Selbstgemachte Lavendel-Zitronenlimonade

Es zischt, es prickelt auf der Zunge. Im Sommer geht doch nichts über eine eiskalte Limonade. Diese ist nicht nur ganz leicht selbstgemacht, sondern schmeckt auch tausend Mal besser als die fertigen Alternativen. Heute zeige ich euch eine besonders harmonische Kombination von Zitrone und Lavendel.

Zutaten (1 Liter Sirup; ca. 20 Portionen): 500 Milliliter Wasser | 500 Milliliter (nicht Gramm) Zucker | 5 Zitronen | 1 Handvoll Lavendelblüten | Mineralwasser zum Aufgießen

Zubereitung (12 Stunden): 1. Wasser mit Zucker zu gleichen Teilen mischen, aufkochen und ca. 20 -30 Minuten köcheln lassen, bis die Masse andickt und ihr Läuterzucker erhaltet. 2. Zitronen auspressen und den Saft zum Sirup geben. 3. Lavendelblüten mit Sirup übergießen und über Nacht ziehen lassen. 4) Sirup am nächsten Morgen durch ein feines Sieb oder Küchentuch abseihen und abfüllen. 5. Zum Servieren jeweils eine kleine Menge des zuckersüßen Sirups mit Mineralwasser aufgießen oder zum haltbar machen Sirup bei 90° Grad 30 Minuten einkochen.

Nährwerte/Portion: 109 Kalorien | 0,1 Gramm Fett | 26,5 Gramm Kohlenhydrate | 0,1 Gramm Eiweiß




Polnisches Bigos mit Sauerkraut und Pilzen

Manchmal muss einfach etwas deftiges auf den Tisch. Und da gibt es wohl kaum eine bessere Kombination als Sauerkraut, Fleisch, Würstchen und jeder Menge Zwiebeln – kurz gesagt: Ein gutes polnisches Bigos, wie es noch bei Oma auf den Tisch kam. Nach diesem Kraut-Eintopf hat jeder ein wohliges Gefühl im Bauch. Wir machen immer gleich eine riesige Portion, um das Bigos auf Vorrat einzukochen, du kannst es aber auch einfrieren oder einfach weniger machen.

Polnisches Bigos mit Sauerkraut und Pilzen | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (12 Portionen): 1.5 Kilo Fleisch (z. B. 800 Gramm Schweinebauch, 600 Gramm Würstchen, 100 Gramm Speck) | 1 Kilo Zwiebeln | 2,4 Kilo Sauerkraut | 100 Gramm getrocknete Pilze (wir nehmen selbst gesammelte Pilze aus Polen; eine Mischung aus Steinpilzen, Butterpilz, Maronenröhrling, Pfifferlingen und Rotfußröhrling)| 1,5 Liter Wasser | 150 Gramm Tomatenmark | 20 Kugeln Piment | 20 Wacholderbeeren | 6 Lorbeerblätter | 6 Esslöffel Senf | 4 Esslöffel Zucker | 1 Esslöffel Pfeffer | ca. 6 Esslöffel Salz

Polnisches Bigos mit Sauerkraut und Pilzen | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (120 Minuten): 1. Getrocknete Pilze in 1,5 Liter Wasser einweichen. 2. Speck, Würstchen und Fleisch klein schneiden. 3. Zwiebeln schälen und klein schneiden. 4. Speck in einem großen Topf auslassen, dann herausnehmen. 5. Würstchen und Fleisch im ausgelassenen Fett portionsweise anbraten (ggf. noch etwas Öl hinzugeben), dann herausnehmen. 6. Zwiebeln zum Bratensatz geben und unter gelegentlichem Umrühren glasig braten. 7. Tomatenmark dazugeben und mitrösten. 8. Währenddessen Pilze abgießen und Wasser auffangen. 9. Zwiebeln mit 1,2 Litern vom Pilzwasser ablöschen. 10. Pilze klein schneiden und mit dem Fleisch zu den Zwiebeln geben. 11. Piment, Wacholder, Lorbeer, Senf, Zucker, Pfeffer und Salz hinzugeben und mindestens eine Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. 12. Ggf. Wasser nachgeben und am Ende nochmals mit Salz abschmecken. 13. Sofort servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).

Nährwerte/Portion: 520 Kalorien | 33,3 Gramm Fett | 20,6 Gramm Kohlehydrate | 26,7 Gramm Eiweiß




Knusprig paniertes Schnitzel mit Jägersauce

Wer liebte es nicht, als wir noch klein waren? Ein saftig gebratenes Schnitzel in knuspriger Panade – am liebsten mit einer selbstgemachten Jägersauce! Und so gibt es köstliche Jägerschnitzel ab sofort nicht mehr nur im Gasthaus, sondern jetzt auch in euren eigenen vier Wänden.

Zutaten (4 Portionen): 700 Gramm Schnitzelfleisch | 2 Eier | 120 Gramm Mehl | 200 Gramm Paniermehl | 1 Zitrone | 500 Gramm Champignons | 4 rote Zwiebeln | 3 Teelöffel Paprikapulver | Salz | Pfeffer | 100 Milliliter Weißwein | 200 Milliliter Sahne | 1 Handvoll frisch gehackter Petersilie | 2 Esslöffel Tomatenmark | 75 Gramm Butter

Zubereitung (45 Minuten): 1) Zwiebeln schälen und fein hacken. 2) Champignons putzen und in Scheiben schneiden. 3) Petersilie waschen, trocknen und fein hacken. 4) Zwiebeln in Butter braten, bis sie glasig sind. 5) Tomatenmark hinzugeben, kurz untermengen und anschließend mit Weißwein ablöschen. 6) Sahne  und Petersilie hinzugeben und mit zwei Esslöffeln Mehl abbinden. 7) Alles mit Paprikapulver  (ca 3 Teelöffel) sowie Salz (ca. 3 Teelöffel) und Pfeffer (ca. 1 Teelöffel) abschmecken und auf kleiner Flamme köcheln lassen. 8) Schnitzelfleisch in 4 gleichmäßige Scheiben schneiden und platt klopfen. 7) Schnitzel salzen und pfeffer sowie anschließend mehlieren. 8) Verquilrt die Eier und zieht die mehlierten Schnitzel durch die Masse um sie anschließend direkt zu panieren. 9) Lasst die Butter in einer heißen Pfanne schmelzen und backt die Schnitzel darin von beiden Seiten goldbraun. 10) Schnitzel mit frischen Zitrone und Jägersauce servieren.

Jetzt noch mehr Gerichte mit Champignons oder gleiche alle Pilzgerichte entdecken!

Nährwerte/Portion: 880 Kalorien | 46,3 Gramm Fett | 71,2 Gramm Kohlenhydrate | 73,1 Gramm Eiweiß




Rheinische Reibekuchen

Ein Gefühl von zu Hause! Und ein Freund des Hüftgoldes. Rheinische Reibekuchen sind ein traditionelles Gericht, das vor allem im Winter und in Brauhäusern gereicht wird. Ob mit Rübenkraut, Apfelmus, Schwarzbrot oder Räucherlachs: Die Kombinationsmöglichkeiten für Rievkoche sind vielfältig. Wichtig ist nur eins: Sie müssen außen knusprig und innen herrlich weich sein.

Rheinische Reibekuchen | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (8 Stück): 1 Kilogramm Kartoffeln | 125 Gramm Zwiebeln | 2 Eier | 4 Esslöffel Mehl | 1,5 Esslöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer | 100 Gramm Butterschmalz

Rheinische Reibekuchen | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln und Zwiebeln schälen und mit Hilfe einer Küchenmaschine oder Küchenreibe fein reiben. 2. Kartoffel-Zwiebel-Masse in ein Küchenhandtuch geben und den Saft durch sanftes Zusammendrücken in eine Schüssel pressen. 3. Eier, Stärke Salz, Pfeffer untermengen. Dann Mehl dazugeben. 4. Acht Kugeln aus dem Teig formen. 5. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen. 5. Reibekuchen portionsweise im heißen Butterschmalz ausbacken. Dabei die Reibekuchen mit dem Pfannenwender flach drücken. 6. Zum Abtropfen auf ein Holzbrett geben.

Hierzu schmeckt hervorragend: Apfelmus! Jetzt mehr Kartoffelgerichte und Hausmannskost-Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion: 246 Kalorien | 13,9 Gramm Fett | 24,4 Gramm Kohlehydrate | 4,8 Gramm Eiweiß




Nigiri-Sushi mit Räucherlachs

Es gibt viele Arten der Sushi-Zubereitung. Die wohl einfachste ist die des Nigiri-Sushis. Hier wird nichts gerollt, sondern der Reis einfach mit den Händen gepresst, bis er fest zusammenhält und an der Oberseite eine leichte Wölbung zeigt. Diese wird genutzt, um darauf Fisch, Garnelen oder auch ein Stück Oktopus drapieren zu können. In dieser Basic-Variante verwenden wir Räucherlachs. Die Räucherlachs-Variante ist vor allem dann ideal, wenn man sich langsam an Sushi herantasten möchte oder einfach keinen qualitativ hochwertigen frischen Fisch in der näheren Umgebung erhalten kann. Wer mobiler und mutiger ist kann beim nächsten Versuch auf frisches Lachs- oder Thunfischfilet zurückgreifen.

Zutaten (2 Personen): 200 Gramm fertig vorbereiten Sushi-Reis mit Sushi-Zu (250 Gramm Sushi-Reis | 50 Milliliter Reisessig | 1 Esslöffel Zucker | 1 Esslöffel Salz oder 2 Esslöffel Sojasauce) | Wasabi | 100 Gramm Räucherlachs

Zubereitung (mit Reisvorbereitung 5 Minuten; ohne 55 Minuten): 1) Sushi-Reis sehr gründlich waschen, bis dass Wasser klar bleibt und sich nicht mehr weißlich verfärbt. Die Stärke rauszuspülen ist wichtig, damit der Reis nicht zu sehr klebt. 2) Sushi-Reis nach Packungsanleitung kochen. 3) In der Zeit Reisessig kurz mit dem Zucker und der Sojasauce aufkochen. 4) Sushi-Zu über den Reis geben, kurz unter mengen und dann abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen. 5) Zwei Esslöffel Reis mit angefeuchten Händen zu einem ovalen Reisball formen und festdrücken. 6) Diesen mit etwas Wasabi bestreichen. 7)  Rächerlachs in passende Stücke schneiden, auf das Reisbällchen legen und leicht andrücken. 8) Nigiri-Sushi servieren.

Nährwerte/Portion: 552 Kalorien | 7,6 Gramm Fett | 100,1 Gramm Kohlenhydrate | 19,2 Gramm Eiweiß




Avocado-Pesto mit Petersilie

Cremig. Frisch. Vegan. Durch ihre samtige Konsistenz ist die Avocado die perfekte Begleitung für deine Pasta und dein Brot. Warum also nicht gleich eine Creme draus machen, die auch als Pesto taugt? Das ist nicht nur besonders gesund, sondern auch extrem lecker – ein Traum in hellgrün!

Avocadopesto | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 400 Gramm Avocado (circa zwei Stück) | 40 Gramm frische Petersilie | 4 Esslöffel Olivenöl | 3 Esslöffel Zitronensaft | 1,5 Teelöffel Salz | 0,5 Teelöffel Pfeffer

Avocadopesto | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (5 Minuten): 1. Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale löffeln. 2. Zusammen mit der Petersilie, dem Limettensaft, dem Olivenöl sowie Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und pürieren bis ein cremiges Pesto entsteht. 3. Direkt zur Pasta servieren. 4. Mit einer Schicht Öl bedeckt hält sich das Pesto im Kühlschrank mehrere Tage.

Nährwerte/Portion: 229 Kalorien | 21,9 Gramm Fett | 2,4 Gramm Kohlenhydrate | 3,6 Gramm Eiweiß




Kleiner Apfel-Streuselkuchen

Klein aber oho! Dieser süße Kuchen-Zwerg verbirgt unter seiner Deckel aus knusprigen Butter-Streuseln saftige Äpfel, knackige Mandeln und eine Prise Zimt. Kurz gesagt: Er ist einfach zum Anbeißen. Und durch seine kleine Größe eignet er sich prima, wenn ihr nur eine kleine Runde seid. Erwartest du mehrere Gäste, kannst du einfach zwei Streuselkuchen backen oder ihn mit einem meiner anderen Kuchen und Tortenkreationen servieren.

Kleiner Apfel-Streuselkuchen | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (1 kleiner Kuchen ∅20 cm; 6 Kuchenstücke; für eine reguläre Größe ∅28 cm die doppelte Menge verwenden): 180 Gramm Mehl | 60 Gramm weiche Butter | 50 Gramm Zucker | 1 Ei | 1 Prise Salz | 1 Teelöffel Backpulver | 1 Löffel Milch | 300 Gramm Äpfel (circa zwei Stück) | 25 Gramm gehackte Mandeln | 1 Päckchen Vanillezucker | 1 Teelöffel Zimt

Kleiner Apfel-Streuselkuchen | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (45 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Mehl mit Backpulver mischen und anschließend Butter, Salz, Zucker, Milch und ein Ei hinzufügen. 3. Alles vermengen bis Streusel entstehen. 4. Circa ein Drittel der Masse auf den Boden einer kleiner Silikonform oder gefetteten/mit Backpapier ausgelegten Springform (18-20 Zentimeter Durchmesser) geben. 5. Aus dem zweiten Teigdrittel den Rand formen. Dieser sollte ca. 2 cm hoch werden. 6. Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden. 7. Apfelstückchen mit einem Teelöffel Zimt, Vanillezucker und zwei Esslöffeln Mandeln vermengen. 8. Die Füllung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und leicht andrücken.  9. Die restlichen Streusel locker über den Kuchen geben. 10. Apfelkuchen auf mittlerer Schiene circa 25-30 Minuten bei 180° Grad backen bis er goldbraun ist. 11. Erst auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und servieren.

Nährwerte/Portion: 277 Kalorien | 11,8 Gramm Fett | 38,1 Gramm Kohlenhydrate | 5,4 Gramm Eiweiß




Saganaki

Fruchtige Tomaten, cremiger Feta. Saganaki ist gebackener Schafskäse. Oft wird er paniert gereicht. Eine besonders einfach und schnelle Variante, ist jedoch ein Auflauf mit Tomaten. Wir servieren ihn vor allem gerne, als Beilage zu Gegrilltem oder Ofengerichten wie Zitronen-Kartoffeln oder Bifteki. Ausgekühlt schmeckt er übrigens nochmal besser als warm.

Saganaki mit Tomaten | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 500 Gramm Tomaten | 150 Gramm Feta | 2 Esslöffel Olivenöl | 1 Teelöffel (Berg-)Oregano | 1 Teelöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer

Saganaki mit Tomaten | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (10-25 Minuten): 1. Tomaten waschen, Strunk entfernen und in circa 0,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. 2. Tomatenscheiben in ofenfesten Förmchen mit Feta übereinanderschichten. Bevor die nächste Lage drauf kommt, die vorherige mit ein wenig Salz, Pfeffer und Oregano würzen. 3. Über die letzte Schicht Olivenöl geben. 4. Bei 180° Grad im Ofen backen bis der obere Feta leicht knusprig wird oder die Form bei circa 400 Watt für fünf Minuten in der Mikrowelle erhitzen.

Nährwerte/Portion: 162 Kalorien |6,4 Gramm Fett | 5 Gramm Kohlenhydrate | 6,4 Gramm Eiweiß