Was ist besser als Erdnussbutter? Luftig aufgeschlagene Erdnusscreme aus Erdnussbutter, Sahne, Vanillezucker und einer Prise Salz. Ob als süßer Aufstrich oder Dessertkomponente, Erdnusscreme ist ein zartschmelzendes Stückchen Glück. Am liebsten bereite ich diese vegan so. Probiere mein Rezept und lass dich überraschen.
Japanischer Auberginen-Salat ist Verführung pur. Denn der Fokus auf wenige aber klar herauszuschmeckende Produkte sorgt für ein intensives Geschmackserlebnis der Extraklasse. Dafür werden die Auberginen in heißem Öl frittiert und dann in einem Dashi-Dressing mit Mirin und Sake eingelegt. So saugen sich die Auberginen schön voll und vereinen alle Aromen zu einem vollmundigen Geschmack.
Japanischer Auberginen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 300 Gramm Auberginen (am besten japanische Auberginen für ein perfektes Verhältnis von Schale zu Fruchtfleisch) | 500 Milliliter geschmacksneutrales Öl zum Frittieren | 20 Gramm Ingwer | 1 Frühlingszwiebel | 200 Milliliter Dashi (für eine vegane Version auf ein veganes Dashi wie Shiitake-Dashi achten) | 3 Esslöffel Sake | 3 Esslöffel Mirin | 4 Esslöffel Sojasauce | 1 Esslöffel Zucker
Japanischer Auberginen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Dashi mit Sake, Mirin, drei Esslöffeln Sojasauce und Zucker vermengen und in einem Topfzur Hälfte einreduzieren. 2. Ingwer schälen und fein reiben, Frühlingszwiebel in sehr feine Ringe schneiden. 3. Auberginen in Stifte schneiden, die Haut mit eng aneinander liegenden Schnitten einritzen und portionsweise im heißen Fett ausbacken (jeweils circa vier Minuten). 4. Auberginen mit dem Ingwer und der Frühlingszwiebel in eine Schale geben und mit dem warmen Dashi-Sud sowie einem zusätzlichen Löffel Sojasauce übergießen. 5. Auberginen mindestens fünf Minuten ziehen lassen, dann servieren.
Herzhafte Buttermilchwaffeln, knuspriger Speck, Spiegelei, gebackene Tomate und natürlich jede Menge Maple Sirup: Ein amerikanisches Waffle breakfast ist reichhaltig, süß-salzig und vor allem unglaublich lecker. Wer einmal in eine weiche Waffel mit Bacon und Ahornsirup gekostet hat, will einfach immer mehr. Überleg dir also gut, ob du dieses Rezept probieren möchtest. Denn es macht süchtig.
Bacon Waffles | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (5 Portionen): 500 Milliliter Buttermilch | 250 Gramm Mehl | 75 Milliliter geschmacksneutrales Pflanzenöl + 1 bis 2 Esslöffel zum Einfetten des Waffeleisens | 2 Eier für die Waffeln + 5 für Spiegeleier | 1 Teelöffel Vanillezucker | 2 Teelöffel Backpulver | 1 Teelöffel Natron | 0,5 Teelöffel Salz für die Waffeln + 1 Teelöffel Salz für die Tomaten | 15 Scheiben Bacon | 3 Tomaten | 1 Teelöffel Knoblauchpulver | 0,5 Teelöffel Pfeffer | 1-2 Teelöffel Zucker | 1 Esslöffel Olivenöl | 5 Esslöffel dunkler Balsamicoessig | Ahornsirup (circa 50 Milliliter pro Portion)
Bacon Waffles | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Waffeleisen vorheizen. 2. Alle Zutaten miteinander vermengen. 3. Waffeleisen nacheinander knusprig ausbacken. 4. Fertige Waffeln bei 80° Grad auf einem Gitter warmhalten (Tür einen Spalt offen lassen). 5. Schon während des Waffelbackens die Tomaten halbieren, Schnittflächen mit Salz, Pfeffer, Zucker und Knoblauch und mit etwas Olivenöl in einer Olivenöl von beiden Seiten scharf anbraten. 6. Tomaten mit Balsamico ablöschen, dann Samt der Pfanne zum Warmhalten in den Ofen stellen. 7. Bacon knusprig braten. 8. Spiegeleier braten. 9. Waffeln mit Speck, Rührei und gebackenen Tomaten anrichten und mit Ahornsirup servieren.
Klein. Zuckersüß. Fruchtig-Herb. Kandierte Kumquats sind unglaublich aromatisch und der absolute Hingucker. In Zuckerwasser mariniert und getrocknet entfalten die Zwergorangen so ihren vollen Geschmack. Ob du sie einfach naschen oder zur Dekoration deiner Desserts verwenden möchtest ist ganz dir überlassen. Ich leg mir im Winter am liebsten einen größeren Vorrat an. Denn kandierte Kumquats sind sehr lange haltbar und einfach zu lagern. Auf diese Weise kann ich dann sicher sein, dass ich ein paar der kleinen Köstlichkeiten für mein Herbstmenü verwenden kann.
Zubereitung (7 Tage): 1. Kumquats samt Schale in circa 3 Millimeter breite Scheiben schneiden. 2. Das Wasser mit 200 Gramm Zucker aufkochen, dann die Kumquats eine Minute mitkochen. 3. Topf von der Hitze, zur Seite stellen und den Deckel auflegen. 4. Am nächsten Tag, die Kumquats abseihen, und dabei den Sirup auffangen. 5. 200 Gramm Zucker zum Sirup geben, aufkochen, dann die Kumquats eine Minute mitkochen und den Topf anschließend abgedeckt zur Seite stellen. 6. Am dritten, vierten und fünften Tag den Vorgang wiederholen. 7. Kumquats abseihen (Sirup kann für Getränke verwendet werden). 8. Kumquats auf ein Stück Backpapier in einen Dörrautomaten geben und bei 60° Grad 48 Stunden trocknen. Alternativ können die Kumquats auch bei leicht geöffneter Backofentür im Backofen getrocknet werden.
Süß-saurer Linseneintopf mit Würstchen ist nicht nur klassische Hausmannskost, sondern auch Kindheitserinnerung pur. Besonders lecker wird er mit selbstgemachtem Gemüsefond und angebratenem Speck. Neben braunen Linsen kommen bei mir außerdem noch Möhren, Sellerie, Lauch und Kartoffeln mit in die Suppe. Das Beste: Der Eintopf lässt sich ganz leicht auf Vorrat einkochen.
Linseneintopf mit Würstchen | Foto: Linda Katharina Klein
Linseneintopf mit Würstchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Linsen gründlich waschen. 2. Speck fein würfeln. 3. Möhren, Kartoffeln und Sellerie schälen und zusammen mit dem Lauch in mundgerechte Würfel schneiden. 4. Speck in einem Topf auslassen, dann das Gemüse dazugeben und fünf Minuten mitrösten, dann alles herausnehmen. 5. Rotwein, Gemüsebrühe und Lorbeerblatt in den Topf geben und zum Kochen bringen. 6. Wenn die Brühe kocht, Linsen hinzugeben und auf kleiner Flamme 20 Minuten köcheln lassen. 7. In der Zwischenzeit die Würstchen in mundgerechte Stücke schneiden. 8. Nach den 20 Minuten die Würstchen, Zucker, Salz und Essig hinzugeben und zehn Minuten köcheln lassen. 9. Herd ausschalten und den Linseneintopf dreißig Minuten ziehen lassen. 10. Entweder die Suppe in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser abfüllen und 120 Minuten bei 100 Grad einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochhinweise) oder zum direkten Servieren circa 100 Milliliter vom Sud abfüllen und die Maisstärke darin auflösen. 11. Masse wieder in den Eintopf einrühren, mit Pfeffer würzen und servieren.
Aromatischer Spitzkohl, cremige Sauce, knuspriger Speck. Dieses Rezept beweist dir, wie man aus Weißkohl im Handumdrehen ein ebenso feines wie deftiges Gericht zaubern kann. So erinnert es ebenso an Omas Hausmannskost als auch ein feines französisches Rezept. Wir servieren es gern, wenn im Winter schnell was auf den Tisch muss, reichen dazu meist Kabeljau und Hasselback Potatoes.
Cremiger Spitzkohl mit Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Cremiger Spitzkohl mit Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Spitzkohl vom Strunk befreien und in Streifen schneiden. 2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. 3. Speck würfeln und in einer Pfanne auslassen, knusprig braten und herausnehmen. 4. Zwiebeln, Knoblauch und Spitzkohl in die Pfanne geben und zusammen anbraten, dabei regelmäßig wenden. 6. Bevor der Weißkohl Röstaromen annimmt, mit Weißwein ablöschen. 7. Währenddessen in einem kleinen Topf die Butter schmelzen, Mehl einrühren und mit Sahne ablöschen. 8. Senf einrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. 9. Spitzkohl mit der Sauce vermengen und servieren.
Außen knusprig, innen zartes Fleisch. Ich verrate dir mein Rezept für saftig gebratenes Hühnerfilet inkl. idealer Kerntemperatur. Du kannst dein Hühnerfilet aber natürlich auch ohne Fleischthermometer zubereiten. Mein Tipp: Frischen Rosmarin und Knoblauch mit in die Pfanne geben und das Hähnchen kurz vor dem Servieren mit geschmolzener Butter übergießen. So wird dein Hühnerfilet besonders aromatisch!
Gebratenes Hühnerfilet mit Rosmarin | Foto: Linda Katharina Klein
Gebratenes Hühnerfilet mit Rosmarin | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Öl in einer Pfanne erhitzen. 2 Sobald die Pfanne heiß ist, die Filets hineingeben und ohne zu bewegen zwei Minuten anbraten lassen. 3. Sobald die erste Seite der Hühnerfilets karamellisiert ist, wenden und von der anderen Seite zwei Minuten anbraten. 4. Knoblauch hinzu und Rosmarin auf das Hähnchen geben. 6. Hitze stark reduzieren, Butter hineingeben, Deckel auflegen und die Filets circa acht weitere Minuten garen, dafür nach der Hälfte der Zeit wenden. Für ein perfektes Ergebnis kann dafür auch ein Fleischthermometer verwendet werden und das Hähnchen herausgenommen, sobald die Kerntemperatur zwischen 72 und 75 Grad liegt. 7. Geschmolzene Butter über die Filets träufeln, Zitronensaft darauf geben. 8. Hühnerfilets salzen und pfeffern und mit dem Knoblauch und dem Rosmarin anrichten.
Knusprig. Aromatisch. Selbstgemacht. Kartoffel-Wedges kannst du dir im Ofen ganz einfach selbst zaubern. Mein Geheimnis für die perfekte Knusperpanade? Ein selbstgemachter Rub aus gemahlenen Röstzwiebeln und Gewürzen. Während die Kartoffelspalten innen schön weich bleiben, verleiht der Rub ihnen so die optimale Kruste. Aber Vorsicht! Diese knusprigen Wedges machen süchtig!
Kartoffel-Wedges in Knusperpanade | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffel-Wedges in Knusperpanade | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 2. Kartoffeln schälen und in Wedges bzw. Spalten schneiden. 3. Kartoffeln mit dem Öl vermengen. 4. Röstzwiebeln fein mahlen (z. B. mit einer Kaffeemühle oder einem Mörser). 5. Restliche Zutaten mit dem Röstzwiebelpulver vermengen und über die Kartoffeln geben. 6. Kartoffeln solange im Pulver wenden, bis sie gleichmäßig bedeckt sind. 7. Kartoffelwedges auf ein Backblech geben und im Ofen 40 Minuten knusprig backen.
Einfach. Pur. Samtig. Weiße Bohnencreme ist perfekt für Pintxos im Rahmen eines Tapas-Dinners. Hochwertiges Olivenöl, frischer Thymian kreieren ein ebenso intensives wie samtiges Aroma.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken und in einem Esslöffel Olivenöl glasig braten. 2. Bohnen zu den Zwiebeln geben und aufkochen. 3. Restliches Olivenöl hinzugeben. 4. Salz, Thymian und Zucker abschmecken und pürieren. 5. Sofort servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).
Gedämpfter Blumenkohl ist so viel aromatischer als gekochter Blumenkohl. Durch die schonende Zubereitung behält das Gemüse nicht nur mehr von seinem Geschmack, sondern auch mehr Vitamine. Besonders bei lila oder gelbem Blumenkohl hilft ein anschließendes Eisbad dabei, die knallige Farbe zu behalten.
Gedämpfter Blumenkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Gedämpfter Blumenkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Einen Dünsteinsatz in einen Topf geben, Wasser bis knapp unter den Dünsteinsatz einfüllen und zum Kochen bringen. 2. In der Zwischenzeit den Strunk vom Blumenkohl entfernen und den Blumenkohl in einzelne Röschen teilen. 3. Sobald das Wasser kocht den Blumenkohl in den Topf geben, den Deckel schließen und circa fünf Minuten kochen lassen. 4. In der Zwischenzeit eine Schüssel mit sehr kaltem Wasser bereitstellen, ggf. Eiswürfel hinzugeben. 5. Blumenkohl aus dem Topf nehmen und kurz im kalten Wasser abschrecken, dann herausnehmen, abtropfen lassen und servieren.
Grießklößchen wie von Oma. Weich und fluffig, sind sie eine herrliche Suppeneinlage – ob In Hochzeitssuppe oder Hühnersuppe nach Omas Art. Am besten schmecken sie natürlich selbstgemacht und handgerollt. Zeit euch mein Lieblingsrezept zu verraten.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Butter in der Milch schmelzen. 2. Grieß und Salz vermischen. 3. Milch unter den Grieß rühren und gut vermengen. 3. Masse auskühlen lassen, dann ein Ei unterrühren. 4. Mit angefeuchteten Händen aus des Masse 20 Grießklößchen formen. 5. Die Grießklößchen am besten eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sie fest werden. 6. Grießklößchen in siedendem (nicht kochendem) Wasser (oder für mehr Geschmack Gemüsefond) gar ziehen lassen, bis diese oben schwimmen.
Rosenkohl mit Speck in einer Weißwein-Sahne-Sauce. Ein Gericht, rustikal und edel zugleich. Früher servierte Oma es als klassische Hausmannskost zu Schweinebraten und Klößen. Heute lieben wir diese Version ebenso gerne wie moderne Interpretationen. So servieren wir Rosenkohl mit Speck nicht mehr nur als Beilage, sondern kreieren zum Beispiel durch das Hinzufügen von selbstgemachten Schupfnudeln oder Pasta ein ganz eigenständiges Gericht. Für welche Variante du dich auch entscheidest: Lass es dir schmecken!
Zubereitung (20 Minuten): 1. Strunk vom Rosenkohl abschneiden, ggf. äußere Blätter entfernen und den Rosenkohl halbieren. 2. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Mehl einrühren und schluckweise mit Sahne ablöschen. 3. Weißwein einrühren und Sauce aufkochen, dann auf kleiner Flamme unter Rühren köcheln lassen. 4. Speck in einer Pfanne auslassen; herausnehmen sobald er knusprig ist. 5. Rosenkohl im ausgelassenen Speck kräftig anbraten (der Rosenkohl darf durchaus dunkle Stellen bekommen). 6. Rosenkohl und Speck mit der Weißwein-Sahne-Sauce servieren oder für eine besonders sämige Version alles miteinander vermengen und den Rosenkohl fünf Minuten in der Sauce ziehen lassen.