Paprika. Gewürzgurken. Fleischwurst. Mehr brauchte Mamas Nudelsalat nicht. Perfekt für Grillpartys, zum Picknick und fürs Buffet. So ein klassischer Nudelsalat kommt einfach immer gut an. Extra cremig, extra viel, extra gut fürs Hüftgold.
Nudelsalat mit Paprika | Foto: Linda Katharina Klein
Nudelsalat mit Paprika | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Nudeln ohne Salz al dente kochen. 2. Währenddessen Paprika waschen und zusammen mit der Fleischwurst und den Gewürzgurken würfeln. 3. Mayonnaise, Essig, Gurkenwasser, Senf, Salz und Zucker zu einem Dressing vermengen. 4. Nudeln abschütten und sofort mit dem Dressing mischen, dann Paprika, Gewürzgurken und Fleischwurst unterheben.
Zartes Gemüse, cremige Sauce, feine Aromen. Ein gutes Hühnerfrikassee schmeckt nach Kindheit und lässt einen alle Sorgen vergessen. Ob einfach mit Reis oder aber schick in Blätterteigpasteten angerichtet. Bei diesem Gericht möchte man einfach immer weiter essen. Die Geheimzutat: Selbstgemachter Fond vom Bio-Huhn und jede Menge Liebe.
Zubereitung (45 Minuten): 1. Huhn im Geflügelfond circa 20 Minuten garkochen. Bei der Verwendung von veganem Hühnerfilet dieses bei Seite stellen. 2. Möhren schälen und in Scheiben schneiden. 3. Holzige Enden vom Spargel entfernen und diesen schälen. 4. Pilze in Scheiben schneiden, in der Öl anrösten, dann bei Seite stellen. 4. Hähnchen aus dem Fond nehmen. Bei der Verwendung von veganem Hähnchen an dieser Stelle den Gemüsefond aufkochen. 5. Möhren und Erbsen drei Minuten im Fond blanchieren, dann herausnehmen. 6. Spargel fünf Minuten blanchieren, dann herausnehmen. 7. Zum Einkochen Fond, Hühnchen und Gemüse mischen und bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochhinweise) oder wie folgt fortfahren. 8. 100 Milliliter vom restlichen Fond abmessen. 9. (Vegane) Butter schmelzen, Mehl dazugeben, kurz mitrösten, dann mit den 100 Milliliter Fond ablöschen und die Sahne hinzugeben. 10. Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. 11. Gemüse und Hähnchen in die Sauce geben und fünf Minuten ziehen lassen. 12. In Blätterteig-Pasteten oder mit Reis anrichten.
Einmal probiert und du wirst sie immer wieder wollen! Bánh Baos sind vietnamesische Hefeklöße, die mich Hackfleisch und Gemüse gefüllt und über Wasserdampf gegart werden. Im Mund fühlen sie sich wie kleine Geschmacksexplosionen an. Wir lassen das klassische hartgekochte Ei auf der Füllung gerne weg und servieren sie stattdessen in einer komplett veganen Version. Mit einem würzigem Dip dazu, hast du dann das Gefühl inmitten der Garküchen von Hanoi zu speisen.
Zubereitung (170 Minuten): 1. Mehl, Hefe, Zucker und Backpulver vermengen und mit 1,5 Esslöffel Reisöl und 125 Milliliter zu einem geschmeidigem Teig verkneten. 2. Teig abgedeckt zwei Stunden gehen lassen. 3. In der Zwischenzeit Shiitakepilze in 200 Milliliter Wasser einweichen. Pak Choi und Frühlingszwiebeln waschen und fein hacken. 4. Karotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. 5. Nach 30 Minuten die Shiitakepilze aus dem Wasser nehmen ausdrücken und in feine Würfel schneiden. 6. Hackfleisch mit Karotten, Knoblauch, Pak Choi und Shiitakepilze in Reisöl braten, bis das Hackfleisch krümelig und alle Flüssigkeit verdampft ist. 7. Füllung mit Sojasauce, Sesamöl und Zucker würzen und dann abkühlen lassen. 8. Aus zwei Blatt Backpapier jeweils 12 Quadrate ausschneiden. 9. In der restlichen Zeit kannst du einen Dip für deine Bánh baos vorbereiten. 10. Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Teigreste erneut verkneten, wieder ausrollen und weitere Kreise ausstechen. 11. Auf jeden Kreis mit den Fingern etwas auseinander ziehen, dann zwei Esslöffel Füllung darauf geben. 12. Kreis an den gegenüberliegenden Punkten anheben, sodass die Füllung wie in einer Hängematte hängt. Dann diese Punkte fest zusammendrücken, sodass der Teig zusammenklebt. Jetzt die zwei gegenüberliegenden Punkte der anderen Himmelrichtungen ebenso zusammendrücken, sodass ein kleines Täschchen entsteht. Vorgang mit den Punkten aus den Zwischenräumen wiederholen und die entstandene Spitze leicht eindrehen. 13. Den Bao Bun auf ein Backpapier-Quadrat setzen, die Ecken vom Backpapier am Bun hochdrücken und diesen in einen Bambus-Dämpfer setzen. Auf jeder Ebene sollten acht Buns Platz finden. 14. Bánh baos circa 20 Minuten dämpfen, dann direkt servieren.
Süß. Säuerlich. Tiefrot. Barszcz czerwony ist polnische Rote-Beete-Suppe, die traditionell mit selbstgemachten Pilzpiroggen als Einlage serviert wird. Das klassisch polnische Weihnachtswessen aus frischer Rote Bete kommt bei uns immer am ersten Weihnachtstag auf den Tisch und ist die für mich beste Variante der in Osteuropa beliebten Borschtsch. Wir servieren sie daher nicht nur zu Familienfeiern, sondern den gesamten Winter über. Und es ist tatsächlich viel einfacher als es klingt. Schwiegermama darf es nicht wissen, aber laut meinem Freund, ist meine Barszcz mit Pierogi die mit Abstand beste, die er je hatte. Überzeugt euch selbst.
Barszcz mit Pilz-Piroggen| Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (10 Portionen): 1,4 Liter Rinderfond (ich empfehle selbstgemachten Rinderfond, da dieser viel aromatischer ist; gekörnte Brühe funktioniert hier überhaupt nicht; ersatzweise geht gekaufter Rinderfond) | 1 Kilo frische rote Bete | 1,5 Liter Wasser | 6 Esslöffel Salz | 7 Esslöffel Zucker | 6 Esslöffel Apfelessig | 3 Esslöffel Zitronensaft | 1 Esslöffel gemahlener Pfeffer
280 Gramm Mehl | 100 Milliliter Wasser | 1 Esslöffel Olivenöl | 1 Teelöffel Salz | 1 Ei | 50 Gramm getrocknete Pilze (wir nehmen selbst gesammelte Pilze aus Polen; eine Mischung aus Steinpilzen, Butterpilz, Maronenröhrling, Pfifferlingen und Rotfußröhrling) | 500 Milliliter Wasser | 200 Gramm Zwiebel | 1 Esslöffel Salz | 1 Esslöffel grob gemahlener, schwarzer Pfeffer | 6 Esslöffel Paniermehl | 50 Gramm Butter
Barszcz mit Pilz-Piroggen| Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (95 Minuten): 1. Zuerst die Pilze in 100 Milliliter Wasser einweichen. 2. Rinderfond (nach Anleitung) zubereiten. 3. Während dieser köchelt, die rote Beete schälen, grob hacken und mit 1,5 Liter Wasser 15 Minuten aufkochen. 4. Rote Brühe von der Hitze nehmen, 15 Minuten ziehen lassen, dann durch ein Sieb geben, die Brühe auffangen und mit Salz, Pfeffer, Zucker, Apfelessig und Zitronensaft würzen. 5. Jetzt aus Mehl, Wasser, Olivenöl, Salz und einem Ei einen geschmeidigen Teig kneten (am Anfang fühlt sich dieser trocken an,; er wird aber mit der Zeit weich) und eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. 6. Für die Füllung Zwiebel schälen und zusammen mit den ausgedrückten Pilzen fein würfeln. 7. Zwiebeln und Pilze in Butter anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Paniermehl vermengen. 8. Den Teig halbieren, ausrollen (dafür ggf. etwas Mehl verwenden) und Kreise ausstehen. Teigreste zum übrigen Teig geben. 9. Zwei Teelöffel Pilzmasse auf den Teigkreis geben, diesen zu einem Halbkreis zusammenfassen und den Rand mit den Fingern festzusammendrücken, sodass später kein Kochwasser hineingelangen kann. 10. Restlichen Teig ausrollen und den Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. 11. Piroggen für die spätere Verwendung schockfrosten (die Piroggen dürfen sich erste berühren, wenn sie durchgefroren sind) oder zum direkten Verzehr in siedendem (nicht kochendem Wasser) garen, bis diese oben schwimmen. 12. Piroggen herausnehmen und auf einem Holzbrett kurz antrocknen lassen. 13. In der Zwischenzeit den Rinderfond mit der Rote-Beete-Brühe vermengen und erhitzen. 14. Barszcz mit den Pilz-Piroggen als Einlage servieren oder Barszcz ohne die Piroggi bei 100° Grad für 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochhinweise).
Herzhaft. Einfach. Schnell. Als ich klein war gab es zu besonderen Anlässen daheim fast immer Schinkenröllchen. Ob Geburtstagsbuffet, Weihnachten oder Silvester: Diese mit Spargel und Eiersalat gefüllten Schinkenröllchen durften einfach nie fehlen.
Schinkenröllchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (12 Röllchen): 12 Scheiben Schinken | 400 Gramm Spargel aus dem Glas | 360 Gramm Eiersalat
Schinkenröllchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): Spargel und Eier in jeweils sechs Portionen einteilen. 2. Je eine Scheibe Schinken auf einen Teller legen, auf das untere Drittel eine Portion Eiersalat oder Spargel geben und die Schinkenscheibe vorsichtig aufrollen.
Saftiges Schweinefilet, innen leicht rosa außen schön knusprig. Ein wahres Sonntagsessen, das zu besonderen Anlässen serviert. Wir reichen es gerne mit Kartoffelklößen, Bratensoße und Birnenkompott. Der Star aber bleibt das zarte Schweinefilet. Und dabei ist es ganz leicht zuzubereiten.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Schweinefilet zwanzig Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. 2. Filet parieren, also von unerwünschten Sehnen und Fettpartien befreien. 3. Butter in einer Pfanne schmelzen, Schweinefilet von jeder Seite circa eine Minute anbraten, dann die Temperatur senken, einen Deckel auf die Pfanne geben und das Filet circa 6-8 Minuten weiter schmoren. Die perfekte Garstufe erreichst du durch ein Fleischthermometer, dass du in dickste Stelle des Fleisches stichst. Bei circa 58° Grad Kerntemperatur ist das Filet medium rare, bei 62° Grad medium. 4. Schweinefilet vor dem Anschneiden zwei Minuten ruhen lassen.
Scharf. Aromatisch. Reichhaltig. Chinesische Pekingsuppe entführt dich in fernöstliche Geschmackswelten. Klassischer Weise besteht die traditionelle Speise dabei aus einer kräftigen mit Essig gewürzten Brühe, einer Fleisch- sowie Gemüseeinlage und Eierstich. Besonders authentisch schmeckt für mich eine selbst angesetztem Hühnerfond mit Chinakohl, Sojasprossen, Bambussprossen und Hähnchenfleisch. Klingt verlockend? Dann wag dich an die vielleicht leckerste chinesische Suppe überhaupt.
Pekingsuppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (10 Portionen): 1 Chinakohl | 600 Gramm Hähnchenfleisch (aus Brust oder Keule) | 200 Gramm frische Sojasprossen | 300 Gramm Bambussprossen | 2 Liter Geflügelfond | 4 Eier | 2 Zwiebeln | 4 Zehen Knoblauch | 75 Gramm Ingwer | 6 Esslöffel Zucker | 6 Esslöffel Reisessig | 4 Esslöffel helle Sojasauce (zum Einkochen muss diese glutenfrei sein) | 4 Esslöffel dunkle Sojasauce (falls du diese durch helle ersetzt, wirst du deutlich mehr brauchen; zum Einkochen muss diese glutenfrei sein) | 2 Esslöffel Sesamöl | 2 Esslöffel Tomatenmark | 3 Esslöffel Kartoffelstärke | 3 Esslöffel Sambal Oelek
Pekingsuppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (80 Minuten): 1. Chinakohl in circa ein Zentimeter große Streifen schneiden (Strunk entfernen) und gründlich waschen. 2. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch schälen und feinhacken und in Sesamöl scharf anbraten. 3. Tomatenmark kurz mitrösten, dann mit Sojasoße ablöschen und Hühnerfond dazugeben. 4. Aufkochen lassen, Hähnchenfleisch dazugeben und in der Brühe garkochen (Dauer circa zehn bis 15 Minuten). 5. Hähnchenfleisch aus der Brühe nehmen und auf einem Holzbrett ausdampfen lassen. 6. Chinakohl mit den Bambus- und Sojasprossen in die Brühe geben und aufkochen. 7. Suppe circa 30 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. 8. Stärke mit etwas Wasser mischen und einrühren. 8. Reisessig und Zucker hinzugeben. 9. Hühnchenfleisch auseinanderzupfen. 10. Eier verquirlen und kreisförmig eingießen (zum Einkochen Eier weglassen). 10. Nachdem das Ei gestockt ist, die Hitze reduzieren, Hühnerfleisch und Samba Oelek hinzugeben. 11. Suppe mit Sojasauce, Zucker und Samba Oelek abschmecken. 12. Servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser geben und bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).
Zart. Tomatig. Würzig. Albondigas sind spanische Fleischbällchen, die meist als Tapas gereicht werden. Ihren besonderen Geschmack erhalten die Hackbällchen durch eine Prise Kreuzkümmel. Dadurch dass die Hackbällchen in der Sauce garen, werden die sie nicht nur herrlich weich, sondern saugen sich auch dem herrlichen Tomatenaroma voll.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln, anschließend mit dem Hackfleisch, Zitronenabrieb, Semmelbröseln, dem Ei, 1,5 Teelöffeln Salz, einem Teelöffel Kreuzkümmel und dem Pfeffer mischen. 2. Aus der Hackmasse 12 Bällchen formen. 3. Passierte Tomaten mit zwei Teelöffeln Salz, einen halben Teelöffel Kreuzkümmel und gemahlenem Thymian auf kleiner Flamme zum Köcheln bringen. 4. Hackbällchen vorsichtig in die Tomatensauce legen und darin bei geringer Hitze in 30 Minuten langsam gar ziehen lassen. 5.. Servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Sizilianer lieben sie, als würden sie die Welt bedeuten: Arancini! Die mit Ragu gefüllten Reisbällchen haben auch mich sofort verzaubert. Bis heute sind sie für mich das Symbol von traditionellen Gerichten mit Herz. Und: Sie erinnern mich an die Menschen, die mich authentisch italienische Küche kennen und lieben gelernt haben: Meine Freundin Veronica, ihre Schwester Claudia, ihren Papa Piero und besonders ihre Mama Maria Grazia. Vor ein paar Jahren haben sie mich und meine Freundin Claudia eingeladen, sie zu besuchen, uns in ihrem Heim aufgenommen, mit authentisch italienischem Essen verwöhnt und mit Liebe überschüttet. Ohne all die Eindrücke dieser Zeit, all die Ausflüge, Einkäufe und gemeinsamen Abendessen wäre meine Küche heute nicht, was sie ist. Jetzt endlich, beherrsche ich auch dieses Gericht und hoffe, dass sie eines Tages alle vorbeikommen, damit ich es für sie kochen darf. Solange möchte ich mit euch den Geschmack Siziliens teilen und euch einladen, euch an diesem Rezept zu probieren. Es lohnt sich – versprochen!
Zubereitung (1 Tag): 1. Tomate waschen, Kerngehäuse entfernen und würfeln. 2. Sellerie, Möhren und Zwiebel schälen, fein würfeln und in zwei Esslöffeln Olivenöl anbraten. 3. Hackfleisch hinzugeben und krümelig anbraten. 4. Tomatenmark untermengen und mitbraten. 5. Mit Rotwein ablöschen, Lorbeerblatt, Tomatenwürfel, zwei Teelöffel Salz und Zucker hinzugeben. 6. Auf kleiner Flamme köcheln lassen und währenddessen das Risotto vorbereiten.
7. Parmesan reiben 8. Mit einer Reibe etwa einen Teelöffel an Orangenzesten abziehen. 9. 60 Milliliter Olivenöl erhitzen und ein Lorbeerblatt hinzugeben. 10. Risottoreis anbraten, bis ein nussiger Duft entsteht. 11. Mit Weißwein ablöschen und unter ständigem Rühren verkochen. 12. Safran hinzufügen. 13. Unter ständigem Rühren 100 Milliliter Fond hinzugeben und in den Reis einarbeiten. Wiederholen bis der komplette Fond vom Reis absorbiert wurde. 14. Orangenzesten, Parmesan und einen Teelöffel Salz untermengen und die Reismasse auf einem kalten Blech verstreichen und abdecken. 15. Erbsen zwei Minuten in Salzwasser blanchieren. 16. Ragù von der Hitze nehmen, Erbsen unterrühren und zusammen mit dem Risotto über Nacht ruhen lassen.
17. Risotto in 24 Portionen einteilen. 18. Eine Portion in der Handfläche zu einem Dreieck formen und eine kleine Mulde hineindrücken. 19. Circa einen Esslöffel Ragù und einen halben Mini-Mozzarella in die Mulde geben und mit einer zweiten Portion Risotto verschließen. 20. Reis fest zusammendrücken und so formen, dass der Boden flach und der Bauch des Arancini rund wird. 21. Vorgang wiederholen und auf diese Weise elf weitere Arancini formen.
22. 250 Gramm Mehl, ein Teelöffel Salz mit 350 Milliliter Wasser vermengen, bis eine samtige Masse entsteht. 23. Arancini erst ins Mehlbad tunken, dann vorsichtig in Paniermehl wenden. 24. Öl auf circa 160 Grad erhitzen. Alternativ einen Kochlöffel ins Öl halten und warten, bis am Griff viele Blasen blubbern. 25. Arancini in kleinen Portionen nacheinander frittieren (und ggf. im Öl wenden), bis sie goldbraun sind. 26. Kurz auf einem Holzbrett abtropfen lassen und möglichst noch heiß servieren.
Knusprige Haut, saftiges Fleisch und feurige BBQ Sauce – so schmeckt Amerika. Das Geheimnis für die perfekten Chickenwings? Selbstgemachte Barbecue-Sauce! So verleihst du deinen Hühnerflügeln nicht nur eine tolle Farbe, sondern sorgst auch für das richtige Aroma: Eine Mischung aus Schärfe, Süße und Säure. So muss gebackenes Hühnchen schmecken!
Zubereitung (65 Minuten): 1. Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 2. Die Hähnchenflügel waschen, trocken tupfen und in eine ofenfeste Form geben. 3. Restliche Zutaten miteinander vermengen und die Hähnchenflügel mit circa der Hälfte der BBQ-Sauce von Seite einpinseln. 4. Hähnchenflügel 20-30 Minuten backen (mein Ofen braucht die 30 Minuten, bei neueren Modellen reichen 20 Minuten), danach wenden, die andere Seite einpinseln und weitere 20-30 Minuten knusprig backen.
Bifteki sind die griechische Variante der deutschen Frikadellen – oftmals jedoch mit Minze und Oregano verfeinert, manchmal mit Feta oder Tomaten gefüllt. Für mich ist es jedoch ein himmelweiter Unterschied. Denn die Gewürze verleihen den kleinen Fleischbällchen eine mediterrane Leichtigkeit und sorgen für noch mehr Geschmack.
Gefüllte Mini-Bifteki | Foto: Linda Katharina Klein
Gefüllte Mini-Bifteki | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (105 Minuten): 1. Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 2. Zwei Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. 3. Hackfleisch, einen Schuss Olivenöl, Ei, klein gehackter Petersilie (zum Einkochen darf nur luftgetrocknete verwendet werden) und Minze sowie Paniermehl dazugeben und alles vermengen. 4. Hackmasse mit Salz, Pfeffer, Oregano abschmecken. 5. Cocktailtomaten waschen und halbieren. 6. Feta in 15 gleich große Würfel schneiden. Zum Einkochen Feta bitte weglassen. 7. Fünfzehn gleich große Bifetki- Kugel formen. 8. Je einen Feta-Würfel zwischen zwei Tomatenhälften klemmen, in die Biftekikugel drücken und so verschließen, dass alles von der Hackmasse umschlossen ist. 9. Bifteki circa. 30-14 Minuten im Ofen garen (zwischendurch wenden) bis sie außen knusprig sind. 10. Servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen.
Weiche Birnen, warmer Ahornsirup und krosser Speck. Muss ich noch mehr sagen? Dieser Salat entführt euch in neue Geschmackswelten, eignet sich optimal als edle Vorspeise und verführt dazu, auch den letzten Tropfen vom Teller zu schlecken.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 2. Birnen schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und mit gewürfeltem Bauchspeck in eine Auflaufform geben. 3. Birnen circa 20 Minuten backen. 4. In der Zwischenzeit den Salat waschen, die Rote Bete in feine Streifen schneiden und den Senf mit dem Olivenöl und dem Zitronensaft zu einem Dressing verrühren. 5. Birnen mit Ahornsirup übergießen, Pekannüsse dazugeben und nochmals zwanzig Minuten backen. 6. Salat mit dem Dressing vermischen und mit den warmen Birnen, dem knusprigen Speck und den Pekannüssen anrichten.