Blaubeeren stecken voller Vitamin-E und Antioxidantien. Ich verrate dir, wie du die gesunden Beeren im Dörrautomaten oder Backofen trocknen und so auch außerhalb der Blaubeer-Saison genießen kannst. So ernten wir die Beeren zwischen Juni und September. Was wir nicht frisch verzehren, trocknen wir und nutzen es dann zum Beispiel für selbstgemachtes Müsli.
Getrocknete Blaubeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Getrocknete Blaubeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (24 Stunden): 1. Blaubeeren halbieren. 2. Mit genügend Abstand zueinander im Dörrautomaten bei 50 Grad 24 Stunden (2 x 12 Stunden) trocknen. Alternativ können die Blaubeeren auch bei leicht geöffneter Ofentür getrocknet werden. 3. Blaubeeren auskühlen lassen, dann sofort weiterverarbeiten oder in einer luftdichten Dose aufbewahren.
Extra weich, voll im Geschmack. Ob fluffig oder kross getoastet: Frisches Toastbrot ist etwas ganz Besonderes. Wir backen es am liebsten selbst und genießen es typisch amerikanisch mit Marmelade und Erdnussbutter aber auch zu Baked Beans oder als Grilled Cheese Sandwich. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Genieße jede Scheibe!
Zubereitung (180 Minuten): 1. Hefe in lauwarmen Wasser auflösen, dann Milch dazugeben. 2. Mehl mit Salz und Zucker vermengen. 3. Eine Mulde formen und das Hefegemisch hineingeben. 4. Butter in kleinen Stücken dazugeben. 5. Alles zu einem samtigen Teig verkneten, dann abgedeckt eine Stunde ruhen lassen. 6. Währenddessen die Kastenform einfetten. 7. Teig in drei bis vier Stücke teilen, rundklopfen und die Kastenform geben. 8. Teig abgedeckt nochmals eine Stunde gehen lassen. 9. Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. 10. Toastbrot circa 30 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht golden ist. 11. Vor dem Schneiden abkühlen lassen. 12. Fluffig weich genießen oder vor dem Verzehr toasten.
Verführerischer Schokoladenduft, aromatischer Teig. Chocolate Buns servieren wir gerne zu Kaffeeklatsch und Tea Time. Das Beste: Die kleinen Schokobrötchen in heißen Kakao zu tunken. So können sich die etwas kompakter gebackenen, an Scones erinnernden Buns sich schön vollsaugen. Schokoladiger geht es nicht. Probier es jetzt direkt aus.
Zubereitung (110 Minuten): 1. Mehl, Hefe, Zucker und Salz vermengen, dann Butter und Wasser hinzugeben. 2. Alles zu einem samtigen Teig verkneten. 3. Teig 30 Minuten ruhen lassen. 4. Schokotropfen dazugeben und nochmals gut durchkneten. 5. Teig in 16 Stücke teilen, kleine Buns formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. 6. Backblech mit einem Tuch abdecken und die Buns nochmals 60 Minuten gehen lassen. 7. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 8. Ei verquirlen und auf die Buns streichen. 9. Buns circa 15 Minuten backen.
Cremig. Schlotzig. Samtig weich. Milchreis ist die vielleicht schönste Kindheitserinnerung. Einen Löffel voll direkt aus dem Topf zu naschen, war einfach das Größte. Ob mit Zimt und Zucker, Zwetschkenröster oder Apfelkompott – noch heute ist Milchreis einer meiner Lieblingsnachtische.
Milchreis | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (6 Portionen): 250 Gramm Rundkornreis | 1 Esslöffel Pflanzenöl | 1 Liter Milch bzw. Pflanzenmilch (zum Einkochen muss es 1,5 % Milch oder glutenfreie Pflanzenmilch z. B. Reismilch sein; ich empfehle zum Einkochen 25 Prozent mehr Milch zu nehmen) | 2 Esslöffel Zucker | 1 Vanilleschote |1 Teelöffel Salz
Milchreis | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Öl in einem Topf erhitzen, Reis dazugeben, anbraten, bis es leicht nussig riecht, dann die anderen Zutaten hinzugeben. 2. Milchreis unter Rühren aufkochen, dann auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten gar ziehen lassen (zum Einkochen reichen 15 Minuten; dann bei 100° Grad 120 Minuten einkochen). 3. Milchreis pur, mit Zimt oder Kompott servieren.
Orangengelee ist ein süßes Gelee, das Desserts aber auch herzhafte Gerichte hervorragend akzentuiert. So harmoniert es perfekt mit dunklem Geflügelfleisch aber auch Wild, kann darüber hinaus in Perlen-Form auch auch Nachtisch verfeinern oder fruchtige Zwischenschichten oder Toppings für Desserts im Glas darstellen. bei Süßspeisen harmoniert es dabei optimal mit dunkler Schokolade und Vanille-Noten, wie sie sich zum Beispiel in Panacotta und Mousse au chocolate finden.
Zubereitung (30 Minuten): 1. 100 Milliliter Orangensaft mit der Stärke mischen. 2. Restliche Zutaten mischen und aufkochen. 3. Stärkemischung mit einem Schneebesen unterrühren. 4. Orangengel zum aushärten in Formen geben oder am Stück auskühlen lassen und dann zurecht schneiden.
Fluffig und deftig zugleich. Kaiserschmarrn ist ein besonders luftiger, in Stücke zerteilter Pfannkuchen. In der Pfanne karamellisiert, entwickelt die vielleicht berühmteste Süßspeise Österreichs erst ihr volles Aroma. Jeder Bissen schmeckt wie ein kleines Wölkchen. Probiere es selbst und lass dich verführen. Du kannst den Kaiserschmarrn dabei ganz traditionell mit Zwetschkenröster oder Apfelkompott aber auch mit Apfelmus oder Schoko-Beeren-Sauce servieren!
Zubereitung (15 Minuten): 1. Eier trennen. 2. Eigelb mit Milch, Mehl, Zucker und Salz zu einem glatten Teig verarbeiten. 3. Eiweiß aufschlagen und vorsichtig unter den Teig heben. 4. Rosinen mit Butter in einer Pfanne bei geringer Hitze braten, bis sie weich sind. Ggf. Rum hinzugeben. 5. Teig auf die Rosinen in die Pfanne geben. 6. Sobald der Boden leicht gebräunt ist, den Pfannkuchen wenden. 7. Pfannkuchen grob zerteilen. 8. Puderzucker darüber streuen und in der Pfanne karamellisieren lassen. 8. Kaiserschmarrn servieren.
Birnen, frisch vom Baum der Nachbarin. Das ist eine meiner frühsten Kindheitserinnerungen. Am Nachmittag gab es diese dann als Birnengemüse zum Sonntagsbraten. Eine leichte Süße, eine feine Vanillenote. Das war für mich ein Gedicht. Auch heute noch gibt es das Birnenkompott aus meiner Kindheit. Als bei Beilage zu herzhaften Gerichten oder einfach als Dessert.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen, und die Birnen würfeln. 2. Vanilleschote auskratzen. 3. Birnen mit Weißwein, dem Vanillemark und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen, danach auf kleiner Flamme circa 20 Minuten köcheln lassen (falls du das Kompott einkochen willst, reichen 10 Minuten). 3. Ein paar Löffel von der Flüssigkeit abfüllen, mit der Stärke vermengen und zurück zum Kompott geben. 4. Kompott zum Eindicken noch einmal kurz aufkochen. 5. Servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 90° für 30 Minuten einkochen. Bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise.
Blätterteig küsst Nougatteig: In Köln gehören Nougatbrezel zu einem winterlichen Stadtspaziergang einfach dazu. Doch auch wenn die Kombination aus Mandelblättchen, Zitronenguss und weichem Nougat unheimlich köstlich ist, schaffe ich einen ganzen Brezel nur mit Mühe. Bei uns kommt das Gebäck daher vor allem in der Mini-Version auf den Tisch.
Zubereitung: 1. Nuss-Nougat-Creme im Wasserbad schmelzen, bis diese flüssig ist. 2. Creme mit Mehl, Zucker, Vanilezucker und einem Ei zu einem geschmeidigen Teig verkneten und zu einem Rechteck ausrollen, das halb so groß ist wie der Blätterteig. 3. Nougatteig auf den Blätterteig legen und diesen umklappen, sodass der Nougatteig oben und unten von Blätterteig umgeben ist. 4. Für Mini-Nougatbrezel Teig zu einem circa 40 x 25 Zentimenter großem Rechteck ausrollen und 40 Streifen (1 cm x 25 cm) abschneiden. Für normal große Nougatbrezel Teig zu einem circa 35 x 28 Zentimeter großem Rechteck ausrollen und 7 Streifen (4 cm x 35 cm) abschneiden. 5. Jeden Streifen vorsichtig eindrehen bzw. zwirbeln, zu einer Brezel formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. 5. Mini-Nougatbrezel bei 220° Grad Ober- und Unterhitze 12 Minuten backen, die großen Brezeln 15 Minuten. 6. Brezeln auskühlen lassen. 7. Währenddessen die Mandelblättchen in einer Pfanne bei geringer Hitze goldbraun werden lassen und zur Seite stellen. 8. Puderzucker mit Zitronensaft vermengen. 8. Brezel mit der Zuckermasse einpinseln und dann vorsichtig in die Mandelblättchen drücken. 9. Zucker vor dem Servieren vollständig aushärten lassen.
Diese fluffigen Pfannkuchen schmecken einfach himmlisch! Ob mit Schokolade, Ahornsirup, Honig oder frischen Früchten, zum Wochenendfrühstück, zum Brunch oder als schnelles Dessert: von diesen dicken Pfannkuchen kriegen wir einfach nie genug. Das Rezept ist noch von meiner Oma. Da sie die Zutaten immer nach Gefühl zusammenmischte, hab ich mich eines morgens neben sie gestellt und jede von ihr abgefüllte Zutat einzeln abgewogen. Noch heute klebt in meinem Elternhaus ein kleines Zettel mit dem Rezept im Gewürzregal.
Fluffige Pfannkuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Fluffige Pfannkuchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Milch mit dem Ei aufschlagen. 2. Mehl, Zucker, Backpulver und Vanillezucker hinzufügen. 3. Butter in der Pfanne schmelzen. 4. Pfannkuchen goldbraun braten.
Knallgrün und zuckersüß. Kiwimarmelade ist ein Farbklecks auf deinem Brötchen, der deinem Frühstück einen Hauch Exotik verleiht. Warum nicht einfach kaufen? Weil du diese Marmelade in nur 20 Minuten zaubern kannst und dann ganz genau weißt, was drin ist. Nämlich purer Geschmack ohne Zusätze und Farbstoffe.
Zubereitung (20 Minuten): 1. Kiwis schälen und in Würfel schneiden. 2. Kiwis mit dem Gelierzucker mischen und pürieren. 3. Zitrone auspressen und Saft zur Kiwimarmelade geben. Kiwimarmelade aufkochen, dann auf kleiner Flamme circa 5 Minuten köcheln lassen. 4. In der Zwischenzeit Schraub- oder Einmachgläser mit kochendem Wasser ausspülen. 5. Kiwimarmelade nach erfolgreicher Gelierprobe noch heiß in die Gläser füllen und direkt fest verschließen.
Geschmeidig. Fruchtig. Und nicht zu süß. Quittengelee ist einer meiner liebsten Aufstriche für Croissants, Weißbrot, Hefezopf und helles Gebäck. Das leicht herbe Aroma ist einfach herrlich erfrischend. Dabei ist Quittengelee im Handumdrehen gezaubert. Trotzdem machen wir im Herbst gerne direkt einen kleinen Vorrat für das ganz Jahr.
Quittengelee | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (5 Gläser á 100 Milliliter): 1 Kilo Quitten | ca. 250 Gramm Gelierzucker 1:2 | Saft einer halben Zitrone
Quittengelee | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung: 1. Quitten waschen, Kerngehäuse entfernen und mit Schale in Würfel schneiden. 2. Quitten in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, Zitronensaft hinzugeben und aufkochen und 45 Minuten auf kleiner Flamme weich kochen. 3. Ein Sieb mit einem Passiertuch oder sauberem Küchentuch auslegen und darunter eine Schüssel positionieren. 4. Quittenmasse ins Sieb schütten und auskühlen lassen. 5. Nach circa einer Stunde restliche Flüssigkeit vorsichtig durch das Passiertuch drücken. 6. Flüssigkeit abmessen (hier müssten ca. 500 Milliliter herauskommen). 7. Schraubgläser und Deckel mit kochendem Wasser auskochen. 8. Je 100 Milliliter 100 Gramm Gelierzucker 1:2 abmessen und zusammen aufkochen. 9. Masse unter Rühren fünf Minuten aufkochen. 10. Quittengelee heiß in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser einfüllen und sofort verschließen.
Süß. Fruchtig. Knallorange. Wachauer Marillenmarmelade ist einfach köstlich. Ob auf frischen Brötchen, Croissants oder Hefezopf: diese Aprikosenkonfitüre wird dich verzaubern. Für mich ist es eine Erinnerung an meine Zeit in Österreich und kommt hier deshalb regelmäßig auf den Tisch.
Zubereitung (20 Minuten): 1. Marillen waschen, entkernen und würfeln. 2. Marillen mit dem Zitronensaft aufkochen. 3. Gelierzucker hinzugeben und 10 Minuten auf kleiner Flamme blubbern lassen. 4. In der Zwischenzeit Schraubgläser (inkl. Deckel) mit kochendem Wasser ausspülen. 5. Marmelade heiß in die Gläser füllen und diese direkt verschließen.