Papas arrugadas sind Kartoffeln in Salzkruste und bestechen durch ihren intensiven Geschmack. Zwei Zutaten, etwas Zeit, mehr braucht es nicht. Als traditionelles Gericht der kanarischen Inseln wird es klassischerweise mit Mojo Rojo und Mojo Verde als Vorspeise gereicht, aber deinen Fantasien sind keine Grenze gesetzt. So gelten Papas arrugadas schon lange als beliebte Grill-Beilage und werden oft zu Tapas gereicht.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Kartoffeln waschen, mit dem Salz in einen Topf geben, zur Hälfte mit Wasser bedecken und (ohne Deckel) kochen lassen bis das Wasser vollständig verdampft ist. Dabei immer wieder am Topf ruckeln, damit sich die Kartoffeln drehen und vollständig durchgaren. 2. Sobald das Wasser verdampft ist, den Herd auf die niedrigste Stufe stellen und die Kartoffeln langsam trocknen lassen. 3. Klassischerweise werden die Kartoffeln dann mit Mojo Rojo und Mojo Verde gereicht.
Rustikal. Charmant. Raffiniert. Dieser italienische Brotsalat, gibt dir das Gefühl in der Toskana von italienischen Omas bekocht zu werden. Knuspriges Ciabatta, würzige Kapern und sonnengereifte Tomaten schmiegen sich hier an weichen Mozzarella und knackige Paprika. Dazu feines Knoblaucharoma und frisches Basilikum und schon hast du einen sommerlichen Salat, der pure Leidenschaft versprüht.
Zubereitung (20 Minuten): 1. Paprika der Länge nach halbieren, Kerngehäuse entfernen mit einem Esslöffel Öl anbraten, bis diese Farben nehmen und dann zur Seite stellen. Ciabatta in grobe Würfel schneiden und in einer Pfanne mit zwei Esslöffeln Olivenöl und den angedrückten Knoblauchzehen auf kleine Flamme langsam rösten bis es knusprig wird. 2. In der Zwischenzeit Cherrytomaten halbieren, Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. 3. Alle Zutaten miteinander vermengen und Mozzarella, Kapern, Basilikum und restliches Olivenöl hinzufügen. 4. Mit Salz abschmecken und sofort servieren.
Ich liebe süß-sauer eingemachten Selleriesalat und könnte ihn direkt pur naschen! Und ich finde ihn super praktisch, denn wenn man manchmal zu viel von einer Zutat hat, dann von Sellerie. Ob nach Sellerieschnitzel oder einer feinen Sauce, die Reste werden bei mit direkt zu Selleriesalat eingekocht.
Zubereitung: 1. Sellerieknollen halbieren, auf die flache Seiten legen und in circa zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. 2. Schale entfernen. 3. Sellerie in feine Julienne schneiden (ca 2 Millimeter x 4 Zentimeter). 3. Sellerie in einen großen Topf geben mit mindestens zwei Liter Wasser bedecken, bissfest kochen, dann abschütten (und dabei den Sud auffangen). 4. Währendessen Schraub- oder Einweckgläser (inklusive Deckel) mit kochendem Wasser ausspülen. 5. 1,5 Liter Selleriesud abmessen und mit Essig, Zucker und Salz mischen. 6. Selleriejulienne in die Gläser füllen und mit dem Sud aufgießen. 7. Zum haltbar machen, Gläser sofort verschließen und bei 90° Grad 30 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch die genauen Einkoch-Hinweise).
Cremige Avocado, knackige Tomaten, milder Mozzarella. Dieser schnelle Avocado-Salat kommt bei uns regelmäßig auf den Tisch. Was dabei nicht fehlen darf: Hochwertiges Olivenöl und frisches Basilikum! So wird auch ein einfacher Salat zur kleinen Geschmacksexplosion.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Tomaten waschen, Kerngehäuse entfernen und würfeln. 2. Mozzarella in mundgerechte Stücke schneiden. 3. Avocados halbieren und den Kern entfernen. 4. Das Fruchtfleisch mit einem Löffeln aus der Schale lösen und würfeln. 5. Aus Olivenöl, Balsamico-Essig, Pfeffer und Salz ein Dressing anrühren. 6. Alles vermengen und mit frischem Basilikum servieren.
Sizilianer lieben sie, als würden sie die Welt bedeuten: Arancini! Die mit Ragu gefüllten Reisbällchen haben auch mich sofort verzaubert. Bis heute sind sie für mich das Symbol von traditionellen Gerichten mit Herz. Und: Sie erinnern mich an die Menschen, die mich authentisch italienische Küche kennen und lieben gelernt haben: Meine Freundin Veronica, ihre Schwester Claudia, ihren Papa Piero und besonders ihre Mama Maria Grazia. Vor ein paar Jahren haben sie mich und meine Freundin Claudia eingeladen, sie zu besuchen, uns in ihrem Heim aufgenommen, mit authentisch italienischem Essen verwöhnt und mit Liebe überschüttet. Ohne all die Eindrücke dieser Zeit, all die Ausflüge, Einkäufe und gemeinsamen Abendessen wäre meine Küche heute nicht, was sie ist. Jetzt endlich, beherrsche ich auch dieses Gericht und hoffe, dass sie eines Tages alle vorbeikommen, damit ich es für sie kochen darf. Solange möchte ich mit euch den Geschmack Siziliens teilen und euch einladen, euch an diesem Rezept zu probieren. Es lohnt sich – versprochen!
Zubereitung (1 Tag): 1. Tomate waschen, Kerngehäuse entfernen und würfeln. 2. Sellerie, Möhren und Zwiebel schälen, fein würfeln und in zwei Esslöffeln Olivenöl anbraten. 3. Hackfleisch hinzugeben und krümelig anbraten. 4. Tomatenmark untermengen und mitbraten. 5. Mit Rotwein ablöschen, Lorbeerblatt, Tomatenwürfel, zwei Teelöffel Salz und Zucker hinzugeben. 6. Auf kleiner Flamme köcheln lassen und währenddessen das Risotto vorbereiten.
7. Parmesan reiben 8. Mit einer Reibe etwa einen Teelöffel an Orangenzesten abziehen. 9. 60 Milliliter Olivenöl erhitzen und ein Lorbeerblatt hinzugeben. 10. Risottoreis anbraten, bis ein nussiger Duft entsteht. 11. Mit Weißwein ablöschen und unter ständigem Rühren verkochen. 12. Safran hinzufügen. 13. Unter ständigem Rühren 100 Milliliter Fond hinzugeben und in den Reis einarbeiten. Wiederholen bis der komplette Fond vom Reis absorbiert wurde. 14. Orangenzesten, Parmesan und einen Teelöffel Salz untermengen und die Reismasse auf einem kalten Blech verstreichen und abdecken. 15. Erbsen zwei Minuten in Salzwasser blanchieren. 16. Ragù von der Hitze nehmen, Erbsen unterrühren und zusammen mit dem Risotto über Nacht ruhen lassen.
17. Risotto in 24 Portionen einteilen. 18. Eine Portion in der Handfläche zu einem Dreieck formen und eine kleine Mulde hineindrücken. 19. Circa einen Esslöffel Ragù und einen halben Mini-Mozzarella in die Mulde geben und mit einer zweiten Portion Risotto verschließen. 20. Reis fest zusammendrücken und so formen, dass der Boden flach und der Bauch des Arancini rund wird. 21. Vorgang wiederholen und auf diese Weise elf weitere Arancini formen.
22. 250 Gramm Mehl, ein Teelöffel Salz mit 350 Milliliter Wasser vermengen, bis eine samtige Masse entsteht. 23. Arancini erst ins Mehlbad tunken, dann vorsichtig in Paniermehl wenden. 24. Öl auf circa 160 Grad erhitzen. Alternativ einen Kochlöffel ins Öl halten und warten, bis am Griff viele Blasen blubbern. 25. Arancini in kleinen Portionen nacheinander frittieren (und ggf. im Öl wenden), bis sie goldbraun sind. 26. Kurz auf einem Holzbrett abtropfen lassen und möglichst noch heiß servieren.
Cremig. Schnell. Wohltuend. Wir lieben Nudeln in allen Farben und Formen. Eine unserer Lieblingskombinationen: Tortiglioni mit Spinatrahmsauce. Als eins der ersten Gerichte, die ich jemals gekocht habe, schmeckt es für mich einfach nach Zuhause. Dabei ist der Pasta-Klassiker nicht nur schnell gezaubert, sondern auch besonders reichhaltig. Trotzdem kochen wir meist eine extra große Portion, die direkt für zwei Tage reicht.
Pasta mit Spinat-Rahm-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Pasta mit Spinat-Rahm-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. 2. Spinat waschen bzw. auftauen und überschüssiges Wasser auspressen. 3. Pastawasser mit viel Salz aufsetzen. 4. Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl glasig braten. 5. Spinat hinzugeben und fünf Minuten mitbraten. 6. Frischkäse hinzugeben und einrühren bis eine cremige Sauce entsteht. 7. Nudeln al dente kochen. 8. Spinat-Rahm-Sauce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. 9. Pasta mit der Sauce vermengen und servieren.
Du magst Pastasalat mal anders? Dann probier dich an meinem kunterbunten Tortellini-Salat. Hier werden die Nudeln von knackigem Grillgemüse umspielt, treffen knusprige Crostini-Croutons auf weichen Mozzarella. Der perfekte Kontrast zur cremigen Pasta-Füllung? Herber Rucola und frisches Basilikum. Wir genießen diesen italienischen Nudelsalat gerne als Vorspeise. Du kannst ihn aber auch perfekt zum Picknick mitnehmen oder als Beilagensalat für den nächsten Grillabend nutzen.
Zubereitung (20 Minuten): 1. Tortellini in Salzwasser kochen, bis diese an der Oberfläche schwimmen, abkühlen lassen. 2. Crostini in Würfel schneiden, zusammen mit der angedrückten Knoblauchzehe in etwas Olivenöl in der Pfanne knusprig braten, dann auskühlen lassen. 3. Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten, dann auskühlen lassen. 4. Rote Zwiebeln schälen, vierteln, in einzelne Schichten zerteilen und langsam im Olivenöl schmoren. 5. Währenddessen den Rucola waschen und trocken schütteln. 6. Cocktailtomaten und halbieren oder vierteln. 7. Mozzarella in Würfel schneiden. 8. Restliches Olivenöl, Balsamico und Pfeffer zu einem Dressing verrühren und mit den anderen Zutaten vermengen und mit Salz abschmecken.
Du suchst einen leichten Kartoffelsalat für heiße Sommertage? Dann ist diese Symbiose aus Kartoffel, Gurke und Radieschen die richtige Wahl. Leicht kühlend und knackig frisch, passt er perfekt zu Gegrilltem und Sandwiches und ist damit perfekt für ein Picknick im Freien geeignet. Ganz oft essen wir aber auch einfach pur.
Kartoffel-Gurken-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffel-Gurken-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kartoffeln mit der Schale gar kochen (ca. 20 Minuten). 2. Kartoffeln abschütten und auskühlen lassen. 3. Währenddessen die gewaschene Gurke der Länge nach halbieren, dann vierteln und die Samen herausschneiden. Gurke in kleine Würfel schneiden. 4. Radieschen waschen und ja nach Größe vierteln oder achteln. 5. Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und mit der Gurke und den Radieschen vermengen. 6. Dressing aus Joghurt, Olivenöl und Dill anrühren und untermengen. 7. Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Fenchel kennen viele nur als Tee. Dabei hat das Gemüse so viel zu bieten! Am liebsten mag ich gebackenen Fenchel Im Ofen mit Honig und braunem Zucker gebacken, wird er so herrlich saftig und schlummert unter einer Decke aus knusprigem Feta. Da möchte man doch direkt loslöffeln und dieses einmalige Zusammenspiel aus süß und salzig genießen.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 2. Fenchel waschen, Fenchelgrün bei Seite legen und den Fenchel selbst in Streifen schneiden. 3. Fenchel in eine Ofenform legen und mit Olivenöl, Zucker, Salz, Thymian und Honig vermengen. 4. Fetakäse über dem Fenchel zerbröckeln. 5. Fenchel für 45 Minuten backen. Sollte er zwischenzeitlich zu dunkel werden, eine zweite Ofenform über die erste stülpen. 6. Gebackenen Fenchel mit dem Fenchelgrün dekorieren und servieren.
Vietnamesischer Mangosalat ist eine Fernreise für deine Geschmacksnerven. Hier badet saftige Mango in einem Meer aus Sojasprossen und Karotten, kitzeln Koriander und vietnamesische Minze deinen Gaumen, sorgt ein Duo aus roten Zwiebeln und Röstzwiebeln für den richtigen Crunch. Das Beste: Ein erfrischendes Dressing im Pho-Stil. Klingt verlockend? Dann probier es aus!
Zubereitung (15 Minuten): 1. Karotten schälen und in feine Streifen schneiden. 2. Sojasprossen waschen. 3. Mango schälen und zunächst (parallel zum Kern) in 0,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und diese dann in feine Streifen teilen. 4. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. 5. Minze und Koriander waschen und die Blätter abzupfen. 6. Limetten auspressen und Limettensaft mit der Pho Paste, braunem Zucker und der Fisch- bzw. der Sojasauce mischen. 7. Gemüse, Kräuter und Dressing mit einander vermengen und den Röstzwiebeln als Topping servieren.
Sämiger Reis, fruchtige Paprika, knackige Erbsen. Djuvecreis ist eine Ode an den Sommer, Kindheitserinnerung und Seelennahrung! Hiervon kann man einfach nie genug bekommen, oder? Und er ist nicht nur eine perfekte Beilage für dein kroatisches Essen, sondern meiner Meinung nach auch das mit Abstand beste Mitbringsel für jede Grillparty. Der Grund? Es ist vegan, glutenfrei, schnell zubereitet und trotzdem etwas ganz besonders.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Tomate und Paprika waschen und in Würfel schneiden. 2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. 3. Tomate, Paprika, Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anbraten. 4. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten. 5. Dann Reis, Salz, Ajvar und Wasser hinzugeben, aufkochen und 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen (zum Einkochen nur circa sieben Minuten, damit er beim Einkochen nicht matschig wird). 6. Gefrorene Erbsen hinzugeben und fünf Minuten weiterkochen. 7. Mit Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und servieren. 8. Zum Haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochhinweise).
So einfach und doch so beeindruckend! Mit einer Spargel-Quiche bringst du einen Hauch Eleganz auf den Teller und sorgst beim nächsten Brunch für verzückte Blicke. Nicht nur wegen des Farben- sondern vor allem wegen des Aromenspiels. Also nichts wie ran an den Herd und verzaubere dich und deine Gäste mit diesem kleinen Meisterwerk.
Spargel-Quiche | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (zwei Quiches 10 x 32 cm | 6 Portionen): 125 Gramm kalte Butter | 250 Gramm Mehl | 3 Esslöffel Milch | 3 Eier | 200 Milliliter Sahne | 500 Gramm grüner Spargel bzw. Spargelspitzen | 1 Zitrone | 1 Esslöffel Zucker | 6 Teelöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer | 1 Prise geriebene Muskatnuss | Hülsenfrüchte (zum Beispiel Kichererbsen) zum Blindbacken
Spargel-Quiche | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (85 Minuten): 1. Einen halben Teelöffel Salz mit der kalten Butter, Mehl, Milch und einem Ei zu einem Mürbeteig verarbeiten. 2. Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 5. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. 6. Den Mürbeteig ausrollen bis er zwei Millimeter dick ist. 7. Gefettete Backformen mit dem Teig auslegen. Diesen am Rand leicht andrücken und den überschüssigen Teig am Rand entfernen. 8. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen, dann die Form mit Hülsenfrüchten füllen. 9. Boden 12-15 Minuten backen, herausnehmen und vorsichtig die Hülsenfrüchte entfernen (diese können nach dem Blindbacken noch verwendet werden. 10. Den unteren Teil des Spargels schälen und holzige Enden abschneiden. 11. Spargel zusammen mit der in Scheiben geschnittenen Zitrone, vier Esslöffeln Salz und dem Zucker 5-8 Minuten (je nach Dicke des Spargels) in kochendem Wasser blanchieren. 12. Spargel aus dem kochenden Wasser nehmen und auf einem Holzbrett ausdampfen lassen. 13. Eier mit der Sahne, dem restlichen Salz, Pfeffer und Muskatnuss-Pulver vermengen. 14. Spargel so zurechtschneiden, dass er in die Formen passt und diese entsprechend auslegen. 15. Sahne-Ei-Masse über den Spargel gießen. 15. Quiche für circa 30 weitere Minuten backen. 16. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen.