Einfach ein schneller, guter Tomatensalat. Ein simples Dressing, maximaler Geschmack. Denn leckeres Essen kann so einfach sein. Etwas hochwertiges Olivenöl, ein bisschen rote Zwiebel, eine Prise Zucker, Salz und Pfeffer, das war es schon. Wir essen diesen Tomatensalat gerne als Beilage zu Teiggerichten wie Spanakopita und Börek, aber deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Einfacher Tomatensalat | Foto: Linda Katharina Klein
Einfacher Tomatensalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Tomaten waschen, in Spalten schneiden, mit einem Teelöffel Salz vermengen und zehn Minuten ziehen lassen. 2. Währenddessen die Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden. 3. Öl, Pfeffer und Zucker vermengen. 4. Tomaten vorsichtig abgießen (in der Zwischenzeit sollten diese stark gewässert haben). 5. Alle Zutaten vermengen, ggf. nachsalzen und den Salat sofort servieren.
Perfekt gekochte Pasta, würziger Parmesan und erfrischendes Zitronenaroma. Pasta al limone ist ein italienisches Nudelgericht, bei dem aus nur ganz wenigen Zutaten ein wunderbares Gericht entsteht. Wir machen diese Art von Pasta daher meist, wenn wir nicht viel Zeit haben und dennoch nicht auf guten Geschmack verzichten wollen. Als Pasta nehmen wir gerne Bavette oder Linguine, Spaghetti und andere Sorten eignen sich aber ebenso gut. Du kannst die Pasta al limone dabei ebenso als Hauptgericht oder aber auch als Vorspeise servieren.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen. 2. In der Zwischenzeit von ein bis zwei Zitronen das gelbe der Schale abhobeln, dann die Zitronen auspressen und 100 Milliliter Saft abmessen. 3. Parmesan hobeln. 4. Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Parmesan vermengen. 5. Pasta al dente kochen. 6. Vor dem Abschütten der Pasta ein wenig von dem Nudelwasser zur Sauce geben und unterrühren, sodass diese durch die Stärke etwas gebunden wird. 7. Pasta abgießen und mit der Zitronensauce vermengen. 8. Pasta auf die Teller aufteilen und mit Zitronenzesten und Basilikum garniert servieren.
Weicher Mozzarella, fruchtige Tomaten, hochwertiges Olivenöl. Insalata Caprese ist ein Klassiker der italienischen Küche. Die Vorspeise besticht durch den Fokus auf hochwertige Produkte. So ist der Salat ebenso einfach, wie aromatisch. Büffel- bzw. Kuhmilch-Mozzarella treffen auf reife Tomaten, kaltgepresstes Olivenöl, Salz und Basilikum. Insalata Caprese kann dabei fertig zubereitet oder für die Zubereitung bei Tisch mit dem Öl in einer Flasche gereicht werden.
Zubereitung (2 Minuten): 1. Tomaten in Scheiben schneiden. 2. Mozzarella in Scheiben schneiden. 3. Tomatenscheiben und Mozzarellascheiben so drapieren, dass sie sich abwechselnd leicht überlappen. 4. Basilikum darauf geben. 5. Entweder direkt mit Olivenöl beträufeln und salzen oder Olivenöl und Salz separat dazu reichen.
Tomatig. Fruchtig. Aromatisch. Eine richtig gute Tomatensauce kann auch schnell gehen. Wenn ich nicht die Zeit für meine Fruchtige Tomatensauce aus ganzen Tomaten haben, mache ich daher eine aus passierten Tomaten. Etwas Salz, Zucker, Knoblauch sowie frisches Basilikum und schon hast du eine Soße gezaubert, die schmeckt als wäre sie von italienischen Omis in der Toskana gekocht worden.
Schnelle Tomatensauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Knoblauch schälen, fein hacken und in Olivenöl leicht Farbe nehmen lassen. 2. Passierte Tomaten hinzugeben und mit Salz und Zucker abschmecken. 3. Basilikum zerrupfen oder hacken. 4. Sauce zehn Minuten köcheln lassen, dann Basilikum unterrühren und servieren oder in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 90° Grad 30 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Herzhaft. Köstlich. Italienisch. Gnocchi alla romana sind gebackene Taler aus Hartweizengrieß, die im Ofen mit Parmesan überbacken werden. Zusammen mit Tomatensauce serviert, versetzt dich dieses klassische Gericht der römischen Küche direkt an den Campo de’ Fiori inmitten Roms. Probiere es aus und überrasche deine Gäste mit einem außergewöhnlichen Gericht.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 2. Milch mit Salz und dem Lorbeerblatt aufkochen, dann vom Herd nehmen, den Grieß einrühren und auf unter ständigem Rühren auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis ein Brei entsteht. 3. Lorbeerblatt herausnehmen. 4. Parmesan reiben. 5. Butter, Eigelb und die Hälfte des Parmesans mit dem Grieß vermengen. 6. Masse in eine breite Ofenform oder auf ein Backblech geben und glattstreichen. 7. Mit einem Glas Taler ausstechen. 8. Grießtaler in eine Ofenform geben und mit dem restlichen Parmesan bestreuen. 9. Bei 180 Grad 20 Minuten, dann 10 Minuten bei 200 Grad backen.
Klassisch. Edel. Aromatisch. Vitello Tonnato ist eine klassische kalte Vorspeise der italienischen Küche und besteht aus mariniertem, gekochtem Kalbsfleisch mit einer cremigen Thunfischsauce. Das Geheimnis für authentisches Vitello Tonnato? Die Auswahl des richtigen Fleisches sowie viel Geduld. So wird das Kalbfleisch über Nacht mariniert, schonend gegart und vor dem Aufschneiden komplett runtergekühlt. So ist das beliebte Antipasti-Gerichts zwar etwas aufwendiger in der Zubereitung, dafür aber ein absolutes Highlight für jedes Dinner.
Zubereitung (36 Stunden): 1. Kalbfleisch parieren (von Sehnen etc. befreien), mit einem langem Stück Faden festzusammenbinden und in eine etwa doppelt so große verschließbare Box geben. 2. Möhren und Sellerie würfeln und zusammen mit dem Selleriegrün, den angedrückten Pfefferkörnern, den Nelken und den Lorbeerblättern zum Fleisch geben. 3. Mit Weißwein und Zitronensaft aufgießen (das Fleisch soll bedeckt sein) und die verschlossene Box für 24 Stunden in den Kühlschrank geben. 4. Das Kalbfleisch mit samt der Marinade in einen Topf geben und aufkochen. 5. Sobald das Wasser kocht, den Herd ausstellen und das Fleisch im heißen Wasser 30 Minuten garziehen lassen. 6. Das Kalbfleisch aus dem Wasser nehmen, abtrocknen und sehr fest in ein sauberes Küchentuch wickeln. 7. Das Fleisch im Kühlschrank komplett auskühlen lassen. 8. Thunfisch und Sardellen zusammen mit dem Essig, der Mayonnaise und den Kapern aufmixen. 9. Thunfischcreme mit Salz abschmecken. 10. Das Kalbfleisch dünn aufschneiden und auf zwei Tellern drapieren. 11. Die Thunfischsauce so darüber geben, dass das Fleisch noch sichtbar bleibt. 12. Vitello Tonnato mit Kapernbeeren und Zitronenscheiben garnieren und direkt servieren.
Zitronig. Cremig. Verführerisch. Eine feine Zitronensauce ist schon etwas besonderes. Mit ihrer feinen Säure, vermag sie es, deine Gerichte perfekt zu akzentuieren. Und dank der Béchamel-Basis ist sie dabei extra cremig. So passt sie zum Beispiel perfekt zu Meeresfrüchten und Fisch wie rosa gebratenem Lachsfilet.
Zitronen-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Portionen): 30 Gramm Butter | 2 gehäufte Esslöffel Mehl | 200 Milliliter Weißwein | 200 Milliliter Sahne | 1 Teelöffel Salz | 1 Prise Zucker | Abrieb von zwei Zitronen | Saft einer halben Zitrone
Zitronen-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Mit einer Reibe Zesten von zwei Zitronen lösen (darauf achten nur das Gelbe zu lösen, da das Weiße bitter ist. 2. Eine halbe Zitrone auspressen. 3. Butter in einem kleinem Topf schmelzen. 4. Mehl hinzugeben und einrühren, bis es klumpt. 5. Unter ständigem Rühren schluckweise den Weißwein und anschließend die Sahne hinzugeben. 6. Auf kleiner Flamme köcheln lassen und mit Salz, Zucker, Zitronenabrieb und Zitronensaft abschmecken.
Authentisch. Frisch. Aromatisch. Geschmorte Zucchini mit Paprikapesto ist ein mediterranes Gericht, das zur italienischen Hausmannskost zählt. Hier stehen der pure Geschmack im Vordergrund. So werden die weichen Zucchinis von einer samtigen Sauce aus Paprika und Parmesan umarmt, verleihen Pinienkerne dem ganzen eine knusprige Überraschung. Ob pur oder mit Pasta. Ob frisch oder eingekocht. Ein Löffel von diesem Gericht, um du hast das Gefühl am Küchentisch einer italienischen Nonna zu speisen.
Zucchini mit Paprikapesto | Foto: Linda Katharina Klein
Zucchini mit Paprikapesto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1 Paprika waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. 2. Bei 180°C Umluft im Ofen garen, bis die Haut blasen wird und sich dunkel verfärbt (circa 25 Minuten). 3. Pinienkerne goldbraun rösten und zur Seite stellen. 4. Zucchini waschen und in Stifte schneiden. 5. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 6. Knoblauch in Olivenöl anbraten. 7. Nach und nach die Zucchinistifte hinzugeben. 8. Möglichst selten durchmengen, damit sich Röstaromen bilden. 9. Sobald die Zucchini soviel Wasser verloren haben, dass sie eher kochen als braten, den Topf zudecken und die Zucchini bei schwacher Hitze weitere 20 Minuten schmoren lassen. 10. Zucchini mit Salz abschmecken. 11. Die Paprika mit den restlichen Zutaten (Parmesan zum Einkochen weg lassen und später frisch dazugeben) sowie ein wenig heißem (Nudel-)Wasser in ein hohes Gefäß geben und pürieren. 12. Mit der Zucchini und den Pinienkernen servieren oder zum haltbar machen, Pesto in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen und 90 Minuten bei 100° einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochvorgaben).
Arancini di riso sind kleine Gourmet-Bällchen! Ursprünglich aus Sizilien verwandeln sie eins der feinsten Gerichte der italienischen Küche in ein edles Fingerfood. Denn Aranci di riso bestehen aus mit Mozzarella gefülltem Risotto. Einen Hauch Orange, eine knusprige Kruste und schon entsteht ein aromatisches Häppchen, das nicht nur als Snack am Strand, sondern auch als exquisites Amouse-Guele und raffinierte Vorspeise zu glänzen vermag.
Arancini di riso von Einmal Nachschlag, bitte! | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (1 Tag): 1. Parmesan reiben 2. Mit einer Reibe etwa einen Teelöffel an Orangenzesten abziehen. 3. 60 Milliliter Olivenöl erhitzen und ein Lorbeerblatt hinzugeben. 4. Risottoreis anbraten, bis ein nussiger Duft entsteht. 5. Mit Weißwein ablöschen und unter ständigem Rühren verkochen. 6. Safran hinzufügen. 7. Unter ständigem Rühren 100 Milliliter Fond hinzugeben und in den Reis einarbeiten. Wiederholen bis der komplette Fond vom Reis absorbiert wurde. 8. Orangenzesten, Parmesan und einen Teelöffel Salz untermengen und die Reismasse auf einem kalten Blech verstreichen und abdecken. 9. Risotto über Nacht ruhen lassen. 10. Risotto in 20 Portionen einteilen. 11. Eine Portion in der Handfläche flach drücken, einen Mini-Mozzarella in die Mitte geben und das Risotto um den Mozzarella herum zusammendrücken. 12. Vorgang wiederholen und auf diese Weise 19 weitere Arancini formen. 13. 250 Gramm Mehl, ein Teelöffel Salz mit 350 Milliliter Wasser vermengen, bis eine samtige Masse entsteht. 14. Arancini erst ins Mehlbad tunken, dann vorsichtig in Paniermehl wenden. 15. Öl auf circa 160 Grad erhitzen. Alternativ einen Kochlöffel ins Öl halten und warten, bis am Griff viele Blasen blubbern. 16. Arancini in kleinen Portionen nacheinander frittieren (und ggf. im Öl wenden), bis sie goldbraun sind. 17. Kurz auf einem Holzbrett abtropfen lassen und möglichst noch heiß servieren.
Saftige Zucchini, fein gerollt als perfektes Appetithäppchen. Zucchini-Röllchen eignet sich perfekt als Amuse-Gueule, Komponente in Vorspeisen-Kompositionen aber auch Topping auf Risotto & Co. So sind die kleinen Leckerbissen, nicht nur besonders schön anzuschauen, sondern auch sehr aromatisch im Geschmack. Wir lieben sie besonders mit einer leichten Knoblauchnote und reichen sie mit anderen Antipasti zu geröstetem Brot.
Zucchini-Röllchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (circa acht Röllchen): 2 kleine Zucchinis | 4 Esslöffel hochwertiges Olivenöl | 1 Zehe Knoblauch | Salz
Zucchini-Röllchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen. 2. Knoblauchzehe andrücken und dazugeben. 3. Zucchinis der Länge nach in jeweils circa vier Scheiben schneiden. 4. Die erste Hälfte der Zucchinischeiben im Olivenöl von beiden Seiten anbraten, bis diese Farbe nehmen und weich bzw. biegsam nehmen. 5. Vorgang mit der zweiten Hälfte der Zucchinischeiben wiederholen. 6. Währenddessen die bereits gebratenen Scheiben salzen und schon aufwickeln bzw. eindrehen. 7. Die eingedrehten Röllchen entweder auf der Seite mit dem überlappenden Stück positionieren und so auskühlen lassen oder mit Hilfe eines Zahnstochers fixieren. 8. Die zweite Hälfte ebenfalls einrollen und das ganze lauwarm oder komplett ausgekühlt servieren.
Zartschmelzender Burrata, fruchtige Feige, knuspriger Prosciutto. Bei dieser Komposition stehen die hochwertigen Produkte im Vordergrund. Einfach auf Salat drapiert und mit karamellisierten Walnüssen gereicht, entfalten diese so ihr volles Aroma – und erhalten die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Ein Gericht, so leicht und doch so bestimmt, dass es das ganze Jahr über als Vorspeise oder leichter Hauptgang gereicht werden kann.
Burrata mit Feigen & Prosciutto | Foto: Linda Katharina Klein
Burrata mit Feigen & Prosciutto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Salat waschen und trocken schleudern. 2. Olivenöl, Balsamico und Honig zu einem Dressing aufmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Walnüsse ohne Fett in eine Pfanne geben, mit Puderzucker bestreuen und behutsam karamellisieren lassen. Dann aus der Pfanne nehmen. 4. Prosciutto in der Pfanne knusprig braten. 5. Währenddessen den Salat mit dem Dressing vermengen. 6. Burrata und aufgeschnittene Feigen auf dem Salat drapieren. 7. Speck auf den Burrata legen und das Ganze sofort servieren.
Tomatig. Weich. Aromatisch. Fleischbällchen in Tomatensauce sind ebenso simple wie raffiniert. Spätestens seit Susi & Strolch ist das italienische Gericht weltberühmt. Ich verrate dir, wie du original italienische Fleischbällchen zauberst, die nicht nur jede italienische Nonna stolz machen, sondern auch deine Gäste verzaubern: Mein Geheimtipp: Salsiccia statt Hackfleisch verwenden. Die meist mit Fenchelsamen aromatisierte Rohwurst verleiht deinen Hackbällchen dieses ganz besondere Aroma, das dir das Gefühl gibt, am Mittagstisch einer italienischen Großfamilie zu sitzen.
Fleischbällchen in Tomatensauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Basilikum fein hacken. 2. Ein Viertel des Basilikums bei Seite legen, den Rest in einem Topf mit den passierten Tomaten, Zucker und Salz vermengen und auf kleiner Flamme ganz leicht köcheln lassen. 3. Zwiebel und Knoblauch schälen und sehr fein hacken und mit dem Basilikum in eine Schüssel geben. 4. Die Würste ausdrücken und das Brät zusammen mit einem Ei und zwei Esslöffeln Semmelbröseln ebenfalls in die Schüssel geben. 5. Hackfleischmasse gut vermengen, bis eine homogene Masse entsteht. 6. Mit angefeuchteten Händen kleine Fleischbällchen (circa 12 Stück) formen. 7. Die Hackbällchen vorsichtig in die Tomatensauce legen und darauf achten, dass die Fleischbällchen mit der Sauce bedeckt sind. 8. Die Hackbällchen auf kleiner Flamme in der Sauce 30 Minuten gar ziehen lassen. 9. Direkt servieren oder bei 100 Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).