Chimichurri ist eine argentinische Sauce aus Petersilie, Thymian, Oregano, Lorbeer und Knoblauch. Durch das Untermischen von Olivenöl wird sie Sauce nicht nur besonders sämig, sondern auch haltbar. So entfaltet sie ihr typisch intensives Aroma vor allem über die Zeit. Ich empfehle daher die Sauce eine Woche im Voraus herzustellen.
Zubereitung (3 Minuten): 1. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. 2. Petersilie waschen und trocken tupfen, holzige Stiele abschneiden. 3. Chili entkernen und fein hacken. 4. Alle Zutaten bis aus das Öl in einen Mörser geben und stampfen. 5. Sobald eine homogene Masse entsteht, langsam Öl hinzugeben. 6. Chimichurri Sauce mit Salz abschmecken. 7. Sauce sofort genießen oder bis zum Verzehr in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Schraubglas geben, gut verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Nach rund einer Woche schmeckt die Sauce besonders gut.
Knallrot. Fruchtig. Zuckersüß. Cranberry-Sauce ist eine hervorragende Alternative zu Preiselbeeren und harmoniert exzellent mit dunklem Fleisch wie Rind oder Ente. Aber auch für Desserts und zum Backen ist Cranberry-Sauce bestens geeignet. Das Beste: Die Moosbeere steckt voller Antioxidantien. Trotzdem reicht pro Portion ein Löffel der Portion, da der Geschmack sehr intensiv ist.
Zubereitung (25 Minuten): 1. Schale einer Orange reiben und diese auspressen. 2. Cranberries waschen, trocknen und die Hälfte in einem Topf erhitzen. 3. Orangensaft und Zucker hinzufügen. 4. Sternanis, angedrückte Kardamom-Kapseln und Nelken in ein Gewürz- oder Teesieb geben und dieses in die Sauce legen. 5. Sauce solange auf kleiner Flamme köcheln, bis ersten Cranberries aufplatzen, dann die übrigen Cranberries hinzugeben und Sauce kochen, bis auch weich sind. 6. Gewürze bzw. Sieb entfernen. 7. Sofort servieren oder (falls du die Sauce länger als ein paar Tage im Kühlschrank lagerst) diese in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser geben und 30 Minuten bei 90° Grad einkochen. Bitte beachte dazu auch die genauen Einkochvorgaben.
Knusprig. Aromatisch. Köstlich. Hasselback Potatoes sind Ofenkartoffeln auf schwedische Art. Die Fächerkartoffeln werden eingeschnitten, mit Butter beträufelt und im Ofen gebacken. Durch das Fett und die Hitze backen die einzelnen Scheiben knusprig aus. Die Hasselback-Kartoffeln schmecken dadurch wie eine Mischung aus Röstkartoffeln und Chips.
Zubereitung (75 Minuten): 1. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 2. Knoblauch schälen und fein hacken. 3. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Knoblauch hinzugeben und die Butter warm halten. 4. Die Kartoffeln so mehrfach einschneiden, dass viele dünne Chips entstehen, die an einem Ende zusammengehalten werden. Am besten und schnellsten geht dies mit zwei Kochlöffeln aus Holz. Lege die Kartoffel einfach zwischen zwei Holzlöffel, sodass du die Kartoffeln einschneiden kannst, aber das Messer von den Holzstielen gestoppt wird, bevor es vollständig durch die Kartoffel schneidet. 5. Kartoffeln in eine Ofenform geben, mit einem Viertel der Knoblauch-Butter bepinseln und in den Ofen schieben. 6. Kartoffeln insgesamt eine Stunde backen, dabei jede Viertelstunde erneut einpinseln und die Temperatur nach 30 Minuten auf 220 Grad erhöhen. 7. Kartoffeln vor dem Servieren mit Salz bestreuen.
Außen kross, innen saftig. Knusprige Frühlingsrollen sind das perfekte Fingerfood, unglaublich köstlich und einfach selbst zu machen. Wir servieren sie am liebsten als vegane Frühlingsrollen gefüllt mit Pak Choi, Sommersprossen, Bambussprossen, Lauch, Möhren und Frühlingszwiebeln und reichen dazu Sweet Chili Sauce. Ich verrate dir mein Lieblingsrezept, wie du die Frühlingsrollen falten bzw. zusammenrollen solltest, und bei welcher Temperatur die kleinen Teigtaschen am besten frittiert werden sollten.
Frittierte Frühlingsrollen | Foto: Linda Katharina Klein
Frittierte Frühlingsrollen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (75 Minuten): 1. Gemüse waschen und trocken tupfen. 2. Pak Choi, Frühlingszwiebeln und Lauch vom Strunk befreien und in Halbringe schneiden. 3. Möhren schälen und in feine Streifen schneiden. 4. Knoblauch schälen und fein hacken. 5. Chilies in feine Ringe schneiden (wer es nicht scharf mag, entfernt zusätzlich die Kerne. 6. Bambussprossen abschütten. 7. Sesamöl in einem Wok erhitzen. 8. Knoblauch und Möhren anbraten, bis die Möhren beginnen ihre Spannung zu verlieren, dann Lauch, Frühlingszwiebeln, und Pak Choi dazugeben. 9. Sobald der Pak Choi leicht weich wird, Sojasprossen und Bambussprossen hinzugeben. 10. Mit Five Spice und Sojasauce würzen und noch einmal kurz durchschwenken, dann alles auf ein großes Blech zum auskühlen schütten. 11. Füllung 15 Minuten abkühlen lassen. 12. In der Zwischenzeit kannst du einen Dip zubereiten, zum Beispiel Sweet Chili Sauce. 13. Stärke mit Wasser mischen und das Öl in einen kleinen Topf füllen. 14. Jeweils zwei Esslöffel Füllung auf ein Stück Reispapier geben (am besten in eine Ecke mit etwas Abstand zum Rand). 15. Blatt diagonal (von der gefüllten Ecke in Richtung der leeren) bis zur Hälfte einrollen. 16. Jetzt die seitlichen Ecken einklappen, sodass das Päckchen aussieht wie ein geöffneter Briefumschlag. 17. Die leere Ecke mit dem Stärke-Wasser-Gemisch benetzen, dann weiter einrollen. 18. Vorgang mit den restlichen Reispapieren wiederholen und währenddessen das Öl auf 180 Grad erhitzen. 19. Frühlingsrollen portionsweise (für circa fünf Minuten) frittieren und direkt servieren.
Würzige Kräuterseitlinge auf einem Bett aus cremiger Pasta. Dieses authentisch italienische Gericht ist ebenso einfach wie schnell zubereitet. Es eignet sich hervorragend als Vorspeise und Hauptgang, verführt dich mit erdigen, vollmundigen Aromen und lässt dich wie einen Gourmetkoch wirken. Also ran an die Löffel!
Pasta mit Kräuterseitlingen | Foto: Linda Katharina Klein
Pasta mit Kräuterseitlingen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Topf mit Salzwasser aufsetzen. 2. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, dann bei Seite stellen. 3. Pilze mit einer Bürste vorsichtig säubern. 4. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein würfeln und mit den Pilzen in Olivenöl anbraten. 5. Wenn die Zwiebeln glasig sind, mit Weißwein ablöschen und mit Sahne aufgießen. 6. Sauce mit Salz und Pfeffer köcheln lassen, bis die Pilze gar sind. Dies dauert circa acht Minuten. 7. In der Zwischenzeit die Pasta gar kochen. 8. Pasta abschütten, zur Sauce geben, einmal umrühren und mit den Pinienkernen als Topping servieren.
Rustikal und doch edel. Gebackener Spaghetti-Kürbis ist ein beliebtes Gericht der italienischen Küche. Seinen Namen hat der Kürbis von seinem Fruchtfleisch, dessen langen Fasern an Spaghetti erinnern. Wie traditionelle Pasta harmoniert auch der Kürbis perfekt mit Knoblauch, Kräutern, Parmesan und Pinienkernen. Probier es aus und lass dich vom feinen Geschmack verführen.
Gebackener Spaghetti-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Gebackener Spaghetti-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200° Grad vorheizen. 2. Kürbis halbieren, Kerne entfernen, Olivenöl darüber geben und die Kürbishälften im Ofen 30 Minuten backen. 3. In der Zwischenzeit in einer Pfanne ohne Fett Pinienkerne anrösten, bis sie holdbraun sind, dann herausnehmen. 4. In der Pfanne Butter/Margarine auslassen, geschälten und fein gewürfelten Knoblauch sowie Thymianzweige hinzugeben und auf kleiner Flamme zehn Minuten darin rösten. 4. Geschmolzene Butter/Margarine mit Knoblauchstückchen in eine Schüssel geben, Thymianzweige bei Seite legen. 5. Parmesan, Salz und Pfeffer zur Butter geben und miteinander vermengen. 6. Kürbishälften aus dem Ofen nehmen und das Kürbisfleisch mit Hilfe von zwei Kabeln herauskratzen. 7. Kürbis-Spaghetti mit der Parmesanmasse vermengen und zurück in die Kürbishälften füllen. 8. Kürbis für weitere zwanzig Minuten backen, dann direkt servieren.
Wohltuende Wärme, saftiges Kürbisfleisch, feine Aromen. Gebackener Kürbis ist ein typisches Wohlfühl-Gericht. Besonders einfach zuzubereiten ist der Gorgonzola-Kürbis. Denn dieser ist durch seine gelb-grünen Muster nicht nur besonders hübsch anzusehen, sondern auch einer der kleinsten essbaren Kürbisse. Im Aroma ähnelt der Gorgonzola-Kürbis dem Spaghetti-Kürbis. Wir füllen ihn am liebsten mit Hackfleisch. So lässt sich das Gericht auch ganz einfach in vegan zubereiten.
Gefüllter Gorgonzola-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Gefüllter Gorgonzola-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200° Grad vorheizen. 2. Deckel vom Kürbis entfernen, Kerne entfernen, ein Esslöffel Olivenöl auf den Kürbis und die Innenseite des Deckels geben und 30 Minuten backen. 3. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. 4. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl glasig braten, Hackfleisch dazugeben und mitbraten, dann alles bei Seite stellen. 5. Kürbis aus dem Ofen nehmen und das Kürbisfleisch mit Hilfe von zwei Gabeln herauskratzen. 6. Kürbis, Pfeffer, Salz und Gewürze zum Hackfleisch geben. 7. Kürbismasse in den Kürbis füllen und den Deckel aufsetzen. 8. Kürbis für weitere zwanzig Minuten backen, dann direkt servieren.
Knusprig. Würzig. Schnell gezaubert. Pizzabrötchen waren in meiner Kindheit das Highlight auf jedem Kindergeburtstag. Auch heute noch lieben wir den Partysnack, machen ihn gerne als simples Abendessen für größeren Besuch oder auch nur für uns selbst als perfektes Fast Food für den Filmabend. Das Beste: Das Topping lässt sich prima vorbereiten. So kann es im Kühlschrank gut durchziehen und wenn der Hunger kommt, sind die Pizzabrötchen in rund 20 Minuten fertig. Aber Vorsicht! Nicht die Zunge verbrennen, weil du es nicht mehr abwarten kannst hineinzubeißen.
Pizzabrötchen „Hawai“ | Foto: Linda Katharina Klein
Pizzabrötchen „Hawai“ | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Aufschnitt in Würfel schneiden, Käse reiben oder in kleine Stücke schneiden. 2. Sahne mit dem Tomatenmark und den Gewürzen vermengen. 3. Ananas, Mais und Aufschnitt dazugeben, gut vermengen und ggf. (kommt auf den Aufschnitt an) mit Salz abschmecken. 4. Topping kalt stellen oder direkt auf die aufgeschnittenen Aufbackbrötchen schmieren und bei 200 Grad circa 20 Minuten backen.
Süß. Knackig. Knallgelb. In einen heißen Maiskolben zu beißen hat etwas ganz Besonderes. In vielen Teilen der Welt bereits seit Jahrzehnten als Street- und Fingerfood beliebt, haben es Maiskolben inzwischen auch auf die Liste der hippen Beilagen geschafft. Ob zum Grillfest oder am Buffet. Mit den Fingern zulangen zu können und die saftigen Maiskörner platzen zu können, ist die kleine Sauerei einfach wert.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Maiskolben von Blättern befreien und zusammen mit einem Esslöffel Zucker 12 Minuten kochen. 2. Maiskolben entweder mit Salz bestreut genießen, mit einer Sauce reichen oder zu gegrillten Maiskolben weiterverarbeiten.
Ein Aromenspiel aus Süße, Säure und Schärfe. Thai Sweet-Chili-Sauce verführt mit ihrer geschmeidigen Konsistenz, der knallroten Farben und dem intensiven Geschmack. Ob zu Frühlingsrollen, Mozzarella-Sticks, Gebratenem und Gegrilltem: Selbstgemachte Sweet-Chili-Sauce ist der perfekte Dip, um deine Geschmacksnerven zu kitzeln.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Knoblauchzehen schälen und den Strunk von den Chilies entfernen. 2. Knoblauch und Chilies in einem Mixer oder Küchenhäcksler fein hacken. Chillies 3. Chili-Knoblauch-Masse mit Essig, Zucker und Salz aufkochen. 4. Währenddessen Stärke in Wasser auflösen. 5. Stärke in die Chilisauce einrühren und köcheln lassen, bis die Sauce andickt. 6. Chili-Sauce erkalten lassen und servieren oder in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser bzw. Flaschen füllen und 90 Minuten bei 100 Grad einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Du suchst nach einer einfachen aber aromatischen Beilage, die sich fast von allein kocht? Dann dürftest du Rosmarinkartoffeln lieben. Denn die Zubereitung der kleinen Knollen benötigt weniger als fünf Minuten Arbeitszeit. So kommen die Kartoffeln einfach ungeschält und mit Öl beträufelt in den Ofen.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Kartoffeln mit Olivenöl einreiben mit Salz bestreuen und bei 200° Grad Unter/Oberhitze je nach Größe circa 50 Minuten backen. 2. Circa 10 Minuten bevor die Kartoffeln gar sind, den Rosmarin auf die Kartoffeln legen und mit dem Öl, das sich am Boden gesammelt hat alle paar Minuten übergießen. 3. Kartoffeln noch heiß servieren.
Eine knackige Rostbratwurst, eine fruchtige Currysauce und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Als Kind gab es für mich und meinen Bruder bei jedem Besuch im Einkaufszentrum eine Currywurst. Heute gibt es bei uns zu Hause hin und wieder auch mal eine – dann natürlich mit selbstgemachter Currysauce und immer öfter auch komplett vegan.
Zubereitung (40 Minuten): 1. Ananas schälen, Strunk entfernen und grob würfeln. 2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3. Zwiebeln in Olivenöl glasig braten, dann bei Seite stellen. 4. Ananas anrösten, und mit braunem Zucker karamellisieren und circa zehn Minuten köcheln lassen. 5. Passierte Tomaten und Zwiebeln hinzufügen, zehn Minuten köcheln lassen, dann pürieren. 6. Sojasauce, Zucker, Salz, Knoblauchpulver, Essig und Chili hinzugeben und nochmals zehn Minuten köcheln lassen. 7. In der Zwischenzeit die Würste braten. 8. Sauce Mit Paprikapulver, Ingwerpulver und Currypulver würzen. 9. Servieren oder zum haltbar machen, Sauce und kleingeschnittene Würste in heiß ausgespülte Gläser mit Schraubverschluss füllen und 120 Minuten bei 100° einkochen (bitte beachte hierzu auch meine genauen Einkoch-Hinweise).