Auch im Winter frisches Pesto zaubern? Grünkohl macht es möglich. Zusammen mit Nüssen, Zitronensaft und Öl zauberst du so im Handumdrehen ein saisonales Pesto, das voller Vitamine steckt. Das Ergebnis? Knallgrün, herrlich würzig und super gesund. Dabei ist es so intensiv, dass es keinen Käse bzw. Parmesan braucht. Es ist daher sogar vegan.
Zubereitung (3 Minuten): 1. Grünkohl gründlich waschen, abtrocknen und dann die Blätter von den Stielen zupfen. 2. Grünkohlblätter mit Walnüssen, Zitronensaft und Olivenöl in einem Mörser oder Mixer zu einem Pesto vermengen. 3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4. Pesto in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Schraubglas geben und mit einer Schicht Öl versiegeln. So hält es sich im Kühlschrank bis zu mehreren Wochen.
Saftiger Kuchen, knackige Nüsse, erfrischendes Frosting. Carrot Cake ist ein traditioneller britischer Kuchen und ein wahrer Glücklichmacher. Durch die in den Teig eingearbeiteten geraspelten Karotten wird er extra saftig. Walnüsse sorgen für den richtigen Crunch und das Topping aus Frischkäse, Puderzucker und Zitrone verleiht dem Carrot Cake eine unvergleichliche Cremigkeit. Verliebt habe ich mich in dieses Meisterwerk der Backkunst, als er mir an einem verregneten Tag in einem kleinen Café an der Küste Irlands serviert wurde. Nie zuvor, hatte ich ein so saftiges und intensiv duftendes Exemplar verkosten dürfen. Glücklicherweise reiste ich nicht ohne das Rezept weiter. Über die Jahre habe ich es weiter verbessert, inzwischen ist es sogar vegan und glutenfrei, sodass beim Kaffeekränzchen jetzt ausnahmslos alle zugreifen und nach Herzenslaune schlemmen können.
Zubereitung (120 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Gemahlene Mandeln, mit Zucker, Vanillezucker, Natron, Backpulver, Zimt und Salz vermengen. 2. Öl und Eier oder Apfelmus zum Teig geben und unterrühren. 3. Karotten schälen und raspeln und mit den Walnüssen unter den Teig heben. 4. Teig in eine gefettete Kastenform geben und circa eine Stunde backen. 5. Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form erkalten lassen, da der Carrot Cake sehr saftig und daher sehr weich ist. 6. Kuchen vorsichtig aus der Form stürzen. 7. Frischkäse mit Puderzucker und Zitronensaft vermengen und den Carrot Cake damit bestreichen. 8. Walnüsse und Pekannüsse hacken und den Kuchen damit dekorieren. 9. Carrot Cake bis zum Servieren kühl stellen.
Knuspriger Mürbeteig, butterweiche Rotwein-Schalotten und ein großzügiger Schuss dunkler Balsamico. Das ist das Geheimnis meiner dunkel violett schimmernden Zwiebeltarte, die nicht nur unheimlich köstlich, sondern sogar vegan ist. Am liebsten servieren wie den Zwiebelkuchen als Vorspeise auf einem Salatbett, doch oftmals können wir nicht widerstehen und machen aus der Tarte eine elegante Hauptspeise.
Zubereitung (120 Minuten): 1. Salz mit der kalten Butter, Mehl, und der Milch vermengen und circa 10 Minuten kneten, bis ein samtiger Teig entsteht. 2. Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 3. Währenddessen die Schalotten schälen und vierteln. 4. Knoblauch schälen und fein hacken. 5. Schalotten und Knoblauch in Butter glasig braten, dann Zucker dazugeben und mit Balsamico und 500 Milliliter Rotwein ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 6. Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 7. Den Mürbeteig ausrollen. 8. Die (geölten) Backformen mit dem Teig auslegen. 9. Den Teig vorsichtig an den Rand andrücken und überschüssigen Teig entfernen. 10. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 11. Formen bis zum Rand mit Hülsenfrüchten (z. B. Kichererbsen) zum Blindbacken füllen Mürbeteigboden circa 12-15 Minuten backen. 12. Stärke in 100 Milliliter Wein auflösen. 13. Zwiebelmasse aufkochen, dann die Stärkemischung unterrühren. 14. Sobald die Masse leicht andickt, diese auf den Teigboden geben. 15. Tarte 25 Minuten backen. 16. Vor dem Servieren kurz auskühlen lassen.
Indien gilt als Paradies für Vegetarier und Veganer. Ein erstklassiges Beispiel: Aloo Posto – Kartoffeln in Mohnsauce. Hier baden die Erdäpfel in einer selbstgemachten, veganen Paste, die nicht nur besonders cremig, sondern auch extra aromatisch ist. Tatsächlich ist der Geschmack schwer zu beschreiben. Ein Grund mehr, warum du dieses traditionelle Rezept der bengalischen Küche einmal selbst ausprobieren solltest.
Zubereitung (1 Tag): 1. Mohnsamen über Nacht in Wasser einweichen. 2. Mohnsamen abgießen, und die Samen mit drei Chillies und ein wenig Wasser in einen Mixer geben und zu einer samtigen Paste verarbeiten. 3. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. 4. Schwarzkümmel in Öl anbraten, nach einer Minute die Kartoffeln hinzugeben und anrösten, bis diese goldbraune Stellen bekommen. 5. Jetzt die Mohnpaste, die restlichen Chillies und so viel Wasser hinzugeben, dass die Kartoffeln bis zur Hälfte bedeckt sind. 6. Aufkochen und unter gelegentlichem Rühren weiterkochen, bis das Wasser vollständig verkocht ist. 7. Kurkuma hinzugeben, mit Salz abschmecken und servieren. 8. Zum haltbar machen bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Würzig. Aromatisch. Kräftig. Selbstgemachter Gemüsefond ist einfach was Herrliches. Für den perfekten Geschmack werden Möhren, Zwiebeln, Sellerie und Lauch ausgekocht und der Fond mit Lorbeer, Piment und Pfefferkörnern aromatisiert. Der Fond eignet sich als Basis für Suppen und Saucen, kann aber auch auf Vorrat eingekocht werden.
Gemüsefond | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (1,4 Liter | 6 Portionen): 500 Gramm Lauch | 500 Gramm Möhren | 500 Gramm Sellerie | 500 Gramm Zwiebel | 200 Milliliter Weißwein | 50 Gramm Butter (zum Einkochen oder für eine vegane Version bitte Öl verwenden) | 2 Liter Wasser | 3 Lorbeerblätter | 10 Stück Piment | 1 EL Pfefferkörner
Gemüsefond | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (95 Minuten): 1. Gemüse (samt Schale) grob hacken und in einem Topf im Fett scharf anbraten. 2. Mit Weißwein ablöschen und mit Wasser auffüllen. 3. Lorbeerblätter, Piment und Pfefferkörner hinzugeben und die Brühe mindestens 90 Minuten köcheln lassen. 4. Fond durch ein Sieb abseihen. 5. Jetzt kannst du den Fond entweder zu einer Suppe oder Sauce weiterverarbeiten oder den Fond für eine Verwendung zu einem späteren Zeitpunkt einkochen. 6. Für letzteres füllst den Fond in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser und kochst diese bei 90 Grad 100 Minuten ein (bitte beachte hierzu die genauen Einkochvorgaben).
Frisch gebacken, kross getoastet. Toasties sind flache Brötchen, die sich perfekt im Toaster aufbacken lassen. Perfekt, um sie auf Vorrat einzufrieren oder auf der Arbeit aufzubacken. Durch die Verwendung von Dinkelmehl, sind diese besonders reichhaltig und sättigend. Für einen gesunden Start in den Tag.
Zubereitung (150 Minuten): 1. Mehl, Zucker und Salz vermengen. 2. Im Wasser die Hefe auslösen, und dann das Wasser-Hefegemisch mit dem Öl zum Teig geben. 3. Teig kneten, bis dieser nicht mehr klebt. Dann diesen in einer Schüssel abgedeckt eine Stunde gehen lassen. 4. Teig aus der Schüssel stürzen und nicht mehr kneten. Stattdessen zu einem Rechteck klopfen und dieses in acht Rechtecke unterteilen. Diese zu flachen Quadraten klopfen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backpapier legen und abgedeckt eine weitere Stunde gehen lassen. 5. Ofen auf 200° Grad vorheizen. 6. Geschrotete Leinsamen auf die Toasties geben und diese in der oberen Ofenhälfte 25-30 Minuten backen. Die Toasties sind fertig, wenn sie beim Klopfen auf den Boden hohl klingen. 7. Toasties entweder direkt verzehren oder auskühlen lassen und bis zum Toasten luftdicht verpackt lagern. 8. Vor dem Toasten aufschneiden und bis zum gewünschten Bräunungsgrad toasten.
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Birnen, frisch vom Baum der Nachbarin. Das ist eine meiner frühsten Kindheitserinnerungen. Am Nachmittag gab es diese dann als Birnengemüse zum Sonntagsbraten. Eine leichte Süße, eine feine Vanillenote. Das war für mich ein Gedicht. Auch heute noch gibt es das Birnenkompott aus meiner Kindheit. Als bei Beilage zu herzhaften Gerichten oder einfach als Dessert.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen, und die Birnen würfeln. 2. Vanilleschote auskratzen. 3. Birnen mit Weißwein, dem Vanillemark und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen, danach auf kleiner Flamme circa 20 Minuten köcheln lassen (falls du das Kompott einkochen willst, reichen 10 Minuten). 3. Ein paar Löffel von der Flüssigkeit abfüllen, mit der Stärke vermengen und zurück zum Kompott geben. 4. Kompott zum Eindicken noch einmal kurz aufkochen. 5. Servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 90° für 30 Minuten einkochen. Bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise.
Schokoladig. Fruchtig. Saftig. In der kalten Jahreszeit ist Schoko-Birne-Baileys-Kuchen der perfekte Nachtisch. In saftig-weichem Schokoladenkuchen verstecken sich hier Birnen- und Schokoladenstücke. Eine himmlische Komposition.
Schoko-Birne-Baileys-Kuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Schoko-Birne-Baileys-Kuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung: 1. Backofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und Birne in Würfel schneiden. 3. Zucker und Vanillezucker mit Eiern bzw. Apfelmus vermengen. 4. Springform mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel Öl einfetten. 5. Restliches Öl und Baileys unter den Teig rühren. 6. Mehl mit Backpulver, Kakaopulver und Salz vermischen und unter den Teig rühren. Birnen und 75 Gramm Schokochunks dazugeben. 7. Teig in die Backform geben und 45 Minuten backen. 8. Kuchen auskühlen lassen, dann aus der Form lösen. 9. und servieren.
Pellkartoffeln sind das vielleicht einfachste Rezept überhaupt. Und trotzdem ein herrliches Gericht. Denn sie bilden eine Leinwand für weitere Aromen. So glänzen sie bereits mit etwas Salz und Butter, schmecken hervorragend zu Kräuterquark und vertragen auch kräftige Partner wie Sahnehering.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln waschen. 2. Kartoffeln mit Schale je nach Größe in Wasser 20-25 gar kochen. 3. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen, bis die Schale trocken ist und servieren.
Kräftig. Sämig. Aromatisch. Eine gute Bratensauce braucht nicht viel mehr als einen guten Fond. Und doch macht das Ergebnis oft den Unterschied zwischen einem guten und einem exzellenten Sonntagsbraten. Probiere es aus und lass dich von den Aromen zurück in deine Kindheit und an Omas Küchentisch versetzen.
Zutaten (6 Portionen): 1 Liter Fond (am besten selbstgemachten Gemüsefond, Geflügelfond oder Rinderfond)| 300 Gramm Möhren | 300 Gramm Zwiebeln | 75 Gramm Butter (vegane Butter oder Margarine für eine vegane Version)| 2 Esslöffel Salz
Zubereitung (70-90 Minuten): 1. Möhren und Zwiebeln samt Schale grob hacken, in 25 Gramm (veganer) Butter anrösten, dann mit Fond (am besten selbstgemachten Gemüsefond, Geflügelfond oder Rinderfond) auffüllen, Salz dazugeben und eine Stunde mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen. 2. Fond passieren, zurück in den Topf geben und bis zur gewünschten Konsistenz ohne Deckel und auf großer Flamme einreduzieren (ich empfehle mindestens 30 weitere Minuten). 3. Fond etwas abkühlen lassen, dann für einen schönen Glanz 50 Gramm kalte Butter einrühren.
Samtig. Fruchtig. Duftend. Eine gute Apfelsauce glänzt durch die perfekte Balance von Säure und Süße, braucht nur ganz wenig Zutaten und lockt dich mit ihrem verführerischem Duft. Das beste an diesem Rezept? Es passt sowohl hervorragend zu Süßspeisen wie Pfannkuchen als auch herzhaften Gerichten wie Wurzelgemüse aus dem Ofen.
Apfelsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (6 Portionen): 3 Äpfel (z. B. Braeburn)| 4 Orangen | 1 TL Nelken | 20 Gramm Butter (Margarine oder vegane Butter für eine vegane Variante)| 1 Zimtstange | 1 Prise Salz
Apfelsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Mit einer Reibe die Orangenschale von einer Orange lösen, die Orangen halbieren und den Saft auspressen. 2. Äpfel schälen und in Würfel schneiden. 3. Butter oder Margarine in einem Topf schmelzen, dann Äpfel, Orangenschale, Orangensaft, Zimtstange und Nelken hinzugeben und ca. 20 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. 3. Nelken und Zimtstange herausnehmen, mit einer Prise Salz abschmecken und servieren.
Bunt. Knusprig. Voller Vitamine. Geröstetes Wurzelgemüse sind wie kreative Pommes und besonders im Winter eine herrliche Beilage. Der Mix aus Karotten, Petersilienwurzel, Pastinaken und roter Beete kreiert einen frischen, erdigen Geschmack mit dem perfekten Crunch.
Geröstetes Wurzelgemüse | Foto: Linda Katharina Klein
Geröstetes Wurzelgemüse | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (50 Minuten): 1. Gemüse schälen, in Stifte schneiden und auf ein Blech geben. 2. Olivenöl über das Gemüse träufeln und bei 200°C je nach dicke der Gemüsestifte 35 bis 45 Minuten rösten. Nach rund zwanzig Minuten Backzeit Rosmarin zum Gemüse geben.