Knusprige Falafel

Herrlich duftend, hörbar knusprig und unverschämt lecker! Falafelbällchen gehören zu meinen absoluten Lieblingsspeisen. Ob orientalisches Dinner mit Freunden, gesunder Snack für die Mittagspause oder Picknick im Freien – Kichererbsenbällchen gelten nicht umsonst als Allrounder der veganen Küche. Also ran ans Werk! Zaubert eure eigenen orientalischen Köstlichkeiten und kredenzt euren Liebsten etwas ganz besonderes.

Knusprige Falafel bzw. Kichererbsen-Bällchen von Einmal Nachschlag, bitte – Foto: Linda Katharina Klein
Knusprige Falafel | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (25 Falafel): 1 Dose Kichererbsen | 150 Gramm Kichererbsenmehl | 1 Zitrone | 2 Zwiebeln | 3 Zehen Knoblauch | 1 Teelöffel Koriandersamen | 100 Gramm Koriandergrün | 1 Teelöffel Kreuzkümmel | Öl zum Bestreichen

Knusprige Falafel bzw. Kichererbsen-Bällchen von Einmal Nachschlag, bitte – Foto: Linda Katharina Klein
Knusprige Falafel | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (60 Minuten inkl. Backzeit): 1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. 2. Koriandersamen und Kreuzkümmel im Mörser fein mahlen. 3. Kichererbsen abtropfen lassen. 4. Koriandergrün waschen und hacken. 5. Zitrone auspressen. 6. Alle Zutaten mit Kichererbsenmehl vermengen. . Hände anfeuchten und aus je einem flachen Esslöffel Teig eine Falafel formen und auf ein Backblech geben. 8. Falafel 20 Minuten bei 180° C im Ofen backen. 9. Falafel wenden und mit Öl bestreichen. 10. Weitere 25 Minuten backen.

Dazu passt super: Hummus oder cremiger Coleslaw!

Nährwerte/Portion: 313  Kalorien | 10,5 Gramm Fett |  35,8 Gramm Kohlenhydrate | 15 Gramm Eiweiß




Traditionelle kölsche Muuzemändelche

Wer kennt und liebt sie nicht? Muuzemändelche gehören zum kölschen Karneval wie Kostüme, Kölsch und Kamelle. Die kleinen süßen Happen gab es schon bei Oma und sind auch heute noch der Renner.  Also vergesst die Kalorien, genießt den Zucker auf euren Lippen und bringt eure Cowboy-, Prinzessinnen- und Piratenfreunde zum Strahlen, indem ihr ihnen  ein paar Kindheitserinnerungen zum Reinbeißen backt.

Zutaten (ca. 40 Stück): 150 Gramm Mehl | 50 Gramm Zucker | 1 Päckchen Vanillezucker | 0,5 Päckchen Backpulver | 50 Gramm Butter | 2 EL Milch | 30 Gramm gemahlene Mandeln | Abrieb einer Zitrone | 1 Ei | 1 Prise Salz | Öl zumAusbacken | Puderzucker zum Bestreuen | Ausstechform

Zubereitung (50 Minuten): 1) Trockene Zutaten miteinander vermischen. 2) Mit Hilfe einer Reibe Zitronenzesten von der Frucht lösen und dazugeben. 3) Eine Mulde bilden, Milch und Ei hineingeben.4) Butter in kleine Stücke schneiden und unter die Masse geben. 5) Alles verkneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 6) Teig circa 30 Minuten kalt stellen. 7) Teig ausrollen und ca. 40 Muutzemändelchen-Rohlinge ausstechen. 8) Öl erhitzen und Rohlinge ca. 15-20 Sekunden von jeder Seite ausbacken. 9) Muutzemändelchen auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und auskühlen lassen. 10) Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Nährwerte/Portion: 51 Kalorien | 3,4 Gramm Fett | 4,3 Gramm Kohlenhydrate | 0,76 Gramm Eiweiß




Fluffige Mini-Berliner mit Marmeladenfüllung

Fluffig, luftig leicht und zuckersüß. Nicht nur zur fünften Jahreszeit sind die gefüllten Teigbällchen ein herrlicher Snack, der den Magen zum Lachen und die Seele zum Schunkeln bringt. Bevor ihr euch also ins Kostüm schmeißt, nach Kamelle ruft und  Bützje & Strüßje sammelt, backt doch noch schnell ein paar herrliche Nascherein. Ich verspreche ein dreifach Alaaf für den Gaumen.

Zutaten (8 Stück): 225 Gramm Mehl | 2 EL Zucker | 1 Packung Vanillezucker | 1 Ei | 1 Würfel frische Hefe | 100 Milliliter warme Milch | 25 Gramm Butter | 1 Prise Salz | 1 Spriter Zitronensaft | 8 EL Marmelade | Öl zum Ausbacken | Puderzucker zum Bestreuen | Cremespritze

Zubereitung (90 Minuten):  1) Erwärmt die Milch und gebt die Hefe sowie den Zucker hinzu. 2) In einer zweiten Schüssel verquirlt ihr das Ei und mischt es mit dem Salz, Vanillezucker. 3) Schmelzt die Butter und gebt diese zum Eigemisch. 4) Nach circa zehn Minuten gebt ihr das Hefegemisch zum Mehl, um das Ganze anschließend mit der Eimasse zu verkneten, bis ein geschmeidiger, nicht klebriger Teig entsteht. 5) Lasst den Teig an einem warmen Ort für ca. 25 Minuten gehen, bis er sich verdoppelt hat. 6) Rollt den Teig aus, bis dieser circa 1,5 cm dick ist. 7) Stecht mit Hilfe eines Glases Kreise aus dem Teig und lasst diese auf einem Backpapier nochmals circa 25 Minuten gehen. 8) Frittiert die Teigtaler in heißem Öl aus, indem ihr sie nach circa einer Minute vorsichtig wendet und nach insgesamt zwei Minuten auf einem Küchenpapier abtropfen lässt. 9) Nachdem die Berliner ausgekühlt sind, gebt ihr die Marmelade in eine Cremespritze. 10) Stecht vorsichtig seitlich in die Berliner, bis die Spritzenspitze in der Mitte des Inneren ist. 11) Befüllt die Berliner durch leichten Druck und achtet dabei darauf, dass diese nicht aufplatzen. 12) Bestreut die Berliner mit gesiebten Puderzucker.

Nährwerte/Portion: 335 Kalorien | 18,0 Gramm Fett | 43,1 Gramm Kohlenhydrate | 5,7 Gramm Eiweiß

<3 Küchentipp <3 : Ob Öl heiß genug zum Frittieren ist erkennt ihr daran, dass es am Rande eines Holzlöffels Blasen wirft.




Champignon-Creme-Suppe

Würzig. Cremig. Aromatisch. Diese Champignonsuppe gibt dir das Gefühl, auf einem Waldspaziergang zu sein, den Regenduft in der Luft zu riechen und das Sonnenlicht durch zahlreiche saftig-grüne Tannen zu spüren. Denn: Mit seinem vollmundigen Aroma vermag es euch in andere Welten zu versetzen. So als habe Mutter Natur persönlich für euch gekocht. Als Pilzeinlage eignen sich dabei besonders Champignons, Pfifferlinge, Steinpilze, und Kräutersaiblinge.

Champignon-Creme-Suppe | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 1 Kilo Gramm Champignons | 500 Gramm Zwiebeln | 25 Gramm (vegane) Butter | 30 Milliliter Olivenöl | 200 Milliliter (vegane) Sahne | 2 Esslöffel Tomatenmark | 1 Liter Hühnerfond oder Gemüsefond | 3-4 Esslöffel Salz | 1 Teelöffel Salz | 100 Milliliter (pflanzliche) Milch

Champignon-Creme-Suppe | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (45 Minuten): 1. Zwiebeln schälen und würfeln. 2. Champignons säubern und in Scheiben schneiden. 3. Zwiebeln in Butter andünsten, bis sie glasig sind, dann herausnehmen und bei Seite stellen. 4. Champignons portionsweise anbraten, dann (bis auf ein paar Pilze zur Dekoration) mit den Zwiebeln zurück in den Topf geben. 5. Tomatenmark kurz mitrösten, dann mit Gemüsefond oder Hühnerfond ablöschen. 6. Suppe dreißig Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. 7. Suppe vom Herd nehmen und weiter verarbeiten oder zum haltbar machen bei 100° Grad 90 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise). 9. Sahne hinzugeben und die Suppe pürieren. 10. Milch aufschäumen und die Suppe mit Milchschaum und gebratenen Pilzen servieren.

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Nährwerte/Portion: 376 Kalorien | 29 Gramm Fett | 13 Gramm Kohlenhydrate | 15,3 Gramm Eiweiß




Brokkoli-Creme-Suppe mit Mandelstiften

Grün. Cremig. Wohltuend. Brokkoli-Creme-Suppe ist ebenso leicht wie lecker. ist Und sie steht in nur 20 Minuten heiß und dampfend auf dem Tisch. Tütchen? Fehlanzeige! Mit frischen Zutaten zaubert ihr im Handumdrehen ein feines Cremesüppchen, das nur so vor Vitaminen strotzt und dabei weniger unter 500 Kalorien pro Portion hat. Klingt verlockend? Ist es auch.

Brokkoli-Creme-Suppe mit Mandelstiften | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 1.000 Gramm Brokkoli | 250 Gramm Zwiebeln | 2 Esslöffel Öl | 1,5 Liter Gemüsefond | 400 Milliliter (pflanzliche) Sahne (zum Einkochen weglassen oder glutenfreie pflanzliche Sahne verwenden) | 50 Gramm Mandelstifte | 0,5 TL Muskatnuss | Salz | Pfeffer

Brokkoli-Creme-Suppe mit Mandelstiften | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (20 Minuten): 1. Zwiebeln schälen, grob hacken und in heißer Butter glasig braten. 2. Brokkoli grob zerkleinern, Strunk schälen sowie würfeln und ebenfalls mitanbraten. 3. Mit Gemüsefond ablöschen und 15 Minuten köcheln lassen. 4. Währenddessen Mandelstifte ohne Fett goldbraun rösten und zur Seite stellen. 5. Bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise

) oder direkt weiterverarbeiten. 6. Sahne zur Suppe geben, alles pürieren und mit ordentlich Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. 7. Mit Mandelstiften servieren.

Nährwerte/Portion: 474 Kalorien | 39,2 Gramm Fett | 9,7 Gramm Kohlenhydrate |15,4 Gramm Eiweiß




Möhren-Ingwer-Suppe mit Orangensaft

Dieses Gefühl, wenn ihr an kalten Tagen eine heiße Suppe vom Löffel schlürft und fühlt wie es in euch plötzlich mollig warm wird Dafür ist diese farbenfrohe Möhrensuppe genau das richtige. Denn: Die Ingwer-Schärfe heizt euch auf eine angenehme Art zusätzlich ein und gibt euren Wangen wieder Farbe.

Möhren-Ingwer-Suppe mit Organgensaft | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 500 Gramm Möhren | 200 Gramm rote Zwiebeln | 100 Gramm Ingwer | 25 Gramm (vegane) Butter | 2-3 Esslöffel Zucker | 3 Orangen | 600 Milliliter Gemüsefond | 100 (vegane) Gramm Creme fraîche | Salz | Pfeffer

Möhren-Ingwer-Suppe mit Organgensaft | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (35 Minuten): 1. Orangenzesten mit einer Reibe vom Fruchtfleisch lösen, Orangen halbieren und Saft auspressen. 2. Karotten, Zwiebeln sowie Ingwer schälen, in Würfel schneiden und in Butter mit etwas Zucker zusammen mit den Orangenzesten andünsten. 3. Mit Orangensaft und Brühe ablöschen und 20 Minuten köcheln lassen. 4. Creme frâiche zur Suppe geben (zum Einkochen Creme frâiche weglassen und später frisch dazugeben), diese pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. 5. Servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 90° Grad 100 Minuten einkochen.

Nährwerte/Portion: 511 Kalorien | 26,5 Gramm Fett | 56,3 Gramm Kohlenhydrate | 6,2 Gramm Eiweiß




Selbstgemachte Lavendel-Zitronenlimonade

Es zischt, es prickelt auf der Zunge. Im Sommer geht doch nichts über eine eiskalte Limonade. Diese ist nicht nur ganz leicht selbstgemacht, sondern schmeckt auch tausend Mal besser als die fertigen Alternativen. Heute zeige ich euch eine besonders harmonische Kombination von Zitrone und Lavendel.

Zutaten (1 Liter Sirup; ca. 20 Portionen): 500 Milliliter Wasser | 500 Milliliter (nicht Gramm) Zucker | 5 Zitronen | 1 Handvoll Lavendelblüten | Mineralwasser zum Aufgießen

Zubereitung (12 Stunden): 1. Wasser mit Zucker zu gleichen Teilen mischen, aufkochen und ca. 20 -30 Minuten köcheln lassen, bis die Masse andickt und ihr Läuterzucker erhaltet. 2. Zitronen auspressen und den Saft zum Sirup geben. 3. Lavendelblüten mit Sirup übergießen und über Nacht ziehen lassen. 4) Sirup am nächsten Morgen durch ein feines Sieb oder Küchentuch abseihen und abfüllen. 5. Zum Servieren jeweils eine kleine Menge des zuckersüßen Sirups mit Mineralwasser aufgießen oder zum haltbar machen Sirup bei 90° Grad 30 Minuten einkochen.

Nährwerte/Portion: 109 Kalorien | 0,1 Gramm Fett | 26,5 Gramm Kohlenhydrate | 0,1 Gramm Eiweiß




Polnisches Bigos mit Sauerkraut und Pilzen

Manchmal muss einfach etwas deftiges auf den Tisch. Und da gibt es wohl kaum eine bessere Kombination als Sauerkraut, Fleisch, Würstchen und jeder Menge Zwiebeln – kurz gesagt: Ein gutes polnisches Bigos, wie es noch bei Oma auf den Tisch kam. Nach diesem Kraut-Eintopf hat jeder ein wohliges Gefühl im Bauch. Wir machen immer gleich eine riesige Portion, um das Bigos auf Vorrat einzukochen, du kannst es aber auch einfrieren oder einfach weniger machen.

Polnisches Bigos mit Sauerkraut und Pilzen | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (12 Portionen): 1.5 Kilo Fleisch (z. B. 800 Gramm Schweinebauch, 600 Gramm Würstchen, 100 Gramm Speck) | 1 Kilo Zwiebeln | 2,4 Kilo Sauerkraut | 100 Gramm getrocknete Pilze (wir nehmen selbst gesammelte Pilze aus Polen; eine Mischung aus Steinpilzen, Butterpilz, Maronenröhrling, Pfifferlingen und Rotfußröhrling)| 1,5 Liter Wasser | 150 Gramm Tomatenmark | 20 Kugeln Piment | 20 Wacholderbeeren | 6 Lorbeerblätter | 6 Esslöffel Senf | 4 Esslöffel Zucker | 1 Esslöffel Pfeffer | ca. 6 Esslöffel Salz

Polnisches Bigos mit Sauerkraut und Pilzen | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (120 Minuten): 1. Getrocknete Pilze in 1,5 Liter Wasser einweichen. 2. Speck, Würstchen und Fleisch klein schneiden. 3. Zwiebeln schälen und klein schneiden. 4. Speck in einem großen Topf auslassen, dann herausnehmen. 5. Würstchen und Fleisch im ausgelassenen Fett portionsweise anbraten (ggf. noch etwas Öl hinzugeben), dann herausnehmen. 6. Zwiebeln zum Bratensatz geben und unter gelegentlichem Umrühren glasig braten. 7. Tomatenmark dazugeben und mitrösten. 8. Währenddessen Pilze abgießen und Wasser auffangen. 9. Zwiebeln mit 1,2 Litern vom Pilzwasser ablöschen. 10. Pilze klein schneiden und mit dem Fleisch zu den Zwiebeln geben. 11. Piment, Wacholder, Lorbeer, Senf, Zucker, Pfeffer und Salz hinzugeben und mindestens eine Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. 12. Ggf. Wasser nachgeben und am Ende nochmals mit Salz abschmecken. 13. Sofort servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).

Nährwerte/Portion: 520 Kalorien | 33,3 Gramm Fett | 20,6 Gramm Kohlehydrate | 26,7 Gramm Eiweiß




Knusprig paniertes Schnitzel mit Jägersauce

Wer liebte es nicht, als wir noch klein waren? Ein saftig gebratenes Schnitzel in knuspriger Panade – am liebsten mit einer selbstgemachten Jägersauce! Und so gibt es köstliche Jägerschnitzel ab sofort nicht mehr nur im Gasthaus, sondern jetzt auch in euren eigenen vier Wänden.

Zutaten (4 Portionen): 700 Gramm Schnitzelfleisch | 2 Eier | 120 Gramm Mehl | 200 Gramm Paniermehl | 1 Zitrone | 500 Gramm Champignons | 4 rote Zwiebeln | 3 Teelöffel Paprikapulver | Salz | Pfeffer | 100 Milliliter Weißwein | 200 Milliliter Sahne | 1 Handvoll frisch gehackter Petersilie | 2 Esslöffel Tomatenmark | 75 Gramm Butter

Zubereitung (45 Minuten): 1) Zwiebeln schälen und fein hacken. 2) Champignons putzen und in Scheiben schneiden. 3) Petersilie waschen, trocknen und fein hacken. 4) Zwiebeln in Butter braten, bis sie glasig sind. 5) Tomatenmark hinzugeben, kurz untermengen und anschließend mit Weißwein ablöschen. 6) Sahne  und Petersilie hinzugeben und mit zwei Esslöffeln Mehl abbinden. 7) Alles mit Paprikapulver  (ca 3 Teelöffel) sowie Salz (ca. 3 Teelöffel) und Pfeffer (ca. 1 Teelöffel) abschmecken und auf kleiner Flamme köcheln lassen. 8) Schnitzelfleisch in 4 gleichmäßige Scheiben schneiden und platt klopfen. 7) Schnitzel salzen und pfeffer sowie anschließend mehlieren. 8) Verquilrt die Eier und zieht die mehlierten Schnitzel durch die Masse um sie anschließend direkt zu panieren. 9) Lasst die Butter in einer heißen Pfanne schmelzen und backt die Schnitzel darin von beiden Seiten goldbraun. 10) Schnitzel mit frischen Zitrone und Jägersauce servieren.

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Nährwerte/Portion: 880 Kalorien | 46,3 Gramm Fett | 71,2 Gramm Kohlenhydrate | 73,1 Gramm Eiweiß




Rheinische Reibekuchen

Ein Gefühl von zu Hause! Und ein Freund des Hüftgoldes. Rheinische Reibekuchen sind ein traditionelles Gericht, das vor allem im Winter und in Brauhäusern gereicht wird. Ob mit Rübenkraut, Apfelmus, Schwarzbrot oder Räucherlachs: Die Kombinationsmöglichkeiten für Rievkoche sind vielfältig. Wichtig ist nur eins: Sie müssen außen knusprig und innen herrlich weich sein.

Rheinische Reibekuchen | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (8 Stück): 1 Kilogramm Kartoffeln | 125 Gramm Zwiebeln | 2 Eier | 4 Esslöffel Mehl | 1,5 Esslöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer | 100 Gramm Butterschmalz

Rheinische Reibekuchen | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln und Zwiebeln schälen und mit Hilfe einer Küchenmaschine oder Küchenreibe fein reiben. 2. Kartoffel-Zwiebel-Masse in ein Küchenhandtuch geben und den Saft durch sanftes Zusammendrücken in eine Schüssel pressen. 3. Eier, Stärke Salz, Pfeffer untermengen. Dann Mehl dazugeben. 4. Acht Kugeln aus dem Teig formen. 5. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen. 5. Reibekuchen portionsweise im heißen Butterschmalz ausbacken. Dabei die Reibekuchen mit dem Pfannenwender flach drücken. 6. Zum Abtropfen auf ein Holzbrett geben.

Hierzu schmeckt hervorragend: Apfelmus! Jetzt mehr Kartoffelgerichte und Hausmannskost-Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion: 246 Kalorien | 13,9 Gramm Fett | 24,4 Gramm Kohlehydrate | 4,8 Gramm Eiweiß




Inside-Out-Sushirolle mit Surimi und Avocadofächer

Die ganze Wocihe über haben wir uns in unserer Sushi-Zubereitung gesteigert. Nun kommt die Königsdiziplin: Die Inside-Out-Variante. Hierbei ist die Füllung in der Mitte und wird durch ein Nori-Blatt vom Reis getrennt, der sich diesmal nicht im Inneren befindet, sondern den Mantel für unser Sushi darstellt. Besonders hübsch werden die Inside-Out-Rollen, wenn ihr sie mit einem Avocado-Fächer verziert. Zusätzlich könnt ihr auch noch weiße Sesamkörner darauf streuen. Für die Füllung eignen sich Lachs, Surimi, Makrele, Krebsfleisch Thunfisch oder Thunfischcreme, welche mit Paprika, Gurken etc. kombiniert und mit Wasabi sowie Hot Sauce verfeinert werden können.

Zutaten (2 Personen): 250 Gramm fertig vorbereiten Sushi-Reis mit Sushi-Zu (250 Gramm Sushi-Reis | 50 Milliliter Reisessig | 2 Esslöffel Zucker | 1 Esslöffel Salz oder 2 Esslöffel Sojasauce) | Wasabi | 1/4 Gurke | 1/4 rote Paprika | 125 Gramm Surimi | 4 halbe Nori-Blätter | 1 reife Avocado | 1 Esslöffel weißer Sesam | Sojasauce | Eingelegter Ingwer

Zubereitung (mit Reisvorbereitung 20 Minuten; ohne 70 Minuten): 1) Sushi-Reis sehr gründlich waschen, bis dass Wasser klar bleibt und sich nicht mehr weißlich verfärbt. Die Stärke rauszuspülen ist wichtig, damit der Reis nicht zu sehr klebt. 2) Sushi-Reis nach Packungsanleitung kochen. 3) In der Zeit Reisessig kurz mit dem Zucker und der Sojasauce aufkochen. 4) Sushi-Zu über den Reis geben, kurz unter mengen und dann abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.

5) Gurke mit Schale in schmale Sticks schneiden und die Kerne entfernen. 6) Parika ebenfalls in feine Streife zerteilen. 7) Surimini der länge nach halbieren. 8) Reis auf eine mit einem Gefrierbeutel überzogene Bambusmatte geben, bis eine Fläche von der Größe eines halbes Nori-Blattes bedeckt ist. 9) Dieses auf dem Reis platzieren. 10) Auf das untere Ende das Surmi, sowie die Gurke und die Paprika platzieren. 11) Alles mit der Bambusmatte zu einer Sushirolle formen (Anleitung: So rollst du dein Sushi richtig – ohne die Rolle in Portionen zu unterteilen). 12) Auf diese Weise ingesamt vier Sushi-Rollen formen.

13) Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleich mit einem Löffel von der Schale trennen. 14) Mit der flachen Seite auf ein Schneidebrett legen und in sehr dünne Scheiben schneiden. 15) Mit der flachen Hand leicht auf die geschnittene Avocado-Hälfte drücken, sodass sich die Scheiben seitlich zu eine Fächer formen und der Länge nach zerschneiden. 16) Die unförmigen Enden des Fächers rechts und links mit einem scharfen Messer abtrennen, und jeweils einen Fächer mit der Messeroberfläche anheben und auf einer Sushirolle platzieren. 17) Den Avocado-Fächer leicht andrücken. 18) Vom vorderen und hinteren Teil der Rolle einen schmalen Streifen abschneiden, sodass eine saubere Kante entsteht. 19)  Die Rolle mit einem in Wasser getauchtes Messer in sechs Portionen  schneiden. 20) Diese mit Soasauce sowie eingelegtem Ingwer servieren und mit einer Prise Sesam betreuen.

Nährwerte/Portion (12 Stück): 841 Kalorien | 36,5  Gramm Fett | 145,8 Gramm Kohlenhydrate | 23,6 Gramm Eiweiß




Maki-Sushi mit Chicken Teriyaki und Erdnussbutter

Die wohl bekannteste Sushi-Art ist die des Maki-Sushis – der gerollten Variante bei der die Füllung von Reis und einem Nori-Blatt umhült wird. Die Füllung besteht in der Regel aus drei Komponenten. Und die muss nicht immer Fisch enthalten. Heute zeige ich euch meine Lieblingsvariante mit Chicken Teryjaki, Erdnussbutter und Gurken. Verfeinert wird das ganze mit Hot Sauce und etwas Wasabi. Wer möchte kann sich auch eine der klassicheren Kombinationen mit Zutaten wie wie Lachs, Surimini, Avocado oder Paprika versuchen. Ihr seid die Mix-Meister: Probiert aus, was euch gefällt und gestaltet jede Rolle anders, bis ihr EUER Lieblingsrezept habt.

Zutaten (2 Personen): 200 Gramm fertig vorbereiten Sushi-Reis mit Sushi-Zu (250 Gramm Sushi-Reis | 50 Milliliter Reisessig | 1 Esslöffel Zucker | 1 Esslöffel Salz oder 2 Esslöffel Sojasauce) | Wasabi | 200 Gramm Hühner-Filet | 1/4 Gurke | ca. 3 Esslöffel Erdnussbutter | 2 EL Hot Sauce aus dem Asia-Laden | 6 Esslöffel Teriyaki-Sauce | 1 Prise Salz | 1 Prise Pfeffer | 1 Esslöffel Sesamöl | 6 halbe Nori-Blätter

Zubereitung (mit Reisvorbereitung 20 Minuten; ohne 70 Minuten): 1) Sushi-Reis sehr gründlich waschen, bis dass Wasser klar bleibt und sich nicht mehr weißlich verfärbt. Die Stärke rauszuspülen ist wichtig, damit der Reis nicht zu sehr klebt. 2) Sushi-Reis nach Packungsanleitung kochen. 3) In der Zeit Reisessig kurz mit dem Zucker und der Sojasauce aufkochen. 4) Sushi-Zu über den Reis geben, kurz unter mengen und dann abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.

5) Hühner-Filet waschen, trocken tupfen und in schmale Streifen schneiden. 6) Dann mit Salz und Pfeffer würzen, in Sesamöl scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen und abgedeckt ruhen lassen. 7) Gurke mit Schale in schmale Sticks schneiden und die Kerne entfernen. 8) Reis auf dem Nori Blatt drapieren, Hühnchen, Gurke, Erdnussbutter und darauf plazieren sowie das Ganze einrollen und in sechs Stück Maki-Sushi zerteilen (Anleitung: So rollst du dein Sushi richtig).