Ein simpler Gurkensalat mit einem cremigen Dressing ist doch einfach was Feines. Im Handumdrehen gezaubert ist er der perfekte Beilagensalat zu deftigen Gerichten. Bei mir kommt dabei neben Crème fraîche bzw. Crème vega für eine vegane Version noch Dill, Zitronensaft, Salz und Pfeffer and Dressing mit ins Dressing. Und das war es dann auch schon. Gute Dinge können halt auch ganz einfach sein.
Gurkensalat mit Crème fraîche | Foto: Linda Katharina Klein
Gurkensalat mit Crème fraîche | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Gurken mit einer Reibe oder einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden. 2. Crème fraîche bzw. Crème vega mit dem Zitronensaft, Dill, Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing vermengen und mit den Gurkenscheiben vermengen. 3. Sofort servieren oder für einen intensiveren Geschmack erst ein paar Minuten ziehen lassen.
Knuspriger Toast, geschmolzener Käse, der bei jedem Bissen Fäden zieht. French Toast ist ein deftiges Frühstücksgericht. Die meisten kennen dabei, die süße Variante des Gerichts, welche in Deutschland bereits seit dem 14. Jahrhundert als Arme Ritter bekannt ist. Die herzhafte Variante mit Käse solltest du dir aber auf keinen Fall entgehen lassen. Am besten schmeckt French Toast natürlich mit selbstgebackenem Toastbrot.
Herzhafter French Toast mit Käse | Foto: Linda Katharina Klein
Herzhafter French Toast mit Käse | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Eier verquirlen und mit Milch, Vanillezucker und einer Prise Salz vermengen. 2. Butter in einer Pfanne auslassen. 3. Zwei der Toastscheiben für circa zehn Sekunden ins Eigemisch tauchen, abtropfen und in die Pfanne geben. 4. Je zwei Scheiben Käse auf die Toastscheiben geben. 5. Jetzt die nächsten zwei Toastscheiben ins Eigemisch tunken und danach als Deckel auflegen. 6. Den French-Toast wenden und von beiden Seiten knusprig ausbacken. 7. Die Toasts diagonal durchschneiden und anrichten.
Dazu passen hervorragend: Geschmorte Tomaten, Ahornsirup und (vegetarischer) Speck!
Elegant. Klassisch. Erfrischend. Ein edler Krabbencocktail mit Marie-Rose-Sauce ist ein eleganter Start in den Abend. Die frischen Krabben mit ihrem wunderbaren Biss und die cremige Sauce mit ihren fruchtigen Aromen bilden eine perfekte Symbiose. Ich verwende hier am liebsten Nordseekrabben. Du kannst das Gericht aber auch mit größeren Garnelen zubereiten.
Zubereitung (2 Minuten): 1. Alle Zutaten bis auf die Krabben vermengen. 2. Sauce über die Krabben geben, vorsichtig vermengen und in Gläser abfüllen. 3. Krabbencocktail mit Zitronenscheiben und Petersilie garnieren und bis zum Servieren bzw. bis zur Verwendung kalt stellen.
Herzhaft. Würzig. Aromatisch. Kartoffelquiche vereint knusprigen Mürbeteig mit cremiger Füllung. Wir lieben die Quiche mit Gruyerekäse, machen aber auch sehr gerne eine vegetarische Tarteversion mit Emmentaler. Die Quiche lässt sich dabei super vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag sogar noch intensiver.
Kartoffelquiche | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (1 Quiches = 6 Portionen): 200 Gramm Mürbeteig (die zweite Hälfte kannst du einfrieren) | 750 Gramm Kartoffeln | 120 Gramm Käse z. B. Gruyère oder Emmentaler für eine vegetarische Version | 2 Eier | 100 Milliliter Sahne | 1 Esslöffel Salz | 0,5 Teelöffel Pfeffer | 1 Teelöffel Senf | Hülsenfrüchte zum Blindbacken z. B. Kichererbsen
Kartoffelquiche | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Kartoffeln schälen und 10 Minuten vorkochen, dann abschütten. 3. In der Zwischenzeit den Mürbeteig ausrollen. 4. Die Backform mit dem Teig auslegen. 5. Den Teig vorsichtig an den Rand andrücken und überschüssigen Teig entfernen. 5. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 6. Form bis zum Rand mit Hülsenfrüchten (z. B. Kichererbsen) zum Blindbacken füllen Mürbeteigboden circa 12-15 Minuten backen. 7. Kartoffeln abschütten und in Scheiben schneiden. 8. Käse raspeln. 9. Boden aus dem Ofen nehmen und die Hülsenfrüchte entfernen. 10. Kartoffelscheiben auf dem Quiche-Boden verteilen. 11. Eier verquirlen, dann Sahne, Salz, Pfeffer und Senf unterrühren. 12. Eimasse über die Kartoffeln gießen. 13. Käse auf der Quiche verteilen. 14. Quiche circa 30 Minuten backen.
Zarter Fisch, knusprige Semmelbröselkruste. Schon als Kind liebte ich das Schlemmerfilet à la Bordelaise. Heute mache ich es mir einfach selbst. Mit frischem Kabeljau, einfach im Ofen gebacken. Mein Rezept-Tipp: Unbedingt angebratene Champignons und etwas Knoblauchpulver in die Masse für die Kruste geben. Das verstärkt den Geschmack und macht dein selbstgemachtes Schlemmerfilet einfach unwiderstehlich!
Kabeljau à la Bordelaise | Foto: Linda Katharina Klein
Kabeljau à la Bordelaise | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 2. Zwiebel schälen grob würfeln. 3. Champignons in Scheiben schneiden und in einem Löffel Olivenöl sehr scharf anbraten. 4. Zwiebeln und Champignons mit Petersilie, Salz, Pfeffer, Semmelbröseln, Paprikapulver, sechs Esslöffeln Olivenöl und Knoblauchpulver in einem Küchenhäcksler kurz aufmixen. 5. Filets trocken tupfen, dann die Kruste auftragen. 6. Kabeljaufilets 15 Minuten im Ofen garen, dann für weitere 20 Minuten die Grillfunktion aktivieren.
Du suchst eine vegane Mayonnaise mit dem gewissen Kick? Dann ist vegane Mayonnaise das richtige für dich! Räuchertofu und Miso-Paste verleihen deiner Mayo feine Aromen, Kartoffeln machen sie extra cremig. Ob zu geröstetem Gemüse, Frittiertem oder Sushi. Diese Miso-Mayo passt einfach immer.
Vegane Miso-Mayonnaise | Foto: Linda Katharina Klein
Vegane Miso-Mayonnaise | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (2 Minuten): 1. Kartoffeln und Räuchertofu grob hacken und in einen Mixer geben. 2. Miso-Paste hinzugeben und einer homogenen Masse verarbeiten. 3. Weitermixen und dabei langsam das Öl hinzugeben, bis eine samtige Masse entsteht (ggf. reicht hier auch weniger Öl). 4. Je nach Intensität der verwendeten Miso-Paste muss gegebenenfalls noch leicht mit Salz abgeschmeckt werden. 5. Die Mayonnaise sofort serviert oder im Kühlschrank aufbewahren (hier ist sie mehrere Tage haltbar.
Feine Leberwurst, fruchtige Äpfel, karamellisierte Zwiebeln. Meine Leberwurststulle „Berliner Art“ zelebriert das deutsche Traditionsgericht als Frühstücks- und Brunch-Kreation und zeigt, dass auch ein Schnittchen so viel mehr sein kann.
Leberwurststulle „Berliner Art“ | Foto: Linda Katharina Klein
Leberwurststulle „Berliner Art“ | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Brot in einer Pfanne rösten, dann auskühlen lassen. 2. Zwiebel schälen und in Halbringe schneiden. 3. Äpfel entkernen und in Spalten schneiden. 4. 20 Gramm Butter mit 3 Esslöffeln Zucker in einer Pfanne schmelzen, dann auf kleiner Flamme die Äpfel daran karamellisieren. 5. In der Zwischenzeit die Brote mit Leberwurst schmieren. 6. Äpfel auf den Stullen drapieren. 7. Restliche Butter und restlichen Zucker in der Pfanne schmelzen, dann die Zwiebeln mit etwas Salz darin karamellisieren. 8. Zwiebeln mit Balsamico ablöschen und schmoren, bis der Balsamico absorbiert wurde. 9. Zwiebeln auf den Broten drapieren, dann mit Petersilie dekoriert servieren.
Nussig. Cremig. Minimal süß. Walnusscreme ist perfekt, um deine Gerichte zu akzentuieren. Ich kombiniere sie gerne mit Gebackene Champignons und fruchtigen Noten. So ist sie auch Teil meines Amuse-Gueules in meinem veganen Menu.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Walnüsse fein hacken, in eine Pfanne geben, mit Puderzucker bestreuen und karamellisieren. 2. Creme vega oder Crème mit Walnussöl, Orangenabrieb und Salz vermengen. 3. Walnussstückchen unterheben.
Meeresfrüchte-Tapas sind ebenso traditionell wie beliebt. Einer der Klassiker: Mejillones a la marinera. Die Miesmuscheln in Tomatensauce werde dabei in der Schale serviert. Wir reichen dazu gerne frisch gebackene Tapas-Brot.
Mejillones a la marinera | Foto: Linda Katharina Klein
Mejillones a la marinera | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Muscheln gründlich waschen und geöffnete Muscheln aussortieren. 2. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in Olivenöl glasig braten. 3. Mit Weißwein ablöschen, Tomaten, Salz und Zucker hinzugeben. 4. Aufkochen, Muscheln hinzugeben, Deckel schließen und bei starker Hitze circa 8-10 Minuten kochen, bis sich die Muscheln öffnen. 5. Muscheln samt der Sauce servieren.
Saftig. Bananig. Mit Nüssen und Schokolade gespickt. Bananenbrot ist ein leicht süßer Kuchen auf Basis von Bananen und Mehl. Das sehr einfache Gericht begeistert seit Jahrzehnten und ist besonders für das Backen mit Kindern beliebt. Das Brot dabei wird als Snack, Dessert aber auch immer öfter als süßes Frühstück genossen. Veganer Bananenkuchen ist dabei mein absoluter Favorit. So lässt sich das klassische Rezept leicht veganisieren. Mein Lieblingsrezept für Bananenbrot ist zudem zuckerfrei. Das Ergebnis: Ein köstlicher Kuchen, der tagelang saftig bleibt. Wenn man ihn nicht schon vorher vernascht.
Saftiges Bananenbrot mit Nüssen | Foto: Linda Katharina Klein
Saftiges Bananenbrot mit Nüssen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Zwei Bananen in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. 3. Geschmolzenen Butter, Ahornsirup, Hafermilch und Apfelessig unterrühren. 4. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und einrühren. 5. Nüsse hacken und mit den Schokodrops unterrühren. 6. Kastenform mit Öl einfetten und den Teig hineingeben. 7. Banane längst halbieren und mit der Schnittstelle nach oben in leicht in den Teig drücken. 8. Restliche Nüsse auf den Teig geben. 9. Kuchen für 30 Minuten backen, dann herausnehmen mit Ahornsirup bestreichen und für weitere 15 Minuten backen. 10. Kuchen vor dem Stürzen auskühlen lassen.
Dreieckig. Gefüllt. Frittiert. Samosas sind indische Teigtaschen, die in Öl ausgebacken werden. Besonders oft sind sie dabei mit einer würzigen Mischung aus gestampften Kartoffeln und Erbsen gefüllt. Auch wir lieben diese Zubereitung mit Ingwer, Knoblauch, Koriander, Garam Masala, Fenchelsamen und Kreuzkümmel. Und wer auf die traditionelle Zubereitung mit Ghee verzichtet und stattdessen vegane Butter verwendet, kann die Samosas im Handumdrehen veganisieren.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ghee oder vegane Butter schmelzen und mit Mehl, Wasser und einem Teelöffel Salz zu einem geschmeidigem Teig verkneten, dann luftdicht verpackt ruhen lassen. 2. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20 bis 30 Minuten garkochen. 3. In der Zwischenzeit Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. 4. Ingwer und Knoblauch in Ghee bzw. veganer Butter anbraten. 5. Erbsen hinzugeben und mit dünsten. 6. Korianderstile klein hacken und unterrühren. 7. Füllung bei Seite stellen. 8. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 9. Kartoffeln stampfen und mit den Erbsen vermengen. 10. Garam Masala, Chilipulver, Fenchelsamen und Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne rösten, dann fein mörsern (hierfür kann auch eine Gewürz- oder Kaffeemühle verwendet werden. 11. Gewürze zur Füllung geben und mit Zitronensaft abschmecken. 12. Teig in acht gleich große Stücke teilen. 13. Jedes Stück zu einer Kugel rollen, dann diese zu einem dünnen Kreis ausrollen. 14. Kreis halbieren und zu einem Kegel formen. Dafür die linke Spitze anheben und zur Mitte der Rundung führen. Dann die rechte Spitze nehmen und über die linke Spitze legen. Teig an der Naht von beiden Seiten zusammendrücken. 15. Füllung in 16 Portionen teilen. 16. Jeweils eine Portion in die Teigtasche geben, dann den Boden zusammen drücken. Gegebenenfalls die Teigtasche so klopfen, dass sie dreieckig ist. 17. Pflanzenöl in einem kleinen Topf erhitzen. 18. Samosas portionsweise knusprig ausfrittieren, kurz auf einem Gitter abtropfen lassen, dann direkt servieren.
Sardellen. Oliven. Kapern. Pasta alla puttanesca ist ein Klassiker der süditalienischen Küche und ebenso einfach wie beliebt. So wird die Sauce gezaubert während die Nudeln kochen. Viel schneller geht es nicht. Daher soll auch der Name der Gerichts herrühren, der impliziert, dass die Pasta in Tomatensauce mit Sardellen von Prostituierten zwischen ihren Freier-Besuchen zubereitet wurde. Und nach Leidenschaft schmeckt das Gericht auf jeden Fall!
Pasta alla puttanesca | Foto: Linda Katharina Klein
Pasta alla puttanesca | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Die Pasta in einem großen Topf mit Salz Wasser al dente kochen. 2. Währenddessen Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. 3 Öl aus der Sardinenbüchse in seinen heißen Topf geben, Knoblauch und Zwiebel darin glasig braten. 4. Dann Sardellen, Tomaten und die Kapern hinzugeben und mit Salz abschmecken (ich nehme circa 1,5 Teelöffel). 5. Petersilie grob hacken. 6. Pasta abgießen und mit der Sauce sowie dem Großteil der Petersilie vermengen. 7. Pasta auf Tellern anrichten und mit den Oliven, der Petersilie und ggf. den Pfefferschoten dekorieren.