Einfach. Schnell. Köstlich. Bei dieser Beilage geht es nicht um die Optik, sondern um den puren Geschmack. Kartoffelstampf wird damit zur Leinwand, auf der du mit anderen Aromen malen kannst. Ob Sauerkraut und Kassler, ob Braten und Bratensauce oder Fisch. Kartoffelstampf ist eine optimale Stärkebeilage, die nicht nur satt macht, sondern auch im Handumdrehen zubereitet ist.
Zubereitung (35 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20 bis 25 Minuten kochen. 2. Kartoffeln abschütten, kurz ausdampfen lassen und dann mit Frischkäse und Salz grob zerstampfen.
Selbstgemachtes Eis gibt es hier mindestens einmal die Woche. Wenn ich etwas mehr Zeit habe oder am Wochenende den Nachmittag sowieso mit Kochen beschäftigt bin, nutze ich die Zeit super gerne für mein Mango-Maracuja-Sorbet. Es braucht nur zwei Zutaten und zugegebener Maßen etwas Geduld. Dafür ist das Ergebnis sensationell. Ich erinnere mich daran, wie wir in meiner Zeit im Studentenwohnheim in Österreich plötzlich mit zwölf Leuten aus einer Form gelöffelt haben, nachdem immer mehr Freunde in die Küche kamen, um zu probieren. War dann natürlich ratzfatz alle, aber alle glücklich.
Zubereitung (4-5 Stunden): 1) Saft in ein gefriergeeignetes Gefäß füllen und für mindestens zwei Stunden einfrieren. 2) Mangos schälen und in grobe Stücke schneiden. 3) Mangos und angefrorenen Saft mixen bis eine homogene Masse entsteht. 4) Das Sorbet zurück ins Gefrierfach geben und spätestens jede halbe Stunde umrühren, damit sich kein Eiskristalle bilden. Nach zwei bis drei Stunden ist das Eis servierfertig.
Heiß, knusprig frisch und unvorstellbar aromatisch: Frittierte Auberginen-Sticks sind meine absolute Lieblingsbeilage zu Grillgerichten und harmonieren perfekt mit Tsatsiki, Gemüse und geröstetem Brot. In nur wenigen Sekunden habt ihr sie innen herrlich saftig und außen schön kross.
Knusprige Auberginen-Sticks | Foto: Linda Katharina Klein
Knusprige Auberginen-Sticks | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Schneidet die Aubergine der Länge nach in große Scheiben und dann diagonal in Streifen. 2. Mehliert die Auberginen-Sticks. 3. Gebt soviel Olivenöl in eure Pfanne, dass der Boden bedeckt ist. 4. Frittiert die Auberginen in kleinen Portionen im heißen Öl bis sie goldbraun sind und lasst sie auf etwas Küchenpapier abtropfen.
Weiche Birnen, warmer Ahornsirup und krosser Speck. Muss ich noch mehr sagen? Dieser Salat entführt euch in neue Geschmackswelten, eignet sich optimal als edle Vorspeise und verführt dazu, auch den letzten Tropfen vom Teller zu schlecken.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 2. Birnen schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und mit gewürfeltem Bauchspeck in eine Auflaufform geben. 3. Birnen circa 20 Minuten backen. 4. In der Zwischenzeit den Salat waschen, die Rote Bete in feine Streifen schneiden und den Senf mit dem Olivenöl und dem Zitronensaft zu einem Dressing verrühren. 5. Birnen mit Ahornsirup übergießen, Pekannüsse dazugeben und nochmals zwanzig Minuten backen. 6. Salat mit dem Dressing vermischen und mit den warmen Birnen, dem knusprigen Speck und den Pekannüssen anrichten.
Perfekt für Onigiri, Sushi und japanische Pfannkuchen. Japanische Mayonnaise ist besonders mild und weniger fettig. Dafür enthält sie mehr Eigelb und wird mit Reisessig gewürzt. Außerdem finden sich in japanischer Mayonnaise Geschmacksverstärker. Für selbstgemachte Mayonnaise kannst du den Umami-Geschmack ganz einfach mit Katsuobushi oder Shiitake-Dashi erzeugen.
Japanische Mayonnaise | Foto: Linda Katharina Klein
Japanische Mayonnaise | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (2 Minuten): 1. Eigelb mit einem Rührbesen oder Mixer aufschlagen. 2. Öl ganz langsam hinzugeben, bis eine Emulsion entsteht und die Mayonnaise fest wird. 3. Mayonnaise mit Reisessig, Zucker und Salz würzen, nochmals aufmixen. 4. Sofort servieren bzw. weiterverarbeiten oder kalt stellen.
Tiefdunkle Schokolade trifft auf butterweichen Teig. Das knuspern der Zuckerkristalle, der zarte Kern – wer einmal richtige Chocolate-Chip-Cookies gekostet hat, will nie wieder normale Schokoladenkekse naschen. Auch deswegen wurden die Subway Cookies so berühmt. Das Beste: Selbstgebacken schmecken die Schokoladen-Cookies noch viel besser.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2. Butter mit dem Zucker mischen. 3. Ei unterrühren. 4. Mehl, Natron und Salz mischen und mit dem Teig vermengen. 5. Zum Schluss die Schokotropfen einarbeiten. 6. Hände in einer Schüssel Wasser anfeuchten und mit Hilfe eines Löffels 25 kleine Teigkugel formen. 7. Teigkugel mit großem Abstand auf Backblechen verteilen. 8. Jedes Blech 12 Minuten backen bis sich die Ränder der Kekse leicht golden färben. Die Kekse sehen zu diesem Zeitpunkt noch recht weich aus, härten jedoch später nach. 9. Kekse auskühlen lassen oder noch warm naschen.
Hast du schon einmal eine Wolke vernascht? Nein? Dann koste Baiser! Luftig, himmlisch, leicht eignet sich das Wölkchen aus Eiweiß und Zucker perfekt als Torten-Deko, Crunch im Eis oder federleichte Nascherei für Zwischendurch.
Zubereitung (190 Minuten): 1. Ofen aus 60° Grad Umluft vorheizen. 2. Eiweiß, Salz und Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben und aufschlagen. 3. Während des Mixxens langsam den Zucker einrieseln lassen. 4. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und kleine Kringel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. 5. Baisers im Ofen circa drei Stunden bei leicht geöffneter Backofentür (Kochlöffel dazwischen klemmen) trocknen lassen.
Luftig leicht und zugleich unglaublich schokoladig! Dieses Rezept für eine vegane Mousse au Chocolat wird dich total verzücken, wenn sich auf deiner Zunge die Aromen von Schokolade, Banane und frischer Pfefferminze begegnen und zu einem absoluten Hochgenuss verschmelzen.
Vegane Mousse au Chocolate | Foto: Linda Katharina Klein
Vegane Mousse au Chocolat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Halbiert die Avocado, entfernt den Kern und löffelt das Fruchtfleisch aus der Schale. 2. Püriert die Avocado zusammen mit den geschälten Bananen und allen anderen Zutaten zu einem feinen Mousse. 3. Richtet die vegane Mousse au Chocolat im Glas an.
Küssen solltest du nach dem Genuss dieser Aioli, vielleicht erst mal niemanden. Aber das ist es sowas von wert! Denn diese schnelle Aioli ist einfach der perfekte Knoblauch-Dip für deine nächste Tapas-Party.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Eigelb aufschlagen, einen Schuss Olivenöl hinzugeben und mixen, bis eine Emulsion entsteht. 2. Langsam das restliche Olivenöl hinzugeben und dabei weitermixen. 3. Knoblauch schälen, fein hacken und mit den restlichen Zutaten dazugeben. 4. Alles gut durchmixen, bis eine homogene Masse entsteht.
Scharf und sauer. Explodiert dein Mund gerade? Ja, aber wegen dem ungewöhnlichen Geschmackserlebnis! Wer authentische koreanische Küche zu Hause genießen möchte, fängt am besten mit Kimchi an. Denn das macht sich fast ganz von allein.
Zubereitung (150 Minuten für frisches Kimchi | 1 Woche für fermentiertes Kimchi): 1. Chinakohl waschen und in grobe Stücke schneiden. 2. Salz hinzugeben, fest einmassieren und zwei Stunden ziehen lassen. 2. Möhren schälen und in feine Stifte schneiden. 3. Rettich schälen und in Stifte schneiden. 4. Frühlingszwiebeln waschen, Enden abschneiden und in circa zwei Zentimeter lange Stücke schneiden. 5. Birne sowie Zwiebel schälen, Kerngehäuse entfernen, in grobe Stücke schneiden und zusammen mit Fischsauce, geschältem Ingwer und dem geschälten Knoblauch pürieren. 6. Chiliflocken zur Gewürzpaste geben. 7. Chinakohl mehrfach sehr gründlich auswaschen und das komplette Salz entfernen. 8. Das gesamte Gemüse in Schüssel geben und die Chili-Paste einmassieren. 9. Das Kimchi frisch genießen oder zur Fermentierung ins Schraubglas füllen und mit einem Löffel nach unten drücken, sodass die Masse zusammengepresst wird. 10. Den Deckel nur minimal zudrehen, sodass er hält aber das Glas nicht luftdicht verschließt. 11. Kimchi circa eine Woche an einem kühlen, dunklen Ort ziehen lassen, bis kleine Blase entstehen. 12. Das Glas komplett verschließen, im Kühlschrank aufbewahren und nach Belieben Kimchi entnehmen.
Super schnell, super knusprig. Das vielleicht beste gesunde Fingerfood überhaupt! Brokkoli-Röschen im Sesammantel sind perfekt zum Snacken und Dippen und eignen sich damit perfekt für Parties, als außergewöhnliche Vorspeise oder leichte Beilage zum Hauptgang.
Sesam-Brokkoli-Röschen | Foto: Linda Katharina Klein
Sesam-Brokkoli-Röschen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Brokkoli vorsichtig in die einzelnen Röschen zerteilen und waschen. 2. Eine große Schüssel Eiswasser für den Brokkoli vorbereiten. 3. Brokkoli 4 Minuten in Salzwasser blanchieren, vorsichtig abgießen und direkt ins Eiswasser geben. 4. Brokkoli nach zwei Minuten aus dem Eisbad nehmen und gut abtropfen lassen. 5. In der Zwischenzeit die Eier verquirlen und mit Salz vermengen. 6. Sesam in breite Schale oder Schüssel geben. 7. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 8. Brokkoli-Röschen einzeln ins Ei-Gemisch tunken, dann im Sesam rollen und direkt in die Pfanne geben. 9. Brokkoli-Röschen knusprig braten und vor dem Servieren abermals kurz abtropfen lassen, damit überflüssiges Öl entfernt wird.
Eine exzellente Oliventapenade braucht eigentlich nicht viel mehr als hochwertige Oliven, einen Schuss Olivenöl, etwas frischen Knoblauch und eine Prise Salz. Wenn ihr mich fragt, geht hier nichts über die saftigen Kalamata-Oliven aus Griechenland. Aber probiert selbst.