Manchmal braucht es einfach einen simplen Auflauf, der nach zu Hause schmeckt. Bei uns gibt es dann Kartoffel-Brokkoli-Auflauf. Die Kombination aus Kartoffelscheiben in cremiger Sahnesauce, leicht angerösteter Brokkoli und geschmolzener Käse ist einfach Essen für die Seele. Wir machen daher oft eine große Ofenform die für bis zu sechs Portionen reicht.
Kartoffel-Brokkoli-Auflauf | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffel-Brokkoli-Auflauf | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Sahne mit dem Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer auskochen, dann von der Hitze nehme und mit geschlossenem Deckel ziehen lassen. 3. Kartoffeln schälen und 10 Minuten vorkochen. 4. Brokkoli in Röschen zerteilen und 3 Minuten vorkochen, dann in Eiswasser oder kaltem Wasser abschrecken. 5. Kartoffeln in Scheiben schneiden. 6. Ofenform mit Öl fetten und Kartoffelscheiben einfüllen. 7. Sahne über die Kartoffeln gießen. 8. Brokkoli oben auf legen. 9. Käse reiben bzw. schneiden und auf das Gratin geben. 10. Gratin circa 60 Minuten backen. Falls der Käse zu dunkel wird, rechtzeitig mit einer weiteren Ofenform abdecken.
Elegant. Verspielt. Aromatisch. Kürbislasagne ist Kürbis in seiner schönsten Form. Perfekt kontrastiert durch herben, in Kürbiskernöl mariniertem Radicchio-Salat, butterweiche Hokkaidoperlen, Creme fraiche und karamellisierte Kürbiskerne entsteht so ein edles Gericht, das deine Gäste verzaubert. Und in einem mehrgängigem Menü – wie zum Beispiel meinem veganem Tasting-Menü – wird dieses Kürbisgang gewiss zum Star.
Kürbislasagne mit konfierten Hokkaido-Perlen | Foto: Linda Katharina Klein
Kürbislasagne mit konfierten Hokkaido-Perlen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (4 Stunden | Arbeitszeit circa 90 Minuten): 1. Hokkaido halbieren und Kerne entfernen. 2. Mit dem Melonen-Ausstecher 16 Halbkugeln aus dem Kürbisfleisch ausstechen. 3. Restlichen Kürbis in circa ein bis eineinhalb Zentimeter dicke Scheiben schneiden, dann schälen und anschließend fein würfeln. 4. Zwiebel und Knoblauch schälen und feinwürfeln. 5. Zwiebel und Knoblauch glasig braten, dann Hokkaido-Würfel hinzufügen. 6. Hokkaido eine Minute mitbraten, dann Deckel schließen und den Kürbis auf kleiner Flamme gar schmoren (circa acht bis zehn Minuten). 7. Deckel abnehmen, Topf vom Herd nehmen und den Kürbis gut ausdampfen lassen. 8. Tomatenmark mit Sahne und Creme fraiche mischen und mit circa einem Esslöffel Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken. 9. Mozzarella in sehr dünne Scheiben schneiden. 10. Käse (falls am Stück) reiben. 11. Die Kürbisfüllung mit 1-1,5 Esslöffel Salz, einem halben Teelöffel Pfeffer, Thymian und einem Teelöffel Zucker abschmecken und 25 Gramm Parmesan unterheben. 12. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 13. In einer kleinen Ofenform sehr wenig von der Kürbisfüllung verteilen (damit die Lasagneplatten nicht ankleben). 14. Lasagneplatten auflegen, dünn mit der Creme bestreichen, ein wenig von der Kürbismasse darauf verteilen und mit einigen Kürbiskernen bestreuen. 15. Mit dem Schichten fortfahren, bis es fünf Pastaschichten gibt. 16. Mozzarella auf die letzte Schicht legen, restliche Kerne darauf verteilen. 17. Crememasse mit Wasser verdünnen, bis man sie über die Lasagne gießen kann. 18. Creme auftragen und mit 25 Gramm Parmesan bestreuen. 19. Lasagne 45 Minuten backen. 20. Lasagne auskühlen lassen. 21. In der Zwischenzeit den Radicchio vom Strunk befreien und in sehr feine Streifen schneiden. 22. Radicchio mit Kürbiskernöl, zwei Esslöffeln Zucker und Balsamico vermengen und mit Salz abschmecken; dann zum Marinieren kühl stellen. 23. Die Deko-Kürbiskerne in einer Pfanne geben und mit dem Puderzucker bestreuen; dann bei geringer Hitze und ständigem Rühren langsam karamellisieren. 24. Kürbiskerne auf einem Stück Backpapier abkühlen lassen. 25. Deko Creme fraiche in einen Spritzbeutel füllen und kühl stellen. 26. Wenn die Lasagne ausgekühlt ist, mit einem großen Ausstecher oder Dessertring vier Portionen ausstechen (aber noch nicht herausnehmen). 27. Lasagne im Ofen aufwärmen. 28. Währenddessen das Öl zusammen mit dem Lorbeerblatt in einem kleinen Topf auf 80 Grad erhitzen. 29. Teller leicht vorwärmen. 30. Hokkaidoperlen im heißen Öl konfieren, bis sie gar sind (circa zehn Minuten). 31. Währenddessen den Radicchio-Salat im kleinen Dessertring anrichten. 32. Die ausgestochenen Lasagneportionen herausheben und anrichten. 33. Hokkaidoperlen um die Lasagne drapieren. 34. Zwischen die Hokkaidoperlen kleine Creme fraiche Tupfer spritzen. 35. Karamellisierte Kürbiskerne in die Creme fraiche Tupfer stellen und sofort servieren.
Nährwerte/Portion (inkl. Reste in der Ofenform): 1.200 Kalorien | 78,2 Gramm Fett | 104,9 Gramm Kohlenhydrate | 33,9 Gramm Eiweiß
Kartoffelgratin
Knuspriger Käse, hauchdünne Kartoffelscheiben, cremige Sahnesauce. Kartoffelgratin ist eine klassische französische Beilage, die vor allem durch ihre Schlichtheit überzeugt. Mit nur wenigen Zutaten entsteht so ein aromatischer Auflauf. Ob rustikal in der Form serviert, oder zu eleganten Portionen ausgestochen: Kartoffelgratin ist ein wahrer Hochgenuss.
Kartoffelgratin | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Portionen): 1 Kilo kleine Kartoffeln | 400 Milliliter (vegane) Sahne oder Hafer Cuisine | 1 Lorbeerblatt | 1 Esslöffel Öl | 1,5 Esslöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer | 50 Gramm (veganen) Käse
Kartoffelgratin | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (80 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Sahne mit dem Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer auskochen, dann von der Hitze nehme und mit geschlossenem Deckel ziehen lassen. 2. Kartoffeln schälen und (mit einer Mandoline) in feine Scheiben schneiden. 3. Ofenform mit Öl fetten und Kartoffeln so hineinschichten, dass sie sich überlappen. 4. Sahne über die Kartoffeln gießen. 5. Käse reiben und auf das Gratin geben. 6. Gratin circa 60 Minuten backen. Falls der Käse zu dunkel wird, rechtzeitig mit einer weiteren Ofenform abdecken. 7. Kartoffelgratin in der Form servieren oder kleinere Portionen ausstechen und vorsichtig aus der Form heben.
Knusprig. Aromatisch. Köstlich. Hasselback Potatoes sind Ofenkartoffeln auf schwedische Art. Die Fächerkartoffeln werden eingeschnitten, mit Butter beträufelt und im Ofen gebacken. Durch das Fett und die Hitze backen die einzelnen Scheiben knusprig aus. Die Hasselback-Kartoffeln schmecken dadurch wie eine Mischung aus Röstkartoffeln und Chips.
Zubereitung (75 Minuten): 1. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 2. Knoblauch schälen und fein hacken. 3. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Knoblauch hinzugeben und die Butter warm halten. 4. Die Kartoffeln so mehrfach einschneiden, dass viele dünne Chips entstehen, die an einem Ende zusammengehalten werden. Am besten und schnellsten geht dies mit zwei Kochlöffeln aus Holz. Lege die Kartoffel einfach zwischen zwei Holzlöffel, sodass du die Kartoffeln einschneiden kannst, aber das Messer von den Holzstielen gestoppt wird, bevor es vollständig durch die Kartoffel schneidet. 5. Kartoffeln in eine Ofenform geben, mit einem Viertel der Knoblauch-Butter bepinseln und in den Ofen schieben. 6. Kartoffeln insgesamt eine Stunde backen, dabei jede Viertelstunde erneut einpinseln und die Temperatur nach 30 Minuten auf 220 Grad erhöhen. 7. Kartoffeln vor dem Servieren mit Salz bestreuen.
Wärmend. Aromatisch. Würzig. Wer Nudelauflauf mag, wird Pastitsio lieben. Der griechische Auflauf zählt zu den bekanntesten griechischen Gerichten, wird als Hausmannskost aber ebenso in zahlreichen Restaurants und Tavernen serviert. Traditionell aus drei Komponenten zubereitet, begeistert Pastitsio mit einer verführerischen Mischung aus Makkaroni, Tomatensauce und Béchamelsauce. Die wichtigste Zutat für ein authentisches Rezept: Kefalotyri Käse. Das Ergebnis? Wahres Soulfood.
Griechisches Pastitsio | Foto: Linda Katharina Klein
Griechisches Pastitsio | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (4 Stunden): 1. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken und in Olienöl glasig graten. 2. Hackfleisch dazugeben und krümelig braten, dann Tomatenmark untermengen und mitrösten. 3. Mit Rotwein ablöschen dann 2,5 Esslöffel Salz, Pfeffer, Oregano, Zucker, einen halben Teelöffel Muskatnusspulver sowie eine Zimtstange hinzugeben und auf kleiner Flamme zwei Stunden köcheln lassen. 4. Dann Petersilie hacken und untermengen. 5. Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. 6. Butter schmelzen, dann Mehl einrühren und schluckweise die Milch einrühren, bis eine sämige Sauce entsteht. 7. 50 Gramm Käse, vier verquirlte Eier, einen Esslöffel Salz und einen Teelöffel Muskatnuss unterrühren. Sauce warm halten. 8. Makkaroni al dente kochen, abschütten, dann mit dem restlichen Käse und zwei verquirlten Eiern mischen. 9. Makkaroni in eine Ofenform geben und gleichmäßig verteilen. 10. Tomatensauce über die Makkaroni geben, dann die Béchamelsauce oben auf geben. 11. Pastitsio zehn Minuten bei 220 Grad, dann zehn Minuten bei 180 Grad und anschließend weitere 15 Minuten bei 150 Grad backen. 12. Pastitsio vor dem Anschneiden mindestens 30 Minuten auskühlen lassen.
Rustikal und doch edel. Gebackener Spaghetti-Kürbis ist ein beliebtes Gericht der italienischen Küche. Seinen Namen hat der Kürbis von seinem Fruchtfleisch, dessen langen Fasern an Spaghetti erinnern. Wie traditionelle Pasta harmoniert auch der Kürbis perfekt mit Knoblauch, Kräutern, Parmesan und Pinienkernen. Probier es aus und lass dich vom feinen Geschmack verführen.
Gebackener Spaghetti-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Gebackener Spaghetti-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200° Grad vorheizen. 2. Kürbis halbieren, Kerne entfernen, Olivenöl darüber geben und die Kürbishälften im Ofen 30 Minuten backen. 3. In der Zwischenzeit in einer Pfanne ohne Fett Pinienkerne anrösten, bis sie holdbraun sind, dann herausnehmen. 4. In der Pfanne Butter/Margarine auslassen, geschälten und fein gewürfelten Knoblauch sowie Thymianzweige hinzugeben und auf kleiner Flamme zehn Minuten darin rösten. 4. Geschmolzene Butter/Margarine mit Knoblauchstückchen in eine Schüssel geben, Thymianzweige bei Seite legen. 5. Parmesan, Salz und Pfeffer zur Butter geben und miteinander vermengen. 6. Kürbishälften aus dem Ofen nehmen und das Kürbisfleisch mit Hilfe von zwei Kabeln herauskratzen. 7. Kürbis-Spaghetti mit der Parmesanmasse vermengen und zurück in die Kürbishälften füllen. 8. Kürbis für weitere zwanzig Minuten backen, dann direkt servieren.
Knusprig. Würzig. Schnell gezaubert. Pizzabrötchen waren in meiner Kindheit das Highlight auf jedem Kindergeburtstag. Auch heute noch lieben wir den Partysnack, machen ihn gerne als simples Abendessen für größeren Besuch oder auch nur für uns selbst als perfektes Fast Food für den Filmabend. Das Beste: Das Topping lässt sich prima vorbereiten. So kann es im Kühlschrank gut durchziehen und wenn der Hunger kommt, sind die Pizzabrötchen in rund 20 Minuten fertig. Aber Vorsicht! Nicht die Zunge verbrennen, weil du es nicht mehr abwarten kannst hineinzubeißen.
Pizzabrötchen „Hawai“ | Foto: Linda Katharina Klein
Pizzabrötchen „Hawai“ | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Aufschnitt in Würfel schneiden, Käse reiben oder in kleine Stücke schneiden. 2. Sahne mit dem Tomatenmark und den Gewürzen vermengen. 3. Ananas, Mais und Aufschnitt dazugeben, gut vermengen und ggf. (kommt auf den Aufschnitt an) mit Salz abschmecken. 4. Topping kalt stellen oder direkt auf die aufgeschnittenen Aufbackbrötchen schmieren und bei 200 Grad circa 20 Minuten backen.
Ein Kürbis, dessen Fruchtfleisch wie Spaghetti aussieht? Ja, das gibt es. Und was würde dazu besser passen, als Tomatensauce? Back‘ deinen Spaghettikürbis ganz einfach im Ofen, kratz ihn aus, fülle und überback ihn. Klingt spannend und köstlich? Na dann nichts wie los.
Spaghetti-Kürbis mit Tomatensauce | Foto: Linda Katharina Klein
Spaghetti-Kürbis mit Tomatensauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200° Grad vorheizen. 2. Kürbis halbieren, Kerne entfernen, Olivenöl darüber geben und die Kürbishälften im Ofen 30 Minuten backen. 3. Kürbishälften aus dem Ofen nehmen und das Kürbisfleisch mit Hilfe von zwei Gabeln herauskratzen. 4. Kürbis-Spaghetti mit der Tomatensauce vermengen und zurück in die Kürbishälften füllen. 5. Parmesan darüber geben. 6. Kürbis für weitere zwanzig Minuten backen, dann mit Basilikum servieren.
Pide ist ein herzhaftes türkisches Gebäck. Die Teigschiffchen werden dabei mit den unterschiedlichsten Füllungen gereicht. Eine der beliebtesten: Paprika-Hackfleisch-Sauce! Während die fertigen Pide aussehen wie kleine Kunstwerke, ist ihre Herstellung extrem einfach. Mit ein bisschen Geduld und Liebe kannst du so wunderschönes und ebenso köstliches Gebäck herstellen – ganz einfach auch vegan. Mein Tipp: Den Rand der Pide unbedingt mit Schwarzkümmel bestreuen!
Pide mit Hackfleisch | Foto: Linda Katharina Klein
Pide mit Hackfleisch | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (125 Minuten): 1. Mehl, sechs Esslöffel Olivenöl, Joghurt einen Esslöffel Salz, Wasser und Zucker zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 90 Minuten ruhen lassen. 2. Währenddessen Tomaten vom Strunk befreien und in Würfel schneiden. 3. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen, fein hacken und in Olivenöl glasig braten. 5. Hackfleisch dazugeben, krümelig braten, dann Paprikamark dazugeben und mitbraten. 6. Mit den Tomatenwürfeln ablöschen, einem Esslöffel Salz und einem Teelöffel Kreuzkümmel würzen und auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. 7. Ofen auf 220 Grad Ober-Unter-Hitze vorheizen. 8. Teig in acht Stücke teilen und zu Ovalen ausrollen, die oben und unten spitz zulaufen. 9. Pide auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben. 10. Hackfleischfüllung darauf geben (dabei circa einen Zentimeter Platz zum Rand lassen. Anschließend den Rand nach innen umklappen. 11. Drei Eigelb verquirlen und auf den Rändern verstreichen. 12. Schwarzkümmel auf den Rand geben und die Pide 15-20 Minuten backen.
Heiß dampfende Süßkartoffeln, cremige Sauce, fruchtige Tomaten und knackiges Gemüse. Gefüllte Süßkartoffeln sind ein ebenso buntes wie gesundes Gericht. Während sich die Süßkartoffeln quasi von selber backen, kannst du so aromatische Toppings zaubern. Knallige Farben, ganz viele Vitamine: hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Gebackene Süßkartoffel mit Brokkoli | Foto: Linda Katharina Klein
Gebackene Süßkartoffel mit Brokkoli | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Süßkartoffeln mit jeweils einem Esslöffel Olivenöl einreiben und im Ofen bei 200° Grad für 75 Minuten backen. 2. In der Zwischenzeit saure Sahne bzw. Creme Vega mit dem Abrieb einer Zitrone und einem halben Teelöffel Salz mischen. 3. Cocktailtomaten halbieren und zehn Minuten bevor die Süßkartoffeln gar sind, mit einer klein geschnittenen Knoblauchzehe, dem braunen Zucker und einem Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne karamellisieren. 4. Gleichzeitig den Stangenbrokkoli zwei Minuten in Salzwasser blanchieren, dann heraus nehmen. 5. Die Kartoffel aus dem Ofen nehmen, einschneiden und mit der sauren Sahne bzw. der Creme Vega und dem Käse füllen. 6. Geschmorte Tomaten und Stangenbrokkoli darauf drapieren und sofort servieren.
Frisch aus dem Ofen, herrlich duftend: Börek ist ein gefüllter Yufkateig, der in Form von kleinen Röllchen oder großen Schnecken serviert wird. Wir machen immer direkt eine große Portion, denn dieser herzhafte Strudel ist ein Gericht, das man unbedingt teilen möchte. Perfekt für deine nächste Party oder zum nächsten Brunch.
Börek mit Schafskäse & Spinat | Foto: Linda Katharina Klein
Börek mit Schafskäse & Spinat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein würfeln und in zwei Esslöffeln Olivenöl glasig braten. Dann bei Seite stellen. 2. Frischen Spinat gründlich waschen, trocken schleudern und in der Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten, bis er zusammenfällt. Bei der Verwendung von tiefgekühltem Spinat diesen in einem Topf bei mittlere Hitze auftauen lassen und anschließend das Wasser herausdrücken. 3. Feta zerbröseln und mit den Zwiebeln, Knoblauch und Spinat vermengen. 4. Spinatmenge mit Salz abschmecken. 5. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 6. Rundblech mit einem Esslöffel Olivenöl einfetten. 7. Yufka-Blätter nacheinander einzeln auf die Arbeitsfläche geben, leicht anfeuchten, etwas von der Füllung darauf verteilen, einrollen und in das Rundblech legen. 8. Wiederholen bis das Rundblech mit einer Teigschnecke gefüllt ist. 9. Teigschnecke mit Milch bestreichen und Schwarzkümmel darüber streuen. 10. Rundblech auf den Ofenboden stellen und Börek 25 Minuten backen. 11. Börekschnecke auf der mittleren Schiene weitere 25 Minuten goldbraun backen.
Goldbraun. Knusprige Haut. Saftiges Fleisch. Ein gutes Brathähnchen ist ein kulinarisches Meisterwerk. Und dabei gar nicht schwer zuzubereiten. Hochwertiges Fleisch, ein paar Gewürze und eine aromatische Füllung sind alles, was du brauchst, um ein köstliches Brathuhn zuzubereiten. Und wer darüber hinaus die optimale Bratzeit kennt, kann sichergehen, ein perfektes Ergebnis zu erhalten. Inwiefern du dein Brathähnchen weiter verfeinerst, ist dir überlassen. Hier ist schon mal mein Basis-Rezept für Brathähnchen aus dem Ofen.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Hähnchen waschen und trocken tupfen. 2. Paprikapulver mit Salz und Pfeffer vermengen. 3. Hähnchen von innen und außen mit Olivenöl einreiben. 4. Gewürzmischung auf und in das Hähnchen geben und gut einmassieren. 5. Zitrone halbieren. 6. Eine Zitronenhälfte in das Hähnchen legen, dann gewaschene Petersilie und Knoblauchzehen samt Schale dazugeben. Zum Schluss die zweite Zitronenhälfte rein drücken. 7. Das Hähnchen mit dem Rücken nach oben entweder auf ein Rost (darunter ein Ofenblech zum Auffangen vom Bratensaft) geben oder direkt auf ein Ofenblech voll mit Beilagen (ich mache hier gerne Zitronen-Kartoffeln) legen, die zusammen mit dem Brathähnchen gegart werden können. Ggf. ein Bratthermometer in die dickste Stelle vom Fleisch stechen. 8. Das Hähnchen bei 180° Grad backen, bis eine Kerntemperatur von 80° erreicht ist. Falls du kein Thermometer verwendest, rechne pro 100 Gramm Hähnchen sechs Minuten Garzeit (bei 1,4 Kilogramm also circa 85 Minuten). Dabei das Hähnchen nach circa 40 Minuten wenden. 9. Wenn das Hähnchen goldbraun gebacken ist, aus dem Ofen nehmen und vor dem Tranchieren mindestens zehn Minuten ruhen lassen.