Tiefgrün. Frisch. Köstlich. Gedämpfter Brokkoli ist mit das gesündeste, was es gibt. Und unglaublich lecker! Dadurch, dass er gedämpft und nicht gekocht ist, bleibt der Brokkoli besonders aromatisch und vitaminreich. So eignet er sich auch perfekt für ein mehrtägiges Meal-Prep.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Einen Dünsteinsatz in einen Topf geben, Wasser bis knapp unter den Dünsteinsatz einfüllen und zum Kochen bringen. 2. In der Zwischenzeit holzige Enden vom Brokkoli entfernen und den Brokkoli in einzelne Röschen teilen und den Strunk in mundgerechte Stücke teilen. 3. Sobald das Wasser kocht den Brokkoli in den Topf geben, den Deckel schließen und circa fünf Minuten kochen lassen. 4. In der Zwischenzeit eine Schüssel mit sehr kaltem Wasser bereitstellen, ggf. Eiswürfel hinzugeben. 5. Brokkoli aus dem Topf nehmen und kurz im kalten Wasser abschrecken, dann herausnehmen, abtropfen lassen und servieren.
Cremiges Kartoffelpüree trifft auf pikantem Bärlauch. Im Frühling ist Kartoffelpüree einer unserer liebsten Beilagen. Kinderleicht, schnell gemacht und so herrlich im Geschmack, reichen wir es besonders gerne zu Gebratenem. Und der frische Bärlauch ist dabei nicht nur die perfekte aromatische Ergänzung, sondern auch ein willkommener Farbakzent.
Kartoffelpüree mit Bärlauch | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffelpüree mit Bärlauch | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20-25 Minuten gar kochen. 2. Kartoffeln abschütten und kurz ausdampfen lassen. 3. Kartoffeln stampfen und mit Milch und Butter zu einer sämigen Masse verrühren. 4. Bärlauch waschen, trocknen und klein hacken, dann mit dem Kartoffelpüree mischen und dieses mit Salz abschmecken.
Würziges Bärlauchpesto, knuspriger Bacon, zartes Fleisch. Welch schöneres Gericht, gibt es, um Bärlauch in Szene zu setzen? Besonders im Frühling, wenn das Bärlauch-Pesto frisch gemacht wird, servieren wir gerne Putenroulade mit Bärlauch-Füllung. Es damit das perfekte Osteressen. Da das Bärlauch-Pesto sich aber prima einfrieren lässt, kommt das Rezept bei uns das ganze Jahr über zum Einsatz.
Puten-Roulade mit Bärlauch-Pesto | Foto: Linda Katharina Klein
Puten-Roulade mit Bärlauch-Pesto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 100°C vorheizen. 2. Putenschnitzel waschen, trocken tupfen und platt klopfen. 3. Bärlauchpesto gleichmäßig auf die Schnitzel schmieren. 4. Putenschnitzel einrollen und mit der offenen Seite nach unten auf einem Teller zwischenlagern. 5. Eine Scheibe Bacon so auf ein Brettchen geben und die nächste so darauflegen, dass sie sich auf der langen Seite circa zu einem Drittel überlappen. Wiederholen bis vier Bacon-Scheiben aufeinanderliegen. 6. Das Putenröllchen so auf die Bacon-Scheiben setzen, dass es über alle vier Scheiben reicht. 7. Putenröllchen einrollen und wieder auf der offenen Seite zwischenlagern. 8. Vorgang mit dem zweiten Putenröllchen wiederholen. 9. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Putenröllchen (zuerst mit der offenen Seite nach unten) kräftig von allen Seiten anbraten, bis sie rund herum goldbraun sind. 10. Putenröllchen auf ein Rost in den vorgeheizten Ofen legen, ein Fleischthermometer ins innere Fleisch (nicht in die Füllung) stechen und die Putenröllchen garen, bis das Thermometer eine Kerntemperatur von 80 Grad anzeigt. 11. Putenroulade aus dem Ofen nehmen und auf einem Holzbrett drei Minuten ruhen lassen. 12. Putenröllchen (mit einem sehr scharfen Messer) in Scheiben schneiden (die Endstücke darf der Koch bzw. die Köchin naschen).
Gold schimmernd und mit feiner Knoblauch-Note: Bärlauch-Öl ist die perfekte Zutat für raffinierte Salatdressing und kulinarische Akzente. Ich setze jeden Frühling eine neue Flasche an, sodass ich das ganze Jahr über einen Vorrat habe. Du kannst das Bärlauch-Öl zum Marinieren benutzen oder aber auch Mozzarella, Schafskäse oder Oliven darin einlegen. Wir lieben das Bärlauch-Öl gerne auch als edle Verfeinerung von Suppen, Risottos und Salate oder rösten unser Brot darin an.
Bärlauch-Öl | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 kleine Flaschen a 150 Milliliter): 325 Milliliter hochwertiges Olivenöl | 100 Gramm Bärlauch
Bärlauch-Öl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Tage): 1. Bärlauch waschen, gut trocknen und dann grob hacken (sind die Stücke zu klein, um sie aus dem Öl herauszufiltern, ist dieses nicht so lange haltbar). 2. Bärlauch mit Olivenöl in eine Flasche mit breiter Öffnung füllen und den Bärlauch so nach unten drücken, dass er vollständig vom Öl bedeckt ist. 3. Flasche für zehn Tage in den Kühlschrank stellen; dabei jeden zweiten Tag einmal umrühren. 4. Bärlauch-Öl Gemisch durch ein sehr feinmaschiges Sieb geben und den Bärlauch vorsichtig ausdrücken. 5. Das Bärlauch-Öl in eine saubere Flasche geben und kühl und dunkel lagern.
Knusprig. Würzig. Aromatisch. Bärlauch-Chips sind nicht nur ein ganz besonderer Snack, sondern auch eine optimale essbare Deko für deine Gerichte. So naschen wir sie nicht nur gern pur, sondern servieren sie zum Beispiel gerne als Topping auf Bärlauch-Risotto, zu Bärlauch-Risotto, zu Kartoffelpüree und anderen cremigen Speisen. Der Grund: Bärlauch-Chips verleihen deinen Gerichten einen besonderen Crunch und sorgen durch die feine Knoblauch-Note für ein noch intensiveres Geschmackserlebnis.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Bärlauchblätter auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. 2. Bärlauch dünn mit Olivenöl einpinseln. 3. Etwas Salz über die Blätter streuen. 4. Bärlauch bei 180 Grad circa 10 Minuten knusprig backen. Da der Bärlauch sehr empfindlich ist, kann die Backzeit hier jedoch von Backofen stark variieren. Ich empfehle daher die Blätter im Blick zu behalten und herauszunehmen, sobald sie knusprig werden.
Sämig. Aromatisch. Und ein bisschen grün. Einfach österreichischer Kartoffelsalat, wie ich ihn liebe. Wichtig ist, dass die Kartoffeln noch heiß geschält und direkt mit dem Dressing vermengt werden. So saugen sie sich richtig schön voll und strotzen nur so vor Geschmack. Und oben auf gehört natürlich ein zünftiger Schuss Kürbiskernöl aus der Steiermark und eine Handvoll frisches Schnittlauch Dazu ein Wiener Schnitzel oder eine Portion Backhendl und schon fühl ich mich in meine alte Heimat zurückversetzt.
Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln waschen und je nach Größe 20-25 Minuten gar kochen. 2. In der Zwischenzeit Gemüsefond, Essig, Kürbiskernöl, Puderzucker und Salz zu einem Dressing vermengen. 3. Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden und im Dressing marinieren, damit sie ihre Schärfe verlieren. 4. Kartoffeln abschütten und direkt schälen (ja, autsch, aber ist wichtig). 5. Kartoffeln in Scheiben schneiden und vorsichtig mit dem Dressing vermengen. 6. Während die Kartoffeln das Dressing aufsaugen eine Handvoll Schnittlauch in feine Ringe schneiden. 7. Schnittlauch untermengen und Kartoffelsalat noch lauwarm oder etwas später kalt servieren.
Außen knusprig, innen herrlich weich und perfekt um jede Menge Sauce aufzusagen. Obwohl Schupfnudeln ein klassisches deutsches Gericht sind, habe ich sie das erste Mal in Österreich probiert. Heute lieben wir sowohl die herzhafte als auch die süße Variante in Form von Mohnnudeln. Bei Schupfnudeln ist quasi alles erlaubt. Also probiere dich aus!
Zubereitung (60 Minuten): 1. Kartoffeln je nach Größe 20-25 Minuten gar kochen, abschütten und ausdampfen lassen. 2. Kartoffeln schälen und zu einer feinen Masse stampfen. 3. Eigelb, 50 Gramm Butter, Mehl, Salz, und Hartweizengrieß dazugeben und zu einem samtigen Teig verkneten. 4. Einen großen Topf voll Wasser zum Kochen bringen. 6. Währenddessen Teig in vier Stücke teilen, zu einer daumendicken Rolle formen und jeweils in zwölf Stücke teilen. 5. Jedes Stück einzeln kurz rollen und an den Enden leicht zusammendrücken. 6. Schupfnudeln ins Wasser geben und dieses simmern (nicht mehr kochen) lassen, bis die Schupfnudeln oben schwimmen. 7. Schupfnudeln aus dem Wasser schöpfen und auf einem Holzbrett abtropfen lassen. 8. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Schupfnudeln portionsweise anbraten, bis diese außen leicht knusprig sind.
Hackbraten mit Ei ist ein Klassiker der deutschen Küche und zählt nur Hausmannkost. Oftmals wird der Hackbraten mit gekochten Eiern gefüllt serviert. Der Kern aus Eiern sorgt nicht nur für zusätzliche Textur und ein optisches Highlight beim Anschneiden, sondern auch ein besonders feines Aroma. Gericht wird der Hackbraten meist mit einer Stärkebeilage wie Röstkartoffeln, Kartoffel-Klöße oder Kartoffelstampf sowie einer zusätzlichen Gemüsebeilage wie Kohlrabi-Gemüse, Erbsen & Möhrchen, Rahmwirsing oder Lauchgemüse nach Omas Art.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. 2. Zwei Eier hartkochen. 3. Währenddessen die Zwiebel schälen, fein würfen und in Butter glasig braten. 4. Gebratene Zwiebel, dem Hackfleisch, zwei Eiern, den Semmelbröseln und dem Senf zu einer homogenen Masse vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 5. Fleischmasse in zwei Stücke teilen und jeweils ein hartgekochtes und geschältes Ei in die Mitte geben. 6. Die Hackbraten in eine ofenfeste Form geben und erst 30 Minuten bei 180 Grad und dann weitere 15 Minuten bei 200 Grad knusprig backen.
Außen knusprig, innen weich. Mit Zwiebeln und Speck. Die perfekten Bratkartoffeln sind einfach zu machen, wenn man weiß wie es geht. Das Wichtige: Speck und Zwiebeln separat anbraten und die Kartoffelscheiben nicht so oft wenden. So zauberst du dir im Handumdrehen Bratkartoffeln wie von Oma!
Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und in circa 0,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. 2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3. Speck feinwürfeln und in einer Pfanne knusprig braten, dann herausnehmen. 4. Zwiebeln in die Pfanne geben und glasig braten, dann herausnehmen. 5. Eine zweite Pfanne aufsetzen und die Butter auf die beiden Pfannen verteilen. 6. Kartoffelscheiben auf die Pfannen verteilen und knusprig braten. 7. Dafür möglichst wenig wenden. 8. Speck und Zwiebeln zu den Kartoffeln geben, durchschwenken und servieren.
Knackiger Weißkohl mit kräftigem Kümmel und rauchigem Speck. Ein deftiger Krautsalat ist schon was Feines. Ob zur Brotzeit oder als Beilagensalat zum Hauptgericht: dieser Salat ist ein Statement. Wir machen daher immer direkt eine große Portion.
Krautsalat mit Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Krautsalat mit Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (1 Tag): 1. Weißkohl vierteln, Strunk entfernen und dann in feinen Streifen runterschneiden. 2. Zucker und Salz zum Weißkohl geben und kräftig einmassieren (den Weißkohl richtig zusammendrücken). 3. Essig und Kümmel untermengen. 4. Speck in feine Würfel schneiden, in einem Topf auslassen und zum Krautsalat geben. 5. Krautsalat über Nacht durchziehen lassen.
Schlicht und dennoch feierlich. Einfach und trotzdem köstlich. Frittaten-Suppe ist ein klassisches Gericht der österreichischen Suppe und besteht aus einer feinen Rinderbrühe mit einer Einlage aus in Streifen geschnittenen Pfannkuchen. Durch die Verwendung von Gemüsebrühe kannst du allerdings ganz einfach eine vegetarische Variante zaubern. Die beliebte Vorspeise lässt sich dabei optimal vorbereiten und super in ein mehrgängiges Menü integrieren.
Frittatensuppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Vorspeisen oder 2 Hauptgerichte): 600 Milliliter selbstgemachten Rinderfond oder Gemüsefond (gekaufte Alternativen sind in der Regel weit weniger aromatisch) | 1 Teelöffel Salz + 1 Prise für die Pfannkuchen | 125 Gramm Mehl | 250 Milliliter Milch | 1 Ei | 12 Gramm Butter | 10 Gramm frische Petersilie
Frittatensuppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Mehl mit eine Prise Salz, einem Ei und Milch zu einem glatten Teig verrühren. 2. Ein wenig Butter in der Pfanne schmelzen und den Teig nacheinander zu vier Palatschinken von circa 20 Zentimetern Durchmesser ausbacken. Dafür den flüssigen Teig mit einer Kelle in die Pfanne gießen und diese schwenken, sodass eine sehr dünne, runder Teigschicht den Boden benetzt. 3. Währenddessen den Fond mit einem Esslöffel Salz erwärmen und die Petersilie fein hacken. 4. Die fertigen Palatschinken aufrollen und in Streifen schneiden. 5. Palatschinken-Streifen auf die Teller verteilen und mit der Brühe aufgießen. 6. Noch heiß servieren.
Semmelknödel sind ein Stück Kultur. Ich habe sie in meiner Zeit in Österreich kennen und lieben gelernt, aber auch aus der bayrischen bzw. süddeutschen Küche sind die kleinen Bällchen nicht wegzudenken. Wir servieren sie am liebsten mit einer hausgemachten Pilzrahmsauce. Das Beste: Falls ein paar Semmelknödel übrig bleiben, kannst du diese am nächsten Tag halbieren und in Butter knusprig braten.
Semmelknödel | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (20 kleine Semmelknödel): 5 zwei Tage alte Brötchen | 500 Milliliter Milch | 250 Gramm Zwiebel | 50 Gramm Butter | 2 Eier | 1 Handvoll frische Petersilie (30 Gramm) | 1 Esslöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer | ca. 100 Gramm Semmelbrösel
Semmelknödel | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60) Minuten): 1. Brötchen in kleine Würfel schneiden und in Milch einweichen. 2. Währenddessen die Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in Butter glasig braten. 3. Petersilie fein hacken. 4. Einen Topf mit Wasser aufsetzen. 5. Brotwürfel, Zwiebel, Petersilie, Salz und Pfeffer miteinander vermengen und so viel Semmelbrösel dazugeben bis eine kompakte Masse entsteht. 6. Semmelknödelmasse bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochhinweise) oder direkt weiterverarbeiten. Aus dem Teig 20 Kugel formen und diese ins siedende (nicht kochende) Wasser geben, und gar ziehen lassen bis diese oben schwimmen. 7. Semmelknödel aus dem Topf nehmen, auf einem Holzbrett kurz ausdampfen lassen und dann servieren.