Edel. Knusprig. Elegant. Blätterteig-Pasteten (Vol-au-vent) erinnern an die klassische französische Hochküche. Oftmals mit Ragout fin oder Hühnerfrikassee gefüllt, gelten die Königspasteten als traditionelle Vorspeise. Mit wenigen Handgriffen kannst du diese selbst zaubern und sogar ganz einfach eine vegane Variante backen.
Blätterteig-Pasteten | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (6 Pasteten): 1 Packungen Blätterteig | 1 Esslöffel (pflanzliche) Milch | 1 Eigelb oder 1 Esslöffel Agavendicksaft für eine vegane Version
Blätterteig-Pasteten | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Ofen auf 170 Grad vorheizen. 2. Blätterteig dünn ausrollen und 15 Kreise ausstechen. 3. Sechs Kreise zur Seite legen. 4. Mit einer kleineren Ausstechform Kreise aus den Kreisen ausstechen, sodass Ringe entstehen. 5. Teigreste zusammenfalten, ausrollen und solange wiederholen bis 13 weitere Ringe ausgestochen sind. 6. Jetzt hast du sechs Kreise und 24 Ringe. Lege die sechs Ringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und staple je vier Ringe darauf. 7. Mische die Milch mit dem Eigelb bzw. dem Agavendicksaft und pinsele die Blätterteig-Rohlinge damit gründlich von außen und innen ein. 8. Backe die Pasteten 20 Minuten, bis sie goldgelb und knusprig sind.
Zum Grillen, zu Weihnachten, zum Picknick oder einfach Zwischendurch. Kartoffelsalat schmeckt nach Kindheit, ist besonders cremig und lässt sich perfekt vorbereiten. Jetzt kannst du dieses Gericht auch ganz einfach in vegan zaubern.
Veganer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Veganer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kartoffeln ungeschält gar kochen (ja nach Größe circa 20 Minuten). 2. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 3. Währenddessen Schnittlauch in feine Ringe schneiden und mit den restlichen Zutaten zu einem Dressing vermengen. 4. Kartoffeln noch warm schälen, in Scheiben schneiden und vorsichtig mit dem Dressing vermengen.
Tiefschwarz. Intensiv. Malzig. Biersauce verleiht nicht nur Braten und deftigen Gerichten wie Pulled Pork eine ganz besondere Note, sondern gibt auch fleischlosen Rezepten eine intensive Note. Bei der Wahl des Bieres muss es hier unbedingt ein Stout, ein Ale mit starken Malz- und Röstaromen sein. Langsam einreduziert entsteht so eine herrliche Sauce.
Zubereitung (190 Minuten): 1. Gemüse grob hacken und 60 Minuten bei 200° rösten. Wenn ihr parallel ein Braten etc. im Ofen habt, passt die Temperatur und Garzeit gerne entsprechend an. 2. Geröstetes Gemüse in einen Topf geben mit Fond übergießen und 30 Minuten lang aufkochen. 3. Fond passieren (Gemüse nicht pürieren oder durchs Sieb drücken) 4. Fond nochmal durch ein extra feines Sieb geben und stark erhitzen. 5. Fond 30 Minuten lang einreduzieren, dann mit Stout auffüllen (falls ihr vom Anbraten einen Bratensatz habt könnt ihr diesen jetzt dazugeben) und erneut bis auf die gewünschte Konsistenz einreduzieren lassen. 6. Falls ihr nicht die ganze Sauce benötigt, könnt ihr diese in einer Eiswürfelform portionsweise einfrieren.
Einmal probiert und du wirst sie immer wieder wollen! Bánh Baos sind vietnamesische Hefeklöße, die mich Hackfleisch und Gemüse gefüllt und über Wasserdampf gegart werden. Im Mund fühlen sie sich wie kleine Geschmacksexplosionen an. Wir lassen das klassische hartgekochte Ei auf der Füllung gerne weg und servieren sie stattdessen in einer komplett veganen Version. Mit einem würzigem Dip dazu, hast du dann das Gefühl inmitten der Garküchen von Hanoi zu speisen.
Zubereitung (170 Minuten): 1. Mehl, Hefe, Zucker und Backpulver vermengen und mit 1,5 Esslöffel Reisöl und 125 Milliliter zu einem geschmeidigem Teig verkneten. 2. Teig abgedeckt zwei Stunden gehen lassen. 3. In der Zwischenzeit Shiitakepilze in 200 Milliliter Wasser einweichen. Pak Choi und Frühlingszwiebeln waschen und fein hacken. 4. Karotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. 5. Nach 30 Minuten die Shiitakepilze aus dem Wasser nehmen ausdrücken und in feine Würfel schneiden. 6. Hackfleisch mit Karotten, Knoblauch, Pak Choi und Shiitakepilze in Reisöl braten, bis das Hackfleisch krümelig und alle Flüssigkeit verdampft ist. 7. Füllung mit Sojasauce, Sesamöl und Zucker würzen und dann abkühlen lassen. 8. Aus zwei Blatt Backpapier jeweils 12 Quadrate ausschneiden. 9. In der restlichen Zeit kannst du einen Dip für deine Bánh baos vorbereiten. 10. Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Teigreste erneut verkneten, wieder ausrollen und weitere Kreise ausstechen. 11. Auf jeden Kreis mit den Fingern etwas auseinander ziehen, dann zwei Esslöffel Füllung darauf geben. 12. Kreis an den gegenüberliegenden Punkten anheben, sodass die Füllung wie in einer Hängematte hängt. Dann diese Punkte fest zusammendrücken, sodass der Teig zusammenklebt. Jetzt die zwei gegenüberliegenden Punkte der anderen Himmelrichtungen ebenso zusammendrücken, sodass ein kleines Täschchen entsteht. Vorgang mit den Punkten aus den Zwischenräumen wiederholen und die entstandene Spitze leicht eindrehen. 13. Den Bao Bun auf ein Backpapier-Quadrat setzen, die Ecken vom Backpapier am Bun hochdrücken und diesen in einen Bambus-Dämpfer setzen. Auf jeder Ebene sollten acht Buns Platz finden. 14. Bánh baos circa 20 Minuten dämpfen, dann direkt servieren.
Winterlich. Frisch. Fruchtig. Grünkohlsalat versorgt dich auch in den kalten Monaten mit wichtigen Vitaminen. Die Kombination aus saftigen Blättern, aromatischem Ziegenkäse, knackigen Walnüssen und Orangen-Honig-Dressing wird deine Geschmacksnerven verzücken. Probier es selbst und verwöhn deinen Gaumen.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Grünkohl waschen, Blätter von den Stielen zupfen und eine Minute in kochendem Wasser blanchieren, dann abschütten und mit kaltem Wasser abspülen. 2. Orangen auspressen. 3. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in Würfel schneiden und in den Orangensaft legen. 4. Walnüsse mit etwas Puderzucker in einer Pfanne karamellisieren, dann auskühlen lassen. 5. Äpfel zum Grünkohl geben. 6. Orangensaft, Honig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verquirlen und gut unter den Salat mischen. 6. Ziegenkäse anbraten und mit den Walnüssen auf dem Salat drapieren.
Ob zu Ofenkartoffel, Pommes, gebackenem Kürbis oder Süßkartoffelpommes: Sour Creme ist der perfekte Dip für deftige Speisen. Mein Geheimtipp: Unbedingt frische Kräuter verwenden und für die süße etwas Honig nutzen. So erhält dein Dip ein feines Aroma, nach dem du dir die Finger lecken wirst.
Zubereitung (3 Minuten): 1. Creme frâiche, saure Sahne und Honig vermengen. 2. Knoblauch schälen, sehr fein hacken und unterheben. 3. Kräuter fein hacken und unterheben. 4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
Frisch gebacken, herrlich duftend und perfekt zum Dippen. Wenn es bei uns Tapas gibt, gehört auch immer frisch gebackenes Brot dazu. Für Aioli, Mojo rojo, Mojo verde – mit dem richtigen Tapas-Brot steht einem ausgiebigen Dippen und Tunken nichts mehr im Wege.
Zubereitung (130 Minuten): 1. Mehl, Salz, Zucker, Hefe in einer Schüssel mischen. 2. Wasser und zwei Esslöffel Olivenöl untermengen und kneten, bis ein samtiger Teig entsteht. 3. Schüssel abdecken und den Teig eine Stunde gehen lassen. 4. Teig in acht Stücke teilen, Tapas-Brote formen und diese nochmals 60 Minuten gehen lassen. 5. Tapas-Brote bei 220 Grad 15 Minuten backen. 6. Tapas-Brötchen aus dem Ofen nehmen und direkt mit Olivenöl einpinseln.
Röstkartoffeln sind meine vielleicht liebste Kartoffelbeilage. Super einfach und einfach köstlich. Schonend gekocht, gepellt und dann in Öl knusprig ausgebraten, erhalten sie ihren ganz besonderen Geschmack. Wenn du magst, kannst du sie auch im Ofen backen, aber in der Pfanne geschwenkt, werden sie von allen Seiten knusprig.
Karamellisierte Röstkartoffeln | Foto: Linda Katharina Klein
Karamellisierte Röstkartoffeln | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Kartoffeln je nach Größe circa 20 Minuten gar kochen. 2. Kartoffeln abschütten und zehn Minuten abkühlen lassen. 3. Kartoffeln schälen und mit Olivenöl in eine Pfanne geben. 4. Kartoffeln braten, dann mit Puderzucker bestäuben und weiterbraten, bis diese außen knusprig sind. Dazu gelegentlich in der Pfanne schwenken. 5. Kartoffeln salzen und servieren.
Fluffig und deftig zugleich. Kaiserschmarrn ist ein besonders luftiger, in Stücke zerteilter Pfannkuchen. In der Pfanne karamellisiert, entwickelt die vielleicht berühmteste Süßspeise Österreichs erst ihr volles Aroma. Jeder Bissen schmeckt wie ein kleines Wölkchen. Probiere es selbst und lass dich verführen. Du kannst den Kaiserschmarrn dabei ganz traditionell mit Zwetschkenröster oder Apfelkompott aber auch mit Apfelmus oder Schoko-Beeren-Sauce servieren!
Zubereitung (15 Minuten): 1. Eier trennen. 2. Eigelb mit Milch, Mehl, Zucker und Salz zu einem glatten Teig verarbeiten. 3. Eiweiß aufschlagen und vorsichtig unter den Teig heben. 4. Rosinen mit Butter in einer Pfanne bei geringer Hitze braten, bis sie weich sind. Ggf. Rum hinzugeben. 5. Teig auf die Rosinen in die Pfanne geben. 6. Sobald der Boden leicht gebräunt ist, den Pfannkuchen wenden. 7. Pfannkuchen grob zerteilen. 8. Puderzucker darüber streuen und in der Pfanne karamellisieren lassen. 8. Kaiserschmarrn servieren.
Frisch. Leicht. Gesund. Kräuterquark glänzt als gesunder Dip und als Aufstrich. Er passt perfekt zu Pellkartoffeln und Röstkartoffeln, schmeckt auf Röstbrot, Körnerbrot sowie Baguette und ist der perfekte Dip für Gemüsesticks.
Zubereitung (3 Minuten): 1. Kräuter sehr fein hacken. 2. Kräuter mit Quark, Salz und Pfeffer vermengen. 3. Optional etwas Milch hinzugeben, damit der Quark cremiger wird und sich besser als Dip eignet.
Weicher Reis in einem Mantel aus saftigen Weinblättern. Gefüllte Weinblätter sind eine raffinierte Vorspeise, die sich auch prima als Beilage zum Hauptgericht macht. Ein bisschen Zitronenabrieb, ein bisschen Minze. Viel mehr braucht es nicht, um aus den liebevoll eingewickelten Paketen kleine Geschmacksbomben zu machen.
Gefüllte Weinblätter | Foto: Linda Katharina Klein
Gefüllte Weinblätter | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Die Weinblätter in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen. 2. Weinblätter abschütten und mit kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. 3. Weinblätter vorsichtig ausdrücken und zum Abtropfen auf ein Holzbrett geben. 4. Zwiebel schälen, fein würfeln und in Olivenöl glasig braten. 5. In einer Schüssel Rundkornreis mit Minze, dem Abrieb einer Zitrone, Salz und Pfeffer vermengen und dann die Zwiebel untermischen. 6. Je nach Größe und Dicke der Weinblätter zwei bis drei Blätter leicht versetzt übereinander legen und den Stil abbrechen. 7. Zwei Teelöffel Reisfüllung auf den unteren Rand der Weinblätter geben, erst die Seiten einklappen und dann fest einrollen. Darauf achten, dass es keine Lufteinschlüsse gibt und das Weinblatt mit der „Öffnung“ nach unten auf einem Brett zwischenlagern. Bis auf 3-4 Blätter restliche Weinblätter ebenfalls füllen. 8. Drei bis vier Weinblätter auf den Boden eines Topfes legen. Darauf die gefüllten Weinblätter (möglichst dicht aneinander) platzieren. 9. Zitronensaft über die Weinblätter geben und den Topf mit Wasser auffüllen, bis die Weinblätter mit Wasser bedeckt sind. 10. Zum Beschweren einen Teller auf die Weinblätter legen. 11. Wasser zum Kochen bringen und Weinblätter ab dann 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. 12. Wasser abgießen und Weinblätter vorsichtig aus dem Topf nehmen und auf einem Holzbrett ausdampfen lassen. 13. Weinblätter servieren oder in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Glas geben, mit Olivenöl bedecken und im Kühlschrank lagern.
Ein Salat, der unkomplizierter nicht sein könnte. Mais-Bohnen-Salat ist nicht nur schnell gemacht, sondern auch perfekt, wenn du gerade keine frischen Zutaten da hast und dir trotzdem einen kleinen Salat zaubern möchtest. Wir nehmen ihn gern mit ins Büro, servieren ihn als beliebte Grillbeilage oder genießen ihn auf unseren Camping-Urlauben in der Wildnis.
Mais-Bohnen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 kleine Beilagensalate): 1 Glas Mais (ca. 340 Gramm) | 1 Glas Kidneybohnen (circa 350 Gramm) | 1 kleine Zwiebel (ca. 30 Gramm) | 2 Esslöffel Olivenöl | 2 Esslöffel hellen Balsamico oder Zitronensaft | 1 Teelöffel Kräuter der Provence | 1 Teelöffel Salz | 0,5 Teelöffel Pfeffer | 1 Prise Zucker
Mais-Bohnen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (3 Minuten): 1. Zwiebel schälen und fein würfeln. 2. Mais und Bohnen abschütten. 3. Olivenöl, Säure, Kräuter, Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing vermengen und zum Salat geben.