Buttermilch-Bohnen-Suppe (oder wie Oma sagte ist Bottermilch Bunnezupp) ist ein typisch rheinisches Gericht. Nach der Bohnenernte haben auch wir einen Teil der Bohnen direkt im Garten geschnippelt. Ein Teil wanderte in die erste Suppe der Saison, ein Teil ins Gefrierfach. So konnten wir uns wir uns auch an kalten Wintertagen an der Suppe wärmen. Noch heute liebe ich dieses Rezept. So zeigt es doch, dass Hausmannskost einfach und fein zugleich sein kann.
Buttermilch-Bohnen-Suppe | Foto: Linda Katharina Klein
Buttermilch-Bohnen-Suppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und in Wasser circa 20 Minuten gar kochen. 2. Währenddessen die Bohnen in halbieren, die holzigen Enden abschneiden und in kochendem Wasser fünf Minuten blanchieren, dann in Eiswasser (alternativ sehr kaltes Wasser) abschrecken. Bei der Verwendung von gefrorenen Bohnen, diese ebenso blanchieren und abschrecken, die Kochzeit zählt allerdings erst, wenn das Wasser samt der hineingegeben Bohnen wieder aufkocht. 3. Wasser der Kartoffeln abschütten und die Kartoffeln grob stampfen. 4. Buttermilch, Sahne, Salz und Pfeffer zu den Kartoffeln geben und aufkochen lassen. 5. Während dessen Eier sechs Minuten lang kochen, bis sie weich sind. 6. Suppe mit Essig abschmecken, Bohnen hinzugeben und zusammen mit den gepellten und halbierten Eiern servieren.
Zum Grillen, zu Weihnachten, zum Picknick oder einfach Zwischendurch. Kartoffelsalat schmeckt nach Kindheit, ist besonders cremig und lässt sich perfekt vorbereiten. Jetzt kannst du dieses Gericht auch ganz einfach in vegan zaubern.
Veganer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Veganer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kartoffeln ungeschält gar kochen (ja nach Größe circa 20 Minuten). 2. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 3. Währenddessen Schnittlauch in feine Ringe schneiden und mit den restlichen Zutaten zu einem Dressing vermengen. 4. Kartoffeln noch warm schälen, in Scheiben schneiden und vorsichtig mit dem Dressing vermengen.
Einmal probiert und du wirst sie immer wieder wollen! Bánh Baos sind vietnamesische Hefeklöße, die mich Hackfleisch und Gemüse gefüllt und über Wasserdampf gegart werden. Im Mund fühlen sie sich wie kleine Geschmacksexplosionen an. Wir lassen das klassische hartgekochte Ei auf der Füllung gerne weg und servieren sie stattdessen in einer komplett veganen Version. Mit einem würzigem Dip dazu, hast du dann das Gefühl inmitten der Garküchen von Hanoi zu speisen.
Zubereitung (170 Minuten): 1. Mehl, Hefe, Zucker und Backpulver vermengen und mit 1,5 Esslöffel Reisöl und 125 Milliliter zu einem geschmeidigem Teig verkneten. 2. Teig abgedeckt zwei Stunden gehen lassen. 3. In der Zwischenzeit Shiitakepilze in 200 Milliliter Wasser einweichen. Pak Choi und Frühlingszwiebeln waschen und fein hacken. 4. Karotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. 5. Nach 30 Minuten die Shiitakepilze aus dem Wasser nehmen ausdrücken und in feine Würfel schneiden. 6. Hackfleisch mit Karotten, Knoblauch, Pak Choi und Shiitakepilze in Reisöl braten, bis das Hackfleisch krümelig und alle Flüssigkeit verdampft ist. 7. Füllung mit Sojasauce, Sesamöl und Zucker würzen und dann abkühlen lassen. 8. Aus zwei Blatt Backpapier jeweils 12 Quadrate ausschneiden. 9. In der restlichen Zeit kannst du einen Dip für deine Bánh baos vorbereiten. 10. Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Teigreste erneut verkneten, wieder ausrollen und weitere Kreise ausstechen. 11. Auf jeden Kreis mit den Fingern etwas auseinander ziehen, dann zwei Esslöffel Füllung darauf geben. 12. Kreis an den gegenüberliegenden Punkten anheben, sodass die Füllung wie in einer Hängematte hängt. Dann diese Punkte fest zusammendrücken, sodass der Teig zusammenklebt. Jetzt die zwei gegenüberliegenden Punkte der anderen Himmelrichtungen ebenso zusammendrücken, sodass ein kleines Täschchen entsteht. Vorgang mit den Punkten aus den Zwischenräumen wiederholen und die entstandene Spitze leicht eindrehen. 13. Den Bao Bun auf ein Backpapier-Quadrat setzen, die Ecken vom Backpapier am Bun hochdrücken und diesen in einen Bambus-Dämpfer setzen. Auf jeder Ebene sollten acht Buns Platz finden. 14. Bánh baos circa 20 Minuten dämpfen, dann direkt servieren.
Winterlich. Frisch. Fruchtig. Grünkohlsalat versorgt dich auch in den kalten Monaten mit wichtigen Vitaminen. Die Kombination aus saftigen Blättern, aromatischem Ziegenkäse, knackigen Walnüssen und Orangen-Honig-Dressing wird deine Geschmacksnerven verzücken. Probier es selbst und verwöhn deinen Gaumen.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Grünkohl waschen, Blätter von den Stielen zupfen und eine Minute in kochendem Wasser blanchieren, dann abschütten und mit kaltem Wasser abspülen. 2. Orangen auspressen. 3. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in Würfel schneiden und in den Orangensaft legen. 4. Walnüsse mit etwas Puderzucker in einer Pfanne karamellisieren, dann auskühlen lassen. 5. Äpfel zum Grünkohl geben. 6. Orangensaft, Honig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verquirlen und gut unter den Salat mischen. 6. Ziegenkäse anbraten und mit den Walnüssen auf dem Salat drapieren.
Röstkartoffeln sind meine vielleicht liebste Kartoffelbeilage. Super einfach und einfach köstlich. Schonend gekocht, gepellt und dann in Öl knusprig ausgebraten, erhalten sie ihren ganz besonderen Geschmack. Wenn du magst, kannst du sie auch im Ofen backen, aber in der Pfanne geschwenkt, werden sie von allen Seiten knusprig.
Karamellisierte Röstkartoffeln | Foto: Linda Katharina Klein
Karamellisierte Röstkartoffeln | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Kartoffeln je nach Größe circa 20 Minuten gar kochen. 2. Kartoffeln abschütten und zehn Minuten abkühlen lassen. 3. Kartoffeln schälen und mit Olivenöl in eine Pfanne geben. 4. Kartoffeln braten, dann mit Puderzucker bestäuben und weiterbraten, bis diese außen knusprig sind. Dazu gelegentlich in der Pfanne schwenken. 5. Kartoffeln salzen und servieren.
Weicher Reis in einem Mantel aus saftigen Weinblättern. Gefüllte Weinblätter sind eine raffinierte Vorspeise, die sich auch prima als Beilage zum Hauptgericht macht. Ein bisschen Zitronenabrieb, ein bisschen Minze. Viel mehr braucht es nicht, um aus den liebevoll eingewickelten Paketen kleine Geschmacksbomben zu machen.
Gefüllte Weinblätter | Foto: Linda Katharina Klein
Gefüllte Weinblätter | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Die Weinblätter in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen. 2. Weinblätter abschütten und mit kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. 3. Weinblätter vorsichtig ausdrücken und zum Abtropfen auf ein Holzbrett geben. 4. Zwiebel schälen, fein würfeln und in Olivenöl glasig braten. 5. In einer Schüssel Rundkornreis mit Minze, dem Abrieb einer Zitrone, Salz und Pfeffer vermengen und dann die Zwiebel untermischen. 6. Je nach Größe und Dicke der Weinblätter zwei bis drei Blätter leicht versetzt übereinander legen und den Stil abbrechen. 7. Zwei Teelöffel Reisfüllung auf den unteren Rand der Weinblätter geben, erst die Seiten einklappen und dann fest einrollen. Darauf achten, dass es keine Lufteinschlüsse gibt und das Weinblatt mit der „Öffnung“ nach unten auf einem Brett zwischenlagern. Bis auf 3-4 Blätter restliche Weinblätter ebenfalls füllen. 8. Drei bis vier Weinblätter auf den Boden eines Topfes legen. Darauf die gefüllten Weinblätter (möglichst dicht aneinander) platzieren. 9. Zitronensaft über die Weinblätter geben und den Topf mit Wasser auffüllen, bis die Weinblätter mit Wasser bedeckt sind. 10. Zum Beschweren einen Teller auf die Weinblätter legen. 11. Wasser zum Kochen bringen und Weinblätter ab dann 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. 12. Wasser abgießen und Weinblätter vorsichtig aus dem Topf nehmen und auf einem Holzbrett ausdampfen lassen. 13. Weinblätter servieren oder in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Glas geben, mit Olivenöl bedecken und im Kühlschrank lagern.
Ein Salat, der unkomplizierter nicht sein könnte. Mais-Bohnen-Salat ist nicht nur schnell gemacht, sondern auch perfekt, wenn du gerade keine frischen Zutaten da hast und dir trotzdem einen kleinen Salat zaubern möchtest. Wir nehmen ihn gern mit ins Büro, servieren ihn als beliebte Grillbeilage oder genießen ihn auf unseren Camping-Urlauben in der Wildnis.
Mais-Bohnen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 kleine Beilagensalate): 1 Glas Mais (ca. 340 Gramm) | 1 Glas Kidneybohnen (circa 350 Gramm) | 1 kleine Zwiebel (ca. 30 Gramm) | 2 Esslöffel Olivenöl | 2 Esslöffel hellen Balsamico oder Zitronensaft | 1 Teelöffel Kräuter der Provence | 1 Teelöffel Salz | 0,5 Teelöffel Pfeffer | 1 Prise Zucker
Mais-Bohnen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (3 Minuten): 1. Zwiebel schälen und fein würfeln. 2. Mais und Bohnen abschütten. 3. Olivenöl, Säure, Kräuter, Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing vermengen und zum Salat geben.
Wusstest du, dass Butternuss-Kürbis eine beliebte Zutat der indischen Küche ist? Zusammen mit Ingwer, Knoblauch und Gewürzen wie Kreuzkümmel, Kurkuma und Garam Masala entsteht ein ebenso klassisches wie fantastisches Gericht. Perfekt, um dich an kalten Herbsttagen zu wärmen und deine Geschmacksnerven auf eine Reise nach Indien zu schicken.
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kürbis halbieren, schälen, die Kerne entfernen und in mundgerechte Würfel schneiden. 2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3. Ingwer und Knoblauch schälen und fein reiben. 4. Cashewnüsse grob hacken. 5. In einem Wok oder einer tiefen Pfanne Öl erhitzen, Senfkörner hinzugeben und warten bis diese „ploppen“. 6. Sofort Kreuzkümmel, Cashews, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch hinzugeben. 7 Sobald die Zwiebeln glasig sind, Salz, Kurkuma, Koriander, Chilipulver und Zucker unterrühren. 8. So viel Wasser hinzugeben, dass der Kürbis zur Hälfte bedeckt ist und zwanzig Minuten schmoren. 9. Falls sich (ja nach Kochgerät) zu viel Wasser angesammelt haben sollte, dieses abschöpfen. 10. Mit Garam Masala abschmecken und frischem Koriander servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser einfüllen und diese bei 100 Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu die genauen Einkochvorgaben).
Deftig. Würzig. Wie von Oma. Grünkohl ist das perfekte Wintergericht, denn es steckt voller Vitamine und wärmt dich von innen. Langsam in Fond geschmort und mit Senf, Zucker und Pfeffer gewürzt entfaltet der Kohl so sein volles Aroma. Statt Pinkel, Kassler und Mettenden kannst du den Grünkohl dabei auch ganz einfach mit veganen Bauern-Knackern zubereiten.
Grünkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 700 Gramm Grünkohl | 100 Gramm Zwiebel | 25 Gramm (vegane) Butter | 400 Milliliter Geflügelfond oder Gemüsefond für eine vegane Version| 2 Esslöffel Senf | 1 Esslöffel Salz | 1 Esslöffel Zucker | 1 Teelöffel Pfeffer | 300 Gramm Mettenden oder 300 Gramm vegane Bauern-Knacker mit einem Esslöffel Öl
Grünkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (80 Minuten): 1. Grünkohl gründlich waschen und die Blätter von den Stilen zupfen. 2. Grünkohl in heißem Wasser drei Minuten blanchieren, dann abschütten und ausdrücken. 3. Zwiebel schälen und fein würfeln. 4 Mettenden bzw. Bauern-Knacker (hier zusätzlich ein Esslöffel Öl verwenden) in einem großem Topf rundherum anbraten, dann herausnehmen. 5. Zwiebeln im Bratensatz glasig braten, dann Grünkohl hinzugeben und zwei Minuten mitbraten. 6. Mit Fond ablöschen und den Grünkohl bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme 30 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Kartoffelbeilage zubereiten. Ich empfehle Röstkartoffeln. 7. Deckel abnehmen und Grünkohl weitere 30 Minuten köcheln lassen. Sollte dann noch Flüssigkeit vorhanden sein, Hitze erhöhen und Grünkohl braten, bis diese verdampft ist. 8. Grünkohl mit Senf, Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. 9. Sofort servieren oder Grünkohl bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Süß. Säuerlich. Tiefrot. Barszcz czerwony ist polnische Rote-Beete-Suppe, die traditionell mit selbstgemachten Pilzpiroggen als Einlage serviert wird. Das klassisch polnische Weihnachtswessen aus frischer Rote Bete kommt bei uns immer am ersten Weihnachtstag auf den Tisch und ist die für mich beste Variante der in Osteuropa beliebten Borschtsch. Wir servieren sie daher nicht nur zu Familienfeiern, sondern den gesamten Winter über. Und es ist tatsächlich viel einfacher als es klingt. Schwiegermama darf es nicht wissen, aber laut meinem Freund, ist meine Barszcz mit Pierogi die mit Abstand beste, die er je hatte. Überzeugt euch selbst.
Barszcz mit Pilz-Piroggen| Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (10 Portionen): 1,4 Liter Rinderfond (ich empfehle selbstgemachten Rinderfond, da dieser viel aromatischer ist; gekörnte Brühe funktioniert hier überhaupt nicht; ersatzweise geht gekaufter Rinderfond) | 1 Kilo frische rote Bete | 1,5 Liter Wasser | 6 Esslöffel Salz | 7 Esslöffel Zucker | 6 Esslöffel Apfelessig | 3 Esslöffel Zitronensaft | 1 Esslöffel gemahlener Pfeffer
280 Gramm Mehl | 100 Milliliter Wasser | 1 Esslöffel Olivenöl | 1 Teelöffel Salz | 1 Ei | 50 Gramm getrocknete Pilze (wir nehmen selbst gesammelte Pilze aus Polen; eine Mischung aus Steinpilzen, Butterpilz, Maronenröhrling, Pfifferlingen und Rotfußröhrling) | 500 Milliliter Wasser | 200 Gramm Zwiebel | 1 Esslöffel Salz | 1 Esslöffel grob gemahlener, schwarzer Pfeffer | 6 Esslöffel Paniermehl | 50 Gramm Butter
Barszcz mit Pilz-Piroggen| Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (95 Minuten): 1. Zuerst die Pilze in 100 Milliliter Wasser einweichen. 2. Rinderfond (nach Anleitung) zubereiten. 3. Während dieser köchelt, die rote Beete schälen, grob hacken und mit 1,5 Liter Wasser 15 Minuten aufkochen. 4. Rote Brühe von der Hitze nehmen, 15 Minuten ziehen lassen, dann durch ein Sieb geben, die Brühe auffangen und mit Salz, Pfeffer, Zucker, Apfelessig und Zitronensaft würzen. 5. Jetzt aus Mehl, Wasser, Olivenöl, Salz und einem Ei einen geschmeidigen Teig kneten (am Anfang fühlt sich dieser trocken an,; er wird aber mit der Zeit weich) und eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. 6. Für die Füllung Zwiebel schälen und zusammen mit den ausgedrückten Pilzen fein würfeln. 7. Zwiebeln und Pilze in Butter anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Paniermehl vermengen. 8. Den Teig halbieren, ausrollen (dafür ggf. etwas Mehl verwenden) und Kreise ausstehen. Teigreste zum übrigen Teig geben. 9. Zwei Teelöffel Pilzmasse auf den Teigkreis geben, diesen zu einem Halbkreis zusammenfassen und den Rand mit den Fingern festzusammendrücken, sodass später kein Kochwasser hineingelangen kann. 10. Restlichen Teig ausrollen und den Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. 11. Piroggen für die spätere Verwendung schockfrosten (die Piroggen dürfen sich erste berühren, wenn sie durchgefroren sind) oder zum direkten Verzehr in siedendem (nicht kochendem Wasser) garen, bis diese oben schwimmen. 12. Piroggen herausnehmen und auf einem Holzbrett kurz antrocknen lassen. 13. In der Zwischenzeit den Rinderfond mit der Rote-Beete-Brühe vermengen und erhitzen. 14. Barszcz mit den Pilz-Piroggen als Einlage servieren oder Barszcz ohne die Piroggi bei 100° Grad für 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochhinweise).
Auch im Winter frisches Pesto zaubern? Grünkohl macht es möglich. Zusammen mit Nüssen, Zitronensaft und Öl zauberst du so im Handumdrehen ein saisonales Pesto, das voller Vitamine steckt. Das Ergebnis? Knallgrün, herrlich würzig und super gesund. Dabei ist es so intensiv, dass es keinen Käse bzw. Parmesan braucht. Es ist daher sogar vegan.
Zubereitung (3 Minuten): 1. Grünkohl gründlich waschen, abtrocknen und dann die Blätter von den Stielen zupfen. 2. Grünkohlblätter mit Walnüssen, Zitronensaft und Olivenöl in einem Mörser oder Mixer zu einem Pesto vermengen. 3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4. Pesto in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Schraubglas geben und mit einer Schicht Öl versiegeln. So hält es sich im Kühlschrank bis zu mehreren Wochen.
Knuspriger Mürbeteig, butterweiche Rotwein-Schalotten und ein großzügiger Schuss dunkler Balsamico. Das ist das Geheimnis meiner dunkel violett schimmernden Zwiebeltarte, die nicht nur unheimlich köstlich, sondern sogar vegan ist. Am liebsten servieren wie den Zwiebelkuchen als Vorspeise auf einem Salatbett, doch oftmals können wir nicht widerstehen und machen aus der Tarte eine elegante Hauptspeise.
Zubereitung (120 Minuten): 1. Salz mit der kalten Butter, Mehl, und der Milch vermengen und circa 10 Minuten kneten, bis ein samtiger Teig entsteht. 2. Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 3. Währenddessen die Schalotten schälen und vierteln. 4. Knoblauch schälen und fein hacken. 5. Schalotten und Knoblauch in Butter glasig braten, dann Zucker dazugeben und mit Balsamico und 500 Milliliter Rotwein ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 6. Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 7. Den Mürbeteig ausrollen. 8. Die (geölten) Backformen mit dem Teig auslegen. 9. Den Teig vorsichtig an den Rand andrücken und überschüssigen Teig entfernen. 10. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 11. Formen bis zum Rand mit Hülsenfrüchten (z. B. Kichererbsen) zum Blindbacken füllen Mürbeteigboden circa 12-15 Minuten backen. 12. Stärke in 100 Milliliter Wein auflösen. 13. Zwiebelmasse aufkochen, dann die Stärkemischung unterrühren. 14. Sobald die Masse leicht andickt, diese auf den Teigboden geben. 15. Tarte 25 Minuten backen. 16. Vor dem Servieren kurz auskühlen lassen.