Erdige Aromen, feine Säure. Feldsalat mit gebratenen Champignons ist ein idealer Vorspeisen- oder Beilagensalat. Zucker und Balsamico sorgen für eine besondere Aromatik. Und: der Salat ist in nur fünfzehn Minuten fertig. Bei uns steht er bei Essen mit Familien oder Freunden daher regelmäßig auf dem Tisch.
Feldsalat mit gebratenen Champignons | Foto: Linda Katharina Klein
Feldsalat mit gebratenen Champignons | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Salat waschen und trocken schleudern. 2. Champignons in Scheiben schneiden. 3. Zwiebel in Halbringe schneiden. 4. Zwiebel und Champignons in Butter anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. 5. Mit Balsamico ablöschen, dann mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. 6. Champignons und Olivenöl mit dem Feldsalat vermengen, dann direkt servieren.
Edel. Raffiniert. Besonders. Frittierte Eier sind ein ebenso schwieriges wie glamouröses Gericht. Durch den frittierten Panko-Mantel erhalten sie eine knusprige Hülle während das Eigelb flüssig bleibt. Mit etwas Fingerspitzengefühl kreierst du so ein unvergessliches Geschmacksergebnis. So kannst du die frittierten Eier aufgeschnitten als spannendes Amuse-Gueule servieren oder auch im Sinne einer modernen Fusion-Küche mit Spinat als Vorspeise oder Hauptgang reichen. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Zubereitung (15 Minuten): 1. Vier Eier genau 5 Minuten kochen, dann abschrecken und sehr vorsichtig pellen. 2. Das fünfte Ei verquirlen. 3. Mehl mit einem Esslöffel Salz mischen. 4. Die gekochten Eier vorsichtig in Mehl wälzen, dann durch das verquirlte Ei ziehen und anschließend ganz vorsichtig durchs Panko rollen. 5. Das Pflanzenöl in einem kleinen Topf auf 160 Grad erhitzen. 6. Die Eier circa 90 Sekunden im heißen Öl frittieren. 7. Die frittierten Eier herausnehmen und sofort servieren.
Besonders am Wochenende gibt es bei uns ein ausgedehntes Frühstück. Und dieses gestalten wir am liebsten vegetarisch. Mit frischem Toastbrot und Marillenmarmelade, Panini-Brot und Tomate-Mozzarella, Basilikumaufstrich, Beerenquark mit Schokostückchen und frischem Orangensaft. Das klingt nach einem Frühstück nach deinem Geschmack? Dann lies weiter und entdecke meine vegetarischen Frühstücksrezepte.
Vegetarisches Frühstück | Foto: Linda Katharina Klein
Vegetarisches Frühstück | Foto: Linda Katharina Klein
Caesar Salad
Knackig. Gehaltvoll. Frisch. Caesar Salad ist ein italo-amerikanisches Gericht, das aus Römersalat, Parmesan, Croûtons und dem eigens für den Salat entwickelten Caesar Dressing besteht. Der Salat ist dabei besonders für seinen Crunch und die intensiven Parmesan-Aromen bekannt. Er wird daher meist als eigenständiges Gericht und nicht als Beilage serviert. Damit die Croûtons knusprig bleiben, sollten die Zutaten dabei erst kurz vor dem Servieren miteinander vermengt werden.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Knoblauch schälen und fein hacken. 2. Olivenöl mit dem Eigelb, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und der Worcestersauce vermengen und den Knoblauch hinzugeben und zum Caesar Dressing aufmixen. 3. Strunk vom Salat entfernen und den Salat in mundgerechte Stücke schneiden. 4. Salat waschen und trocken schleudern. 5. Parmesan hobeln. 6. Brot in Würfel schneiden und in einer Pfanne in Knoblauchöl ausbacken, sodass Croûtons entstehen. 7. Salat mit dem Dressing vermengen und mit Parmesan und Croûtons anrichten.
Rucola. Basilikum. Petersilie. Zu dritt wird aus ihnen ein erfrischender Salat, der ebenso knackig wie würzig ist. Denn nichts umschmeichelt Rucola so sehr wie selbstgemachtes Pesto. Das Ergebnis: Ein leichter Salat mit aufregenden Aromen. Perfekt als Beilagensalat und Vorspeisensalat, optimal für Picknicks und Grillpartys. Wir lieben diesen Rucolasalat allerdings so sehr, dass wir ihn meist einfach mit einem Stück Röstbrot genießen.
Rucolasalat mit Pesto | Foto: Linda Katharina Klein
Rucolasalat mit Pesto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Rucola waschen und trocken schleudern. 2. Cocktailtomaten waschen und halbieren. 3. Frühlingszwiebeln waschen, Strunk entfernen und in feine Ringe schneiden. 4. Champignons säubern und in Scheiben schneiden. 5. Knoblauch schälen. 6. Pinienkerne rösten. 7. Pinienkerne, Basilikum, Petersilie, drei Esslöffel Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer in einem Mörser oder einem Mixer zu einem feinen Pesto pürieren. 8. Rucola mit Frühlingszwiebeln, Cocktailtomaten, Champignons und dem restlichen Dressing vermengen. 10. Salat mit den Hähnchenstreifen (und mit frisch gehobeltem Parmesan) obendrauf servieren.
Knusprig. Würzig. Herzhaft. Teigschiffchen so herrlich duftend, das sie dich schon von weitem locken. Türkische Pide sind die orientalische Version von Pizza. Heiß und dampfend aus dem Ofen kommen, werden sie ebenso gerne als Streetfood als auch als türkische Hausmannskost daheim gegessen. Die Varianten für die Füllungen sind unzählig. Meine wahrscheinliche liebste allerdings ist Hackfleischsauce und Feta. Und die lässt sich ganz einfach auch in vegan zaubern.
Pide mit Hackfleisch & Feta | Foto: Linda Katharina Klein
Pide mit Hackfleisch & Feta | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (130 Minuten): 1. Mehl, sechs Esslöffel Olivenöl, Joghurt einen Esslöffel Salz, Wasser und Zucker zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 90 Minuten ruhen lassen. 2. Währenddessen Tomaten vom Strunk befreien und in Würfel schneiden. 3. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen, fein hacken und in Olivenöl glasig braten. 5. Hackfleisch dazugeben, krümelig braten, dann Paprikamark dazugeben und mitbraten. 6. Mit den Tomatenwürfeln ablöschen, einem Esslöffel Salz und einem Teelöffel Kreuzkümmel würzen und auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. 7. Ofen auf 220 Grad Ober-Unter-Hitze vorheizen. 8. Teig in acht Stücke teilen und zu Ovalen ausrollen, die oben und unten spitz zulaufen. 9. Pide auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben. 10. Hackfleischfüllung darauf geben (dabei circa einen Zentimeter Platz zum Rand lassen. Anschließend den Rand nach innen umklappen. 11. Drei Eigelb verquirlen und auf den Rändern verstreichen. 12. Schwarzkümmel auf den Rand geben und die Pide 15-20 Minuten backen.
Würzig. Aromatisch. Intensiv. Bärlauch ist einfach zu lecker, um es nur in Form von Pesto und Butter zu genießen. Wir machen im Frühling daher immer unsere eigene Bärlauch-Creme. Besonders auf frisch gebackenem Brot ist der Bärlauch-Aufstrich dann ein absolutes Highlight am Morgen. Klingt spannend? Dann probiere es aus und lade deine Liebsten zu einem ganz besonderem Frühstück inklusive Brotaufstrich mit Bärlauch ein.
Zubereitung (2 Minuten): 1. Bärlauch fein hacken. Dies geht auch mit einem Küchenhäcksler. 2. Bärlauch mit dem Frischkäse, dem Salz und etwas Zitronensaft vermischen und bis zum Servieren kühl stellen.
Handgemachte Tortellini mit Rindfleischfüllung. Cremige Sauce. Knuspriger Pancetta. Tortellini alla panna sind ein klassisch italienisches Gericht. Wer kann da schon widerstehen? Erwecke deine innere Nonna oder deinen inneren Nonno und zaubere deinen Liebsten ein authentisches Pastagericht, nachdem sie sich die Finger lecken werden.
Tortellini alla panna | Foto: Linda Katharina Klein
Tortellini alla panna | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (1,5 Stunden): 1. Mehl, Grieß und Eier zu einem elastischen Teig verarbeiten und abgedeckt ruhen lassen. 2. Zwiebel schälen und fein würfeln. 2. Pancetta fein würfeln. 3. Petersilie hacken. 4. Parmesan reiben. 5. Pancetta in einer Pfanne auslassen, knusprig braten, dann herausnehmen. 6. Zwiebeln mit Olivenöl in die Pfanne geben und glasig braten. 7. Hackfleisch hinzugeben und unter Rühren krümelig braten. 8. Fleischmasse in eine Schüssel füllen und mit 50 Gramm Parmesan, Petersilie, Thymian, Pfeffer und einer Prise Salz vermengen. 9. Teig sehr dünn ausrollen (Stufe 7 in der Nudelmaschine). Teig in circa 5 cm breite Quadrate schneiden. Ein leicht feuchtes Handtuch über die Stücke geben, die gerade nicht gefüllt werden. 10. Circa einen Teelöffel Füllung auf den Teig geben, die Quadrate diagonal falten und die Ränder fest zusammenpressen, sodass ein gefülltes Dreieck entsteht (es hilft dies nicht auf der Arbeitsfläche zu tun, sondern wenn man die Teigstücke in der Luft hält und leicht dehnt, bevor man die überlappenden Enden aneinanderpresst). 11. Die zwei seitlichen Dreiecksenden übereinander legen und die obere Spitze vom Dreieck umklappen. 12. Die fertigen Tortellini auf einem gut bemehlten Holzbrett lagern. 13. Sobald alle Tortellini vorbereitet sind, die Tortellini in leicht kochendem Salzwasser kochen, bis sie oben schwimmen, weitere zwei Minuten im Wasser köcheln lassen. 14. In der Zwischenzeit die Sahne und Weißwein in eine Pfanne geben und circa auf die Hälfte reduzieren. 15. Tortellini aus dem Wasser heben und in die Pfanne geben. 16. Gebratenen Pancetta und restlichen Parmesan mit in die Pfanne geben. 17. Tortellini in der Pfanne wenden, bis sie rundum von Sauce umgeben sind, dann servieren.
Erfrischend. Knackig. Fruchtig. Seit seiner Erfindung im Vorläufer des Waldorf-Astoria-Hotels, gilt die amerikanische Salatkreation als Klassiker. Obwohl es inzwischen viele Abwandlungen gibt, bereite ich den Salat gerne traditionell zu, nehme statt der schweren Mayonnaise aber Salatmayonnaise. Das Gemüse und Obst kann dabei in Julienne (feine Streifen) oder Würfel geschnitten wird. Ich entscheide mich dabei meist für Würfel, da der Waldorfsalat so einen besonderen Biss hat.
Pho Bo ist eine vietnamesische Suppe mit Reisnudeln und Rindfleisch. Doch der Star des Gerichts ist ganz klar die Brühe! Kräftig im Geschmack und mit feinen Aromen von Ingwer, Nelke und Sternanis verleiht sie dem beliebten Gericht erst seine Seele. So köchelt diese oft stundenlang vor sich hin, erfüllt den ganzen Raum mit einem betörendem Duft und lässt dir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und ja, wer eine authentische Pho Bo Suppe zaubern möchte, kommt nicht darum herum, die Brühe selbst zu kochen. Wir machen sie daher auch gerne auf Vorrat und kochen sie ein.
Zubereitung (4,5 Stunden Stunden): 1. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer samt Schale grob hacken. 2. Knochen in einem großen Topf in Öl scharf anbraten. 3. Gemüse hinzugeben und scharf anbraten (es dürfen schwarze Stellen entstehen). 4. Kardamonkapseln andrücken und zusammen mit den anderen Gewürzen kurz mitbraten, dann mit Wasser ablöschen. 5. Brühe auf kleiner Flamme vier Stunden Stunden köcheln lassen (wenn du die Brühe länger köcheln lassen möchtest, solltest du an dieser Stelle die Zwiebelschalen entfernen, da die Brühe sonst bitter werden kann). 6. Brühe mit Fischsauce, Zucker abschmecken. 7. Direkt weiterverarbeiten oder in mit kochendem Wasser ausgespülten Gläsern bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Was ist besser als Erdnussbutter? Luftig aufgeschlagene Erdnusscreme aus Erdnussbutter, Sahne, Vanillezucker und einer Prise Salz. Ob als süßer Aufstrich oder Dessertkomponente, Erdnusscreme ist ein zartschmelzendes Stückchen Glück. Am liebsten bereite ich diese vegan so. Probiere mein Rezept und lass dich überraschen.
Japanischer Auberginen-Salat ist Verführung pur. Denn der Fokus auf wenige aber klar herauszuschmeckende Produkte sorgt für ein intensives Geschmackserlebnis der Extraklasse. Dafür werden die Auberginen in heißem Öl frittiert und dann in einem Dashi-Dressing mit Mirin und Sake eingelegt. So saugen sich die Auberginen schön voll und vereinen alle Aromen zu einem vollmundigen Geschmack.
Japanischer Auberginen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 300 Gramm Auberginen (am besten japanische Auberginen für ein perfektes Verhältnis von Schale zu Fruchtfleisch) | 500 Milliliter geschmacksneutrales Öl zum Frittieren | 20 Gramm Ingwer | 1 Frühlingszwiebel | 200 Milliliter Dashi (für eine vegane Version auf ein veganes Dashi wie Shiitake-Dashi achten) | 3 Esslöffel Sake | 3 Esslöffel Mirin | 4 Esslöffel Sojasauce | 1 Esslöffel Zucker
Japanischer Auberginen-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Dashi mit Sake, Mirin, drei Esslöffeln Sojasauce und Zucker vermengen und in einem Topfzur Hälfte einreduzieren. 2. Ingwer schälen und fein reiben, Frühlingszwiebel in sehr feine Ringe schneiden. 3. Auberginen in Stifte schneiden, die Haut mit eng aneinander liegenden Schnitten einritzen und portionsweise im heißen Fett ausbacken (jeweils circa vier Minuten). 4. Auberginen mit dem Ingwer und der Frühlingszwiebel in eine Schale geben und mit dem warmen Dashi-Sud sowie einem zusätzlichen Löffel Sojasauce übergießen. 5. Auberginen mindestens fünf Minuten ziehen lassen, dann servieren.