Wer liebt sie nicht? Fischstäbchen sind für viele das Kindheitsessen schlechthin. Wir sind auch heute noch von den köstlichen Häppchen begeistert, machen sie jetzt aber schon seit Jahren aus frischem Kabeljau-Filet. Das Ergebnis? Noch zarteres Fleisch, eine noch feinere Panade. Meine Empfehlung? Die selbstgemachten Fischstäbchen unbedingt in Panko wälzen.
Selbstgemachte Fischstäbchen | Foto: Linda Katharina Klein
Selbstgemachte Fischstäbchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Kabeljau in Stifte bzw. Stäbchen schneiden. 2. Mehl mit dem Salz vermischen. 3. Eier verquirlen. 4. Kabeljau-Stäbchen erst mehlieren, dann ins Ei tauchen und anschließend im Panko wälzen. 5. Butter in einer Pfanne schmelzen und die selbstgemachten Fischstäbchen knusprig ausbacken.
Zartes Filet, knuspriger Bierteig, Pommes und feines Erbsenpüree. Ich hab mich auf einem Roadtrip durch Irland in das britische National verliebt. In Cork bestellten mein Papa und im The Fishwife Fish & Chips mit Mushy Peas. Es waren die besten die ich je hatte. Wann immer in an unsere Reise über die grüne Insel zurückdenke, denke ich an diesen Moment. Und dann muss es manchmal eine Portion selbstgemachte Fish & Chips sein.
Fish & Chips mit Mushy Peas | Foto: Linda Katharina Klein
Fish & Chips mit Mushy Peas | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Einen Topf mit Wasser aufsetzen. 2. Kartoffeln schälen und in große Stifte schneiden. 3. Kartoffeln im großen Topf mit Salzwasser fünf Minuten vorkochen. 4. In der Zwischenzeit Erbsen mit Butter in einen kleinen Topf erhitzen. 5. Nach fünf Minuten die Kartoffeln abschütten und die Erbsen aus dem Topf nehmen. 6. Während die Kartoffeln ausdampfen, Erbsen mit Minze, Zitronensaft, einem halben Teelöffel Salz und Pfeffer pürieren. 7. Frittieröl auf 180° Grad erhitzen. 8. Fisch aus dem Kühlschrank nehmen. 9. Kartoffeln fünf Minuten vorfrittieren, dann herausnehmen und auf einem Holzbrett zehn Minuten abtropfen lassen. 10. In der Zwischenzeit Bier, Mehl, Backpulver und einen Teelöffel Salz zu einem Bierteig verrühren. 11. Fisch kurz durch den Bierteig ziehen und dann circa drei Minuten bei 190° Grad frittieren. 12. Fisch herausnehmen auf ein Küchenrost zum Abtropfen geben und sofort die Kartoffeln bei 180° Grad weitere vier Minuten goldbraun frittieren. 13. Mushy Peas, Pommes und Fisch anrichten. 14. Kartoffeln herausnehmen, kurz abtropfen lassen, sofort salzen mit Essig beträufeln, zu dem Fisch geben und servieren. 15. Sobald das Frittieröl abgekühlt ist, kannst du es durch ein Sieb filtern und zur Wiederverwendung aufbewahren.
Fruchtig. Sämig. Exotisch. Thailändisches Ananas-Shrimp-Curry schickt deine Geschmacksnerven auf eine wilde Reise! Hier baden Garnelen und zuckersüße Ananas-Stückchen in einer cremigen Sauce aus Kokosmilch und thailändischer Red Curry Paste. Ausschlaggebend für den authentischen Geschmack sind jedoch die richtigen Gewürze und Kräuter. So sind neben Dried Shrimp Paste vor allem Limettenblätter, Thai-Basilikum und Tamarindenpaste essentiell. Zaubere dein eigenes Ananas-Shrimp-Curry und genieße das Gefühl, in einer der vielen thailändischen Garküchen zu speisen.
Zubereitung (45 Minuten): 1. Ananas schälen, dann in Scheiben schneiden, den Strunk entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 2. Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 3. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. 4. Garnelen gründlich waschen. Wenn du magst kannst du sie nicht nur entdarmen, sondern auch bereits schälen. 5. In einem Topf unter ständigem Rühren die Hälfte der Kokosmilch zusammen mit Red Curry Paste erhitzen, bis eine sämige Masse entsteht. 4. Sobald die Masse leicht klebrig wird, die restliche Kokosnussmilch und den Gemüsefond hinzugeben. 5. Jetzt die Ananaswürfel (wenn du magst, kannst du diese vorher leicht in einer Pfanne karamellisieren), die Dried Shrimp Paste und den Palmzucker hinzugeben. 6. Als nächstes die Limetten- und Basilikumblätter hinzufügen (bei Verwendung eines Teesiebes, kannst du sie später wieder leicht entfernen). 7. Paprika hinzufügen und das Curry circa zehn Minuten köcheln lassen. 8. Das Curry mit Fischsauce und Tamarindenpaste abschmecken, dann die Shrimps kurz in der Sauce gar ziehen lassen (je nach Hitze dauert dies zwischen zwei und fünf Minuten). 9. Ananas-Shrimp Curry mit Frühlingszwiebeln dekoriert servieren.
Gebratene Reisnudeln, süß-saure Sauce, Sprossen, Shrimps und geröstete Erdnüsse. Pad Thai gilt als thailändisches Nationalgericht und verzaubert Einheimische wie Touristen gleichermaßen. Mein Freund hat ein Jahr in Thailand gelebt, auf Koh Tao als Tauchlehrer gearbeitet und so das klassische Pad Thai kennen und lieben gelernt. Eine Erinnerung, so stark, dass er auch daheim nicht auf sein Lieblingsgericht verzichten kann. So gibt es auch viele Jahre später und hunderte Kilometer entfernt bei uns authentisches Pad Thai.
Pad Thai mit Shrimps | Foto: Linda Katharina Klein
Pad Thai mit Shrimps | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Reisnudeln in der Mitte durchschneiden und eine Stunde lang in Wasser einweichen. 2. In der Zwischenzeit Palmzucker, Fischsauce und Tamarindenpaste zu einer Sauce vermengen. 3. Shrimps entdarmen und gründlich waschen. 4. Knoblauch und Schalotten schälen und fein hacken. 5. Tofu und Schnittlauch in mundgerechte Stücke schneiden. 6. Eier verquirlen. 7. Öl in einem Wok erhitzen und die Shrimps darin von beiden Seiten anbraten, dann herausnehmen. 8. Jetzt den Tofu, die Schalotten und den Knoblauch zusammen mit dem Rettich, den Chiliflocken und den getrockneten Shrimps in den Wok geben und anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. 9. Jetzt die abgeschütteten Reisnudeln hinzugeben und die Sauce darüber gießen. 10. Sobald die Nudeln die Sauce aufgesogen haben, etwas Platz im Wok machen und die Eier unter Rühren garen. 11. Alle Wokzutaten gut miteinander vermengen und circa ein bis zwei Minuten weiter braten. 12. Die Shrimps sowie jeweils die Hälfte des Schnittlauchs, der Erdnüsse und der Sprossen dazugeben und gut vermengen. 13. Pad Thai anrichten und mit Sprossen, Erdnüssen und Schnittlauch sowie frisch aufgeschnittenen Limetten servieren.
Tomatig. Würzig. Intensiv. Wir lieben diese schnelle Tomatensauce. Dafür sind einfach immer alle Zutaten im Haus. Und durch die eingelegten Sardellen wird die Tomatensoße besonders aromatisch. Das Ergebnis: Die perfekte Soße für Pasta, Gnocchi & Co. Knallrot und verdammt lecker!
Tomatensauce mit Sardellen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 400 Gramm Cocktailtomaten aus der Dose | 125 Gramm Sardellenfilets in Öl | 30 Gramm Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1,5 Teelöffel Salz
Tomatensauce mit Sardellen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. 2. Etwas Öl aus der Sardellenbüchse in einen Topf gießen und Knoblauch und Zwiebeln darin glasig braten. 3. Sardellen samt restlichem Öl sowie die Tomaten in den Topf geben. 4. Mit Salz abschmecken.
Frittierte Sardellen, ein Spritzer Zitrone und schon hast du Spanien auf der Zunge. Boquerones fritos sind eins der bekanntesten Tapas-Gerichte. Rustikal. Knusprig. Frisch. Hier werden die kleinen Fische im Ganzen frittiert. Das Ergebnis: Mediterranes Fingerfood, das begeistert.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Pflanzenöl in einem Topf erhitzen. 2. Sardellen gründlich waschen und trocken tupfen. 3. Mehl, Semmelbrösel, Salz und Pfeffer mischen. 4. Sardellen in der Mehl-Mischung panieren und circa vier Minuten im heißen Fett ausfrittieren, bis sie knusprig sind. 5. Kurz abtropfen lassen, dann mit Zitronenspalten servieren.
Krosse Haut und glänzendes Filet. Gebratener Lachs ist eine wahre Köstlichkeit. Und dabei ebenso delikat wie schick. Damit der Lachs innen zart rosa bleibt, kommt es auf die richtige Garzeit an. Mein Tipp: Brate den Lachs vier Minuten bei hoher Hitze auf der Haut und lasse die andere Seite bei kleiner Hitze nur noch kurz Farbe nehmen. Das Ergebnis: Perfekt rosa gebratenes Lachsfilet.
Rosa gebratenes Lachsfilet | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 300 Gramm Lachsfilet mit Haut | 2 Esslöffel Olivenöl | 0,5 Teelöffel Salz | 1 Zitrone
Rosa gebratenes Lachsfilet | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Lachs waschen, trocken tupfen, zurechtschneiden (ich halbiere das Filet einfach in der Mitte) und salzen. 2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Sobald dieses heiß ist, den Lachs mit der Hautseite in die Pfanne legen. 3. Lachs vier Minuten braten. 4. In der Zwischenzeit die Zitrone in Scheiben oder Spalten schneiden. 5. Lachs wenden, Hitze sofort reduzieren und den Lachs auf der anderen Seite kurz Farbe nehmen lassen, dann sofort mit den Zitronenstücken servieren oder direkt selbst mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Zarter Oktopus, viel Paprikapulver und hochwertiges Olivenöl. Polbo á feira bzw. Pulpo a la gallega ist ein Tapas-Gericht aus Galicien, Spanien. Während früher Stockfisch verwendet wurde, friert man heutzutage frischen Tintenfisch ein, um die gleiche Konsistenz zu erhalten. Das Ergebnis: der vielleicht beste Tintenfisch, den du je probiert hast.
Zubereitung (3 Tage): 1. Für eine authentische Konsistenz wird der Pulpo zunächst für einen Tag eingefroren und darf dann über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen. 2. Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, währenddessen den Tintenfisch gründlich waschen. 3. Eine geschälte, halbierte Zwiebel ins Wasser geben. 4. Den Pulpo ein paar Mal kurz für einige Sekunden ins kochende Wasser tunken und direkt wieder herausheben. 4. Den Pulpo dann circa dreißig Minuten gar kochen, anschließend den Herd ausschalten und den Tintenfisch eine Viertelstunde im heißen Sud ziehen lassen. 5. Pulpo in mundgerechte Stücke schneiden. 6. Olivenöl, Paprikapulver und Salz in einer Schüssel vermengen, den noch heißen Pulpo dazugeben und alles gut vermengen. 7. Pulpo anrichten und direkt servieren.
Süß. Salzig. Und typisch 70er Jahre. Thunfisch-Salat mit Mandarinen war fester Bestandteil auf den Buffets meiner Oma. Auch noch Jahre später war sie Fan des 70er-Jahre Trends Dosenobst. So kam auch ich in den Genuss ihres Rezeptes. Und ja, manchmal gibt es diesen Retro-Salat bei uns immer noch.
Thunfisch-Salat mit Mandarinen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen oder vier kleine Beilagen- bzw. Vorspeisensalate): 2 Dosen Thunfisch | 1 Glas Mais (ca. 340 Gramm) | 2 Gläser Mandarinen (circa 390 Gramm) | 1 rote Zwiebel (ca. 50 Gramm) | 4 Esslöffel Olivenöl | 4 Esslöffel hellen Balsamico oder Zitronensaft | 1,5 Teelöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer
Thunfisch-Salat mit Mandarinen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel schälen und fein würfeln. 2. Mais, Thunfisch und Mandarinen abschütten. 4. Olivenöl, Säure, Salz und Pfeffer zu einem Dressing vermengen und zum Salat geben.
Frisch frittierte Tintenfischringe, einen Spritzer Zitronensaft – mehr braucht es nicht, um das Meer zu schmecken. Frittierte Tintenfischringe sind nicht nur eine beliebte Tapas-Variante, sondern auch das perfekte Fingerfood. Wir servieren sie am liebsten als Vorspeise, Teil eines mediterranen Dinners oder spanische Tapas.
Frittierte Tintenfischringe | Foto: Linda Katharina Klein
Frittierte Tintenfischringe | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Öl in einem Topf erhitzen. 2. In der Zwischenzeit die Tintenfisch-Ringe gründlich waschen und trocken tupfen. 3. Trockene Zutaten miteinander vermengen, Tintenfischringe hinzugeben und die Panade andrücken. 4. Tintenfischringe im heißen Fett ausbacken, bis sie oben schwimmen. 5. Tintenfischringe kurz auf einem Holzbrett abtropfen lassen, dann direkt mit der geviertelten Zitrone servieren.
Klein. Gefüllt. Köstlich. Onigiri sind japanische Reisbällchen, die klassischerweise mit Pflaumen, Lachs, Seetang, Bonito-Flocken oder Thunfisch-Mayo gefüllt werden. Besonders Tuna-Mayo Onigiri sind international beliebt, besonders einfach herzustellen und einfach zu veganisieren. Oftmals werden Onigiri zu Dreiecken geformt, existieren aber auch in anderen Formen. Entscheidend ist die handliche Größe, durch die Onigiri zum perfekten Fingerfood und Snack für unterwegs werden, und das der Reis im Gegensatz zur Zubereitung von Sushi nicht mit Sushi-Zu gewürzt wird.
Zubereitung (45 Minuten): 1. Reis gründlich waschen, bis sich das Wasser nicht mehr weiß verfärbt. 2. Reis nach Packungsanweisung kochen. 3. In der Zwischenzeit Thunfisch mit der Mayonnaise und der Sojasauce vermengen. 3. Nori-Blatt in circa 1,5 breite Streifen schneiden. Jeden langen Streifen in drei kürzere Streifen unterteilen. 4. Reis abschütten und auf einem Blech oder in einer großen Form (am besten in einer großen Holz- oder Bambusform, die überschüssige Feuchtigkeit absorbiert abkühlen lassen. 4. Reis in 18 Portionen unterteilen. 5. Jeweils zwei Drittel des Reis in eine leicht mit Salz ausgestreute Onigiri-Form oder die eigene (mit Wasser benetzte und mit ein wenig Salz gesprenkelte) Handfläche geben und zusammenpressen. Dann eine Mulde hineindrücken. 6. Einen Teelöffel der Füllung in die Mulde geben und mit dem restlichen Reis verschließen. 7. Das Reisbällchen vorsichtig zusammenpressen, dann durch leichten Druck auf die Seiten zu einem Dreieck formen. 8. Nori-Blatt mit Wasser befeuchten und an den Boden bzw. die Seite des Onigri andrücken. 9. Sobald alle Onigiri geformt sind, diese mit schwarzem Sesam bestreuen. 10. Wer mag, kann für ein wenig Schärfe noch frische Kresse über die Onigiris geben.