Fruchtige Basis, erdige Aromen und erfrischende Schärfe – dieser klassische Rote Bete Salat der russischen Küche schickt die Geschmacksnerven auf eine Reise. Und die Farbe erst! Ich selbst habe den Salat das erste mal in einem Soviet-Restaurant getestet und war als Fan osteuropäischer Gerichte sofort begeistert. Müsst ihr unbedingt mal ausprobieren. Besonders toll harmoniert der Salat übrigens mit Teigtaschen.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Rote Bete würfeln 2. Mit saurer Sahne bzw. Schmand und Meerrettich vermengen. 3. Schnittlauch waschen und fein hacken. 4. Alles vermischen und mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. 5. Vor dem Verzehr am besten eine Stunde ziehen lassen.
Ich lieeeebe Kartoffelsalat – besonders die leichte griechische Kartoffelsalat-Variante mit Zitronensaft, bei denen man auch mal ohne schlechte Gewissen die halbe Schüssel alleine leer futtern kann. Richtig Klasse ist das Gericht, weil man es super vorbereiten und mit zur Arbeit, Picknicken oder auch zu Grillfeiern nehmen kann. Besonders der Kontrast zwischen den lilaroten Schalotten und den gelblichen Kartoffeln ist ein echter Hingucker! Also ab in die Küche mit dir…
Griechischer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Griechischer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1) Kartoffeln mit Schale 25 Minuten kochen. 2) Kartoffeln abschütten, abschrecken, auf dem Tisch ausbreiten und einige Minuten auskühlen lassen. 3) In der Zwischenzeit Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. 3) Kartoffeln pellen, in mundgerechte Stücke schneiden und zu den Schalotten geben. Kartoffelsalat mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Chili sowie (Berg-)Orgeano würzen und einen großzügigen Schuss Olivenöl hinzugeben. 4) Alles vermengen und anrichten.
Fruchtige Aubergine trifft auf cremige Füllung – diese Komposition ist intensiv im Geschmack und sorgt für einen fulminanten Auftakt eures Abendessens. So könnt ihr die Auberginen-Röllchen wie Tapas hervorragend zu knusprigem Brot reichen oder sie als Vorspeise gleich pur vernaschen. Allerdings machen Sie auch zu Pasta eine hervorragende Figur. So elegant waren Auberginen noch nie!
Zubereitung (30 Minuten): 1. Auberginen waschen, Strunk entfernen. 2. Aubergine der Länge nach in Scheiben schneiden. 3. Auberginen-Scheiben in Olivenöl ausbacken. 4. Während die Scheiben abkühlen, den Frischkäse mit den Gewürzen mischen. 5. Frischkäse auf den Auberginen-Scheiben verteilen und diese einrollen.
Klein, raffiniert und verführerisch lecker! Obwohl französische Tartelettes vor allem für die süße Tartelette-Variante in Form von kreativen Süßspeisen und Mini-Küchlein berühmt sind, verwandle ich die kleinen Tortenböden am liebsten in herzhafte Gemüsetartelletes. Denn wenn der noch lauwarme Ziegenkäse auf der Zunge schmilzt und sich mit dem Aroma fruchtiger Zucchini und Auberginen vermischt, hat man das Gefühl, dass das Mürbeteig-Gebäck einen direkt nach Frankreich reisen lässt.
Ziegenkäse-Tartelettes | Foto: Linda Katharina Klein
Ziegenkäse-Tartelettes | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (80 Minuten): 1. Einen halben Teelöffel Salz mit der kalten Butter, Mehl, Milch und einem Ei zu einem Mürbeteig verarbeiten. 2. Diesen in Frischhalte wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 3. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. 4. Den Mürbeteig dünn ausrollen. 5. Die gefettete Tartelette-Förmchen mit dem Teig auslegen. Diesen leicht andrücken und überschüssigen Teig am Rand entfernen. Boden mehrmals einstechen. 6, Hülsenfrüchte auf den Mürbeteigboden geben und diesen circa 15-20 Minuten blindbacken. 7. Boden nach dem Backen kurz auskühlen lassen und erst dann die Hülsenfrüchte entfernen. 8. In der Zwischenzeit die Zucchini und die Auberginen in Scheiben sowie die Paprika in Streifen schneiden. 9. Gemüsescheiben auf die Tartelettes verteilen. 10. Das Ei mit Sahne verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. 11. Sahnemischung in die Tartelettes geben. 12. Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf den Tartelettes verteilen. 13. Etwas Honig und Thymian über den Ziegenkäse geben. 14. Tartelettes circa 25 Minuten backen. 15. Vor dem Servieren die Tartelettes kurz etwas abkühlen lassen und vorsichtig aus den Formen lösen.
Du sucht eine schnelle Vorspeise, die zu Geschmacksexplosionen führt? Dann bist du mit Feta-Käse richtig beraten! Paniert verleihst du dem cremigen Inneren eine knusprige Hülle. Durch einen feinen Zucchini-Mantel erhält deine Vorspeise dabei nicht nur eine fruchtige Note, sondern wird umso saftiger. So servierst du deinen Gästen in nur 15 Minuten ein wahres Gedicht.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Zucchini, waschen, abtrocknen und die Enden abschneiden. 2. Zucchini der länge nach in möglichst dünne Streifen schneiden. 3. Zucchini-Streifen in Öl anbraten, bis sie Farbe annehmen. 3. Zucchini beiseite stellen. 4. Feta der länge nach halbieren, melieren, in verquirltes Ei tauchen und panieren. 5. Feta vorsichtig von allen Seiten goldgelb anbraten. 6. Feta direkt mit den Zucchini scheiben umwickeln und servieren.
Saftig, frisch und unglaublich lecker: Spanakopita ist ein typisch griechisches Gericht aus Spinat, Lauch und Filoteig. Am liebsten mache ich Spanakopita, wenn ich Gäste habe. Dann backe ich direkt eine ganze riesige Blechform, bei der alle meine Freunde große Augen bekommen. Und wenn etwas übrig bleibt? Kein Problem, da sich die Spanakopita zwei bis drei Tage hält und auch aufgetaut und kurz aufgebacken ein absoluter Hochgenuss ist!
Griechische Spanakopita | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten für ein großes Rundblech (20 Portionen): 1 Kilogramm Porree | 2 Bund Frühlingszwiebeln | 1,5 Kilo frischen Spinat oder 750 Gramm tiefgekühlter Spinat | 2 Packungen Filo- bzw. Yufkateig | 400 Feta | 1 Glas Olivenöl | 5 Eier | Salz
Griechische Spanakopita | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (70 Minuten): 1. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen 2. Frischen Spinat gründlich waschen und trocken schleudern bzw. tiefgekühlten Spinat in der Mikrowelle auftauen und ausdrücken. 3. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. 4. Jede Lauchstange der Länge nach vierteln und dann in kleine Stücke schneiden. 5. Spinat mit Frühlingszwiebeln sowie dem Lauch vermengen. Ein Esslöffel Salz dazugeben und einmassieren. 6. Eier verquirlen und zusammen mit dem zerbröselten Feta unter die Masse mischen. 7. Das erste Filoteigblatt in die gefettete Form geben, sodass gut drei bis vier Zentimeter über den Rand der Form hinausragen und die obere Hälfte der Form bedeckt ist. 8. Das Blatt mit Öl beträufeln und ein wenig Füllung darauf fallen lassen (nicht festdrücken!). 9. Das zweite Filoblatt so in die Form legen, dass die gegenüberliegende Seite abgedeckte wird und wieder drei bis vier Zentimeter überlappen, mit Öl beträufeln und Füllung darauf verteilen. 10. Im gleichen Verfahren nun die rechte und linke Seite der Form bedecken, und die nächsten Blätter um jeweils 45° versetzt zu den ersten vier platzieren, sodass auch eventuelle Freiräume am Rand geschlossen werden. 11. Filoteig, Öl und Füllung weiterschichten bis nur noch ein Blatt übrig ist. Dieses in der Mitte der Form platzieren und die überlappen Ränder nach innen einklappen. 12. Die Pita mit Öl bestreichen und zunächst 22 Minuten auf dem Ofenboden, dann 22 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Versteht ihr Menschen, die sagen Zucchini würden nach nichts schmecken? Dabei muss man sie nur etwas kitzeln, damit sie ihren einzigartigen Geschmack entfalten. Besonders in Kombination mit Röstaromen und Knoblauch werden sie zum mediterranen Leckerbissen. Ich mag sie am allerliebsten geschmort. Dann sind sie nicht nur zartschmelzend, sondern auch intensiv im Geschmack.
Zubereitung (40 Minuten): 1. Pinienkerne goldbraun rösten und zur Seite stellen. 2. Zucchini waschen und in Stifte schneiden. 3. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 4. Knoblauch in Olivenöl anbraten. 5. Nach und nach die Zucchinistifte hinzugeben. 6. Möglichst selten durchmengen, damit sich Röstaromen bilden. 7. Sobald die Zucchini soviel Wasser verloren haben, dass sie eher kochen als braten, den Topf zudecken und die Zucchini bei schwacher Hitze weitere 20 Minuten schmoren lassen. 8. Zucchini mit Salz abschmecken und mit den Pinienkernen servieren.
Meine Vorliebe für Tartes kennt ihr bereits – da möchte ich euch meine liebste Herbstvariante nicht vorenthalten. Auf einem bunten Salatbett mit einer dezenten Vinaigrette wird diese Ziegenkäse-Birne-Tarte zur perfekten Eröffnung jedes Dinners. Mit ihrer herzhaft-würzigen Note und dem leicht süßen Birnen-Kern im Inneren, kitzelt sie alle Geschmacksnerven und verlangt direkt nach einem Nachschlag.
Ziegenkäse-Birnen-Tarte | Foto: Linda Katharina Klein
Ziegenkäse-Birnen-Tarte | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180°C vorheizen. 2.Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3. Birnen waschen, vom Strunk befreien und ebenfalls fein würfeln. 4. Birnen und Zwiebeln in Butter leicht anbraten. 5. Zucker hinzugeben und leicht karamellisieren lassen, dann zur Seite stellen. 6. Tarte-Form fetten. 7. Blätterteig ausrollen, in die Tarte-Form geben und überschüssigen Teig abschneiden. 7. Hülsenfrüchte in die Form geben und den Teig 15 Minuten blind backen. 8. In der Zwischenzeit die Eier verquirlen, mit Sahne vermengen sowie mit Salz und Pfeffer würzen. 9. Die Hülsenfrüchte entfernen. 10. Birnen und Zwiebeln auf den Blätterteig geben und mit der Eiermasse übergießen. 11. Den Parmesan über die Eiermasse geben. 12. Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf den Parmesan legen. 13. Honig auf den Ziegenkäse tropfen und Thymian über die Tarte streuen. 14. Die Tarte ca. 30 Minuten backen.
Du suchst nach einer leichten Alternative zum amerikanischen Coleslaw? Dann hab ich genau das richtige für dich! Einige Zeit habe ich ausprobiert, wie sich die schwere Mayonnaise ersetzen lässt. Mein Tipp nach einigen Versuchen: Saure Sahne bzw. Creme Vega mit Joghurt vermengen. Damit liegt die Krautsalat-Variante nicht nur viel leichter im Magen, sondern schmeckt auch noch wesentlich frischer und lässt sich ganz einfach in vegan gestalten. Ich habe mich in den cremigen Coleslaw verliebt und mache für Feiern meist direkt die doppelte Menge.
Zubereitung (15 Minuten ohne Ruhezeit): 1) Karotten schälen, Weißkohl von den äußeren Blättern sowie dem Strunk befreien und alles in grobe Stücke zerteilen. 2) Mit Hilfe einer Küchenmaschine ohne Handreibe zu feinen Streifen verarbeiten. 3) Zitronen auspressen. 4) Zitronensaft, Joghurt, saure Sahne und braunen Zucker unter den Salat Mengen. 5) Über Nacht durchziehen lassen. 6) Nochmals durchmengen und servieren.
Herrlich duftend, hörbar knusprig und unverschämt lecker! Falafelbällchen gehören zu meinen absoluten Lieblingsspeisen. Ob orientalisches Dinner mit Freunden, gesunder Snack für die Mittagspause oder Picknick im Freien – Kichererbsenbällchen gelten nicht umsonst als Allrounder der veganen Küche. Also ran ans Werk! Zaubert eure eigenen orientalischen Köstlichkeiten und kredenzt euren Liebsten etwas ganz besonderes.
Zubereitung (60 Minuten inkl. Backzeit): 1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. 2. Koriandersamen und Kreuzkümmel im Mörser fein mahlen. 3. Kichererbsen abtropfen lassen. 4. Koriandergrün waschen und hacken. 5. Zitrone auspressen. 6. Alle Zutaten mit Kichererbsenmehl vermengen. . Hände anfeuchten und aus je einem flachen Esslöffel Teig eine Falafel formen und auf ein Backblech geben. 8. Falafel 20 Minuten bei 180° C im Ofen backen. 9. Falafel wenden und mit Öl bestreichen. 10. Weitere 25 Minuten backen.
Ein Gefühl von zu Hause! Und ein Freund des Hüftgoldes. Rheinische Reibekuchen sind ein traditionelles Gericht, das vor allem im Winter und in Brauhäusern gereicht wird. Ob mit Rübenkraut, Apfelmus, Schwarzbrot oder Räucherlachs: Die Kombinationsmöglichkeiten für Rievkoche sind vielfältig. Wichtig ist nur eins: Sie müssen außen knusprig und innen herrlich weich sein.
Rheinische Reibekuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Rheinische Reibekuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln und Zwiebeln schälen und mit Hilfe einer Küchenmaschine oder Küchenreibe fein reiben. 2. Kartoffel-Zwiebel-Masse in ein Küchenhandtuch geben und den Saft durch sanftes Zusammendrücken in eine Schüssel pressen. 3. Eier, Stärke Salz, Pfeffer untermengen. Dann Mehl dazugeben. 4. Acht Kugeln aus dem Teig formen. 5. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen. 5. Reibekuchen portionsweise im heißen Butterschmalz ausbacken. Dabei die Reibekuchen mit dem Pfannenwender flach drücken. 6. Zum Abtropfen auf ein Holzbrett geben.
Das Geheimnis eines guten Sushis liegt nicht zuletzt in der perfekten Zubereitung des Reises. Es ist kleine Kunst für sich und kommt nicht nur auf die Qualität der Körner, sondern auch deren Vorbereitung, Zubereitung und Würzung an. Dafür bedarf es auch einer gelungenen Reisessig-Mischung, dem Sushi-Zu. Heute zeige ich euch meine Lieblingsvariante. Im Laufe des Wochen-Specials „Sushi Variationen“ werden wir dann unser kleines Sushi-Einmal-Eins erweitern, indem wir etwas über die Technik lernen und uns drei Arten des Sushis näher ansehen: Nigiri-Sushi, Maki-Sushi und die Inside-Out-Variante. Also: Ran an die Stäbchen, fertig, los!
Zubereitung (50 Minuten): 1) Sushi-Reis sehr gründlich waschen, bis dass Wasser klar bleibt und sich nicht mehr weißlich verfärbt. Die Stärke rauszuspülen ist wichtig, damit der Reis nicht zu sehr klebt. 2) Sushi-Reis nach Packungsanleitung kochen. 3) In der Zeit Reisessig kurz mit dem Zucker und der Sojasauce aufkochen. 4) Sushi-Zu über den Reis geben, kurz unter mengen und dann abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.