Klein. Fruchtig. Würzig. Cranberry-Häppchen mit Brie und Pekannüsse sind salzig-süße Amuse-Gueules und perfekt für Buffets oder als erster Bissen vor einem schicken Menü. Ich serviere sie gerne im Herbst und Winter als Gruß aus der Küche, während ich in den ersten Gang vorbereite. Natürlich kannst du diese kleine Bissen Glück aber auch als Dessert servieren.
Cranberry-Brie-Häppchen | Foto: Linda Katharina Klein
Cranberry-Brie-Häppchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (35 Minuten): 1. Mini-Muffin-Form mit Öl einfetten. 2. Blätterteig in 24 Quadrate schneiden in die Mulden legen, dabei am Rand leicht andrücken. 3. Brie in 24 Stücke schneiden und auf den Teig legen. 4. Rosmarin und Salz auf den Brie streuen. 5. Cranberry-Sauce und Pekannüsse auf den Brie geben und die Häppchen bei 170° Grad 25 Minuten backen.
Süß. Fruchtig. Und mit einer herrlichen Karamell-Note! Karamellisierte Äpfel mit Rosinen und Mandeln sind das perfekte Topping für Eis, Pfannkuchen und Palatschinken. Denn sie verleihen deinem Dessert einen fruchtigen Kick und mehr Tiefe! Mein Geheimtipp: Ein Schuss Rum oder aber ein paar Tropfen Rumaroma! So rundest du das Gericht perfekt ab. Und deine Gäste werden sich zügeln müssen, nicht den Teller abzuschlecken.
Karamellisierte Äpfel mit Rosinen | Foto: Linda Katharina Klein
Karamellisierte Äpfel mit Rosinen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (25 Minuten): 1. Äpfel waschen, entkernen und in Würfel schneiden. 2. Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett golden rösten, dann bei Seite legen. 3. Zucker mit 25 Gramm Butter in der Pfanne schmelzen, dann die Äpfel und Rosinen darauf geben und unter gelegentlichem Schwenken braten, bis sowohl die Äpfel als auch die Rosinen leicht weich sind. 4. Rum bzw. Rumaroma und Zimt hinzugeben, kurz durchschwenken. 5. Bis zum Servieren warm stellen oder direkt mit den Mandelblättchen mischen und servieren.
Cremig. Schlotzig. Samtig weich. Milchreis ist die vielleicht schönste Kindheitserinnerung. Einen Löffel voll direkt aus dem Topf zu naschen, war einfach das Größte. Ob mit Zimt und Zucker, Zwetschkenröster oder Apfelkompott – noch heute ist Milchreis einer meiner Lieblingsnachtische.
Milchreis | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (6 Portionen): 250 Gramm Rundkornreis | 1 Esslöffel Pflanzenöl | 1 Liter Milch bzw. Pflanzenmilch (zum Einkochen muss es 1,5 % Milch oder glutenfreie Pflanzenmilch z. B. Reismilch sein; ich empfehle zum Einkochen 25 Prozent mehr Milch zu nehmen) | 2 Esslöffel Zucker | 1 Vanilleschote |1 Teelöffel Salz
Milchreis | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Öl in einem Topf erhitzen, Reis dazugeben, anbraten, bis es leicht nussig riecht, dann die anderen Zutaten hinzugeben. 2. Milchreis unter Rühren aufkochen, dann auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten gar ziehen lassen (zum Einkochen reichen 15 Minuten; dann bei 100° Grad 120 Minuten einkochen). 3. Milchreis pur, mit Zimt oder Kompott servieren.
Orangengelee ist ein süßes Gelee, das Desserts aber auch herzhafte Gerichte hervorragend akzentuiert. So harmoniert es perfekt mit dunklem Geflügelfleisch aber auch Wild, kann darüber hinaus in Perlen-Form auch auch Nachtisch verfeinern oder fruchtige Zwischenschichten oder Toppings für Desserts im Glas darstellen. bei Süßspeisen harmoniert es dabei optimal mit dunkler Schokolade und Vanille-Noten, wie sie sich zum Beispiel in Panacotta und Mousse au chocolate finden.
Zubereitung (30 Minuten): 1. 100 Milliliter Orangensaft mit der Stärke mischen. 2. Restliche Zutaten mischen und aufkochen. 3. Stärkemischung mit einem Schneebesen unterrühren. 4. Orangengel zum aushärten in Formen geben oder am Stück auskühlen lassen und dann zurecht schneiden.
Birnen, frisch vom Baum der Nachbarin. Das ist eine meiner frühsten Kindheitserinnerungen. Am Nachmittag gab es diese dann als Birnengemüse zum Sonntagsbraten. Eine leichte Süße, eine feine Vanillenote. Das war für mich ein Gedicht. Auch heute noch gibt es das Birnenkompott aus meiner Kindheit. Als bei Beilage zu herzhaften Gerichten oder einfach als Dessert.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen, und die Birnen würfeln. 2. Vanilleschote auskratzen. 3. Birnen mit Weißwein, dem Vanillemark und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen, danach auf kleiner Flamme circa 20 Minuten köcheln lassen (falls du das Kompott einkochen willst, reichen 10 Minuten). 3. Ein paar Löffel von der Flüssigkeit abfüllen, mit der Stärke vermengen und zurück zum Kompott geben. 4. Kompott zum Eindicken noch einmal kurz aufkochen. 5. Servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 90° für 30 Minuten einkochen. Bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise.
Schokoladig. Fruchtig. Saftig. In der kalten Jahreszeit ist Schoko-Birne-Baileys-Kuchen der perfekte Nachtisch. In saftig-weichem Schokoladenkuchen verstecken sich hier Birnen- und Schokoladenstücke. Eine himmlische Komposition.
Schoko-Birne-Baileys-Kuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Schoko-Birne-Baileys-Kuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung: 1. Backofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und Birne in Würfel schneiden. 3. Zucker und Vanillezucker mit Eiern bzw. Apfelmus vermengen. 4. Springform mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel Öl einfetten. 5. Restliches Öl und Baileys unter den Teig rühren. 6. Mehl mit Backpulver, Kakaopulver und Salz vermischen und unter den Teig rühren. Birnen und 75 Gramm Schokochunks dazugeben. 7. Teig in die Backform geben und 45 Minuten backen. 8. Kuchen auskühlen lassen, dann aus der Form lösen. 9. und servieren.
Saftig. Samtig. Schokoladig. Das Muster meiner Marmorkuchen ist zugegebener Maßen noch ausbaufähig, aber der Geschmack ist einfach himmlisch. Nicht trocken, nicht krümelig, sondern herrlich weich und super intensiv im Geschmack. Viel Schokolade und ein guter Schuss Baileys verleiht dem Kuchen seine besondere Note. Und seit Kurzem habe ich auch eine tolle vegane Variante meines Marmorkuchens ausgetüftelt.
Marmorkuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (1 Kuchen á 12 Stücke): 400 Gramm Mehl | 200 Gramm Butter (Margarine für eine vegane Version)| 190 Gramm Zucker |3 Esslöffel schwach entöltes Kakaopulver | 3 Teelöffel Vanillezucker | 2 Teelöffel Backpulver | 1 Prise Salz | 4 Eier (9 Esslöffel Apfelmus und 100 Milliliter Kichererbsenwasser für eine vegane Version)| 120 Milliliter Baileys (Baileys Almande für eine vegane Version) | 100 Milliliter (pflanzliche) Milch | 1 Esslöffel Öl | 1 Esslöffel Mehl | Abrieb einer Zitrone
Marmorkuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. 2. Zucker, Vanillezucker und Butter zu einer cremigen Masse mixen. 3. Eigelb oder Apfelmus untermengen. 4. Baileys dazu geben. 5. Mehl, Backpulver und den Abrieb einer Zitrone vermengen und unter den Teig heben. 6. Eiweiß oder Kichererbsenwasser mit einer Prise Salz aufschlagen und unterheben. 7. Form mit Öl einfetten und mit Mehl bestäuben. 8. Zwei Drittel des Tages in die Form füllen. 9. Kakopulver und Milch zum Rest des Teiges geben. 10. Schokoladenteig auf den hellen Teig in die Form geben und mit einer Gabel so durch die Teige rühren, dass ein Marmormuster entsteht. Kuchen 50 Minuten backen, in den Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und servieren.
Bratapfel ist dir zu mächtig? Dann probier mal gebackene Quitten. Weniger süß und trotzdem super fruchtig. Mit den richtigen Gewürzen kitzelst du den perfekten Geschmack aus den Früchten und überraschst deine Gäste mit einem ungewöhnlichen und dennoch seltsam vertrautem Dessert. Einmal probiert, werden sie die Quitten auf jeden Fall nachkochen wollen.
Zubereitung (80 Minuten): 1. Quitten waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und mit Schale in eine Ofenform geben. 2. Agavendicksaft mit Nelken und Sternanis mischen und über die Quitten geben. 3. Quitten bei 200° 75 Minuten backen. Ggf. mit einer zweiten Ofenform abdecken, falls sie zu dunkel werden. 4. Quitten mit Puderzucker bestreuen und mit gehackten Mandeln als Topping servieren.
Schokoladig und saftig. Im Herbst stellen wir zahlreiche Gelees aus frisch geernteten Früchten her und nutzen das übrig gebliebene Fruchtfleisch, um uns für unsere Arbeit zu belohnen. Wie? Indem wir das Fruchtmus in kleine Schokoladen-Trüffel verwandeln. Eine unserer Lieblingsvarianten sind Quitten-Trüffel mit gemahlenen Mandeln. Denn obwohl diese vegan sind, kommen sie Schokoladentrüffeln vom Geschmack her sehr nah.
Zubereitung (3 Minuten): 1. Quittenmus (ich nehme gerne das übrig gebliebene Fruchtfleisch nach der Herstellung von Quittengelee) mit gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen, Agavendicksaft und 15 Gramm Kakaopulver mischen. 2. Aus der Masse kleine Bällchen formen und diese im restlichen Kakaopulver wenden.
Knuspriger Sesam, weicher Reisteig, cremige Mungbohnen-Füllung. Vietnamesische Reisbällchen sind die pure Verführung! Allein der nussige Duft ist unwiderstehlich und versetzt einen sofort an die kleinen Streetfood-Stände Hanois. Wir lieben die Klebreisbällchen als Dessert nach einem vietnamesichen Dinner oder als exotischen Snack zwischendurch. Backe dir jetzt deine eigenen Bánh Cam Bällchen und ich verspreche dir, diese kleinen Sesambällchen werden sofort dein Herz erobern!
Vietnamesische Reisbällchen | Foto: Linda Katharina Klein
Vietnamesische Reisbällchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (1 Tag): 1. Mungbohnen mehrfach waschen, mit heißem Wasser bedecken und über Nacht ziehen lassen. 2. Mungbohnen dämpfen, bis sie so weich sind, dass sie sich mit dem Finger zerdrücken lassen. 3. Mungbohnen mit einer Gabel zerdrücken (ggf. etwas Wasser hinzugeben), bis eine kartoffelbreiartige Konsistenz entsteht. 4. Alle drei Mehlarten, mit Kartoffelflocken, 50 Gramm Zucker, Salz und Backpulver vermengen. 5. So viel Wasser hinzugeben, bis ein samtiger, gut knetbarer Teig entsteht. 6 Teig zwei Stunden ruhen lassen. 7. Mungbohnen mit Zucker vermengen. 8. Mungbohnen-Masse und Teig in jeweils 32 Stücke teilen. Teig danach abdecken, damit er nicht austrocknet. 9. Jeweils eine Teigkugel flachdrücken, die Mungbohnen-Masse in die Mitte geben und den Teig vorsichtig mit den Fingern verschließen. Kugel vorsichtig in den Händen rollen, bis sie komplett rund ist. 10. Kugel im Sesam rollen. 11. Vorgang wiederholen, bis 32 Reisbällchen entstanden sind. 11. Reisöl erhitzen (es ist heiß genug, wenn an einem ins Öl gehaltene Esstäbchen aus Holz viele Blasen aufsteigen. 12. Reisbällchen in kleinen Portionen frittieren, dabei ggf. mit Essstäbchen im Öl wenden. 13. Reisbällchen auf einem Holzbrett abtropfen lassen.
Dunkle Schokolade, saftiger Teig, verspielte Deko: Ursprünglich habe ich diese Schokoladen-Törtchen kreiert, um den Verschnitt von meinen Number-Cakes auf Basis von meinem Schokoladen-Kuchen nutzen zu können. Doch inzwischen lieben wir sie so sehr, dass wir sie regelmäßig als schickes Dessert servieren oder als elegantes Mitbringsel backen. Und nicht selten sind die der Star eines leckeren Menüs.
Zubereitung (150 Minuten): 1. Ofen auf 180°C vorheizen. 2. Sahne in einem Topf aufwärmen und auf kleiner Flamme Schokolade und Zucker darin schmelzen. 3. Schokosahne auskühlen lassen und kalt stellen. 4. Karotten schälen und reiben. 5. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. Espresso/Kaffee aufbrühen und mit der Milch und den Karotten hinzufügen. 6. Teig in Backformen füllen 30-40 Minuten backen. 7. Küchlein auskühlen lassen. 8. Küchlein mit Schokosahne bedecken und nach Herzenlaune dekorieren.
Kiwisorbet eignet sich perfekt für Eis am Stil! Da diese Geschmacksrichtung super selten zu finden ist, machen wir es am liebsten einfach selbst. Das geht nicht nur blitzschnell, sondern auch kinderleicht. Alles was ihr braucht, sind Eis-am-Stil-Formen, Kiwis, brauner Zucker und ein bisschen Zeit. Probiert es aus und holt euch die perfekte Abkühlung!
Zubereitung (5 Minuten + 120 Minuten Gefrierzeit): 1. Kiwis halbieren und das Fruchtfleisch von der Schale trennen. 2. Sechs dünne Scheiben abschneiden und jeweils eine an die Innenwand der Eis-am-Stil-Formen drücken. 3. Das restliche Kiwi-Fruchtfleisch mit dem braunen Zucker pürieren und die Eisformen damit auffüllen. 4. Das Ganze mindestens 60 Minuten schockfrosten. 5. Eiskalt genießen.