Ein guter Hummus bringt einen Hauch von Leichtigkeit mit sich. Ob als cremiger Brotaufstrich am Morgen, als feinwürziger Dip, als Aufstrich für Wraps oder einfach pur: Kichererbsen waren noch nie so lecker.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Die eingeweichten Kichererbsen abgießen und kurz abtropfen lassen. 2. Kreuzkümmel in einen Mörser geben, fein mahlen und zur Seite stellen. 3. Sesam in den Mörser geben und mit etwas Wasser fein mahlen. 4. Zitronen auspressen und für einen besonders frischen Geschmack ein paar Zesten von der Schale abhobeln. 5. Alle Zutaten vermengen und pürieren, bis diese cremig sind. 6. Mit etwas Olivenöl und Paprikapulver als Garnitur servieren.
Knackige Erdnüsse, der Duft frischer Minze und das Aroma getrockneter Datteln machen diesen Couscous-Salat zu einem kulinarischen Abenteuer. Also schnallt euch an und auf geht’s! Hier gibt es einiges für eure Geschmacksnerven zu entdecken.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Couscous mit heißem Gemüsefond übergießen, vermengen und ziehen lassen. 2. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und glasig braten 3. Frische Minze und die Tomaten waschen und fein hacken. 4. Olivenöl, Zitronensaft und Tomatenmark zum Couscous geben und gründlich vermengen. 5. Restliche Zutaten zum Couscous geben, mit Salz abschmecken und anrichten.
Duftende Gewürze, frisch gemahlener Ingwer und eine herrlich intensive Farbe verraten schon: aromatischer geht es kaum. Selbstgemachte Vindaloo-Paste ist die beste Basis für dein Vindaloo-Curry. In nur zehn Minuten zauberst du so die Grundlage für ein Curry, das deine Sinne auf eine unvergessliche Reise durch die indische Welt der Gewürze schickt.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Koriander waschen. 2. Ingwer und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. 3. Pfeffer, Nelken, Koriander- und Bockshornkleesamen ohne Öl in einer Pfanne rösten. 3. Wenn die Gewürze zu duften beginnen, in einem Mörser fein mahlen. 4. Sobald ein feines Pulver entstanden ist, die anderen Zutaten hinzugeben und zu einer cremigen Paste verarbeiten.
Du suchst eine vegetarische Lasagne, die so köstlich schmeckt, dass du die ganze Form auskratzen möchtest? Dann habe ich das richtige für dich: Meine Lasagne mit Porree, Kirschtomaten, Auberginen und Karotten. Unter einer Kruste aus aromatischem Käse versteckt diese Gemüselasagne eine wahre Geschmacksexplosion. Kann man nicht beschreiben, muss man probieren. Also ran an den Ofen.
Vegetarische Lasagne | Foto: Linda Katharina Klein
Vegetarische Lasagne | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Karotten schälen, Porree, Tomaten und Aubergine waschen und alles in feine Würfel schneiden. 2. Gemüse mit Tomatenmark in Olivenöl stark anbraten. 3. Mit Rotwein ablöschen. Basilikum (bis auf ein paar Blätter zur Dekoration) fein hacken und mit der Hälfte des geriebenen Mozzarellas und dem Tomatenpulver zur Füllung geben. 4. Füllung mit Salz abschmecken. 5. Ofen auf 180° C Umluft vorheizen. 6. Creme fraîche mit 100 Milliliter Wasser vermengen, sodass sie flüssig wird. 7. Mozzarella in sehr feine Scheiben schneiden. 8. Butter schmelzen, Mehl hinzugeben und mit Milch aufgießen. Mehlschwitze mit Salz und Pfeffer abschmecken. 9. Ein Drittel der Füllung in eine Auflaufform geben, mit einem Drittel der Creme frâiche beträufeln und mit Lasagne-Platten bedecken. Hälfte der Bechamel-Sauce darauf geben. 10. Die nächste Schicht Füllung, Pasta-Platten und Bechamel in die Form geben und mit einer weiteren Schicht Füllung abschließen. 10. Den Mozzarella gleichmäßig auf der Lasagne verteilen, mit der restlichen Creme fraîche beträufeln. Restlichen Käse darüber streuen. 11. Lasagne circa 45 Minuten im Ofen garen (am besten kurz testen, ob die Nudeln gar sind). 12. Vor dem Servieren am Besten auskühlen lassen, ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen und aufgewärmt servieren. Dann lässt sich die Lasagne besser portionieren und ist viel aromatischer.
Lass dich von fruchtiger Shakshuka wachküssen! Was das ist? Ein nordafrikanisches Gericht, bei dem Tomaten und Paprika auf Koriander und Kardamom treffen und das perfekte Bett für pochierte Eier bilden. Klingt außergewöhnlich, ist es auch. Und zwar außergewöhnlich lecker. Besonders toll: Das Gericht lässt sich super aus der warmen Pfanne löffeln – und ist damit für ein Frühstück im Bett gerade zu prädestiniert.
Zubereitung (40 Minuten): 1. Tomaten, Paprika, Zwiebeln und die geschälte Knoblauchzehe fein würfeln. 2. Gewürze und Chili fein mörsern und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen. 3. Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne geben, Zucker hinzufügen und circa 20 Minuten bei starker Hitze köcheln lassen. 4. Wenn die Sauce so fest ist, dass sich mit einem Löffel kleine Mulden bilden lassen, mit Salz abschmecken, vier Mulden formen und die Eier direkt darüber aufschlagen. 5. Das Eiweiß vorsichtig mit der Tomatensauce vermengen ohne das Eigelb zu berühren. 6. Warten bis das Eiweiß stockt und die Shakshuka noch heiß servieren.
Fruchtige Basis, erdige Aromen und erfrischende Schärfe – dieser klassische Rote Bete Salat der russischen Küche schickt die Geschmacksnerven auf eine Reise. Und die Farbe erst! Ich selbst habe den Salat das erste mal in einem Soviet-Restaurant getestet und war als Fan osteuropäischer Gerichte sofort begeistert. Müsst ihr unbedingt mal ausprobieren. Besonders toll harmoniert der Salat übrigens mit Teigtaschen.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Rote Bete würfeln 2. Mit saurer Sahne bzw. Schmand und Meerrettich vermengen. 3. Schnittlauch waschen und fein hacken. 4. Alles vermischen und mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. 5. Vor dem Verzehr am besten eine Stunde ziehen lassen.
Ich lieeeebe Kartoffelsalat – besonders die leichte griechische Kartoffelsalat-Variante mit Zitronensaft, bei denen man auch mal ohne schlechte Gewissen die halbe Schüssel alleine leer futtern kann. Richtig Klasse ist das Gericht, weil man es super vorbereiten und mit zur Arbeit, Picknicken oder auch zu Grillfeiern nehmen kann. Besonders der Kontrast zwischen den lilaroten Schalotten und den gelblichen Kartoffeln ist ein echter Hingucker! Also ab in die Küche mit dir…
Griechischer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Griechischer Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1) Kartoffeln mit Schale 25 Minuten kochen. 2) Kartoffeln abschütten, abschrecken, auf dem Tisch ausbreiten und einige Minuten auskühlen lassen. 3) In der Zwischenzeit Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. 3) Kartoffeln pellen, in mundgerechte Stücke schneiden und zu den Schalotten geben. Kartoffelsalat mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Chili sowie (Berg-)Orgeano würzen und einen großzügigen Schuss Olivenöl hinzugeben. 4) Alles vermengen und anrichten.
Knuspriger Teig, fruchtige Äpfel und warm schmelzender Ziegenkäse – herzhaft belegte Flammkuchen sind einfach herrlich. Ich belege sie meistens ganz spontan nach Lust und Laune, in den kalten Monaten kommt diese Komposition aus Ziegenkäse und Äpfeln aber am häufigsten auf den Tisch. Kross gebacken sind sie ein herrlicher Snack und eignen sich optimal als Vorspeise oder Fingerfood. Für den großen Hunger gibt es dann einfach die doppelte Portion.
Flammkuchen mit Äpfeln und Ziegenkäse | Foto: Linda Katharina Klein
Flammkuchen mit Äpfeln und Ziegenkäse | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Ofen auf 250° vorheizen. 2. Mehl mit Öl, Eigelb und Wasser zu einem Teig verkneten. 2. Teig 20 Minuten ruhen lassen. 3. Teig halbieren und jede Kugel dünn ausrollen. 4. Jeweils einen Esslöffel auf dem Flammkuchen verteilen. 5. Zwiebel schälen und in dünne Streifen schneiden, Apfel und Ziegenkäse ebenfalls in Scheiben schneiden. 6. Flammkuchen belegen und mit Thymian bestreuen. 7. Auf die Ziegenkäse-Scheiben etwas Honig geben. Flammkuchen circa zehn Minuten backen.
Fruchtige Aubergine trifft auf cremige Füllung – diese Komposition ist intensiv im Geschmack und sorgt für einen fulminanten Auftakt eures Abendessens. So könnt ihr die Auberginen-Röllchen wie Tapas hervorragend zu knusprigem Brot reichen oder sie als Vorspeise gleich pur vernaschen. Allerdings machen Sie auch zu Pasta eine hervorragende Figur. So elegant waren Auberginen noch nie!
Zubereitung (30 Minuten): 1. Auberginen waschen, Strunk entfernen. 2. Aubergine der Länge nach in Scheiben schneiden. 3. Auberginen-Scheiben in Olivenöl ausbacken. 4. Während die Scheiben abkühlen, den Frischkäse mit den Gewürzen mischen. 5. Frischkäse auf den Auberginen-Scheiben verteilen und diese einrollen.
Klein, raffiniert und verführerisch lecker! Obwohl französische Tartelettes vor allem für die süße Tartelette-Variante in Form von kreativen Süßspeisen und Mini-Küchlein berühmt sind, verwandle ich die kleinen Tortenböden am liebsten in herzhafte Gemüsetartelletes. Denn wenn der noch lauwarme Ziegenkäse auf der Zunge schmilzt und sich mit dem Aroma fruchtiger Zucchini und Auberginen vermischt, hat man das Gefühl, dass das Mürbeteig-Gebäck einen direkt nach Frankreich reisen lässt.
Ziegenkäse-Tartelettes | Foto: Linda Katharina Klein
Ziegenkäse-Tartelettes | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (80 Minuten): 1. Einen halben Teelöffel Salz mit der kalten Butter, Mehl, Milch und einem Ei zu einem Mürbeteig verarbeiten. 2. Diesen in Frischhalte wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 3. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. 4. Den Mürbeteig dünn ausrollen. 5. Die gefettete Tartelette-Förmchen mit dem Teig auslegen. Diesen leicht andrücken und überschüssigen Teig am Rand entfernen. Boden mehrmals einstechen. 6, Hülsenfrüchte auf den Mürbeteigboden geben und diesen circa 15-20 Minuten blindbacken. 7. Boden nach dem Backen kurz auskühlen lassen und erst dann die Hülsenfrüchte entfernen. 8. In der Zwischenzeit die Zucchini und die Auberginen in Scheiben sowie die Paprika in Streifen schneiden. 9. Gemüsescheiben auf die Tartelettes verteilen. 10. Das Ei mit Sahne verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. 11. Sahnemischung in die Tartelettes geben. 12. Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf den Tartelettes verteilen. 13. Etwas Honig und Thymian über den Ziegenkäse geben. 14. Tartelettes circa 25 Minuten backen. 15. Vor dem Servieren die Tartelettes kurz etwas abkühlen lassen und vorsichtig aus den Formen lösen.
Ein Traum aus Zucker. So süß, es muss eine Sünde sein. Mein liebstes amerikanisches Dessert: Weiche Brownies mit Schokoladenstückchen und Marshmallow-Topping. Außen schaumige Zuckerwolken, innen half-baked Schokoteig. Wer hier nicht zugreift, verpasst ein wahres Meisterwerk.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Schokolade fein hacken 2. Eier und Butter vermengen. 3. Zucker, Mehl, Kakao Speisestärke und Backpulver hinzugeben. 4. Teig in eine Form (ca 30 cm x 15 cm) füllen. 5. Brownies circa 25-30 Minuten bei 180°C backen. 6. Brownies auskühlen lassen. 7. Ränder abschneiden und in zwölf Stücke schneiden. 8. Marshmallows auf den Brownies platzieren und nach Belieben mit einem Flambierbrenner zum Schmelzen bringen.
Feinwürziger Parmesan trifft auf herzhaften Mürbeteig und fruchtiges Pflaumen-Chutney. Ob als Horsd’œuvre oder exklusive Vorspeise – diese Käsehäppchen sind sowohl Augen- als auch Gaumenschmaus! Daher eignen sie sich perfekt für festliche Anlässe, Empfänge und Dinnerparties. So verwöhnst du deine Gäste schon ab dem ersten Bissen.
Herzhafte Käsehäppchen | Foto: Linda Katharina Klein
Herzhafte Käsehäppchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. 2. Mehl und Butter zu einem Mürbeteig verkneten. 3. Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen. 4. Frischkäse, Parmesan, Eier, Salz und Pfeffer miteinander vermengen. 5. Tortenring auf dem Teig platzieren und Käsemasse vorsichtig hineingießen. 6. Das Ganze circa 20 Minuten backen, dann auskühlen lassen. 7. Das Gebäck in kleine Quadrate schneiden, mit Pflaumen-Chutney und Basilikumblättern dekorieren.