Weicher Mozzarella, fruchtige Tomaten, hochwertiges Olivenöl. Insalata Caprese ist ein Klassiker der italienischen Küche. Die Vorspeise besticht durch den Fokus auf hochwertige Produkte. So ist der Salat ebenso einfach, wie aromatisch. Büffel- bzw. Kuhmilch-Mozzarella treffen auf reife Tomaten, kaltgepresstes Olivenöl, Salz und Basilikum. Insalata Caprese kann dabei fertig zubereitet oder für die Zubereitung bei Tisch mit dem Öl in einer Flasche gereicht werden.
Zubereitung (2 Minuten): 1. Tomaten in Scheiben schneiden. 2. Mozzarella in Scheiben schneiden. 3. Tomatenscheiben und Mozzarellascheiben so drapieren, dass sie sich abwechselnd leicht überlappen. 4. Basilikum darauf geben. 5. Entweder direkt mit Olivenöl beträufeln und salzen oder Olivenöl und Salz separat dazu reichen.
Baba Ghanoush ist ein orientalischer Auberginen-Aufstrich, der mit Tahini und Zitronensaft abgeschmeckt wird. Seinen charakteristischen Geschmack erhält der vor allem im nahen Osten gereichte Dip durch die Röstaromen der gegrillten bzw. gebackenen Aubergine. So wird diese starker Hitze ausgesetzt, bis die Haut schwarz und das Fruchtfleisch so weich ist, dass es einfach herausgekratzt werden kann. Gereicht wird Baba Ghanoush meistens mit Brot und anderen Mezze wie Oliven, Brot und gefüllten Weinblättern.
Zubereitung (50 Minuten): 1. Auberginen bei 250 Grad circa 45 Minuten im Ofen backen, bis die Auberginenhaut schwarz wird (alternativ kann die Aubergine auch gegrillt werden). 2. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen sehr fein hacken. 3. Auberginen halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. 4. Fruchtfleisch mit Zitronensaft, Olivenöl, Tahini, Salz und Knoblauch abschmecken.
Erfrischend. Fruchtig. Aromatisch. Dieser Melonen-Salat verführt dich mit einer Kombination aus saftiger Wassermelone und würzigem Feta. Zusammen mit etwas Limettensaft, Minze und Pinienkernen entsteht so das perfekte Gerichte für die Sommermonate. Wenn du also leicht verdauliche Gerichte für heiße Tage suchst, ist Melonen-Feta-Salat die richtige Wahl.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Pinienkerne in einer Pfanne leicht anrösten, dann bei Seite legen. 2. Melone in mundgerechte Würfel schneiden. 3. Zwiebel schälen und in Halbringe schneiden. 4. Feta in mundgerechte Würfel schneiden. 5. Olivenöl mit Limettensaft und getrockneter Minze zu einem Dressing vermengen. 6. Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermengen. 7. Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Basilikumblättern garniert servieren.
Knusprige Haut, zartes Fleisch, rauchiges Holzkohle-Aroma. Tavuk Pirzola ist türkisch mariniertes Hähnchenkotelett, das meistens über Holzkohle gegrillt und mit Bulgur-Gemüse serviert wird. In einer Mischung aus Joghurt, Paprikamark und Gewürzen über Nacht eingelegt, werden die Hähnchenkoteletts so nicht nur besonders aromatisch, sonders das Fleisch auch extra zart. Über Holzkohle gegrillt erhält das Hähnchen schließlich sein typisches Aroma. Alternativ kann es aber auch in einer Pfanne zubereitet werden.
Zubereitung (12 Stunden): 1. Joghurt und Paprikamark mit den Gewürzen vermengen. 2. Hähnchenschenkel (falls noch nicht nicht geschehen) entbeinen. 3. Hähnchenschenkel mit der Joghurt-Marinade einmassieren und über Nacht marinieren lassen. 4. Hähnchenschenkel aus der Marinade nehmen und über Holzkohle (alternativ mit etwas Sonnenblumenöl in einer sehr heißen Grillpfanne) von allen Seiten braten. 5. Sofort servieren.
Manchmal soll ein Beilagensalat einfach nur schlicht und erfrischend sein. Dann machen wir gerne Eisbergsalat mit einem Dressing aus saurer Sahne und Joghurt. So ist der Salat knackig und cremig zugleich und bildet einen milden Gegenpol zu den intensiven Aromen des Hauptgangs.
Eisbergsalat mit cremigem Dressing | Foto: Linda Katharina Klein
Eisbergsalat mit cremigem Dressing | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Strunk herausschneiden, dann vom Salatkopf circa 1,5 Zentimeter dicke Scheiben abschneiden. 2. Die Salatstücke gründlich waschen und trocken schleudern. 3. Joghurt mit saurer Sahne vermischen und mit Salz abschmecken. 4. Dressing vorsichtig mit dem Eisbergsalat vermengen und direkt servieren.
Tomatig. Fruchtig. Aromatisch. Eine richtig gute Tomatensauce kann auch schnell gehen. Wenn ich nicht die Zeit für meine Fruchtige Tomatensauce aus ganzen Tomaten haben, mache ich daher eine aus passierten Tomaten. Etwas Salz, Zucker, Knoblauch sowie frisches Basilikum und schon hast du eine Soße gezaubert, die schmeckt als wäre sie von italienischen Omis in der Toskana gekocht worden.
Schnelle Tomatensauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Knoblauch schälen, fein hacken und in Olivenöl leicht Farbe nehmen lassen. 2. Passierte Tomaten hinzugeben und mit Salz und Zucker abschmecken. 3. Basilikum zerrupfen oder hacken. 4. Sauce zehn Minuten köcheln lassen, dann Basilikum unterrühren und servieren oder in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 90° Grad 30 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Herzhaft. Köstlich. Italienisch. Gnocchi alla romana sind gebackene Taler aus Hartweizengrieß, die im Ofen mit Parmesan überbacken werden. Zusammen mit Tomatensauce serviert, versetzt dich dieses klassische Gericht der römischen Küche direkt an den Campo de’ Fiori inmitten Roms. Probiere es aus und überrasche deine Gäste mit einem außergewöhnlichen Gericht.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 2. Milch mit Salz und dem Lorbeerblatt aufkochen, dann vom Herd nehmen, den Grieß einrühren und auf unter ständigem Rühren auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis ein Brei entsteht. 3. Lorbeerblatt herausnehmen. 4. Parmesan reiben. 5. Butter, Eigelb und die Hälfte des Parmesans mit dem Grieß vermengen. 6. Masse in eine breite Ofenform oder auf ein Backblech geben und glattstreichen. 7. Mit einem Glas Taler ausstechen. 8. Grießtaler in eine Ofenform geben und mit dem restlichen Parmesan bestreuen. 9. Bei 180 Grad 20 Minuten, dann 10 Minuten bei 200 Grad backen.
Einfach aber aromatisch. Fasolakia ist in griechischer Eintopf aus grünen Bohnen und Kartoffeln in Tomatensauce, lässt sich super vorbereiten, ist vegan und schmeckt sogar kalt. Damit ist es für uns das perfekte Sommergericht für heißte Tage.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Holzige Enden der Bohnen abschneiden und die Bohnen halbieren. 2. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. 3. Zwiebeln schälen und vierteln. 4. Knoblauch schälen und fein hacken. 5. Kartoffeln in Olivenöl anbraten, bis diese Farbe nehmen. 6. Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und mitbraten, bis Röstaromen entstehen. 7. Mit Weißwein ablöschen und mit gehackten Tomaten sowie dem Gemüsefond auffüllen. 8. Bohnen unterrühren und das Ganze unter gelegentlichem Rühren auf kleiner Stufe 45 Minuten köcheln lassen. 9. Für einen noch intensiveren Geschmack vor dem Servieren erst noch etwas ziehen lassen. 10. Alternativ kannst du das Gericht auch in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser abfüllen und bei 120° Grad 100 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).
Heiß dampfende Süßkartoffeln, cremige Sauce, fruchtige Tomaten und knackiges Gemüse. Gefüllte Süßkartoffeln sind ein ebenso buntes wie gesundes Gericht. Während sich die Süßkartoffeln quasi von selber backen, kannst du so aromatische Toppings zaubern. Knallige Farben, ganz viele Vitamine: hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Gebackene Süßkartoffel mit Brokkoli | Foto: Linda Katharina Klein
Gebackene Süßkartoffel mit Brokkoli | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Süßkartoffeln mit jeweils einem Esslöffel Olivenöl einreiben und im Ofen bei 200° Grad für 75 Minuten backen. 2. In der Zwischenzeit saure Sahne bzw. Creme Vega mit dem Abrieb einer Zitrone und einem halben Teelöffel Salz mischen. 3. Cocktailtomaten halbieren und zehn Minuten bevor die Süßkartoffeln gar sind, mit einer klein geschnittenen Knoblauchzehe, dem braunen Zucker und einem Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne karamellisieren. 4. Gleichzeitig den Stangenbrokkoli zwei Minuten in Salzwasser blanchieren, dann heraus nehmen. 5. Die Kartoffel aus dem Ofen nehmen, einschneiden und mit der sauren Sahne bzw. der Creme Vega und dem Käse füllen. 6. Geschmorte Tomaten und Stangenbrokkoli darauf drapieren und sofort servieren.
Klassisch. Edel. Aromatisch. Vitello Tonnato ist eine klassische kalte Vorspeise der italienischen Küche und besteht aus mariniertem, gekochtem Kalbsfleisch mit einer cremigen Thunfischsauce. Das Geheimnis für authentisches Vitello Tonnato? Die Auswahl des richtigen Fleisches sowie viel Geduld. So wird das Kalbfleisch über Nacht mariniert, schonend gegart und vor dem Aufschneiden komplett runtergekühlt. So ist das beliebte Antipasti-Gerichts zwar etwas aufwendiger in der Zubereitung, dafür aber ein absolutes Highlight für jedes Dinner.
Zubereitung (36 Stunden): 1. Kalbfleisch parieren (von Sehnen etc. befreien), mit einem langem Stück Faden festzusammenbinden und in eine etwa doppelt so große verschließbare Box geben. 2. Möhren und Sellerie würfeln und zusammen mit dem Selleriegrün, den angedrückten Pfefferkörnern, den Nelken und den Lorbeerblättern zum Fleisch geben. 3. Mit Weißwein und Zitronensaft aufgießen (das Fleisch soll bedeckt sein) und die verschlossene Box für 24 Stunden in den Kühlschrank geben. 4. Das Kalbfleisch mit samt der Marinade in einen Topf geben und aufkochen. 5. Sobald das Wasser kocht, den Herd ausstellen und das Fleisch im heißen Wasser 30 Minuten garziehen lassen. 6. Das Kalbfleisch aus dem Wasser nehmen, abtrocknen und sehr fest in ein sauberes Küchentuch wickeln. 7. Das Fleisch im Kühlschrank komplett auskühlen lassen. 8. Thunfisch und Sardellen zusammen mit dem Essig, der Mayonnaise und den Kapern aufmixen. 9. Thunfischcreme mit Salz abschmecken. 10. Das Kalbfleisch dünn aufschneiden und auf zwei Tellern drapieren. 11. Die Thunfischsauce so darüber geben, dass das Fleisch noch sichtbar bleibt. 12. Vitello Tonnato mit Kapernbeeren und Zitronenscheiben garnieren und direkt servieren.
Zitronig. Cremig. Verführerisch. Eine feine Zitronensauce ist schon etwas besonderes. Mit ihrer feinen Säure, vermag sie es, deine Gerichte perfekt zu akzentuieren. Und dank der Béchamel-Basis ist sie dabei extra cremig. So passt sie zum Beispiel perfekt zu Meeresfrüchten und Fisch wie rosa gebratenem Lachsfilet.
Zitronen-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Portionen): 30 Gramm Butter | 2 gehäufte Esslöffel Mehl | 200 Milliliter Weißwein | 200 Milliliter Sahne | 1 Teelöffel Salz | 1 Prise Zucker | Abrieb von zwei Zitronen | Saft einer halben Zitrone
Zitronen-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Mit einer Reibe Zesten von zwei Zitronen lösen (darauf achten nur das Gelbe zu lösen, da das Weiße bitter ist. 2. Eine halbe Zitrone auspressen. 3. Butter in einem kleinem Topf schmelzen. 4. Mehl hinzugeben und einrühren, bis es klumpt. 5. Unter ständigem Rühren schluckweise den Weißwein und anschließend die Sahne hinzugeben. 6. Auf kleiner Flamme köcheln lassen und mit Salz, Zucker, Zitronenabrieb und Zitronensaft abschmecken.