Pepp deine Mayonnaise auf! Mit frischem Bärlauch, erhält deine Mayo nicht nur eine feine Knoblauchnote, sondern auch eine gewisse Tiefe. So hast du im Handumdrehen einen kreativen Dip gezaubert, der deinem Essen den besonderen Kick gibt. Ob zu selbstgemachten Fischstäbchen, Pommes oder als Topping für Schnittchen: mit dieser Bärlauch-Mayo wirst du deine Gäste begeistern.
Zubereitung (3 Minuten): 1. Bärlauch sehr fein hacken. Dafür kannst du auch einen Küchenhäcksler verwenden. 2. Eigelb in ein hohes Gefäß geben und kurz aufmixen. 3. Dann während des Mixens ganz langsam das Öl hinzugeben. 4. Wenn die Bärlauch-Mayonnaise die gewünschte Konsistenz hat, Salz und den gehackten Bärlauch untermengen. 5. Bis zum Servieren kalt stellen.
Saftige Frikadellen, wie von Oma. Mit einer schönen Kruste, perfekt gebraten. Perfekt fürs Partybuffet oder Picknick. Wer möchte da nicht direkt zugreifen? Wir essen die kleinen Hackbällchen gerne zu Salzkartoffeln mit Lauchgemüse, Kohlrabi, Rahmwirsing oder Bohnensalat, zu Kartoffelsalat und Nudelsalat oder mit BBQ-Sauce als Frikadellenbrötchen.
Saftige Frikadellen nach Omas Art | Foto: Linda Katharina Klein
Saftige Frikadellen nach Omas Art | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Zwiebeln schälen, fein hacken und mit Hackfleisch, einem Ei, Semmelbröseln, Salz und Pfeffer zu einer homogenen Masse verkneten. 2. Hackmasse in vier gleich große Teile teilen und Wasser benetzten Händen zu Kugeln formen. 3. Die Kugeln mit der flachen Hand etwas platt drücken, dann den Rand mit der Handfläche glätten. 4. Butter in einer Pfanne auslassen und die Frikadellen von 2,5 Minuten auf der einen, dann 2,5 Minuten auf der anderen Seite braten. 5. Vorgang bei reduzierter Hitze wiederholen, sodass jede Frikadelle insgesamt zehn Minuten gebraten wurde. 6. Frikadellen noch warm servieren (dann sind sie besonders saftig und fluffig) oder für den späteren Verzehr auf einem Holzbrett abtropfen und auskühlen lassen und dann kaltstellen.
Klassisch. Elegant. Luxuriös. Im Frühling scheint der Deutschen liebstes Gericht Spargel. Doch wie kocht man weißen und grünen Spargel richtig? Wie lange braucht er? Was verleiht ihm seinen Feinen Geschmack? Ich verrate dir wie ich gekochten Spargel zubereite und mit welchen Saucen du die zarten Stangen servieren kannst. Der größte Faktor ist und bleibt aber der Spargel selbst. Achte hier auf lokale Bio-Qualität und kaufe vom Händler deines Vertrauens.
Gekochter Spargel | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 500 Gramm Spargel (weißen oder grünen Spargel oder eine Mischung) | 1 Zitrone | 1,5 Esslöffel Salz | 1 Esslöffel Zucker
Gekochter Spargel | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10-25 Minuten): 1. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Holzige Enden vom Spargel abschneiden. Die richtige Stelle findest du, indem du das Messer immer wieder ansetzt und dort abschneidest, wo es mit leichtem Druck durchgleiten kann. 3. Weißen Spargel komplett schälen. Grüner Spargel muss in der Regel nicht geschält werden; wenn du etwas dickere Stangen hast, kannst du aber das untere Drittel schälen. 4. Sobald das Wasser kocht, Zucker, Salz sowie eine in Scheibe geschnittene Zitrone hinzugeben. 5. Dann den Spargel vorsichtig ins Wasser geben und ggf. die Hitze herunterdrehen (das Wasser soll leicht aber nicht sprudelnd kochen). 6. Grünen Spargel je nach Dicke vier bis sechs Minuten kochen, weißen Spargel 12 Minuten kochen. 7. Spargel vorsichtig aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und dann direkt servieren.
Dazu passt hervorragend: Zerlassene Butter, klassische Sauce Hollondaise, schnelle Hollondaise, aber auch Béchamelsauce. Jetzt noch mehr Rezepte mit Spargel entdecken!
Du hast Lust auf Hollondaise aber traust dir die klassische Zubereitung über dem Wasserbad nicht zu? Dann habe ich geling sicheres Rezept für dich, das im Geschmack sehr ähnlich aber deutlich einfacher ist. So können auch absolute Kochanfänger eine schnelle Hollondaise mit feinen Butteraromen zaubern. Klingt praktisch? Na, dann ab an den Herd uns ausprobieren.
Schnelle Hollondaise | Foto: Linda Katharina Klein
Schnelle Hollondaise | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. 200 Gramm Butter schmelzen. 2. Währenddessen Eigelb in ein hohes Gefäß geben uns kurz aufmixen. 3. Weiter mixen und dabei langsam die geschmolzene Butter hinzugeben. 4. Senf, Zitronensaft, Salz, Zucker sowie 50 Gramm zimmerwarme Butter hinzugeben und nochmals kurz aufmixen. 5. Hollondaise sofort servieren.
Zarter Oktopus, viel Paprikapulver und hochwertiges Olivenöl. Polbo á feira bzw. Pulpo a la gallega ist ein Tapas-Gericht aus Galicien, Spanien. Während früher Stockfisch verwendet wurde, friert man heutzutage frischen Tintenfisch ein, um die gleiche Konsistenz zu erhalten. Das Ergebnis: der vielleicht beste Tintenfisch, den du je probiert hast.
Zubereitung (3 Tage): 1. Für eine authentische Konsistenz wird der Pulpo zunächst für einen Tag eingefroren und darf dann über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen. 2. Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, währenddessen den Tintenfisch gründlich waschen. 3. Eine geschälte, halbierte Zwiebel ins Wasser geben. 4. Den Pulpo ein paar Mal kurz für einige Sekunden ins kochende Wasser tunken und direkt wieder herausheben. 4. Den Pulpo dann circa dreißig Minuten gar kochen, anschließend den Herd ausschalten und den Tintenfisch eine Viertelstunde im heißen Sud ziehen lassen. 5. Pulpo in mundgerechte Stücke schneiden. 6. Olivenöl, Paprikapulver und Salz in einer Schüssel vermengen, den noch heißen Pulpo dazugeben und alles gut vermengen. 7. Pulpo anrichten und direkt servieren.
Wer liebt sie nicht? Käsebrötchen sind einfach zu köstlich, um wahr zu sein. Weil Käsebrötchen aus der Bäckerei mit oft zu ölig und pappig schmecken, hab ich irgendwann beschlossen meine eigenen zu backen: Luftig. Fluffig. Mit einer krossen Käsekruste. Das Ergebnis? Beim gemeinsamen Frühstück, sind diese Brötchen so begehrt, dass sie meist als erstes vergriffen sind.
Zubereitung (150 Minuten): 1. Mehl, Salz, Zucker, Trockenhefe und Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 2. Käse reiben und die Hälfte in den Teig einarbeiten. 3. Teig eine Stunde abgedeckt gehen lassen. 4. Teig erneut durchkneten, in acht Stücke teilen und Brötchen formen. 5. Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. 6. Brötchen-Rohlinge eine weitere Stunde gehen lassen. Nach circa 40 Minuten den Backofen auf 240° Grad vorheizen. 7. Milch mit Eigelb verquirlen und Brötchen-Rohlinge damit einpinseln. 8. Restlichen Käse darüber streuen. 9. Käsebrötchen für circa 18 Minuten backen.
Bunt. Knackig. Erfrischend. Mexikanischer Cole Slaw wird in Mexiko oft als Streetfood gereicht. Aber ob zu Gegrilltem, Pulled Pork, Burgern, Tacos oder einfach pur: Mexican Cole Slaw macht immer eine gute Figur. Denn hier treffen Zitrusaromen auf knackiges Gemüse und eine leichte Schärfe. Ein Geschmack, so intensiv und köstlich, das wir den Krautsalat am liebsten einfach als veganen Salat servieren.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Äußere Blätter und Strunk des Rotkohls entfernen und den Rest in Streifen schneiden. 2. Karotten schälen und raspeln. 3. Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. 4. Chilies in Streifen schneiden (wer es nicht so scharf möchte, entfernt die Kerne). 5. Blätter vom Koriander abzupfen, Stile fein hacken. 6. Alles miteinander vermengen. 7. Olivenöl, Limettensaft, Zucker und Salz zu einem Dressing vermischen. 8. Dressing in den Salat einmassieren und direkt servieren oder erst kühl stellen und durchziehen lassen.
Frisch geröstete Gewürze, Koriander, Ingwer, Knoblauch und Chilis. Vielmehr braucht es nicht für eine hausgemachte Tikka Masala Currypaste. Jetzt steht dem weltbesten Chicken Tikka Masala nichts mehr im Wert. Also an die Mörser, fertig, los.
Tikka Masala Currypaste | Foto: Linda Katharina Klein
Tikka Masala Currypaste | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Paprikapulver, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Bockshornklee, Pfefferkörner und Zimt ohne Fett in einer Pfanne rösten, bis sie zu duften anfangen. 2. Gewürze in einen Mörser geben. 3. Ingwer und Knoblauchschalen schälen, fein reiben und zusammen mit dem Tomatenmark, Öl, Koriander und frische Chilischoten hinzufügen und feinmörsern, bis eine feine Paste entsteht.
Deftig und doch zart. Außen knusprig, innen cremig weich. Piroggen mit Kartoffel-Füllung sind ein wahrer Genuss. In eine authentisch polnische Pierogi-Füllung gehören dazu aber unbedingt noch körniger Frischkäse bzw. Hüttenkäse und Zwiebeln. So liebte mein polnischer Freund sie als Kind und so liebt er sie noch heute. Obwohl Pierogi mit Kartoffelfüllung auch einfach gekocht gegessen werden können, empfehle ich unbedingt, sie anzubraten. Denn erst so entfalten sie ihren vollen Geschmack.
Piroggen mit Kartoffelfüllung | Foto: Linda Katharina Klein
Piroggen mit Kartoffelfüllung | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (75 Minuten): 1. Mehl, Ei, Wasser, Öl und einen Teelöffel Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten (anfangs fühlt sich der Teig leicht trocken an, wird mit der Zeit aber samtig). 2. Teig eine halbe Stunde kalt stellen und ruhen lassen. 3. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20-25 Minuten gar kochen, dann abschütten. 4. Während die Kartoffeln ausdampfen, Zwiebeln schälen, fein würfeln und in 25 Gramm Butter glasig braten. 5. Kartoffeln stampfen und mit den Zwiebeln, dem Frischkäse, Salz und Pfeffer vermengen. 6. Den Teig halbieren, ausrollen (dafür ggf. etwas Mehl verwenden) und Kreise ausstehen. Teigreste zum übrigen Teig geben. 7. Ein bis zwei Teelöffel Kartoffelmasse auf den Teigkreis geben, diesen zu einem Halbkreis zusammenfassen und den Rand mit den Fingern fest zusammendrücken, sodass später kein Kochwasser hineingelangen kann. 8. Restlichen Teig ausrollen und den Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. 9. Piroggen für die spätere Verwendung schockfrosten (die Piroggen dürfen sich erst berühren, wenn sie durchgefroren sind) oder zum direkten Verzehr in siedendem (nicht kochendem Wasser) garen, bis diese oben schwimmen. 10. Piroggen herausnehmen und auf einem Holzbrett kurz antrocknen lassen, dann in circa 50 Gramm Butter knusprig braten.
Aromatisch. Intensiv. Knallrot. Geschmorte Tomaten verleihen deinen Gerichten eine fruchtig-süße Komponente und sind im Handumdrehen gezaubert. So kannst du sie in nur wenigen Minuten in der Pfanne karamellisieren und anschließend als warme Beilage reichen. Geschmorte Tomaten machen sich dabei nicht nur als schickes Pasta-Topping, sondern passen auch zu zahlreichen Fisch- und Fleischgerichten wie beispielsweise Hähnchenrouladen und Steaks.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Braunen Zucker in eine Pfanne geben, Kirschtomaten darauf platzieren und den Zucker bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. 2. Sobald der Zucker flüssig ist, mit Balsamicoessig ablöschen und die Tomaten vorsichtig in der Pfanne schwenken. 3. Olivenöl, Salz und Pfeffer über die geschmorten Tomaten geben und circa eine Minute in der Pfanne belassen, bis der Essig dickflüssig ist und die Tomaten leicht weich sind, aber sich noch nicht von der Rispe lösen. 4. Geschmorte Tomaten an der Mitte der Rispe greifen und vorsichtig aus der Pfanne heben.
Schlotziges Risotto mit feinem Bärlauch-Aroma; was gibt es Feineres? Sobald bei uns die Bärlauch-Saison beginnt und wir die ersten Blätter sammeln können, steht auch rasch wieder Bärlauch-Risotto auf dem Speiseplan. Ob elegante Vorspeise oder raffinierte Hauptspeise. Risotto mit Bärlauch wird deine Geschmacksnerven verzücken.
Bärlauch-Risotto | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen oder vier Vorspeisen): 280 Gramm Risotto-Reis | 100 Gramm Zwiebel | 150 Gramm Bärlauch | 10 ml Olivenöl | 1 Lorbeerblatt | 75 ml trockener Weißwein | 500 Milliliter Gemüsefond | 70 Gramm Parmesan | circa 2 Teelöffel Salz | Bärlauch zur Dekoration
Bärlauch-Risotto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (25 Minuten): 1. Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein hacken. 2. Zwiebel schälen und fein würfeln. 3. Zwiebeln glasig anbraten, dann ein Lorbeerblatt hinzugeben 4. Risottoreis hinzugeben und unter Rühren anbraten, bis ein nussiger Geruch entsteht. 5. Mit Weißwein ablöschen. 6. 100 Milliliter Fond dazugeben, unter Rühren einreduzieren. 7. Bevor der Reis wieder brät statt kocht, erneut mit etwas Fond aufgießen. 8. Vorgang wiederholen, bis der komplette Fond verkocht wurde. Zusammen mit dem letzten Schluck Fond den gehackten Bärlauch dazugeben. 9. Deckel auf den Topf geben, Topf von der Hitze nehmen und das Risotto zehn Minuten gar ziehen lassen. 10. In der Zeit den Parmesan reiben. 11. Parmesan unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Bärlauchblatt oder Bärlauch-Chips dekoriert servieren.
Süß. Salzig. Und typisch 70er Jahre. Thunfisch-Salat mit Mandarinen war fester Bestandteil auf den Buffets meiner Oma. Auch noch Jahre später war sie Fan des 70er-Jahre Trends Dosenobst. So kam auch ich in den Genuss ihres Rezeptes. Und ja, manchmal gibt es diesen Retro-Salat bei uns immer noch.
Thunfisch-Salat mit Mandarinen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen oder vier kleine Beilagen- bzw. Vorspeisensalate): 2 Dosen Thunfisch | 1 Glas Mais (ca. 340 Gramm) | 2 Gläser Mandarinen (circa 390 Gramm) | 1 rote Zwiebel (ca. 50 Gramm) | 4 Esslöffel Olivenöl | 4 Esslöffel hellen Balsamico oder Zitronensaft | 1,5 Teelöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer
Thunfisch-Salat mit Mandarinen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel schälen und fein würfeln. 2. Mais, Thunfisch und Mandarinen abschütten. 4. Olivenöl, Säure, Salz und Pfeffer zu einem Dressing vermengen und zum Salat geben.