Cocktailsauce ist eine würzig, pikante Sauce mit süßen und sauren Noten, die traditionell zu Meeresfrüchten, Fisch und Fleisch gereicht wird. Varianten mit Mayonnaise wie die klassisch englische Marie-Rose-Sauce werden dabei auch als Salatdressing verwendet. Für meine amerikanische Variante verwende ich dabei etwas Meerrettich statt Mayonnaise.
Amerikanische Cocktailsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Fluffig, aromatisch und mit einem Happs vernascht! Ob Picknick, Grillen oder Essen mit Freunden und Familien. Bärlauch-Zupfbrot ist perfekt, um es mit euren Liebsten zu teilen. So kann sich jeder ganz einfach ein Stück abzupfen. Die perfekte Kombination aus weichem Hefeteig und feiner Knoblauchnote durch das Bärlauch begeistert dabei einfach alle. Ich mache Bärlauch-Zupfbrot am liebsten mit meinem selbstgemachten Bärlauch-Pesto mit Mandeln, du kannst aber auch Bärlauch-Butter verwenden.
Bärlauch-Zupfbrot | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (1 Kastenbrot | 18 Portionen): 600 Gramm Mehl | 300 Milliliter lauwarmes Wasser oder lauwarme (pflanzliche) Milch | 1 Würfel Hefe | 1 Esslöffel Salz | 1 Teelöffel Zucker | 30 Milliliter Olivenöl + einen Teelöffel zum Einfetten der Form | 190 Gramm Bärlauch-Pesto mit Mandeln (alternativ kannst du auch Bärlauch-Butter oder Kräuterbutter verwenden)
Bärlauch-Zupfbrot | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (180 Minuten): 1. Zucker und Hefe im Wasser bzw. in der Milch auflösen. 2. Mehl mit Salz mischen und eine Mulde bilden. 3. Hefegemisch und Öl in die Mulde geben und alles zu einem samtigen Teig verkneten. 4. Teig abgedeckt zwei Stunden gehen lassen. 5. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 6. Teig zu einem Quadrat von circa einem halben Zentimeter dicke (Gesamtfläche circa 60 x 30 Zentimeter) ausrollen und in 18 Quadrate schneiden. 7. Bärlauchpesto bzw. Bärlauchbutter auf die Teigquadrate streichen und diese einzeln einrollen. 8. Die Teigrollen hochkant in eine gefettete Kastenform stellen und das Zupfbrot 45 Minuten backen. 9. Brot kurz auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen und servieren.
Knackig und frisch. Gebraten entwickelt grüner Spargel sein volles Aroma. Ein Hauch Zitrone, ein wenig Knoblauch, viel mehr braucht es nicht. So wird der Spargel außen leicht knusprig und bleibt innen herrlich weich und saftig. Das perfekte Gericht für die ersten warmen Tage des Jahres.
Gebratener grüner Spargel | Foto: Linda Katharina Klein
Gebratener grüner Spargel | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10-25 Minuten): 1. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Holzige Enden vom Spargel abschneiden. Die richtige Stelle findest du, indem du das Messer immer wieder ansetzt und dort abschneidest, wo es mit leichtem Druck durchgleiten kann. 3. Grüner Spargel muss in der Regel nicht geschält werden; wenn du etwas dickere Stangen hast, kannst du aber das untere Drittel schälen. 4. Sobald das Wasser kocht, Zucker, Salz sowie eine in Scheibe geschnittene Zitrone hinzugeben. 5. Dann den Spargel vorsichtig ins Wasser geben und ggf. die Hitze herunterdrehen (das Wasser soll leicht aber nicht sprudelnd kochen). 6. Grünen Spargel je nach Dicke vier bis sechs Minuten kochen 7. Spargel vorsichtig aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen. 8. In der Zwischenzeit Knoblauchzehen schälen und mit der Messerfläche andrücken. 9. Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Spargel hinzugeben und zwei bis drei Minuten schwenken, bis der Spargel leicht knusprig wird. 10. Spargel aus der Pfanne nehmen und direkt servieren.
Knuspriges Granola, fruchtige Beeren. Selbstgemachtes Granola mit getrockneten Beeren ist mein absolutes Lieblingsmüsli. So produziere ich gerne regelmäßig ein bis zwei Backbleche auf Vorrat. Ob als tolles Mitbringsel zum gemeinsamen Frühstück oder Brunch, kleines Geschenk oder zum selber naschen. Dieses vegane und von Industriezucker freie Müsli passt einfach immer.
Beerenmüsli mit Granola | Foto: Linda Katharina Klein
Beerenmüsli mit Granola | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Nüsse hacken. 2. Alle Zutaten in einer Schüssel gründlich miteinander vermengen, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. 3. Granola 15 Minuten bei 150° Grad backen. 4. Ofentemperatur auf 180° Grad erhöhen, dass Granola wenden und für 10 weitere Minute goldbraun backen. 5. Granola aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und dann in Stücke brechen. 6. Getrocknete Früchte untermengen und das Müsli in einem luftdichten Gefäß lagern.
Ob als rustikaler Brotaufstrich oder zum Dippen: Rote Bohnencreme harmoniert perfekt mit Brot, Kartoffeln und Gemüse. So nutze ich sie gerne für Pintxos bzw. als Tapas-Gericht.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken und im Olivenöl glasig braten. 2. Tomaten und Bohnen zu den Zwiebeln geben und aufkochen. 3. Mit Salz und Zucker abschmecken und pürieren. 4. Sofort servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).
Cremiges Risotto, zarter Kabeljau, knusprige Panade. Dieses Wenn im Frühling der frische Bärlauch sprießt, wird dieses Gericht zur Verlockung für alle Gourmets. Denn es verzaubert mit Aromen und Handwerk zugleich. Und eignet sich perfekt für ein edles Dinner. Das Ergebnis? Große Augen und Genuss pur.
Bärlauch-Risotto mit Kabeljau in Panko-Kruste | Foto: Linda Katharina Klein
Bärlauch-Risotto mit Kabeljau in Panko-Kruste | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kabeljau in Stifte bzw. Stäbchen schneiden. 2. Mehl mit einem halben Teelöffel Salz vermischen. 3. Eier verquirlen. 4. Kabeljau-Stäbchen erst mehlieren, dann ins Ei tauchen und anschließend im Panko wälzen. 4. Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein hacken. 5. Zwiebel schälen und fein würfeln. 6. Zwiebeln glasig anbraten, dann ein Lorbeerblatt hinzugeben 7. Risottoreis hinzugeben und unter Rühren anbraten, bis ein nussiger Geruch entsteht. 8. Mit Weißwein ablöschen. 9. 100 Milliliter Fond dazugeben, unter Rühren einreduzieren. 10. Bevor der Reis wieder brät statt kocht, erneut mit etwas Fond aufgießen. 11. Vorgang wiederholen, bis der komplette Fond verkocht wurde. Zusammen mit dem letzten Schluck Fond den gehackten Bärlauch dazugeben. 12. Deckel auf den Topf geben, Topf von der Hitze nehmen und das Risotto zehn Minuten gar ziehen lassen. 13. In der Zeit den Parmesan reiben. 14. Butter in einer Pfanne schmelzen Butter in einer Pfanne schmelzen und die selbstgemachten Fischstäbchen knusprig ausbacken. 15. Parmesan ins Risotto unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 16. Fisch auf dem Risotto drapieren und servieren.
Gefüllte Süßkartoffeln schmecken einfach herrlich! Eine großartige Kombination? Gebackene Süßkartoffel mit selbstgemachter Guacamole, geriebenem Käse und einer feinen Creme. Ein Hauch Südamerika, eine Prise Mexiko, dieses Gericht wird ein wahres Fest. Also schmeiß den Ofen an und mach dir bereit zum Loslöffeln.
Gebackene Süßkartoffel | | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 2 Süßkartoffeln | 200 Milliliter saure Sahne bzw. Creme Vega | Abrieb einer Zitrone | 100 Gramm (veganen) geriebener Käse | 1 reife Avocado | 1 Fleischtomate | 1 kleine rote Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | Saft einer halben Limette | Limettenabrieb | 1 Hand voll frische Petersilie | 2 große Blätter frische Minze | 1,5 gehäufter Teelöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer | 1 Prise Chiliflocken
Gebackene Süßkartoffel mit Guacamole | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Süßkartoffeln mit jeweils einem Esslöffel Olivenöl einreiben und im Ofen bei 200° Grad für 75 Minuten backen. 2. In der Zwischenzeit saure Sahne bzw. Creme Vega mit dem Abrieb einer Zitrone und einem halben Teelöffel Salz mischen. 3. Tomate kreuzförmig einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen. 4. Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch heraus löffeln. 5. Avocadofleisch mit dem Saft einer halben Limette beträufeln und Limettenabrieb hinzugeben. 6. Zwiebel und Knoblauch in grobe Stücke hacken und mit der Petersilie, Minze, einem Teelöffel Salz, Pfeffer sowie den Chiliflocken zur Avocado geben und alles grob mit einer Gabel zerdrücken. 7. Tomate häuten, Strunk entfernen und in die Tomate in feine Würfel schneiden, dann zur Guacamole geben. 8. Die Kartoffel aus dem Ofen nehmen, einschneiden und mit der sauren Sahne bzw. der Creme Vega und dem Käse füllen. 6. Guacamole darauf geben und sofort servieren.
Saftig. Mit fruchtiger Tomatensauce. Und viel Gemüse. Wir lieben Wraps! Eines unserer Lieblingsrezepte ist Hähnchen-Wraps mit Paprika und Mais, eins meiner allerersten Gerichte. Noch heute lieben wir das Gericht. So ist nicht nur schnell zu gezaubert, sondern auch perfekt, wenn man das Essen vorbereiten und nur noch warm machen möchte. Wird die Sauce mit Stärke angedickt, lassen sich die Wraps zudem super einrollen. Fest zugebunden, lassen sie sich so prima zur Arbeit mitnehmen.
Hähnchen-Wraps mit Paprika und Mais | Foto: Linda Katharina Klein
Hähnchen-Wraps mit Paprika und Mais | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Pilze in Scheiben schneiden und portionsweise in Olivenöl in einer sehr heißen Pfanne anbraten. 2. Währenddessen die Paprika vom Kerngehäuse befreien und würfeln. 3. Pilze aus der Pfanne nehmen und die Paprika anbraten. 4. Währenddessen das Hühnerfilet in mundgerechte Stücke(wenn du Wraps rollen willst etwas kleiner) schneiden. 5. Paprika herausnehmen und das Hähnchen portionsweise anbraten, sodass es von allen Seiten Farbe bekommt. 6. Pilze und Paprika zurück in die Pfanne geben. 7. Mais, Gurke und Tomaten hinzugeben und mit Paprikapulver, Salz und Zucker abschmecken. 8. Wer die Wraps rollen möchte, kann die Sauce mit Stärke abbinden. 9. Wraps mit der Sauce und optional saurer Sahne für eine cremige Note reichen.
Cremiges Kartoffelpüree trifft auf pikantem Bärlauch. Im Frühling ist Kartoffelpüree einer unserer liebsten Beilagen. Kinderleicht, schnell gemacht und so herrlich im Geschmack, reichen wir es besonders gerne zu Gebratenem. Und der frische Bärlauch ist dabei nicht nur die perfekte aromatische Ergänzung, sondern auch ein willkommener Farbakzent.
Kartoffelpüree mit Bärlauch | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffelpüree mit Bärlauch | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20-25 Minuten gar kochen. 2. Kartoffeln abschütten und kurz ausdampfen lassen. 3. Kartoffeln stampfen und mit Milch und Butter zu einer sämigen Masse verrühren. 4. Bärlauch waschen, trocknen und klein hacken, dann mit dem Kartoffelpüree mischen und dieses mit Salz abschmecken.
Wenn das weiße Gold ein cremiges Bad nimmt, dann gibt es Spargel in Béchamelsauce. Das perfekte Gericht, die eine Alternative zu Spargel mit Hollondaise suchen. Denn dieses Gericht ist einfach, schnell und gelingsicher. Mit nur wenigen Zutaten zauberst du ein Spargel-Gericht, wie es schon bei Oma auf den Tisch kam. Ohne viel Chichi, einfach purer Geschmack.
Spargel in Béchamel-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Spargel in Béchamel-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Holzige Enden vom Spargel abschneiden. Die richtige Stelle findest du, indem du das Messer immer wieder ansetzt und dort abschneidest, wo es mit leichtem Druck durchgleiten kann. 3. Weißen Spargel bis kurz unter den Kopf schälen. 4. Zitrone auspressen. 5. Sobald das Wasser kocht, Zucker, 1,5 Esslöffel Salz sowie die ausgepresste Zitrone und den restlichen Saft hinzugeben. 6. Dann den Spargel vorsichtig ins Wasser geben und ggf. die Hitze herunterdrehen (das Wasser soll leicht aber nicht sprudelnd kochen). 7. Spargel etwa 12 Minuten kochen. 8. Spargel vorsichtig aus dem Wasser heben und 500 Milliliter vom Sud abmessen. 9. In einem breitem Topf Butter schmelzen, dann das Mehl einrühren und schluckweise mit dem Sud ablöschen. 10. Sahne bzw. Milch einrühren und mit Salz abschmecken. 11. Spargel in die Béchamelsauce geben und darin vor dem Servieren warm ziehen lassen.
Dazu passen hervorragend: Salzkartoffeln! Jetzt noch mehr Rezepte mit Spargel entdecken!
Rustikal aber raffiniert. Strammer Max ist das perfekte Wochenendfrühstück. Geröstetes Brot, saftiger Schinken, sonnengelbe Spiegeleier. Wir mögen es gern besonders deftig mit Emmentaler und Speck. Dazu ein paar Gewürzgürkchen und der Start in den Tag ist perfekt.
Strammer Max mit Käse & Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Strammer Max mit Käse & Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Brot in einer Pfanne rösten, dann herausnehmen. 2. Bacon in die Pfanne geben und knusprig braten. 3. Bacon bei Seite legen und das ausgetretene Fett auf die Brote geben. 4. Emmentaler-Scheiben halbieren und auf die Brote geben, dann den Schinken darauflegen. 5. Eier einzeln aufschlagen und in der Pfanne zu Spiegeleiern ausbraten. 6. Spiegeleier auf den Broten drapieren, Salz und Pfeffer darüber geben. 6 Bacon auf den Broten drapieren und mit Gewürzgurken servieren.
Aromatisch. Exotisch. Herrlich duftend. Pho Bo ist vietnamesische Reisnudelsuppe, die mit Rindfleisch und frischen Kräutern gereicht wird. Ich koche die Suppenbasis für die Rindfleischsuppe gern im Voraus und konserviere sie durch Einkochen. So ist die sonst etwas aufwendige vietnamesische Suppe in nur 15 Minuten fertig.
Zubereitung (15 Minuten bis 4,5 Stunden): 1. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer samt Schale grob hacken. 2. Knochen in einem großen Topf in Öl scharf anbraten. 3. Gemüse hinzugeben und scharf anbraten (es dürfen schwarze Stellen entstehen). 4. Kardamonkapseln andrücken und zusammen mit den anderen Gewürzen kurz mitbraten, dann mit Wasser ablöschen. 5. Brühe auf kleiner Flamme vier Stunden Stunden köcheln lassen (wenn du die Brühe länger köcheln lassen möchtest, solltest du an dieser Stelle die Zwiebelschalen entfernen, da die Brühe sonst bitter werden kann). 6. Brühe mit Fischsauce, Zucker abschmecken. 7. Mindestens 1,3 Liter zur direkten Verwendung abfüllen (wenn du mehr Flüssigkeit als auf dem Foto haben willst, mehr verwenden), den Rest in mit kochendem Wasser ausgespülten Gläsern bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise). 8. Sojasprossen waschen. 9. Frühlingszwiebeln, Kräuter und Chilies hacken. 10. Steak in dünne Scheiben schneiden. 11. Reisnudeln in der Pho Brühe garkochen. 12. Nudeln aus der Brühe nehmen und auf vier Schalen aufteilen. 13. Fleisch, Frühlingszwiebeln, Sojasprossen und Kräuter darauf drapieren. 14. Heiße Brühe in die Schalen gießen (am besten direkt auf das Fleisch) und mit Limette servieren.