Bratapfel ist dir zu mächtig? Dann probier mal gebackene Quitten. Weniger süß und trotzdem super fruchtig. Mit den richtigen Gewürzen kitzelst du den perfekten Geschmack aus den Früchten und überraschst deine Gäste mit einem ungewöhnlichen und dennoch seltsam vertrautem Dessert. Einmal probiert, werden sie die Quitten auf jeden Fall nachkochen wollen.
Zubereitung (80 Minuten): 1. Quitten waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und mit Schale in eine Ofenform geben. 2. Agavendicksaft mit Nelken und Sternanis mischen und über die Quitten geben. 3. Quitten bei 200° 75 Minuten backen. Ggf. mit einer zweiten Ofenform abdecken, falls sie zu dunkel werden. 4. Quitten mit Puderzucker bestreuen und mit gehackten Mandeln als Topping servieren.
Zart. Tomatig. Würzig. Albondigas sind spanische Fleischbällchen, die meist als Tapas gereicht werden. Ihren besonderen Geschmack erhalten die Hackbällchen durch eine Prise Kreuzkümmel. Dadurch dass die Hackbällchen in der Sauce garen, werden die sie nicht nur herrlich weich, sondern saugen sich auch dem herrlichen Tomatenaroma voll.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln, anschließend mit dem Hackfleisch, Zitronenabrieb, Semmelbröseln, dem Ei, 1,5 Teelöffeln Salz, einem Teelöffel Kreuzkümmel und dem Pfeffer mischen. 2. Aus der Hackmasse 12 Bällchen formen. 3. Passierte Tomaten mit zwei Teelöffeln Salz, einen halben Teelöffel Kreuzkümmel und gemahlenem Thymian auf kleiner Flamme zum Köcheln bringen. 4. Hackbällchen vorsichtig in die Tomatensauce legen und darin bei geringer Hitze in 30 Minuten langsam gar ziehen lassen. 5.. Servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Klassisch. Intensiv. Schokoladig. Mousse au chocolate ist eine Ode an die Schokolade und eins der beliebtesten Desserts überhaupt. Klingt verlockend? Mit nur vier Zutaten kannst du dein eigenes Mousse zaubern und deine Gäste mit einem elegantem Nachtisch überraschen.
Mousse au chocolate | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (8 Mini-Mousse-au-chocolate): 175 Gramm Zartbitterschokolade (ich nehme Schokolade mit einem Kakaoanteil von 85 Prozent) | 4 Eiweiß | 200 Milliliter Sahne | 1 Teelöffel Puderzucker
Mousse au chocolate | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung: 1. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. 2. Schokolade im Wasserbad schmelzen(hierzu kannst du auch einfach eine Metall- oder Porzellanschüssel in ein Sieb auf den Topf stellen). 2. Sahne mit Puderzucker aufschlagen. 3. Wenn die Schokolade etwas abgekühlt ist, unter die Sahne mengen. 4. Eiweiß aufschlagen. 5. Eiweiß vorsichtig unter die Schokomasse heben. 6. Mousse au chocolate portionieren und direkt servieren oder kühl stellen.
In den kalten Monaten kommen bei uns jede Menge süßen Saucen auf den Tisch. Einer unserer Lieblinge: Cranberry-Apfel-Sauce. Ein Löffel reicht, um jedem Gericht einen winterlichen Touch zu verleihen. Die süß-saure Note, die Feinen Aromen von Nelken, Sternanis, Zimt und Kardamom und ein Schuss Amaretto: Zusammen kitzeln sie auf den Cranberries und Apfelstückchen den Geschmack des Winters hervor.
Cranberry-Apfel-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Cranberry-Apfel-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (25 Minuten): 1. Zesten von der Orange abreiben und diese auspressen. 2. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. 3. Sternanis, angedrückte Kardamom-Kapseln und Nelken in Gewürzsieb geben. 4. Zucker in einem Topf bei geringer Hitze karamellisieren lassen. 5. Apfelwürfel, Cranberries, Zimtstange und Gewürzsieb hinzugeben. 6. Mit Orangensaft und Amaretto ablöschen. 7. Sauce köcheln lassen, bis die Apfelstücke und Cranberries weich sind. 8. Gewürzsieb sowie Zimtstange entfernen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 9. Zum haltbar machen, Sauce in heiß ausgespülte Gläser mit Schraubverschluss füllen, Gläser verschließen und im Topf (Gläser müssen zu mindestens 2/3 im Wasser stehen) 30 Minuten bei 90° einkochen. 10. Sauce aus dem Topf nehmen, 24 Stunden ruhen lassen, dann Vakuum überprüfen (Deckel muss sich leicht nach unten senken).
Feurig. Fruchtig. Knallorange. Selbstgemachte Chili Sauce ist einfach die beste. Wir kochen unsere Hot Sauce regelmäßig auf Vorrat ein. So haben wir immer eine Flasche parat, um unseren Gerichten den richtigen Kick Schärfe zu geben. Mein Geheimtipp: Apfelessig!
Zubereitung (90 Minuten): 1. Tomaten waschen und das Kerngehäuse entfernen. 2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. 3. Chillies ebenfalls grob hacken und zusammen mit den Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl glasig braten. 4. Tomatenwürfel, Apfelsaft, Apfelessig, Zucker und Salz hinzugeben und zusammen aufkochen. 5. Hot Sauce 30 Minuten köcheln lassen, dann pürieren und passieren. 6. Hot Sauce zurück in den Topf geben und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. 7. Zum haltbar machen, Sauce bei 100 Grad erhitzen 90 Minuten einkochen lassen (bitte beachte hierzu auch die genauen Einkoch-Vorgaben).
Knackige Macadamia-Nüsse, tiefdunkle Schokolade, butterweicher Teig. Diese Symphonie der Kalorien, wird dich verzücken. Das Beste: Wenn du diese Chocolate Macadamia Cookies nicht sofort vernascht, sobald sie auf dem Ofen kommen, kannst du sie für mehrere Wochen aufbewahren. So hast du deine liebsten Schokokekse immer griffbereit.
Chocolate Macadamia Cookies | Foto: Linda Katharina Klein
Chocolate Macadamia Cookies | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2. Butter mit dem Zucker mischen. 3. Ei unterrühren. 4. Mehl, Kakaopulver Natron und Salz mischen und mit dem Teig vermengen. 5. Macadamianüsse halbieren und in den Teig einarbeiten 6. Hände in einer Schüssel Wasser anfeuchten und mit Hilfe eines Löffels 25 kleine Teigkugel formen. 7. Teigkugel mit großem Abstand auf Backblechen verteilen. 8. Jedes Blech 12-15 Minuten backen bis sich die Ränder der Kekse leicht golden färben. Die Kekse sehen zu diesem Zeitpunkt noch recht weich aus, härten jedoch später nach. 9. Kekse auskühlen lassen oder noch warm naschen.
Kleine Kartoffelwürfel, in Öl knusprig gebraten: Das sind Patatas bravas. Das spanische Tapas-Gericht wird meist mit einer scharfen Sauce oder Aioli serviert. Was auf keinen Fall fehlen darf: Paprikapulver, für die gewisse Schärfe.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. 2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 3. Kartoffeln braten, bis sie goldbraun sind, dann Paprikapulver und Salz hinzugeben, noch einmal durchschwenken und noch heiß servieren.
Kürbiskerne sind ein so herrlich knuspriger Snack. Und doch werden die kleinen Vitaminbomben all zu oft nicht verwendet, wenn Kürbis auf der Speisekarte steht. Änder das und lege dir einen kleinen Vorrat gerösteter Kürbiskerne zu. Diese kannst du übrigens sowohl ohne als auch mit Schale naschen.
Geröstete Kürbiskerne | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Portionen): Kürbiskerne von einem Hokkaido-Kürbis | 1 Esslöffel Olivenöl | 1 Esslöffel Salz
Geröstete Kürbiskerne | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 2. Kürbiskerne vom Fruchtfleisch lösen und separieren. 2. Kürbiskerne auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und 30 Minuten im Ofen backen. 3. Kürbiskerne herausnehmen und 10 Minuten auskühlen lassen. 4. Kürbiskerne in eine Schüssel füllen, Olivenöl sowie Salz hinzugeben und gründlich vermengen. 5. Kürbiskerne zurück aufs Backblech geben und nochmals 20 Minuten knusprig backen. 6. Kürbiskerne auskühlen lassen und in eine Vorratsdose füllen oder direkt verzehren.
Authentische Miso-Suppe wie aus Japan, kannst du dir ganz einfach selber zubereiten. Alles was du brauchst, ist ein kräftiges Dashi (z. B. Katsuobushi aus Bonitoflocken), Seidentofu, getrocknete Wakame-Algen und Shiitake-Pilze und etwas Frühlingszwiebel. Das Ergebnis? Kräftige Aromen, wohltuende Wärme und natürlich ganz viel Umami.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Dashi erhitzen. 2. Miso-Paste darin auflösen. 3. Shiitake-Pilze und Wakame in der Brühe erwärmen und auf kleiner Flamme drei Minuten köcheln lassen. 3. Seidentofu und klein geschnittene Frühlingszwiebel garnieren und sofort servieren.
Nichts schmeckt so sehr nach Herbst wie amerikanischer Pumpkin Pie. In einem Bett aus herzhaftem Mürbeteig schlummert eine süße Füllung aus cremigem Kürbis und aromatischen Gewürzen wie Zimt, Nelken und Sternanis. Das perfekte Gericht, um sich nach einem Herbstspaziergang auf der Couch einzukuscheln. Alleine die Farbe des Kürbis-Kuchen macht Lust auf mehr. Worauf wartest du noch? Los geht das Backen!
Zubereitung (105 Minuten): 1. Salz mit der kalten Butter, Mehl, Milch, einem Teelöffel Zimt und einem Ei vermengen und circa 10 Minuten kneten, bis ein samtiger Teig entsteht. 2. Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 3. In der Zwischenzeit den Kürbis halbieren, die Kerne herauslöffeln, den Kürbis in Spalten schneiden und diese schälen und würfeln. 4. Kürbiswürfel in einen Topf geben, gerade so mit Wasser bedecken und circa 20 Minuten weich kochen. 5. Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 6. Den Mürbeteig ausrollen. 7. Die Backform (eine große oder zwei kleine) mit dem Öl einfetten und mit dem Teig auslegen. 6. Den Teig vorsichtig an den Rand andrücken und überschüssigen Teig entfernen. 7. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 8. Form bis zum Rand mit Hülsenfrüchten (z. B. Kichererbsen) zum Blindbacken füllen. 9. Mürbeteigboden circa 12-15 Minuten backen. 10. In der Zwischenzeit das Kürbisfleisch pürieren, Gewürze mahlen, und mit Frischkäse, Eiern und dem Zucker zu einer samtigen Füllung vermengen. 11. Mürbeteigboden mit der Kürbismasse füllen und den Pumpkin Pie bei 180° für 40 bis 45 Minuten backen (große Kuchen 60-70 Minuten; ggf. abdecken, falls der Teig zu dunkel wird). 12. Kuchen vor dem Servieren auskühlen lassen.
Ein verführerischer Tanz von Zucker und Salz, süß und würzig. Salzkaramell kitzelt deine Geschmacksnerven und ist die perfekte Sauce, um deinem Dessert einen aufregenden Touch zu verleihen. Ob zu Popcorn, Kuchen, Eis oder Creme: dieses Salzkaramell könnte dein Dessert auf ein ganz neues Level heben.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zucker in einen Topf geben, erhitzen und ohne Rühren karamellisieren lassen. 2. Wenn der Zucker sich verflüssigt hat Butter in kleinen Stücken dazu geben (immer noch nicht Rühren, bei Bedarf Pfanne schwenken). 3. Salz hinzugeben und unterrühren. 4. Mit Sahne aufgießen und auf kleiner Flamme unter Rühren einkochen lassen, bis eine cremige Karamellsauce entsteht. 5. Zum haltbar machen, Salzkaramell in heiß ausgespülte Gläser mit Schraubverschluss füllen, Gläser verschließen und im Topf (Gläser müssen zu mindestens 2/3 im Wasser stehen) 30 Minuten bei 90° einkochen. 6. Salzkaramell aus dem Topf nehmen, 24 Stunden ruhen lassen, dann Vakuum überprüfen (Deckel muss sich leicht nach unten senken).
Zarte Fleischklopse, cremige Sauce. Bereits der Duft der Königsberger Klopse erinnert an Omas Hausmannskost. Das Traditionsgericht mit Kapern, Sardellen und Béchamelsauce zergeht einem förmlich auf der Zunge. Das Raffinierte: Die Fleischklöße werden in einer leicht sauren Gewürzbrühe gegart, was sie besonders zart und geschmackvoll macht. Kein Wunder, das das nach der früheren, ostpreußischen Stadt Königsberg benannte Speise inzwischen als eins der bekanntesten Gerichte hierzulande gilt.
Zubereitung (1 Stunde): 1. Wasser und Weißwein mit Pfefferkörnern, Nelken, Lorbeerblättern, Piment und 3 Teelöffeln Salz aufkochen und auf kleiner Flamme köcheln lassen. 2. Weißbrot würfeln und in 200 Milliliter Milch einweichen. 3. Zwiebeln schälen, fein würfeln und in 25 Gramm Butter glasig braten. 4. Zwiebeln mit dem Hackfleisch, dem eingeweichtem Brot, den Eiern, einem Teelöffel Senf, den Sardellenfilets, 3,5 Teelöffeln Salz und einem Teelöffel schwarzen Pfeffer mischen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 5. Aus der Hackfleischmasse mit nassen Händen 16 Klopse formen und diese für 12 Minuten in die heiße (aber nicht kochende) Brühe geben und darin gar ziehen lassen. 6. Klopse aus der Brühe nehmen und 250 Milliliter Sud abmessen (der Rest der Brühe eignet sich hervorragend, um hier drin Salzkartoffeln als Beilage zu kochen). 7. Jetzt die Klopse entweder mit dem Sud bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochhinweise) oder direkt weiterverarbeiten. 8. 75 Gramm Butter in einem Topf geben, schmelzen, fünf Esslöffel Mehl hinzugeben und direkt gut einrühren. 9. Schluckweise und unter ständigem Rühren den Sud einrühren, dann im gleichen Verfahren 300 Milliliter Milch und die Sahne einrühren. 10. Anschließend die Kapern hinzugeben und die Sauce mit einem Teelöffel Senf, 1,5 Teelöffeln Salz, einem Esslöffel Zitronensaft, 0,5 Teelöffeln Zucker und 0,5 Teelöffeln Muskatnuss abschmecken. 11. Die Klopse direkt mit der Sauce servieren oder in dieser warm halten.