Almendras fritas sind ein würziger Snack und das perfekte Fingerfood. Das spanische Tapas-Gericht besteht aus frittierten, gesalzenen Mandeln wird gerne zu Bier oder Wein serviert. Da sie warm am allerbesten schmecken, empfehle ich die Salzmandeln selbst zu machen. Aber Vorsicht: Einmal probiert, kann von diesem Snack nur schwer seine Finger lassen.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Mandeln in grobe Scheiben hacken. 2. Salz ggf. mit Zucker und Paprikapulver mischen. 3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 4. Mandeln hinzugeben und unter ständigem Schwenken rösten. 5. Mandeln herausnehmen und sofort mit dem Salz mischen. Am besten geht dies in einer verschließbaren Dose, die geschüttelt wird. 6. Mandeln am Besten noch warm servieren.
Knusprig. Würzig. Aromatisch. Bärlauch-Chips sind nicht nur ein ganz besonderer Snack, sondern auch eine optimale essbare Deko für deine Gerichte. So naschen wir sie nicht nur gern pur, sondern servieren sie zum Beispiel gerne als Topping auf Bärlauch-Risotto, zu Bärlauch-Risotto, zu Kartoffelpüree und anderen cremigen Speisen. Der Grund: Bärlauch-Chips verleihen deinen Gerichten einen besonderen Crunch und sorgen durch die feine Knoblauch-Note für ein noch intensiveres Geschmackserlebnis.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Bärlauchblätter auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. 2. Bärlauch dünn mit Olivenöl einpinseln. 3. Etwas Salz über die Blätter streuen. 4. Bärlauch bei 180 Grad circa 10 Minuten knusprig backen. Da der Bärlauch sehr empfindlich ist, kann die Backzeit hier jedoch von Backofen stark variieren. Ich empfehle daher die Blätter im Blick zu behalten und herauszunehmen, sobald sie knusprig werden.
Zartschmelzend. Würzig. Intensiv. Ob als Aufstrich, zur Herstellung von Knoblauch-Baguette oder als Topping für Gegrilltes. Was gibt es für einen besseren Geschmack als selbstgemachte Knoblauchbutter? Wir lieben sie besonders auf frischem Brot oder gegrilltem Gemüse.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Knoblauch schälen und fein hacken.2. Knoblauch und Butter vermengen. 4. Vor dem Servieren mit einem Mixer aufschlagen, bis die Butter heller wird, um eine besonders cremige Textur zu erhalten.
Ob in der heißen Glut oder im Backofen gebacken: Folienkartoffel ist eine heiß begehrte Beilage. Woran das liegt? Vielleicht daran, dass sie sich quasi von alleine zubereitet. Und das Auspacken ist einfach immer spannend. Wir servieren Folienkartoffeln gerne besonders gerne beim Grillen und zu Salaten. Mein Tipp: Die Folienkartoffel vor dem Backen dünn mit einem aromatisieren Öl einpinseln.
Folienkartoffel | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (3 Portionen): 3 große Kartoffeln (jeweils 200 Gramm) | 300 Gramm Kräuterquark (vegan), Mexikanische Guacamole (vegan) oder Tsatsiki | Optional: Aroma-Öle wie Knoblauch-Öl, Kräuter-Öl oder Bärlauch-Öl
Folienkartoffel | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (35-65 Minuten): 1. Kartoffeln in Alufolie wickeln. Optional kannst du die Kartoffeln vor dem Einwickeln mit einem aromatischen Öl bepinseln. 3. Kartoffeln 60 Minuten bei 220° Grad im Ofen backen oder für circa 30 Minuten in die heiße Grillglut geben. 4. Kartoffeln ohne Auspacken der Länge nach Einschneiden und auseinanderziehen. 5. Kräuterquark, Mexikanische Guacamole oder Tsatsiki in die Kartoffelgeben und servieren.
Du magst aromatisierte Salze? Dann wirst du Bärlauch-Salz lieben! Zart-grüne Farbe, feines Knoblauch-Aroma, Bärlauch-Salz ist optimal um deine Gerichte zu verfeinern, eignet sich hervorragend zum Marinieren und für raffinierte Akzente. Wir füllen jedes Frühjahr unseren Vorrat auf und machen meist sogar ein paar Gläser zum Verschenken fertig.
Zubereitung (3 Stunden): 1. Bärlauch per Hand oder mit einem Küchenhäcksler sehr fein hacken, dann mit dem Salz vermengen. 2. Bärlauch-Salz flach ausgestrichen im Dörrautomaten zwei Stunden bei 60 Grad trocknen (alternativ im Backofen mit leicht geöffneter Ofentür), dann gegebenenfalls noch einmal mit einer Küchenmaschine fein mahlen.
Ein simpler Gurkensalat mit einem cremigen Dressing ist doch einfach was Feines. Im Handumdrehen gezaubert ist er der perfekte Beilagensalat zu deftigen Gerichten. Bei mir kommt dabei neben Crème fraîche bzw. Crème vega für eine vegane Version noch Dill, Zitronensaft, Salz und Pfeffer and Dressing mit ins Dressing. Und das war es dann auch schon. Gute Dinge können halt auch ganz einfach sein.
Gurkensalat mit Crème fraîche | Foto: Linda Katharina Klein
Gurkensalat mit Crème fraîche | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Gurken mit einer Reibe oder einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden. 2. Crème fraîche bzw. Crème vega mit dem Zitronensaft, Dill, Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing vermengen und mit den Gurkenscheiben vermengen. 3. Sofort servieren oder für einen intensiveren Geschmack erst ein paar Minuten ziehen lassen.
Du suchst eine vegane Mayonnaise mit dem gewissen Kick? Dann ist vegane Mayonnaise das richtige für dich! Räuchertofu und Miso-Paste verleihen deiner Mayo feine Aromen, Kartoffeln machen sie extra cremig. Ob zu geröstetem Gemüse, Frittiertem oder Sushi. Diese Miso-Mayo passt einfach immer.
Vegane Miso-Mayonnaise | Foto: Linda Katharina Klein
Vegane Miso-Mayonnaise | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (2 Minuten): 1. Kartoffeln und Räuchertofu grob hacken und in einen Mixer geben. 2. Miso-Paste hinzugeben und einer homogenen Masse verarbeiten. 3. Weitermixen und dabei langsam das Öl hinzugeben, bis eine samtige Masse entsteht (ggf. reicht hier auch weniger Öl). 4. Je nach Intensität der verwendeten Miso-Paste muss gegebenenfalls noch leicht mit Salz abgeschmeckt werden. 5. Die Mayonnaise sofort serviert oder im Kühlschrank aufbewahren (hier ist sie mehrere Tage haltbar.
Nussig. Cremig. Minimal süß. Walnusscreme ist perfekt, um deine Gerichte zu akzentuieren. Ich kombiniere sie gerne mit Gebackene Champignons und fruchtigen Noten. So ist sie auch Teil meines Amuse-Gueules in meinem veganen Menu.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Walnüsse fein hacken, in eine Pfanne geben, mit Puderzucker bestreuen und karamellisieren. 2. Creme vega oder Crème mit Walnussöl, Orangenabrieb und Salz vermengen. 3. Walnussstückchen unterheben.
Saftig. Bananig. Mit Nüssen und Schokolade gespickt. Bananenbrot ist ein leicht süßer Kuchen auf Basis von Bananen und Mehl. Das sehr einfache Gericht begeistert seit Jahrzehnten und ist besonders für das Backen mit Kindern beliebt. Das Brot dabei wird als Snack, Dessert aber auch immer öfter als süßes Frühstück genossen. Veganer Bananenkuchen ist dabei mein absoluter Favorit. So lässt sich das klassische Rezept leicht veganisieren. Mein Lieblingsrezept für Bananenbrot ist zudem zuckerfrei. Das Ergebnis: Ein köstlicher Kuchen, der tagelang saftig bleibt. Wenn man ihn nicht schon vorher vernascht.
Saftiges Bananenbrot mit Nüssen | Foto: Linda Katharina Klein
Saftiges Bananenbrot mit Nüssen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Zwei Bananen in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. 3. Geschmolzenen Butter, Ahornsirup, Hafermilch und Apfelessig unterrühren. 4. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und einrühren. 5. Nüsse hacken und mit den Schokodrops unterrühren. 6. Kastenform mit Öl einfetten und den Teig hineingeben. 7. Banane längst halbieren und mit der Schnittstelle nach oben in leicht in den Teig drücken. 8. Restliche Nüsse auf den Teig geben. 9. Kuchen für 30 Minuten backen, dann herausnehmen mit Ahornsirup bestreichen und für weitere 15 Minuten backen. 10. Kuchen vor dem Stürzen auskühlen lassen.
Dreieckig. Gefüllt. Frittiert. Samosas sind indische Teigtaschen, die in Öl ausgebacken werden. Besonders oft sind sie dabei mit einer würzigen Mischung aus gestampften Kartoffeln und Erbsen gefüllt. Auch wir lieben diese Zubereitung mit Ingwer, Knoblauch, Koriander, Garam Masala, Fenchelsamen und Kreuzkümmel. Und wer auf die traditionelle Zubereitung mit Ghee verzichtet und stattdessen vegane Butter verwendet, kann die Samosas im Handumdrehen veganisieren.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ghee oder vegane Butter schmelzen und mit Mehl, Wasser und einem Teelöffel Salz zu einem geschmeidigem Teig verkneten, dann luftdicht verpackt ruhen lassen. 2. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20 bis 30 Minuten garkochen. 3. In der Zwischenzeit Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. 4. Ingwer und Knoblauch in Ghee bzw. veganer Butter anbraten. 5. Erbsen hinzugeben und mit dünsten. 6. Korianderstile klein hacken und unterrühren. 7. Füllung bei Seite stellen. 8. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 9. Kartoffeln stampfen und mit den Erbsen vermengen. 10. Garam Masala, Chilipulver, Fenchelsamen und Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne rösten, dann fein mörsern (hierfür kann auch eine Gewürz- oder Kaffeemühle verwendet werden. 11. Gewürze zur Füllung geben und mit Zitronensaft abschmecken. 12. Teig in acht gleich große Stücke teilen. 13. Jedes Stück zu einer Kugel rollen, dann diese zu einem dünnen Kreis ausrollen. 14. Kreis halbieren und zu einem Kegel formen. Dafür die linke Spitze anheben und zur Mitte der Rundung führen. Dann die rechte Spitze nehmen und über die linke Spitze legen. Teig an der Naht von beiden Seiten zusammendrücken. 15. Füllung in 16 Portionen teilen. 16. Jeweils eine Portion in die Teigtasche geben, dann den Boden zusammen drücken. Gegebenenfalls die Teigtasche so klopfen, dass sie dreieckig ist. 17. Pflanzenöl in einem kleinen Topf erhitzen. 18. Samosas portionsweise knusprig ausfrittieren, kurz auf einem Gitter abtropfen lassen, dann direkt servieren.
Sämig. Aromatisch. Und ein bisschen grün. Einfach österreichischer Kartoffelsalat, wie ich ihn liebe. Wichtig ist, dass die Kartoffeln noch heiß geschält und direkt mit dem Dressing vermengt werden. So saugen sie sich richtig schön voll und strotzen nur so vor Geschmack. Und oben auf gehört natürlich ein zünftiger Schuss Kürbiskernöl aus der Steiermark und eine Handvoll frisches Schnittlauch Dazu ein Wiener Schnitzel oder eine Portion Backhendl und schon fühl ich mich in meine alte Heimat zurückversetzt.
Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln waschen und je nach Größe 20-25 Minuten gar kochen. 2. In der Zwischenzeit Gemüsefond, Essig, Kürbiskernöl, Puderzucker und Salz zu einem Dressing vermengen. 3. Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden und im Dressing marinieren, damit sie ihre Schärfe verlieren. 4. Kartoffeln abschütten und direkt schälen (ja, autsch, aber ist wichtig). 5. Kartoffeln in Scheiben schneiden und vorsichtig mit dem Dressing vermengen. 6. Während die Kartoffeln das Dressing aufsaugen eine Handvoll Schnittlauch in feine Ringe schneiden. 7. Schnittlauch untermengen und Kartoffelsalat noch lauwarm oder etwas später kalt servieren.
Knusprig. Süß. Karamellisierte Haselnüsse sind der perfekte Crunch. Und eignet sich somit optimal als Topping für deine Torten und Desserts. So verwende ich ihn gerne für mein Mocca-Panacotta mit Schokomousse und Salzkaramell. Du kannst ihn aber auch nehmen um den Rand deiner Torten zu verzieren, mit Cremes mischen oder aber auch einfach pur naschen.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Haselnüsse und Zucker in einer Pfanne geben und unter ständigem Rühren erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. 2. Krokantmasse auf kleine Flamme weiterrösten, bis die Haselnussstücke komplett vom flüssigen Zucker umhüllt sind. 3. Krokantmasse auf ein Backblech oder einen großen Teller geben uns auskühlen lassen. 4. Krokant in kleine Stücke brechen.