Cremig. Sämig. Gelb. Senfsauce ist perfekt, um Gerichte zu verfeinern. Ob zu Hamburger Pannfisch oder als Basis für Eier in Senfsauce – diese Köstlichkeit schmeichelt deinem Gaumen. Ich mache sie auf Basis einer Mehlschwitze und verfeinere sie mit Dill. Du kannst hier aber auch andere Kräuter verwenden und die Soße nach deinem Geschmack abwandeln.
Senfsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4-6 Portionen): 75 Gramm Zwiebel | 30 Gramm Butter | 2 Esslöffel Mehl | 2 Esslöffel Senf | 400 Milliliter Sahne (für eine leichtere Sauce kannst du auch die Hälfte durch Milch ersetzen) | 1 Teelöffel Dill | 0,5 Teelöffel Salz
Senfsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel schälen, sehr fein hacken und in Butter glasig braten. 2. Mehl einrühren und mit Sahne ablöschen. 3. Sauce aufkochen, bis sie andickt, dann mit Salz und Dill abschmecken. 4. Bis zum Servieren warm stellen.
Paprika. Gewürzgurken. Fleischwurst. Mehr brauchte Mamas Nudelsalat nicht. Perfekt für Grillpartys, zum Picknick und fürs Buffet. So ein klassischer Nudelsalat kommt einfach immer gut an. Extra cremig, extra viel, extra gut fürs Hüftgold.
Nudelsalat mit Paprika | Foto: Linda Katharina Klein
Nudelsalat mit Paprika | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Nudeln ohne Salz al dente kochen. 2. Währenddessen Paprika waschen und zusammen mit der Fleischwurst und den Gewürzgurken würfeln. 3. Mayonnaise, Essig, Gurkenwasser, Senf, Salz und Zucker zu einem Dressing vermengen. 4. Nudeln abschütten und sofort mit dem Dressing mischen, dann Paprika, Gewürzgurken und Fleischwurst unterheben.
Frisch. Knallgrün. Cremig. Erbsensuppe ist erfrischend und wärmend zugleich, begeistert mit feinen Aromen und ihrer spektakulären Farbe. Ein Hauch von Minze verleiht der sonst oft deftigen Suppe eine leichte Note. Das Beste aber ist die kurze Zubereitungszeit: denn diese Erbsensuppe steht in nur 15 Minuten fertig auf dem Tisch.
Feine Erbsensuppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (6 Vorspeisen-Suppen oder vier Hauptgerichte): 1 Kilogramm Erbsen | 250 Gramm Zwiebel | 50 Gramm Butter (Margarine oder Öl für eine vegane Version) | 3 Esslöffel Zucker | 1 Esslöffel getrocknete Minze | 1 Teelöffel Natron | 2 Liter Gemüsefond | 100 Milliliter (vegane) Sahne (zum Einkochen weglassen oder durch eine einkochbare Sahne ersetzen) | Salz | Optional: 2 Esslöffel Creme fraiche bzw. Creme vega, frische Erbsen und Minze
Feine Erbsensuppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Zwiebeln schälen, in feine Würfel schneiden und in der Butter glasig braten. 2. Mit dem Fond ablöschen und Erbsen sowie Natron hinzugeben. 3. Erbsen gar kochen (ca. 5-7 Minuten). 4. Suppe pürieren, Sahne (zum Einkochen weglassen oder durch eine geeignete ersetzen) und Minze hinzugeben und mit Salz abschmecken. 5. Suppe bei 100° Grad für 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise) oder sofort servieren und ggf. mit frischen Erbsen, mit Wasser verdünnter Creme fraiche und Minze garnieren.
Grün. Einfach. Saftig. Zu Hausmannskost kamen bei uns früher oft Beilagensalate auf den Tisch. Ganz oft dabei: Grüner Bohnensalat. Dieser passte super zu Frikadellen, Kotelett & Co. Heute servieren wir ihn auch gerne zu vegetarischen Gerichten oder in einer komplett veganen Version. So oder so ist dieser einfache Bohnensalat super mit anderen Komponenten zu kombinieren. Und ganz unkompliziert nebenher zuzubereiten.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Einen großen Topf mit heißem Wasser und zwei Esslöffeln Salz aufsetzen. 2. Bohnen von holzigen Enden befreien, ins kochende Wasser geben und circa zehn Minuten kochen. 3. In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen und fein hacken. 4. Zwiebeln mit Essig, einem flachen Esslöffel Salz und der Kondensmilch vermengen. 5. Bohnen aus dem Wasser nehmen und in Eiswasser (alternativ sehr kaltem Wasser) abschrecken. 6. Dressing mit den Bohnen vermischen und servieren.
Ein wahres Festtagsessen! Rinderrouladen mit dunkler Sauce, Kartoffel-Klößen und karamellisierten Möhrchen sind einfach ein Gaumenschmaus. Und auch optisch ist das Gericht ein Hingucker! Da etwas aufwendiger in der Zubereitung, servierten wir das Gericht früher nur zu ganz besonderen Anlässen. Seitdem wir die Rouladen aber samt Sauce einkochen, ist dieser Gang aber auch zu einem beliebten Essen für kurzfristigen Besuch geworden.
Rouladen mit Klößen und Möhrchen | Foto: Linda Katharina Klein
Rouladen mit Klößen und Möhrchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (3,5 Stunden): 1. 300 Gramm Zwiebeln halbieren und samt Schale mit etwas Öl in einem großen Topf auf der Schnittfläche dunkel rösten. 2. In der Zwischenzeit Karotten und Sellerie grob hacken und dazugeben. 3. Gemüse braten, bis alle Stücke etwas Farbe genommen haben. 4. Tomatenmark unterrühren, zwei Minuten mitbraten, dann mit 100 Milliliter Rotwein ablöschen. 5. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, wieder mit 100 Milliliter aufgießen. 6. Wiederholen bis 400 Milliliter Rotwein eingearbeitet sind, dann mit weiteren 200 Milliliter Rotwein und 1200 Milliliter Fond aufgießen. 7. Lorbeer, Piment und Pfefferkörner dazugeben und die Sauce mindestens 45 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. 8. In der Zwischenzeit Rouladen plattieren, nebeneinander ausbreiten und gut salzen und pfeffern. 9. Senf auf die Rouladen streichen und jeweils eine Scheibe Schinken darauf platzieren. 10. Restliche 150 Gramm Zwiebeln schälen, fein hacken und die Masse auf dem Schinken verteilen. 11. Jetzt die Gewürzgurken der länge nach Vierteln und am Ende einer jeden Roulade drapieren. 12. Die Rouladen fest einrollen. 13. 5 Stücke Küchengarn (jeweils circa eine Armlänge) abschneiden und die Rouladen damit fixieren. 13. 50 Gramm Butter auslassen und die Rouladen darin von allen Seiten anbraten, dann wieder herausnehmen. 14. Bratensatz mit dem restlichen Rotwein ablöschen und zur Sauce geben. 15. Sauce passieren (durch ein feines Sieb geben). Dabei das Gemüse leicht ausdrücken. 16. Passierte Sauce mit dem restlichen Fond, zwei Esslöffeln Salz, Zucker und den Rouladen in einen Topf geben und auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel circa zwei Stunden schmoren. 17. Rouladen herausnehmen. 18. Circa 200 Milliliter der Sauce abschöpfen und die Speisestärke einrühren, dann das Gemisch in die Sauce einrühren und die Sauce köcheln lassen, bis diese andickt. 19. Garn von den Rouladen entfernen und mit der Sauce servieren oder zum haltbar machen 120 Minuten bei 100 Grad einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
20. Kartoffeln schälen und gar kochen (je nach Grüße circa 20 Minuten). 21. Kartoffeln abschütten und gut abdampfen lassen. 22. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen. 23. Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer oder einer Kartoffelpresse zu einer feinen Masse zerkleinern. 24. 150 Gramm Stärke, 50 Gramm geschmolzene Butter, zwei Eigelb und zwei Teelöffel Salz zur Kartoffelmasse geben und zu einem geschmeidigem Teig verkneten. 25. Acht große Klöße oder zwölf kleine Klöße formen. 26. Möhrengrün kürzen, Möhren waschen und je nach dicke acht bis zehn Minuten vorkochen. 27. Möhren kurz abtropfen lassen, währenddessen Öl und 25 Gramm Butter in einer Pfanne erhitzen. 28. Klöße in siedendem (nicht kochendem) Wasser gar ziehen lassen, bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen. 29. Möhren von allen Seiten anbraten, dann mit gesiebten Puderzucker und einem halben Teelöffel Salz bestreuen. 30. Klöße vorsichtig herausnehmen, kurz ausdampfen lassen und mit den Rouladen und den karamellisieren Möhrchen servieren.
Thunfisch. Mais. Paprika. Kidneybohnen. Viel mehr braucht dieser Salat nicht. Denn Gutes kann so einfach sein. Wir lieben Thunfischsalat als schnelles Abendessen, wenn nicht viel im Haus ist oder Snack fürs Büro. Schließlich lässt er sich super vorbereiten, da er nicht matschig wird. Stattdessen zieht er einfach nur besser durch und wird noch intensiver im Geschmack.
Thunfisch-Salat mit Paprika | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen oder vier Beilagen- bzw. Vorspeisensalate): 2 Dosen (veganen) Thunfisch | 1 Glas Mais (ca. 340 Gramm) | 1 Glas Kidneybohnen (circa 350 Gramm) | 2 Paprika | 1 Zwiebel (ca. 50 Gramm) | 4 Esslöffel Olivenöl | 4 Esslöffel hellen Balsamico oder Zitronensaft | 1,5 Teelöffel Kräuter der Provence | 1,5 Teelöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer | 1 Teelöffel Prise Zucker
Thunfisch-Salat mit Paprika | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel schälen und fein würfeln. 2. Mais, Thunfisch und Bohnen abschütten. 3. Paprika waschen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. 4. Olivenöl, Säure, Kräuter, Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing vermengen und zum Salat geben.
Zartes Gemüse, cremige Sauce, feine Aromen. Ein gutes Hühnerfrikassee schmeckt nach Kindheit und lässt einen alle Sorgen vergessen. Ob einfach mit Reis oder aber schick in Blätterteigpasteten angerichtet. Bei diesem Gericht möchte man einfach immer weiter essen. Die Geheimzutat: Selbstgemachter Fond vom Bio-Huhn und jede Menge Liebe.
Zubereitung (45 Minuten): 1. Huhn im Geflügelfond circa 20 Minuten garkochen. Bei der Verwendung von veganem Hühnerfilet dieses bei Seite stellen. 2. Möhren schälen und in Scheiben schneiden. 3. Holzige Enden vom Spargel entfernen und diesen schälen. 4. Pilze in Scheiben schneiden, in der Öl anrösten, dann bei Seite stellen. 4. Hähnchen aus dem Fond nehmen. Bei der Verwendung von veganem Hähnchen an dieser Stelle den Gemüsefond aufkochen. 5. Möhren und Erbsen drei Minuten im Fond blanchieren, dann herausnehmen. 6. Spargel fünf Minuten blanchieren, dann herausnehmen. 7. Zum Einkochen Fond, Hühnchen und Gemüse mischen und bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochhinweise) oder wie folgt fortfahren. 8. 100 Milliliter vom restlichen Fond abmessen. 9. (Vegane) Butter schmelzen, Mehl dazugeben, kurz mitrösten, dann mit den 100 Milliliter Fond ablöschen und die Sahne hinzugeben. 10. Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. 11. Gemüse und Hähnchen in die Sauce geben und fünf Minuten ziehen lassen. 12. In Blätterteig-Pasteten oder mit Reis anrichten.
Zarte Rouladen in einer tiefdunklen Sauce. So edel kann Hausmannskost sein! Wir machen gerne die klassische Version nach Omas Rezept, also Rouladen aus der Oberschale eine Füllung aus Senf, geräuchertem Schinken, Zwiebeln und Gewürzgurken. Dann kommt es nur noch darauf an, die Rouladen auf kleiner Flamme langsam zu schmoren. Ich empfehle sie mindestens zwei Stunden in meiner dunklen Sauce mit Rotwein köcheln zu lassen. Um Zeit zu sparen, kannst du diese auch super vorkochen und einkochen oder einfrieren.
Rinderrouladen mit dunkler Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Rinderrouladen mit dunkler Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (3,5 Stunden): 1. 300 Gramm Zwiebeln halbieren und samt Schale mit etwas Öl in einem großen Topf auf der Schnittfläche dunkel rösten. 2. In der Zwischenzeit das Möhren und Sellerie grob hacken und dazugeben. 3. Gemüse braten, bis alle Stücke etwas Farbe genommen haben. 4. Tomatenmark unterrühren, zwei Minuten mitbraten, dann mit 100 Milliliter Rotwein ablöschen. 5. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, wieder mit 100 Milliliter aufgießen. 6. Wiederholen bis 400 Milliliter Rotwein eingearbeitet sind, dann mit weiteren 200 Milliliter Rotwein und 1200 Milliliter Fond aufgießen. 7. Lorbeer, Piment und Pfefferkörner dazugeben und die Sauce mindestens 45 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. 8. In der Zwischenzeit Rouladen plattieren, nebeneinander ausbreiten und gut salzen und pfeffern. 9. Senf auf die Rouladen streichen und jeweils eine Scheibe Schinken darauf platzieren. 10. Restliche 150 Gramm Zwiebeln schälen, fein hacken und die Masse auf dem Schinken verteilen. 11. Jetzt die Gewürzgurken der länge nach Vierteln und am Ende einer jeden Roulade drapieren. 12. Du Rouladen fest einrollen. 13. 5 Stücke Küchengarn (jeweils circa eine Armlänge) abschneiden und die Rouladen damit fixieren. 13. Butter auslassen und die Rouladen darin von allen Seiten anbraten, dann wieder herausnehmen. 14. Bratensatz mit dem restlichen Rotwein ablöschen und zur Sauce geben. 15. Sauce passieren (durch ein feines Sieb geben). Dabei das Gemüse leicht ausdrücken. 16. Passierte Sauce mit dem restlichen Fond, Salz, Zucker und den Rouladen in einen Topf geben und auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel circa zwei Stunden schmoren. 17. Rouladen herausnehmen. 18. Circa 200 Milliliter der Sauce abschöpfen und die Speisestärke einrühren, dann das Gemisch in die Sauce einrühren und die Sauce köcheln lassen, bis diese andickt. 19. Garn von den Rouladen entfernen und mit der Sauce servieren oder zum haltbar machen 120 Minuten bei 100 Grad einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Tiefdunkle Farbe, vollmundiger Geschmack und feine Rotwein-Aromen. Von dieser dunklen Soße will man einfach immer mehr. Und mit diesem Rezept geht das auch ganz einfach. Denn im Gegensatz zu meiner klassischen Bratensauce ohne Alkohol, lassen sich von dieser Sauce relativ schnell große Mengen gewinnen. So diese Soße wird nur leicht einreduziert und dann mit Maisstärke angedickt. Saucen zu binden war noch nie so leicht. Das Beste: Bei der Verwendung von glutenfreier Stärke kannst du die Sauce sogar einkochen und so direkt große Mengen auf Vorrat produzieren.
Dunkle Sauce mit Rotwein | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 große oder acht kleine Portionen): 1,2 Liter Rinderfond oder Geflügelfond oder für eine vegane/vegetarische Version Gemüsefond | 300 Gramm Zwiebeln | 200 Gramm Möhren | 500 Gramm Sellerie (kann durch Gemüse wie Weißkohl, Wirsing etc. ersetzt werden, damit die Sauce besser zum Gericht passt) | 50 Gramm Tomatenmark | 750 Milliliter Rotwein | 10 Körner Piment | 3 Lorbeerblätter | 1 Esslöffel Pfefferkörner | 1-2 Esslöffel Salz | 1 Löffel Zucker | 50-75 Gramm Speisestärke (zum Einkochen bitte Kartoffelstärke verwenden) | Optional: 1 Esslöffel Kümmelsaat. wenn die Sauce zu deftigen Gerichten gereicht wird
Dunkle Sauce mit Rotwein | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Zwiebeln halbieren und samt Schale mit etwas Öl in einem großen Topf auf der Schnittfläche dunkel rösten. 2. In der Zwischenzeit das restliche Gemüse grob hacken und dazugeben. 3. Gemüse braten, bis alle Stücke etwas Farbe genommen haben. 4. Tomatenmark unterrühren, zwei Minuten mitbraten, dann mit 100 Milliliter Rotwein ablöschen. 5. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, wieder mit 100 Milliliter aufgießen. 6. Wiederholen bis 400 Milliliter Rotwein eingearbeitet sind, dann mit dem restlichen Rotwein und 600 Milliliter Fond und ggf. Bratensatz aufgießen. 7. Lorbeer, Piment und Pfefferkörner (bei deftigen Gerichten auch Kümmelsaat) dazugeben und die Sauce mindestens 45 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. 8. Sauce passieren (durch ein feines Sieb geben). Dabei das Gemüse leicht ausdrücken. 9. Passierte Sauce erneut aufkochen, restlichen Fond, Salz und Zucker dazugeben und 30 Minuten einreduzieren. 10. Circa 200 Milliliter der Sauce abschöpfen und die Stärke einrühren, dann das Gemisch in die Sauce einrühren und die Sauce köcheln lassen, bis diese andickt. 11. Servieren oder zum haltbar machen 120 Minuten bei 100 Grad einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Deftig. Schick. Aromatisch. Schupfnudeln mit Rosenkohl sind einfach sexy. Das erste Mal hab ich diese Kombination in einem Theaterrestaurant gegessen und muss sagen: dieses Gericht ist wirklich große Kunst! Warum bin ich da schon nicht früher drauf gekommen, diese zwei Lieblingsgerichte zu vereine?. Rosenkohl mit Speck hat glaub ich nie besser geschmeckt, als auf einem Bett aus Schupfnudeln!
Schupfnudeln mit Rosenkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Schupfnudeln mit Rosenkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (80 Minuten): 1. Kartoffeln je nach Größe 20-25 Minuten gar kochen, abschütten und ausdampfen lassen. 2. Kartoffeln schälen und zu einer feinen Masse stampfen. 3. Eigelb, 50 Gramm Butter, 100 Mehl, 0,5 Teelöffel Salz und Hartweizengrieß dazugeben und zu einem samtigen Teig verkneten. 4. Einen großen Topf voll Wasser zum Kochen bringen. 6. Währenddessen Teig in vier Stücke teilen, zu einer daumendicken Rolle formen und jeweils in zwölf Stücke teilen. 5. Jedes Stück einzeln kurz rollen und an den Enden leicht zusammendrücken. 6. Schupfnudeln ins Wasser geben und dieses simmern (nicht mehr kochen) lassen, bis die Schupfnudeln oben schwimmen. 7. Schupfnudeln aus dem Wasser schöpfen und auf einem Holzbrett abtropfen lassen. 8. Strunk vom Rosenkohl abschneiden, ggf. äußere Blätter entfernen und den Rosenkohl halbieren. 9. 50 Gramm Butter in einem kleinen Topf schmelzen, drei Esslöffel Mehl einrühren und schluckweise mit Sahne ablöschen. 10. Weißwein einrühren und Sauce aufkochen, dann auf kleiner Flamme unter Rühren köcheln lassen. 11. Speck in einer Pfanne auslassen; herausnehmen sobald er knusprig ist. 12. Rosenkohl im ausgelassenen Speck kräftig anbraten (der Rosenkohl darf durchaus dunkle Stellen bekommen). 13. 50 Gramm Butter der Pfanne auslassen und die Schupfnudeln portionsweise anbraten, bis diese außen leicht knusprig sind. 14. Sauce in tiefe Teller füllen, Schupfnudeln darauf betten und Speck und Rosenkohl darauf drapieren.
Lauchgemüse in cremiger Sauce war eins meiner Lieblingsgerichte als Kind. Omas Geheimzutat: Kondensmilch statt Milch oder Sahne. Und das Ergebnis sprach für sich: Das Lauch war super weich und so köstlich, dass wir noch den letzten Rest aus dem Topf kratzen. Noch heute bereite ich Porree nach Omas Rezept zu.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Lauch gründlich waschen, Wurzel abschneiden und in circa 0,5 Millimeter dicke Ringe schneiden. 2. Lauch in Wasser circa sieben bis zehn Minuten al dente kochen, Wasser abgießen und auffangen. 3. In einem Topf Butter schmelzen, dann Mehl einrühren und mit 400 Milliliter vom Lauchsud ablöschen. 4. Kondensmilch dazugeben und unter Rühren aufkochen, bis die Sauce andickt. 5. Zucker und Muskatnuss unterrühren, dann das Lauchgemüse zur Sauce geben und fünf Minuten gar ziehen lassen.
Geflügelfond ist die perfekte Grundlage für Suppen und Saucen. Selbstgekocht ist er besonders kräftig im Geschmack. Neben Hühnerklein für traditionelles Hühnerfond, kannst du auch anderes Geflügel wie zum Beispiel Ente verwenden. Zusammen mit Gemüse und Gewürzen reduziert ein, bis du den perfekten Geflügelfond für deine Gerichte hast.
Zubereitung (95 Minuten): 1. Geflügelklein in einem Topf im Fett scharf anbraten. 2. Gemüse (samt Schale) grob hacken und mitrösten, bis alles gut gebräunt ist. 3. Mit Weißwein ablöschen und mit Wasser auffüllen. 4. Lorbeerblätter, Piment und Pfefferkörner hinzugeben und die Brühe mindestens 90 Minuten köcheln lassen. 5. Fond durch ein Sieb abseihen. 6. Jetzt kannst du den Fond entweder zu einer Suppe oder Sauce weiterverarbeiten oder den Fond für eine Verwendung zu einem späteren Zeitpunkt einkochen. 7. Für letzteres füllst den Fond in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser und kochst diese bei 100 Grad 120 Minuten ein (bitte beachte hierzu die genauen Einkochvorgaben).