Küssen solltest du nach dem Genuss dieser Aioli, vielleicht erst mal niemanden. Aber das ist es sowas von wert! Denn diese schnelle Aioli ist einfach der perfekte Knoblauch-Dip für deine nächste Tapas-Party.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Eigelb aufschlagen, einen Schuss Olivenöl hinzugeben und mixen, bis eine Emulsion entsteht. 2. Langsam das restliche Olivenöl hinzugeben und dabei weitermixen. 3. Knoblauch schälen, fein hacken und mit den restlichen Zutaten dazugeben. 4. Alles gut durchmixen, bis eine homogene Masse entsteht.
Scharf und sauer. Explodiert dein Mund gerade? Ja, aber wegen dem ungewöhnlichen Geschmackserlebnis! Wer authentische koreanische Küche zu Hause genießen möchte, fängt am besten mit Kimchi an. Denn das macht sich fast ganz von allein.
Zubereitung (150 Minuten für frisches Kimchi | 1 Woche für fermentiertes Kimchi): 1. Chinakohl waschen und in grobe Stücke schneiden. 2. Salz hinzugeben, fest einmassieren und zwei Stunden ziehen lassen. 2. Möhren schälen und in feine Stifte schneiden. 3. Rettich schälen und in Stifte schneiden. 4. Frühlingszwiebeln waschen, Enden abschneiden und in circa zwei Zentimeter lange Stücke schneiden. 5. Birne sowie Zwiebel schälen, Kerngehäuse entfernen, in grobe Stücke schneiden und zusammen mit Fischsauce, geschältem Ingwer und dem geschälten Knoblauch pürieren. 6. Chiliflocken zur Gewürzpaste geben. 7. Chinakohl mehrfach sehr gründlich auswaschen und das komplette Salz entfernen. 8. Das gesamte Gemüse in Schüssel geben und die Chili-Paste einmassieren. 9. Das Kimchi frisch genießen oder zur Fermentierung ins Schraubglas füllen und mit einem Löffel nach unten drücken, sodass die Masse zusammengepresst wird. 10. Den Deckel nur minimal zudrehen, sodass er hält aber das Glas nicht luftdicht verschließt. 11. Kimchi circa eine Woche an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen, bis kleine Blase entstehen. 12. Das Glas komplett verschließen, im Kühlschrank aufbewahren und nach Belieben Kimchi entnehmen.
Eine exzellente Oliventapenade braucht eigentlich nicht viel mehr als hochwertige Oliven, einen Schuss Olivenöl, etwas frischen Knoblauch und eine Prise Salz. Wenn ihr mich fragt, geht hier nichts über die saftigen Kalamata-Oliven aus Griechenland. Aber probiert selbst.
Mehr Tomatengeschmack geht nicht! Dieser Aufstrich holt dir den Sommer auf die Zunge – und zwar zu jeder Jahreszeit. Am besten genießt du ihn auf frisch geröstetem Brot mit einem Schuss Olivenöl. Aber auch auf Sandwiches schmeckt diese Tomaten-Feta-Creme fantastisch.
Tomaten-Feta-Aufstrich | Foto: Linda Katharina Klein
Baaaamm! Diese Mango-Salsa entführt dich in exotische Welten. Fruchtig, intensiv, überraschend. Verleih‘ deinem Essen dieses eine kleine Detail, das den Unterschied zwischen einem guten und einem fantastischen Gericht macht.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Orangensaft auspressen und in einen Topf geben. 2. Die Mango schälen, Fruchtfleisch in feine Würfel schneiden und in den Topf geben. 3. Schalotten schälen, ebenfalls in feine Würfel schneiden und untermengen. 4. Die restlichen Zutaten hinzufügen, aufkochen und dann einköcheln lassen, bis die Mango-Salsa eine marmeladenartige Konsistenz erhält. 5. Zum haltbar machen, Salsa 90 Minuten bei 100° einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Ob auf Pancakes, Schokoladenkuchen oder Eis – diese Dessertsauce setzt fast jedem Dessert die Krone auf. Denn durch die Schokolade hat sie einen zarten Schmelz und durch die Beeren eine erfrischende Säure. So schmeckt zu Hause.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Beeren waschen und aufkochen. 2. Unter unter Rühren circa 12 Minuten köcheln lassen und anschließend grob pürieren. 3. Kakaopulver, Honig und Zimt untermengen. 4. Noch warm oder ausgekühlt servieren. 5. Zum haltbar machen, Sauce 30 Minuten bei 90° einkochen (bitte beachte hierzu auch mein Einkoch-Hinweise).
Spätestens wenn der herrliche Zitronenduft aus dem Ofen strömt, kann man diesem Gericht nicht mehr widerstehen: Zitronenkartoffeln! Manche etwas knusprig, manche cremig weich – eine Kombination die besser nicht sein könnte.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 2. Kartoffeln schälen und in ca. dünne Spalten schneiden. 3. Zwiebeln schälen, hacken und mit den Kartoffeln in eine Auflaufform geben. 4. Fond mit Senf, Zitronensaft, Olivenöl und einem Esslöffel Oregano vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 5. Fond über die Kartoffeln geben und alles vermengen. 6. Kartoffeln 30 Minuten backen, dann noch einmal durchmengen und circa 30-40 Minuten weiter backen bis die Kartoffeln oben goldbraun sind.
Grünes Gemüse ist für Kinder in der Regel das Zeichen, möglichst schnell die Flucht zu ergreifen. Bei diesem Gemüse kenne ich allerdings keinen Knirps der widerstehen kann. Und auch Jahre später liebe es immer noch: Wirsing mit Kartoffeln und Speck – ein heiß geliebter Klassiker meiner Kindheit.
Zubereitung (40 Minuten): 1. Zwei große Töpfe voll Wasser zum Kochen bringen. 2. Kartoffeln schälen, vierteln und ins kochende Wasser geben. 3. Wirsing waschen, in große Stücke reißen bzw. schneiden und 25 Minuten kochen (nach dem ersten Aufkochen vier Teelöffel Natron in Wasser geben). 4. Kartoffeln abschütten und stampfen. 5. Wirsing abgießen und Sud auffangen. 6. Kartoffeln und Wirsing vermengen und zusammen nochmals stampfen, etwas Sud dazugeben, bis es cremig ist. 7. Speck in feine Würfel und in heißem Topf auslassen, bis sie kross sind. 8. Speck zum Wirsing geben und mit Muskatnuss und Selleriesalz abschmecken. 9. Servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Du suchst ein anderes Wirsing-Rezept? Dann ist mein Rahmwirsing vielleicht das Richtige für dich! Jetzt noch mehr Rezepte für Hausmannskost entdecken!
Cremige Süßkartoffelsuppe mit einem Hauch Kokos und knackigen Zuckerschoten. Na, läuft dir bei dem Gedanken auch schon das Wasser im Mund zusammen? Sollte es! Denn diese Komposition ist ein wahrer Gaumenschmeichler. Ob an kalten Tagen oder als exotisches Highlight an lauen Sommerabenden: Dieses Süppchen schmeckt einfach immer!
Süßkartoffel-Kokos-Suppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten für 4-5 kleine Schälchen (2 Personen): 2 Dosen Kokosmilch (zum Einkochen dürfen keine Stabilisatoren oder Zusätze enthalten sein) | 400 g Süßkartoffeln | 3 TL Zitronengraspulver | 1 EL Sesamöl (oder geschmacksneutrales Öl) | 400 Milliliter Gemüsefond| 60 Milliliter Orangensaft | 1 kleine Ingwerwurzel (ca. 40 Gramm) | 1 Knoblauchzehe | 250 Zuckerschoten | Salz
Süßkartoffel-Kokos-Suppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. 2. Knoblauch und Ingwer schälen und feinhacken oder reiben. 3. Knoblauch und Ingwer in heißen Sesamöl anbraten. 4. Kartoffeln dazugeben. 5. Mit Gemüsefond und Kokosmilch ablöschen und 20 Minuten kochen lassen. 6. Zuckerschoten in schräge Streifen schneiden. 7. Orangensaft hinzugeben, Suppe pürieren und mit Salz abschmecken. 8. Zuckerschoten circa zwei Minuten blanchieren dann mit kaltem Wasser abschrecken und jeweils eine kleine handvoll in die angerichteten Suppenschüsseln geben. 9. Servieren oder zum haltbar machen bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).
Chicken Wings? Gebackenes Hühnchen? Fast! Diese feurigen Häppchen bestehen aus Blumenkohl und selbstgemachter BBQ-Sauce. Damit sind sie der perfekte Snack zum Filmabend, ein köstliches Wintergericht und ein super Fingerfood für die nächste Party.
Vegane Blumenkohl Wings | Foto: Linda Katharina Klein
Vegane Blumenkohl Wings | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Blumenkohl in Röschen teilen. 3. Blumenkohl waschen. 4. Hafermilch mit Mehl, Salz, edelsüßem Paprikapulver und Knoblauchpulver mischen. 5. Blumenkohl in eine Schale geben, mit der Marinade übergießen, gleichmäßig verteilen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. 6. Blumenkohl aus der Marinade nehmen, auf ein Backblech geben, 10 Minuten backen, wenden und nochmals 10 Minuten backen. 7. Knoblauchzehen ganz fein hacken. 8. Zusammen mit den anderen Zutaten vermengen. 9. Blumenkohl aus dem Ofen nehmen mit der BBQ-Sauce einpinseln und nochmals 20 Minuten backen.
Süß. Scharf. Sauer. Ein guter Chili-Knoblauch-Dip bringt Feuer ins Essen und hat gleichzeitig die perfekte Balance. Die Kombination aus frischem Limettensaft, Sojasauce und Fischsauce macht die Sauce besonders aromatisch. Wir genießen den Dip am liebsten zu asiatischen Teigtaschen wie Bánh bao (vietnamesischen Hefeklößchen) und Nudelgerichten.
Zubereitung (2 Minuten): 1. Limettensaft mit Sojasauce und Fischsauce vermengen und den braunen Zucker darin auflösen. 2. Knoblauch in sehr feine Würfel schneiden und zur Sauce geben. 3. Chili in feine Ringe schneiden (Kerne entfernen, wenn du es weniger scharf magst) und unterrühren.
So schmeckt der Winter! Süßer Apfel, erdige Rote Beete und knackige Walnüsse, verbinden sich zu einem Salat, der es krachen lässt. Hier ist nicht nur die Farbe intensiv, sondern vor allem der Geschmack.
Rote-Bete-Apfel-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Rote-Bete-Apfel-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Rote Beete in Würfel schneiden. 2. Äpfel schälen, würfeln und zur Roten Beete geben. 3. Restliche Zutaten hinzufügen und gut vermengen. 4. Vor dem Servieren kurz ziehen lassen.