenöl untermengen und kneten, bis ein samtiger Teig entsteht. 3. Schüssel abdecken und den Teig eine Stunde gehen lassen. 4. Teig in acht Stücke teilen, Tapas-Brote formen und diese nochmals 60 Minuten gehen lassen. 5. Tapas-Brote bei 220 Grad 15 Minuten backen. 6. Tapas-Brötchen aus dem Ofen nehmen und direkt mit Olivenöl einpinseln.
Röstkartoffeln sind meine vielleicht liebste Kartoffelbeilage. Super einfach und einfach köstlich. Schonend gekocht, gepellt und dann in Öl knusprig ausgebraten, erhalten sie ihren ganz besonderen Geschmack. Wenn du magst, kannst du sie auch im Ofen backen, aber in der Pfanne geschwenkt, werden sie von allen Seiten knusprig.
Karamellisierte Röstkartoffeln | Foto: Linda Katharina Klein
Karamellisierte Röstkartoffeln | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Kartoffeln je nach Größe circa 20 Minuten gar kochen. 2. Kartoffeln abschütten und zehn Minuten abkühlen lassen. 3. Kartoffeln schälen und mit Olivenöl in eine Pfanne geben. 4. Kartoffeln braten, dann mit Puderzucker bestäuben und weiterbraten, bis diese außen knusprig sind. Dazu gelegentlich in der Pfanne schwenken. 5. Kartoffeln salzen und servieren.
Frisch. Leicht. Gesund. Kräuterquark glänzt als gesunder Dip und als Aufstrich. Er passt perfekt zu Pellkartoffeln und Röstkartoffeln, schmeckt auf Röstbrot, Körnerbrot sowie Baguette und ist der perfekte Dip für Gemüsesticks.
Zubereitung (3 Minuten): 1. Kräuter sehr fein hacken. 2. Kräuter mit Quark, Salz und Pfeffer vermengen. 3. Optional etwas Milch hinzugeben, damit der Quark cremiger wird und sich besser als Dip eignet.
Weicher Reis in einem Mantel aus saftigen Weinblättern. Gefüllte Weinblätter sind eine raffinierte Vorspeise, die sich auch prima als Beilage zum Hauptgericht macht. Ein bisschen Zitronenabrieb, ein bisschen Minze. Viel mehr braucht es nicht, um aus den liebevoll eingewickelten Paketen kleine Geschmacksbomben zu machen.
Gefüllte Weinblätter | Foto: Linda Katharina Klein
Gefüllte Weinblätter | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Die Weinblätter in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen. 2. Weinblätter abschütten und mit kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. 3. Weinblätter vorsichtig ausdrücken und zum Abtropfen auf ein Holzbrett geben. 4. Zwiebel schälen, fein würfeln und in Olivenöl glasig braten. 5. In einer Schüssel Rundkornreis mit Minze, dem Abrieb einer Zitrone, Salz und Pfeffer vermengen und dann die Zwiebel untermischen. 6. Je nach Größe und Dicke der Weinblätter zwei bis drei Blätter leicht versetzt übereinander legen und den Stil abbrechen. 7. Zwei Teelöffel Reisfüllung auf den unteren Rand der Weinblätter geben, erst die Seiten einklappen und dann fest einrollen. Darauf achten, dass es keine Lufteinschlüsse gibt und das Weinblatt mit der „Öffnung“ nach unten auf einem Brett zwischenlagern. Bis auf 3-4 Blätter restliche Weinblätter ebenfalls füllen. 8. Drei bis vier Weinblätter auf den Boden eines Topfes legen. Darauf die gefüllten Weinblätter (möglichst dicht aneinander) platzieren. 9. Zitronensaft über die Weinblätter geben und den Topf mit Wasser auffüllen, bis die Weinblätter mit Wasser bedeckt sind. 10. Zum Beschweren einen Teller auf die Weinblätter legen. 11. Wasser zum Kochen bringen und Weinblätter ab dann 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. 12. Wasser abgießen und Weinblätter vorsichtig aus dem Topf nehmen und auf einem Holzbrett ausdampfen lassen. 13. Weinblätter servieren oder in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Glas geben, mit Olivenöl bedecken und im Kühlschrank lagern.
Ein Salat, der unkomplizierter nicht sein könnte. Mais-Bohnen-Salat ist nicht nur schnell gemacht, sondern auch perfekt, wenn du gerade keine frischen Zutaten da hast und dir trotzdem einen kleinen Salat zaubern möchtest. Wir nehmen ihn gern mit ins Büro, servieren ihn als beliebte Grillbeilage oder genießen ihn auf unseren Camping-Urlauben in der Wildnis.
Mais-Bohnen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 kleine Beilagensalate): 1 Glas Mais (ca. 340 Gramm) | 1 Glas Kidneybohnen (circa 350 Gramm) | 1 kleine Zwiebel (ca. 30 Gramm) | 2 Esslöffel Olivenöl | 2 Esslöffel hellen Balsamico oder Zitronensaft | 1 Teelöffel Kräuter der Provence | 1 Teelöffel Salz | 0,5 Teelöffel Pfeffer | 1 Prise Zucker
Mais-Bohnen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (3 Minuten): 1. Zwiebel schälen und fein würfeln. 2. Mais und Bohnen abschütten. 3. Olivenöl, Säure, Kräuter, Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing vermengen und zum Salat geben.
Wusstest du, dass Butternuss-Kürbis eine beliebte Zutat der indischen Küche ist? Zusammen mit Ingwer, Knoblauch und Gewürzen wie Kreuzkümmel, Kurkuma und Garam Masala entsteht ein ebenso klassisches wie fantastisches Gericht. Perfekt, um dich an kalten Herbsttagen zu wärmen und deine Geschmacksnerven auf eine Reise nach Indien zu schicken.
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kürbis halbieren, schälen, die Kerne entfernen und in mundgerechte Würfel schneiden. 2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3. Ingwer und Knoblauch schälen und fein reiben. 4. Cashewnüsse grob hacken. 5. In einem Wok oder einer tiefen Pfanne Öl erhitzen, Senfkörner hinzugeben und warten bis diese „ploppen“. 6. Sofort Kreuzkümmel, Cashews, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch hinzugeben. 7 Sobald die Zwiebeln glasig sind, Salz, Kurkuma, Koriander, Chilipulver und Zucker unterrühren. 8. So viel Wasser hinzugeben, dass der Kürbis zur Hälfte bedeckt ist und zwanzig Minuten schmoren. 9. Falls sich (ja nach Kochgerät) zu viel Wasser angesammelt haben sollte, dieses abschöpfen. 10. Mit Garam Masala abschmecken und frischem Koriander servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser einfüllen und diese bei 100 Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu die genauen Einkochvorgaben).
Deftig. Würzig. Wie von Oma. Grünkohl ist das perfekte Wintergericht, denn es steckt voller Vitamine und wärmt dich von innen. Langsam in Fond geschmort und mit Senf, Zucker und Pfeffer gewürzt entfaltet der Kohl so sein volles Aroma. Statt Pinkel, Kassler und Mettenden kannst du den Grünkohl dabei auch ganz einfach mit veganen Bauern-Knackern zubereiten.
Grünkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 700 Gramm Grünkohl | 100 Gramm Zwiebel | 25 Gramm (vegane) Butter | 400 Milliliter Geflügelfond oder Gemüsefond für eine vegane Version| 2 Esslöffel Senf | 1 Esslöffel Salz | 1 Esslöffel Zucker | 1 Teelöffel Pfeffer | 300 Gramm Mettenden oder 300 Gramm vegane Bauern-Knacker mit einem Esslöffel Öl
Grünkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (80 Minuten): 1. Grünkohl gründlich waschen und die Blätter von den Stilen zupfen. 2. Grünkohl in heißem Wasser drei Minuten blanchieren, dann abschütten und ausdrücken. 3. Zwiebel schälen und fein würfeln. 4 Mettenden bzw. Bauern-Knacker (hier zusätzlich ein Esslöffel Öl verwenden) in einem großem Topf rundherum anbraten, dann herausnehmen. 5. Zwiebeln im Bratensatz glasig braten, dann Grünkohl hinzugeben und zwei Minuten mitbraten. 6. Mit Fond ablöschen und den Grünkohl bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme 30 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Kartoffelbeilage zubereiten. Ich empfehle Röstkartoffeln. 7. Deckel abnehmen und Grünkohl weitere 30 Minuten köcheln lassen. Sollte dann noch Flüssigkeit vorhanden sein, Hitze erhöhen und Grünkohl braten, bis diese verdampft ist. 8. Grünkohl mit Senf, Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. 9. Sofort servieren oder Grünkohl bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Eine klassisch amerikanische Sauce mit einem modernen Spin. South Carolina Mustard Sauce verfeinert Burger, Pulled Pork und ziemlich alles was zu einem guten Barbecue gehört. Bei mit kommt statt Ketchup, Hot Chili Sauce in die Mischung und statt nur scharfem Senf auch ein Hauch Dijon-Senf. Das Ergebnis: Eine perfekte Grill-Sauce für deine nächste Grillparty.
South Carolina Mustard Sauce | Foto: Linda Katharina Klein