Du suchst einen knusprigen Snack? Dann sind selbstgemachte Grünkohl-Chips mein Geheimtipp! Und ja, ich weiß – es klingt furchtbar gesund, aber die Chips schmecken einfach fantastisch. Traut euch, lasst euch überraschen und werdet Grünkohl-Fans! Das beste: Selbst in der Bio-Variante kosten euch die selbstgemachten Grühlkohl-Chips deutlich unter zwei Euro.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Ofen auf 180°C vorheizen. 2. Grünkohl waschen. 3. Grünkohl von den Stielen zupfen und auf ein Backblech geben. 4. Grünkohl mit Öl beträufeln. 5. Etwas Salz über den Grünkohl streuen. 6. Grünkohl ca. 15-20 Minuten backen. In den letzten fünf Minuten im Auge behalten. 7. Grünkohlchips auf Küchenpapier auskühlen lassen.
Ihr wollt Griechenland schmecken können? Dann kann ich euch nur ans Herz legen, eure Oliven selbst zu marinieren. Ich persönlich bevorzuge die saftig-aromatischen Kalamata-Oliven aus Griechenland. Einmal eingelegt müsst ihr nichts mehr tun außer warten, euch auf den herrlich intensiven Geschmack freuen. So eignen sich als besonderer Appetizer. Während ihr noch am Brutzeln seid, könnt ihr sie einfach mit ein wenig geröstetem Knoblauchbrot und einer Portion Tsatsiki servieren.
Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (für 4 Personen): 130 Gramm Kalamata-Oliven | 1 EL (Berg-)Oregano | 125 Milliliter Balsamico-Creme | 3 EL Olivenöl
Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (4 Tage): 1. Die Oliven gründlich waschen und über Nacht in eine Schüssel mit Wasser geben, damit sie ihre Bitterstoffe verlieren. Diesen Vorgang zwei bis drei Mal wiederholen. 2. Oliven mit der Balsamicocreme sowie Oregano mischen und in ein Glas geben. 3. Olivenöl darüber geben, Glas gut verschließen und kühl lagern. 4. Nach circa drei Tagen ist das Aroma bereits entfaltet. Desto länger ihr sie marinieren lässt, desto intensiver wird aber natürlich der Geschmack.
Cremig, lecker, Avocado! Vegetarische Brotaufstriche lassen sich im Handumdrehen selber zaubern. Mein Avocado-Aufstrich ist in nur drei Minuten bereit vernascht zu werden – und obendrein noch super gesund und low carb. Am liebsten mag ich meinen Avocado-Aufstrich dabei mit Kurkuma, schwarzem Pfeffer und Ingwer. So bietet er eine Reise durch verschiedenste Geschmackswelten und gibt euch einen optimalen Start in den Tag. Willkommen im Avocado-Himmel!
Zubereitung (3 Minuten): 1. Befreie die Avocados durch vorsichtiges aufschneiden von ihrem Kern und löffle dann das Fruchtfleisch aus den Hälfen. 2. Gebe alle Zutaten in ein Gefäß und mixe das Ganze einige Sekunden durch, bis eine homogene Masse entsteht.
Reife Paprika, cremiger Parmesan und feine Röstaromen. Mein Lieblingspesto überzeugt nicht nur durch den Geschmack, sondern ebenso durch den fruchtigen Geruch. Mit der weichen Textur lädst du deine Pasta zu einen feurigen Tanz ein. Hier wieder jedes Glas bis aus den letzten Tropfen geleert, jeder Löffel abgeschleckt. Ich bekenne mich schuldig: Ohne diese Pesto geht es nicht mehr.
Zubereitung (40 Minuten): 1. Paprika waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. 2. Bei 180°C Umluft im Ofen garen, bis die Haut blasen wird und sich dunkel verfärbt (circa 25 Minuten). 3. Die Paprika mit den restlichen Zutaten (Parmesan zum Einkochen weg lassen und später frisch dazugeben) sowie ein wenig heißem (Nudel-)Wasser in ein hohes Gefäß geben und pürieren. 4. Zum haltbar machen, Pesto in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen und 90 Minuten bei 100° einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochvorgaben).
Versteht ihr Menschen, die sagen Zucchini würden nach nichts schmecken? Dabei muss man sie nur etwas kitzeln, damit sie ihren einzigartigen Geschmack entfalten. Besonders in Kombination mit Röstaromen und Knoblauch werden sie zum mediterranen Leckerbissen. Ich mag sie am allerliebsten geschmort. Dann sind sie nicht nur zartschmelzend, sondern auch intensiv im Geschmack.
Zubereitung (40 Minuten): 1. Pinienkerne goldbraun rösten und zur Seite stellen. 2. Zucchini waschen und in Stifte schneiden. 3. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 4. Knoblauch in Olivenöl anbraten. 5. Nach und nach die Zucchinistifte hinzugeben. 6. Möglichst selten durchmengen, damit sich Röstaromen bilden. 7. Sobald die Zucchini soviel Wasser verloren haben, dass sie eher kochen als braten, den Topf zudecken und die Zucchini bei schwacher Hitze weitere 20 Minuten schmoren lassen. 8. Zucchini mit Salz abschmecken und mit den Pinienkernen servieren.
Du suchst nach einer leichten Alternative zum amerikanischen Coleslaw? Dann hab ich genau das richtige für dich! Einige Zeit habe ich ausprobiert, wie sich die schwere Mayonnaise ersetzen lässt. Mein Tipp nach einigen Versuchen: Saure Sahne bzw. Creme Vega mit Joghurt vermengen. Damit liegt die Krautsalat-Variante nicht nur viel leichter im Magen, sondern schmeckt auch noch wesentlich frischer und lässt sich ganz einfach in vegan gestalten. Ich habe mich in den cremigen Coleslaw verliebt und mache für Feiern meist direkt die doppelte Menge.
Zubereitung (15 Minuten ohne Ruhezeit): 1) Karotten schälen, Weißkohl von den äußeren Blättern sowie dem Strunk befreien und alles in grobe Stücke zerteilen. 2) Mit Hilfe einer Küchenmaschine ohne Handreibe zu feinen Streifen verarbeiten. 3) Zitronen auspressen. 4) Zitronensaft, Joghurt, saure Sahne und braunen Zucker unter den Salat Mengen. 5) Über Nacht durchziehen lassen. 6) Nochmals durchmengen und servieren.
Herrlich duftend, hörbar knusprig und unverschämt lecker! Falafelbällchen gehören zu meinen absoluten Lieblingsspeisen. Ob orientalisches Dinner mit Freunden, gesunder Snack für die Mittagspause oder Picknick im Freien – Kichererbsenbällchen gelten nicht umsonst als Allrounder der veganen Küche. Also ran ans Werk! Zaubert eure eigenen orientalischen Köstlichkeiten und kredenzt euren Liebsten etwas ganz besonderes.
Zubereitung (60 Minuten inkl. Backzeit): 1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. 2. Koriandersamen und Kreuzkümmel im Mörser fein mahlen. 3. Kichererbsen abtropfen lassen. 4. Koriandergrün waschen und hacken. 5. Zitrone auspressen. 6. Alle Zutaten mit Kichererbsenmehl vermengen. . Hände anfeuchten und aus je einem flachen Esslöffel Teig eine Falafel formen und auf ein Backblech geben. 8. Falafel 20 Minuten bei 180° C im Ofen backen. 9. Falafel wenden und mit Öl bestreichen. 10. Weitere 25 Minuten backen.
Würzig. Cremig. Aromatisch. Diese Champignonsuppe gibt dir das Gefühl, auf einem Waldspaziergang zu sein, den Regenduft in der Luft zu riechen und das Sonnenlicht durch zahlreiche saftig-grüne Tannen zu spüren. Denn: Mit seinem vollmundigen Aroma vermag es euch in andere Welten zu versetzen. So als habe Mutter Natur persönlich für euch gekocht. Als Pilzeinlage eignen sich dabei besonders Champignons, Pfifferlinge, Steinpilze, und Kräutersaiblinge.
Champignon-Creme-Suppe | Foto: Linda Katharina Klein
Champignon-Creme-Suppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Zwiebeln schälen und würfeln. 2. Champignons säubern und in Scheiben schneiden. 3. Zwiebeln in Butter andünsten, bis sie glasig sind, dann herausnehmen und bei Seite stellen. 4. Champignons portionsweise anbraten, dann (bis auf ein paar Pilze zur Dekoration) mit den Zwiebeln zurück in den Topf geben. 5. Tomatenmark kurz mitrösten, dann mit Gemüsefond oder Hühnerfond ablöschen. 6. Suppe dreißig Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. 7. Suppe vom Herd nehmen und weiter verarbeiten oder zum haltbar machen bei 100° Grad 90 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise). 9. Sahne hinzugeben und die Suppe pürieren. 10. Milch aufschäumen und die Suppe mit Milchschaum und gebratenen Pilzen servieren.
Grün. Cremig. Wohltuend. Brokkoli-Creme-Suppe ist ebenso leicht wie lecker. ist Und sie steht in nur 20 Minuten heiß und dampfend auf dem Tisch. Tütchen? Fehlanzeige! Mit frischen Zutaten zaubert ihr im Handumdrehen ein feines Cremesüppchen, das nur so vor Vitaminen strotzt und dabei weniger unter 500 Kalorien pro Portion hat. Klingt verlockend? Ist es auch.
Brokkoli-Creme-Suppe mit Mandelstiften | Foto: Linda Katharina Klein
Brokkoli-Creme-Suppe mit Mandelstiften | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Zwiebeln schälen, grob hacken und in heißer Butter glasig braten. 2. Brokkoli grob zerkleinern, Strunk schälen sowie würfeln und ebenfalls mitanbraten. 3. Mit Gemüsefond ablöschen und 15 Minuten köcheln lassen. 4. Währenddessen Mandelstifte ohne Fett goldbraun rösten und zur Seite stellen. 5. Bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise
) oder direkt weiterverarbeiten. 6. Sahne zur Suppe geben, alles pürieren und mit ordentlich Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. 7. Mit Mandelstiften servieren.
Dieses Gefühl, wenn ihr an kalten Tagen eine heiße Suppe vom Löffel schlürft und fühlt wie es in euch plötzlich mollig warm wird Dafür ist diese farbenfrohe Möhrensuppe genau das richtige. Denn: Die Ingwer-Schärfe heizt euch auf eine angenehme Art zusätzlich ein und gibt euren Wangen wieder Farbe.
Möhren-Ingwer-Suppe mit Organgensaft | Foto: Linda Katharina Klein
Möhren-Ingwer-Suppe mit Organgensaft | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (35 Minuten): 1. Orangenzesten mit einer Reibe vom Fruchtfleisch lösen, Orangen halbieren und Saft auspressen. 2. Karotten, Zwiebeln sowie Ingwer schälen, in Würfel schneiden und in Butter mit etwas Zucker zusammen mit den Orangenzesten andünsten. 3. Mit Orangensaft und Brühe ablöschen und 20 Minuten köcheln lassen. 4. Creme frâiche zur Suppe geben (zum Einkochen Creme frâiche weglassen und später frisch dazugeben), diese pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. 5. Servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 90° Grad 100 Minuten einkochen.
Manchmal muss einfach etwas deftiges auf den Tisch. Und da gibt es wohl kaum eine bessere Kombination als Sauerkraut, Fleisch, Würstchen und jeder Menge Zwiebeln – kurz gesagt: Ein gutes polnisches Bigos, wie es noch bei Oma auf den Tisch kam. Nach diesem Kraut-Eintopf hat jeder ein wohliges Gefühl im Bauch. Wir machen immer gleich eine riesige Portion, um das Bigos auf Vorrat einzukochen, du kannst es aber auch einfrieren oder einfach weniger machen.
Polnisches Bigos mit Sauerkraut und Pilzen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (12 Portionen): 1.5 Kilo Fleisch (z. B. 800 Gramm Schweinebauch, 600 Gramm Würstchen, 100 Gramm Speck) | 1 Kilo Zwiebeln | 2,4 Kilo Sauerkraut | 100 Gramm getrocknete Pilze (wir nehmen selbst gesammelte Pilze aus Polen; eine Mischung aus Steinpilzen, Butterpilz, Maronenröhrling, Pfifferlingen und Rotfußröhrling)| 1,5 Liter Wasser | 150 Gramm Tomatenmark | 20 Kugeln Piment | 20 Wacholderbeeren | 6 Lorbeerblätter | 6 Esslöffel Senf | 4 Esslöffel Zucker | 1 Esslöffel Pfeffer | ca. 6 Esslöffel Salz
Polnisches Bigos mit Sauerkraut und Pilzen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (120 Minuten): 1. Getrocknete Pilze in 1,5 Liter Wasser einweichen. 2. Speck, Würstchen und Fleisch klein schneiden. 3. Zwiebeln schälen und klein schneiden. 4. Speck in einem großen Topf auslassen, dann herausnehmen. 5. Würstchen und Fleisch im ausgelassenen Fett portionsweise anbraten (ggf. noch etwas Öl hinzugeben), dann herausnehmen. 6. Zwiebeln zum Bratensatz geben und unter gelegentlichem Umrühren glasig braten. 7. Tomatenmark dazugeben und mitrösten. 8. Währenddessen Pilze abgießen und Wasser auffangen. 9. Zwiebeln mit 1,2 Litern vom Pilzwasser ablöschen. 10. Pilze klein schneiden und mit dem Fleisch zu den Zwiebeln geben. 11. Piment, Wacholder, Lorbeer, Senf, Zucker, Pfeffer und Salz hinzugeben und mindestens eine Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. 12. Ggf. Wasser nachgeben und am Ende nochmals mit Salz abschmecken. 13. Sofort servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).