Ob zu Meeresfrüchten, Fisch oder als feines Salatdressing: Marie-Rose-Sauce ist eine klassisch englische Sauce und gilt als die wohl traditionellste Version der Cocktailsauce. Besonders bekannt ist sie dabei als Komponente in Krabbencocktails.
Cocktailsauce ist eine würzig, pikante Sauce mit süßen und sauren Noten, die traditionell zu Meeresfrüchten, Fisch und Fleisch gereicht wird. Varianten mit Mayonnaise wie die klassisch englische Marie-Rose-Sauce werden dabei auch als Salatdressing verwendet. Für meine amerikanische Variante verwende ich dabei etwas Meerrettich statt Mayonnaise.
Amerikanische Cocktailsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Knallrot. Fruchtig. Zuckersüß. Cranberry-Sauce ist eine hervorragende Alternative zu Preiselbeeren und harmoniert exzellent mit dunklem Fleisch wie Rind oder Ente. Aber auch für Desserts und zum Backen ist Cranberry-Sauce bestens geeignet. Das Beste: Die Moosbeere steckt voller Antioxidantien. Trotzdem reicht pro Portion ein Löffel der Portion, da der Geschmack sehr intensiv ist.
Zubereitung (25 Minuten): 1. Schale einer Orange reiben und diese auspressen. 2. Cranberries waschen, trocknen und die Hälfte in einem Topf erhitzen. 3. Orangensaft und Zucker hinzufügen. 4. Sternanis, angedrückte Kardamom-Kapseln und Nelken in ein Gewürz- oder Teesieb geben und dieses in die Sauce legen. 5. Sauce solange auf kleiner Flamme köcheln, bis ersten Cranberries aufplatzen, dann die übrigen Cranberries hinzugeben und Sauce kochen, bis auch weich sind. 6. Gewürze bzw. Sieb entfernen. 7. Sofort servieren oder (falls du die Sauce länger als ein paar Tage im Kühlschrank lagerst) diese in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser geben und 30 Minuten bei 90° Grad einkochen. Bitte beachte dazu auch die genauen Einkochvorgaben.
Tomatig. Fruchtig. Aromatisch. Eine richtig gute Tomatensauce kann auch schnell gehen. Wenn ich nicht die Zeit für meine Fruchtige Tomatensauce aus ganzen Tomaten haben, mache ich daher eine aus passierten Tomaten. Etwas Salz, Zucker, Knoblauch sowie frisches Basilikum und schon hast du eine Soße gezaubert, die schmeckt als wäre sie von italienischen Omis in der Toskana gekocht worden.
Schnelle Tomatensauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Knoblauch schälen, fein hacken und in Olivenöl leicht Farbe nehmen lassen. 2. Passierte Tomaten hinzugeben und mit Salz und Zucker abschmecken. 3. Basilikum zerrupfen oder hacken. 4. Sauce zehn Minuten köcheln lassen, dann Basilikum unterrühren und servieren oder in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 90° Grad 30 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Zitronig. Cremig. Verführerisch. Eine feine Zitronensauce ist schon etwas besonderes. Mit ihrer feinen Säure, vermag sie es, deine Gerichte perfekt zu akzentuieren. Und dank der Béchamel-Basis ist sie dabei extra cremig. So passt sie zum Beispiel perfekt zu Meeresfrüchten und Fisch wie rosa gebratenem Lachsfilet.
Zitronen-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Portionen): 30 Gramm Butter | 2 gehäufte Esslöffel Mehl | 200 Milliliter Weißwein | 200 Milliliter Sahne | 1 Teelöffel Salz | 1 Prise Zucker | Abrieb von zwei Zitronen | Saft einer halben Zitrone
Zitronen-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Mit einer Reibe Zesten von zwei Zitronen lösen (darauf achten nur das Gelbe zu lösen, da das Weiße bitter ist. 2. Eine halbe Zitrone auspressen. 3. Butter in einem kleinem Topf schmelzen. 4. Mehl hinzugeben und einrühren, bis es klumpt. 5. Unter ständigem Rühren schluckweise den Weißwein und anschließend die Sahne hinzugeben. 6. Auf kleiner Flamme köcheln lassen und mit Salz, Zucker, Zitronenabrieb und Zitronensaft abschmecken.
Tomatig. Würzig. Intensiv. Wir lieben diese schnelle Tomatensauce. Dafür sind einfach immer alle Zutaten im Haus. Und durch die eingelegten Sardellen wird die Tomatensoße besonders aromatisch. Das Ergebnis: Die perfekte Soße für Pasta, Gnocchi & Co. Knallrot und verdammt lecker!
Tomatensauce mit Sardellen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 400 Gramm Cocktailtomaten aus der Dose | 125 Gramm Sardellenfilets in Öl | 30 Gramm Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1,5 Teelöffel Salz
Tomatensauce mit Sardellen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. 2. Etwas Öl aus der Sardellenbüchse in einen Topf gießen und Knoblauch und Zwiebeln darin glasig braten. 3. Sardellen samt restlichem Öl sowie die Tomaten in den Topf geben. 4. Mit Salz abschmecken.
Ob mild, intensiv oder feurig. Ob zum Dippen, marinieren oder verfeinern. Ich verrate dir meine liebsten Grillsaucen-Rezepte von Hot Sauce über BBQ-Sauce und South Carolina Mustard Sauce bis hin zu sämiger Biersauce. Denn: Selbstgemachte Grillsaucen schmecken einfach gleich doppelt so gut! Finde deinen Liebling und begeistere deine Gäste! Denn wir alle wissen doch: das beste beim Grillen sind das Baguette und die Soßen.
Zubereitung Hot Sauce (90 Minuten): 1. Tomaten waschen und das Kerngehäuse entfernen. 2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. 3. Chillies ebenfalls grob hacken und zusammen mit den Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl glasig braten. 4. Tomatenwürfel, Apfelsaft, Apfelessig, Zucker und Salz hinzugeben und zusammen aufkochen. 5. Hot Sauce 30 Minuten köcheln lassen, dann pürieren und passieren. 6. Hot Sauce zurück in den Topf geben und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. 7. Zum haltbar machen, Sauce bei 100 Grad erhitzen 90 Minuten einkochen lassen (bitte beachte hierzu auch die genauen Einkoch-Vorgaben).
Zubereitung BBQ-Sauce (5 Minuten): 1. Knoblauchzehen ganz fein hacken. 2. Zusammen mit den anderen Zutaten vermengen. 3. Zum haltbar machen, Sauce in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen und 30 Minuten bei 90° einkochen (bitte beachte hierzu auch die genauen Einkoch-Vorgaben)
ZubereitungSouth Carolina Mustard Sauce(1 Minute): 1. Alle Zutaten miteinander vermengen, bis eine cremige Masse entsteht. 2. Bis zum Servieren kalt stellen.
Zubereitung Bier-Sauce (190 Minuten): 1. Gemüse grob hacken und 60 Minuten bei 200° rösten. Wenn ihr parallel ein Braten etc. im Ofen habt, passt die Temperatur und Garzeit gerne entsprechend an. 2. Geröstetes Gemüse in einen Topf geben mit Fond übergießen und 30 Minuten lang aufkochen. 3. Fond passieren (Gemüse nicht pürieren oder durchs Sieb drücken) 4. Fond nochmal durch ein extra feines Sieb geben und stark erhitzen. 5. Fond 30 Minuten lang einreduzieren, dann mit Stout auffüllen (falls beim Kochen/Braten/Grillen eures Gerichts Bratensatz entstanden ist, könnt ihr diesen an dieser Stelle hinzugeben) und erneut bis auf die gewünschte Konsistenz einreduzieren lassen. 6. Falls ihr nicht die ganze Sauce benötigt, könnt ihr diese in einer Eiswürfelform portionsweise einfrieren.
Die Nährwertangaben findest du auf der jeweiligen Rezept-Seite.
Schnelle Hollondaise
Du hast Lust auf Hollondaise aber traust dir die klassische Zubereitung über dem Wasserbad nicht zu? Dann habe ich geling sicheres Rezept für dich, das im Geschmack sehr ähnlich aber deutlich einfacher ist. So können auch absolute Kochanfänger eine schnelle Hollondaise mit feinen Butteraromen zaubern. Klingt praktisch? Na, dann ab an den Herd uns ausprobieren.
Schnelle Hollondaise | Foto: Linda Katharina Klein
Schnelle Hollondaise | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. 200 Gramm Butter schmelzen. 2. Währenddessen Eigelb in ein hohes Gefäß geben uns kurz aufmixen. 3. Weiter mixen und dabei langsam die geschmolzene Butter hinzugeben. 4. Senf, Zitronensaft, Salz, Zucker sowie 50 Gramm zimmerwarme Butter hinzugeben und nochmals kurz aufmixen. 5. Hollondaise sofort servieren.
Cremig. Sämig. Gelb. Senfsauce ist perfekt, um Gerichte zu verfeinern. Ob zu Hamburger Pannfisch oder als Basis für Eier in Senfsauce – diese Köstlichkeit schmeichelt deinem Gaumen. Ich mache sie auf Basis einer Mehlschwitze und verfeinere sie mit Dill. Du kannst hier aber auch andere Kräuter verwenden und die Soße nach deinem Geschmack abwandeln.
Senfsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4-6 Portionen): 75 Gramm Zwiebel | 30 Gramm Butter | 2 Esslöffel Mehl | 2 Esslöffel Senf | 400 Milliliter Sahne (für eine leichtere Sauce kannst du auch die Hälfte durch Milch ersetzen) | 1 Teelöffel Dill | 0,5 Teelöffel Salz
Senfsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel schälen, sehr fein hacken und in Butter glasig braten. 2. Mehl einrühren und mit Sahne ablöschen. 3. Sauce aufkochen, bis sie andickt, dann mit Salz und Dill abschmecken. 4. Bis zum Servieren warm stellen.
Cremig. Kühl. Erfrischend. Joghurt-Sauce ist der perfekte Kontrast zu scharfen oder deftigen Gerichten. Damit passt sie perfekt zu Falafel, Bifteki, Kebab und Köfte. In wenigen Sekunden zusammengemischt, kannst du so deine Gerichte verfeinern oder sie als Dip nutzen. Frische Minze schmeckt besonders erfrischend, aber falls du keine zur Hand hast, kannst du problemlos auch getrocknete verwenden.
Joghurt-Sauce mit Minze | Foto: Linda Katharina Klein
Tiefdunkle Farbe, vollmundiger Geschmack und feine Rotwein-Aromen. Von dieser dunklen Soße will man einfach immer mehr. Und mit diesem Rezept geht das auch ganz einfach. Denn im Gegensatz zu meiner klassischen Bratensauce ohne Alkohol, lassen sich von dieser Sauce relativ schnell große Mengen gewinnen. So diese Soße wird nur leicht einreduziert und dann mit Maisstärke angedickt. Saucen zu binden war noch nie so leicht. Das Beste: Bei der Verwendung von glutenfreier Stärke kannst du die Sauce sogar einkochen und so direkt große Mengen auf Vorrat produzieren.
Dunkle Sauce mit Rotwein | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 große oder acht kleine Portionen): 1,2 Liter Rinderfond oder Geflügelfond oder für eine vegane/vegetarische Version Gemüsefond | 300 Gramm Zwiebeln | 200 Gramm Möhren | 500 Gramm Sellerie (kann durch Gemüse wie Weißkohl, Wirsing etc. ersetzt werden, damit die Sauce besser zum Gericht passt) | 50 Gramm Tomatenmark | 750 Milliliter Rotwein | 10 Körner Piment | 3 Lorbeerblätter | 1 Esslöffel Pfefferkörner | 1-2 Esslöffel Salz | 1 Löffel Zucker | 50-75 Gramm Speisestärke (zum Einkochen bitte Kartoffelstärke verwenden) | Optional: 1 Esslöffel Kümmelsaat. wenn die Sauce zu deftigen Gerichten gereicht wird
Dunkle Sauce mit Rotwein | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Zwiebeln halbieren und samt Schale mit etwas Öl in einem großen Topf auf der Schnittfläche dunkel rösten. 2. In der Zwischenzeit das restliche Gemüse grob hacken und dazugeben. 3. Gemüse braten, bis alle Stücke etwas Farbe genommen haben. 4. Tomatenmark unterrühren, zwei Minuten mitbraten, dann mit 100 Milliliter Rotwein ablöschen. 5. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, wieder mit 100 Milliliter aufgießen. 6. Wiederholen bis 400 Milliliter Rotwein eingearbeitet sind, dann mit dem restlichen Rotwein und 600 Milliliter Fond und ggf. Bratensatz aufgießen. 7. Lorbeer, Piment und Pfefferkörner (bei deftigen Gerichten auch Kümmelsaat) dazugeben und die Sauce mindestens 45 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. 8. Sauce passieren (durch ein feines Sieb geben). Dabei das Gemüse leicht ausdrücken. 9. Passierte Sauce erneut aufkochen, restlichen Fond, Salz und Zucker dazugeben und 30 Minuten einreduzieren. 10. Circa 200 Milliliter der Sauce abschöpfen und die Stärke einrühren, dann das Gemisch in die Sauce einrühren und die Sauce köcheln lassen, bis diese andickt. 11. Servieren oder zum haltbar machen 120 Minuten bei 100 Grad einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Geflügelfond ist die perfekte Grundlage für Suppen und Saucen. Selbstgekocht ist er besonders kräftig im Geschmack. Neben Hühnerklein für traditionelles Hühnerfond, kannst du auch anderes Geflügel wie zum Beispiel Ente verwenden. Zusammen mit Gemüse und Gewürzen reduziert ein, bis du den perfekten Geflügelfond für deine Gerichte hast.
Zubereitung (95 Minuten): 1. Geflügelklein in einem Topf im Fett scharf anbraten. 2. Gemüse (samt Schale) grob hacken und mitrösten, bis alles gut gebräunt ist. 3. Mit Weißwein ablöschen und mit Wasser auffüllen. 4. Lorbeerblätter, Piment und Pfefferkörner hinzugeben und die Brühe mindestens 90 Minuten köcheln lassen. 5. Fond durch ein Sieb abseihen. 6. Jetzt kannst du den Fond entweder zu einer Suppe oder Sauce weiterverarbeiten oder den Fond für eine Verwendung zu einem späteren Zeitpunkt einkochen. 7. Für letzteres füllst den Fond in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser und kochst diese bei 100 Grad 120 Minuten ein (bitte beachte hierzu die genauen Einkochvorgaben).