Wir haben ihn in vietnamesischen Restaurants kennen und lieben gelernt: Ingwer-Eistee. Unverschämt süß, eiskalt, und leicht scharf. Vor allem im Sommer eins unserer liebsten Getränke. Ob beim Picknick, zu Sommerrollen oder Mangosalat. Dieser Ingwer-Minz-Eistee ist die perfekte exotische Erfrischung.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ingwer samt der Schale in Scheiben schneiden und zusammen mit dem braunen Zucker, dem Zitronensaft und dem Wasser aufkochen. 2. Ingwer mindestens 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, 3. Tee durch ein feines Sieb abseihen. 4. Tee auskühlen lassen, dann die Minze hinzugeben und nochmals 30 Minuten ziehen lassen. 5. Pur oder mit Eiswürfeln servieren.
Kiwisorbet eignet sich perfekt für Eis am Stil! Da diese Geschmacksrichtung super selten zu finden ist, machen wir es am liebsten einfach selbst. Das geht nicht nur blitzschnell, sondern auch kinderleicht. Alles was ihr braucht, sind Eis-am-Stil-Formen, Kiwis, brauner Zucker und ein bisschen Zeit. Probiert es aus und holt euch die perfekte Abkühlung!
Zubereitung (5 Minuten + 120 Minuten Gefrierzeit): 1. Kiwis halbieren und das Fruchtfleisch von der Schale trennen. 2. Sechs dünne Scheiben abschneiden und jeweils eine an die Innenwand der Eis-am-Stil-Formen drücken. 3. Das restliche Kiwi-Fruchtfleisch mit dem braunen Zucker pürieren und die Eisformen damit auffüllen. 4. Das Ganze mindestens 60 Minuten schockfrosten. 5. Eiskalt genießen.
Feurig, cremig und perfekt zum Dippen. So präsentiert sich die typisch kanarische Sauce Mojo Rojo. Und obwohl das Rezept nur zwei Minuten dauert ist der spanische Dip so viel mehr als nur eine Last-Minute-Lösung. Sie ist das Highlight aus dem Teller. Klassisch wird sie dabei zusammen mit Mojo Verde zu Papas arrugadas gereicht.
Zubereitung (2 Minuten): 1. Knoblauchzehe schälen. 2. Chilies vom Strunk befreien. 3. Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren. 4. Zum Aufbewahren Mojo Rojo in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Schraubglas füllen, mit einer Schicht Öl bedecken und im Kühlschrank lagern. So ist es mehrere Tage oft sogar wochenlang haltbar.
Zauber in nur einer Stunde eine entzückende Torte! Meine Erdbeertorte mit Mascarponecreme ist schnell gemacht, herrlich cremig und fluffig leicht. Das Beste daran? Die Cantuccini! Zusammen mit den Pistazienkernen bilden sie einen wunderbaren Kontrast zu dem weichen Mandelbiskuit. So wird mit nur dein einfacher Erdbeerkuchen mit nur wenigen Handgriffen zu einer raffinierten Tiramisutorte.
Erdbeer-Cantuccini-Torte | Foto: Linda Katharina Klein
Erdbeer-Cantuccini-Torte | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Backofen auf 175° C Umluft vorheizen und Backform mit Öl einfetten. 2. Eier trennen, Eiweiß aufschlagen, dann unter Rühren langsam 75 Gramm Zucker hinzugeben. 3. Anschließend das Eigelb unterheben. 4. Mehl, Mandelmehl Backpulver und Salz hinzugeben, Teig in die Form gießen und 30 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. 5. Mascarpone mit Quark und 20 Gramm Zucker vermengen. 6. Erdbeeren waschen und abgesehen von ein paar Erdbeeren für die Dekoration vom Strunk befreien und in kleine Würfel schneiden. 7. Kuchenboden halbieren. 8. Espresso auf die untereren Kuchenböden träufeln. 10. Großteil der Crememasse sowie die gewürfelten Erdbeeren auf den Kuchenboden geben. 11. Zweite Kuchenschicht auflegen und leicht andrücken. 12. Kuchenboden mit Kakaopulver bestreuen. 13. Kuchen mit der restlichen Creme, ganzen Erdbeeren, Cantuccini und gehackten Pistazienkernen bestreuen.
So schmeckt Mexiko! Wir lieben mexikanische Tacos und servieren diese besonders gerne, wenn Freunde zum Essen kommen. Der Grund? Hier ist für jeden etwas dabei und das Abendessen wird richtig interaktiv. Lange haben wir an besonders authentischen Rezepten gefeilt. Inzwischen servieren wir aber immer öfter rein vegane Tacos. Denn diese sind nicht nur köstlich, sondern auch besonders nachhaltig.
Mexikanische Tacos | Foto: Linda Katharina Klein
Basis: Mais-Tortillas (entweder in voller Größe, geviertelt, extra klein gebacken oder als ausgestochene Kreise)
Klassische Füllungen: Rustikales Chili (Rezept enthält vegane Variante) Mole-Hähnchen (Rezept enthält vegane Variante) Pollo de Fugeo (Rezept enthält vegane Variante) Gegrillter Lachs oder Heilbutt Gebratene Garnelen
Rot, tomatig, ein Gefühl von zu Hause. Spaghetti Bolognese, das Essen unserer Kindheit ist und bleibt der Klassiker schlecht hin. Auch wenn das Gericht nicht wirklich etwas mit italienischer Küche zu tun hat, gilt Spaghetti Bolognese bei vielen als absolutes Lieblingsessen. Die Geheimzutat für eine perfekte Bolognese? Zeit! Und davon möglichst viel. So länger sie kocht, desto leckerer wird sie. Freut euch auf mit Tomatensauce verschmierte Münder!
Zubereitung (180 Minuten): 1. Zwiebeln, Möhren, Sellerie und Knoblauch schälen, in kleine Würfeln schälen und in Olivenöl anbraten. 2. Hackfleisch dazugeben und mitbraten. 3. Mit Rotwein ablöschen. 4. Tomaten würfeln und mit den Lorbeerblättern, Zucker und Salz in den Topf geben. 5.Sauce zwei Stunden einkochen lassen, Lorbeerblätter entfernen, frisch gehacktes Basilikum dazugeben und servieren. 6. Zum Haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen und bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).
Moussaka ist Essen für die Seele. Das Geheimnis? Der Auberginen-Hackfleisch-Auflauf besteht aus mindestens vier Schichten und jeder Menge Liebe. Traditionell mit Hammelfleisch zubereitet, wird griechische Moussaka in der modernen Küche meist aus einer Rinderhackfleisch-Sauce, frittierten Auberginen, gekochten Kartoffeln und einer cremigen Béchamel zusammengesetzt. Du siehst: Die Zubereitung ist etwas aufwendiger. Aber glaub mir: es lohnt sich wirklich. Nur die Kalorien solltest du ignorieren.
Zubereitung (100 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und mit drei Esslöffeln Salz circa 20-25 Minuten gar kochen. 2. In der Zwischenzeit die Auberginen waschen, in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden, mit einem Esslöffel Salz bestreuen und ruhen lassen. 3. Zwiebeln sowie Knoblauch schälen und fein hacken und mit zwei Esslöffeln Olivenöl glasig braten. 4. Hackfleisch dazugeben, weiterbraten bis sich Röstaromen entwickeln. 5. Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren eine Minute mit braten. 6. Mit Weißwein und geschälten Tomaten ablöschen. 7. Mit Lorbeerblättern, zwei Esslöffeln Salz, Pfeffer, Muskatnuss, einer Zimtstange, Zucker und Oregano würzen und auf kleiner Flamme köcheln lassen. 8. Kartoffeln abschütten und auf einem Brett auskühlen lassen. 9. Butter schmelzen, Mehl hinzugeben und unter Rühren die Milch hinzugeben, bis eine cremige Béchamelsoße entsteht. 10. Eier und Feta in die Bechamel einrühren, dann mit Muskatnuss und circa einem Esslöffel Salz abschmecken. 11. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 12. Auberginenscheiben abtupfen und im restlichen Öl anbraten, bis diese weich und leicht gebräunt sind. 13. Kartoffeln, Hackfleischsauce, Auberginen und Béchamel in einer Ofenform übereinander schichten und 40 bis 45 Minuten backen.
Du magst Pastasalat mal anders? Dann probier dich an meinem kunterbunten Tortellini-Salat. Hier werden die Nudeln von knackigem Grillgemüse umspielt, treffen knusprige Crostini-Croutons auf weichen Mozzarella. Der perfekte Kontrast zur cremigen Pasta-Füllung? Herber Rucola und frisches Basilikum. Wir genießen diesen italienischen Nudelsalat gerne als Vorspeise. Du kannst ihn aber auch perfekt zum Picknick mitnehmen oder als Beilagensalat für den nächsten Grillabend nutzen.
Zubereitung (20 Minuten): 1. Tortellini in Salzwasser kochen, bis diese an der Oberfläche schwimmen, abkühlen lassen. 2. Crostini in Würfel schneiden, zusammen mit der angedrückten Knoblauchzehe in etwas Olivenöl in der Pfanne knusprig braten, dann auskühlen lassen. 3. Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten, dann auskühlen lassen. 4. Rote Zwiebeln schälen, vierteln, in einzelne Schichten zerteilen und langsam im Olivenöl schmoren. 5. Währenddessen den Rucola waschen und trocken schütteln. 6. Cocktailtomaten und halbieren oder vierteln. 7. Mozzarella in Würfel schneiden. 8. Restliches Olivenöl, Balsamico und Pfeffer zu einem Dressing verrühren und mit den anderen Zutaten vermengen und mit Salz abschmecken.
Wenn Kräuter mit Knoblauch und Chilies zu einem cremigen Dip verschmelzen, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Mojo Verde. Die berühmte spanische Sauce macht nicht nur zu Papas Arrugadas eine spitzen Figur, sondern präsentiert sich als perfekter Brot-Dip und optimale Begleitung und Kartoffelgerichte aller Art.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Kräuter waschen und trocken tupfen. 2. Paprika waschen, entkernen und grob hacken. 3. Knoblauchzehen schälen. 3 Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren.
Du suchst einen leichten Kartoffelsalat für heiße Sommertage? Dann ist diese Symbiose aus Kartoffel, Gurke und Radieschen die richtige Wahl. Leicht kühlend und knackig frisch, passt er perfekt zu Gegrilltem und Sandwiches und ist damit perfekt für ein Picknick im Freien geeignet. Ganz oft essen wir aber auch einfach pur.
Kartoffel-Gurken-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffel-Gurken-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kartoffeln mit der Schale gar kochen (ca. 20 Minuten). 2. Kartoffeln abschütten und auskühlen lassen. 3. Währenddessen die gewaschene Gurke der Länge nach halbieren, dann vierteln und die Samen herausschneiden. Gurke in kleine Würfel schneiden. 4. Radieschen waschen und ja nach Größe vierteln oder achteln. 5. Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und mit der Gurke und den Radieschen vermengen. 6. Dressing aus Joghurt, Olivenöl und Dill anrühren und untermengen. 7. Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Vietnamesische Sommerrollen sind kleine Glückspäckchen, die ihr nach Lust und Laune befüllen könnt. Meine Lieblingsvariante ist vegan und besonders authentisch: Saftige Mango und Gurke, knackige Sojasprossen und Karotten getoppt mit Erdnüssen und Sojasprossen für den richtigen Crunch und frischem Koriander und vietnamesischer Minze für den extra Frischekick. Jetzt braucht ihr nur noch einen aromatischen Dip wie Mango-Salsa. Mein absoluter Favorit ist hier aber selbstgemachte Erdnuss-Sauce.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Sojasprossen, Koriander und Minze gründlich waschen, dann abtropfen lassen. 2. Mango schälen, parallel zum Kern 0,5 Zentimeter breite Scheiben abschneiden und diese in feine Streifen schneiden. 3. Karotten schälen und in feine Streifen schneiden. 4. Gurke waschen, der Länge nach halbieren, dann der länge nach vierteln. Samen herausschneiden und die Gurke in feine Streifen schneiden. 5. Minzblätter pflücken, Stängel entsorgen. 6. Beim Koriander entweder ebenfalls nur die Blätter verwenden oder die zarten Stiele ebenfalls mitverwenden. 7. Jetzt eine Sommerrolle nach der anderen vorbereiten. Dazu ein Reispapier kurz in eine Schüssel mit Wasser tunken, auf einen Teller legen und in die Mitte ein wenig von jeder Zutat geben. Dann das Reispapier beginnen einzurollen, die Seiten einklappen und weiter einrollen, bis eine kompakte Sommerrolle entsteht.
Knusprige Haut, saftiges Fleisch und feurige BBQ Sauce – so schmeckt Amerika. Das Geheimnis für die perfekten Chickenwings? Selbstgemachte Barbecue-Sauce! So verleihst du deinen Hühnerflügeln nicht nur eine tolle Farbe, sondern sorgst auch für das richtige Aroma: Eine Mischung aus Schärfe, Süße und Säure. So muss gebackenes Hühnchen schmecken!
Zubereitung (65 Minuten): 1. Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 2. Die Hähnchenflügel waschen, trocken tupfen und in eine ofenfeste Form geben. 3. Restliche Zutaten miteinander vermengen und die Hähnchenflügel mit circa der Hälfte der BBQ-Sauce von Seite einpinseln. 4. Hähnchenflügel 20-30 Minuten backen (mein Ofen braucht die 30 Minuten, bei neueren Modellen reichen 20 Minuten), danach wenden, die andere Seite einpinseln und weitere 20-30 Minuten knusprig backen.