Rustikal. Fruchtig. Sämig. Das Tapas auch ganz einfach sein können, zeigen diese weiße Riesenbohnen in Tomatensauce. So steht das Gericht in nur fünf Minuten auf dem Tisch und fasziniert doch mit intensiven Aromen. Bei uns ist dieser Klassiker an fast jedem unserer Tapas-Abende zu finden. Ein weiteres Plus: Dieses Tapas-Gericht ist vegan.
Weiße Bohnen in Tomatensauce | Foto: Linda Katharina Klein
Weiße Bohnen in Tomatensauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken und im Olivenöl glasig braten. 2. Tomaten und Bohnen zu den Zwiebeln geben und aufkochen. 3. Mit Salz und Zucker abschmecken. 6. Sofort servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).
Aromatisch. Fruchtig. Samtig. Wenn Anfang Herbst die Zeit der Marillenknödel endet, haben die Zwetschgenknödel ihren großen Auftritt. Am besten schmecken sie dabei noch warm und mit Pflaumensauce gereicht. Ich verwende am liebsten meine eigenen, frisch geernteten Zwetschgen. So mache ich gern auch mal ein paar Zwetschgenknödel auf Vorrat ein, sodass wir sie den ganzen Winter über genießen können. Dafür werden die Knödel vor dem Garen im Wasserbad eingefroren und später im siedenden Wasserbad aufgetaut und wie gewohnt weiterverarbeitet.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Zwetschgen entkernen, sechs Zwetschgen bei Seite legen, und den Rest mit 40 Gramm Zucker und dem Vanillezucker pürieren. 2. Die sechs Zwetschgen mit einem Stück Würfelzucker füllen und wieder leicht zusammendrücken. 3. 25 Gramm Butter in einer Pfanne schmelzen, dann die Semmelbrösel dazugeben und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren leicht Farbe nehmen lassen. Semmelbrösel aus der Pfanne in einen tiefen Teller geben. 4. 75 Gramm Butter mit dem Ei cremig schlagen. 5. Topfen, Mehl und Salz hinzufügen und zu einem samtigen Teig verkneten. 6. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. 7. Währenddessen den Teig in sechs Teile teilen und jedes Stück eine Zwetschgen drücken und den Teig darum verschließen. 8. Wassertemperatur so regulieren, dass es nur simmert nicht kocht, dann die Zwetschgenknödel ins Wasser geben und erst herausnehmen, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. 9. Zwetschgenknödel aus dem Wasser heben, wenige Sekunden abtropfen lassen und dann in den Semmelbröseln wälzen. 10. Zwetschgenknödel mit dem Zwetschgenpüree servieren.
Samtweicher Teig. Fruchtige Füllung. Und das volle Aroma der Wachau. Wer einmal in den Genuss von Wachauer Marillenknödel kam, ist ihnen auf immer verfallen. Und die kulinarische Erinnerung an meine frühere Heimat Österreich ist so schnell und einfach selbst gemacht. Natürlich mit Topfenteig und in gebräunten Semmelbröseln gewendet. Ich serviere sie dabei mit einem süßen Marillenpüree.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Marillen entkernen, sechs Marillen bei Seite legen, und den Rest mit 20 Gramm Zucker und dem Vanillezucker pürieren. 2. Die sechs Marillen mit einem Stück Würfelzucker füllen und wieder leicht zusammendrücken. 3. 25 Gramm Butter in einer Pfanne schmelzen, dann die Semmelbrösel dazugeben und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren leicht Farbe nehmen lassen. Semmelbrösel aus der Pfanne in einen tiefen Teller geben. 4. 75 Gramm Butter mit dem Ei cremig schlagen. 5. Topfen, Mehl und Salz hinzufügen und zu einem samtigen Teig verkneten. 6. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. 7. Währenddessen den Teig in sechs Teile teilen und jedes Stück eine Marille drücken und den Teig darum verschließen. 8. Wassertemperatur so regulieren, dass es nur simmert nicht kocht, dann die Marillenknödel ins Wasser geben und erst herausnehmen, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. 9. Marillenknödel aus dem Wasser heben, wenige Sekunden abtropfen lassen und dann in den Semmelbröseln wälzen. 10. Marillenknödel mit dem Marillenpüree servieren.
Knusprig. Würzig. Herzhaft. Teigschiffchen so herrlich duftend, das sie dich schon von weitem locken. Türkische Pide sind die orientalische Version von Pizza. Heiß und dampfend aus dem Ofen kommen, werden sie ebenso gerne als Streetfood als auch als türkische Hausmannskost daheim gegessen. Die Varianten für die Füllungen sind unzählig. Meine wahrscheinliche liebste allerdings ist Hackfleischsauce und Feta. Und die lässt sich ganz einfach auch in vegan zaubern.
Pide mit Hackfleisch & Feta | Foto: Linda Katharina Klein
Pide mit Hackfleisch & Feta | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (130 Minuten): 1. Mehl, sechs Esslöffel Olivenöl, Joghurt einen Esslöffel Salz, Wasser und Zucker zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 90 Minuten ruhen lassen. 2. Währenddessen Tomaten vom Strunk befreien und in Würfel schneiden. 3. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen, fein hacken und in Olivenöl glasig braten. 5. Hackfleisch dazugeben, krümelig braten, dann Paprikamark dazugeben und mitbraten. 6. Mit den Tomatenwürfeln ablöschen, einem Esslöffel Salz und einem Teelöffel Kreuzkümmel würzen und auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. 7. Ofen auf 220 Grad Ober-Unter-Hitze vorheizen. 8. Teig in acht Stücke teilen und zu Ovalen ausrollen, die oben und unten spitz zulaufen. 9. Pide auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben. 10. Hackfleischfüllung darauf geben (dabei circa einen Zentimeter Platz zum Rand lassen. Anschließend den Rand nach innen umklappen. 11. Drei Eigelb verquirlen und auf den Rändern verstreichen. 12. Schwarzkümmel auf den Rand geben und die Pide 15-20 Minuten backen.
Grießklößchen wie von Oma. Weich und fluffig, sind sie eine herrliche Suppeneinlage – ob In Hochzeitssuppe oder Hühnersuppe nach Omas Art. Am besten schmecken sie natürlich selbstgemacht und handgerollt. Zeit euch mein Lieblingsrezept zu verraten.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Butter in der Milch schmelzen. 2. Grieß und Salz vermischen. 3. Milch unter den Grieß rühren und gut vermengen. 3. Masse auskühlen lassen, dann ein Ei unterrühren. 4. Mit angefeuchteten Händen aus des Masse 20 Grießklößchen formen. 5. Die Grießklößchen am besten eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sie fest werden. 6. Grießklößchen in siedendem (nicht kochendem) Wasser (oder für mehr Geschmack Gemüsefond) gar ziehen lassen, bis diese oben schwimmen.
Rosenkohl mit Speck in einer Weißwein-Sahne-Sauce. Ein Gericht, rustikal und edel zugleich. Früher servierte Oma es als klassische Hausmannskost zu Schweinebraten und Klößen. Heute lieben wir diese Version ebenso gerne wie moderne Interpretationen. So servieren wir Rosenkohl mit Speck nicht mehr nur als Beilage, sondern kreieren zum Beispiel durch das Hinzufügen von selbstgemachten Schupfnudeln oder Pasta ein ganz eigenständiges Gericht. Für welche Variante du dich auch entscheidest: Lass es dir schmecken!
Zubereitung (20 Minuten): 1. Strunk vom Rosenkohl abschneiden, ggf. äußere Blätter entfernen und den Rosenkohl halbieren. 2. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Mehl einrühren und schluckweise mit Sahne ablöschen. 3. Weißwein einrühren und Sauce aufkochen, dann auf kleiner Flamme unter Rühren köcheln lassen. 4. Speck in einer Pfanne auslassen; herausnehmen sobald er knusprig ist. 5. Rosenkohl im ausgelassenen Speck kräftig anbraten (der Rosenkohl darf durchaus dunkle Stellen bekommen). 6. Rosenkohl und Speck mit der Weißwein-Sahne-Sauce servieren oder für eine besonders sämige Version alles miteinander vermengen und den Rosenkohl fünf Minuten in der Sauce ziehen lassen.
Salsa brava ist die klassische Sauce für Patatas bravas. Fruchtig, leicht scharf und mit einer feinen Knoblauchnote ist sie eine extrem aromatische dickflüssige Tomatensauce. So bildet sie den perfekten Kontrast zu knusprig ausgebackenen Kartoffeln, schmeckt aber auch als Dip zu Brot.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in Olivenöl glasig braten. 2. Tomaten hinzugeben und etwas einreduzieren. 3. Paprikamark und Gewürze einrühren.
Außen knusprig, innen herrlich fluffig. Frisch gebackene Sesamringe schmecken einfach himmlisch. Als mein Freund einige Zeit in der Türkei lebte und ich ihn dort besuchte, haben wir uns jeden Morgen ein paar Simits vom Bäcker geholt. Ob zu türkischen Bohnen, Oliven oder zum Dippen von Hummus, Baba Ghanoush, Dattel-Aufstrich – Simits passen einfach immer. Zeit, die köstlichen Sesamringe nachzubacken.
Orientalische Sesamringe | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (8 Stück): 425 Gramm Mehl | 250 Milliliter Wasser + 200 Milliliter zum Überziehen | 1 Würfel Hefe | 2 Esslöffel Zucker | 1 Teelöffel Salz | 30 Gramm (vegane) Butter | 100 Gramm Sesamsamen | 1 Eigelb oder 2 Esslöffel Pflanzenmilch mit 1 einem Esslöffel Agavendicksaft für eine vegane Version
Orientalische Sesamringe | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (140 Minuten): 1. Die Hefe zerbröckeln und in 250 Milliliter lauwarmen Wasser mit Zucker auflösen. 2. Währenddessen die Butter schmelzen. 3. Hefegemisch mit Mehl, Salz und geschmolzener zu einem weichen Teig kneten, bis dieser nicht mehr klebt. 4. Teig zu einer Kugel formen unter einem Tuch eine Stunde gehen lassen. 5. Teig in 16 gleichgroße Stücke teilen und diese zu ca. 40cm langen Teigsträngen ausrollen. 7. Jeweils zwei der Teigstränge zusammenflechten. 8. Das verquirlte Ei (für eine vegane Version Pflanzenmilch mit Agavendicksaft) mit circa 200 Milliliter Wasser verdünnen und in eine flache Schüssel geben. 9. Sesam in eine zweite flache Schüssel (alternativ einen großen Teller) streuen. 10. Die Teigringe zunächst in der Mischung von beiden Seiten befeuchten, dann in der Schüssel mit dem Sesam wenden, bis die Simits ringsherum mit Sesam bedeckt sind. 11. Teigringe auf Backblechen an einem warmen Ort weitere 30 Minuten gehen lassen. 12. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200° C vorheizen. 13. Sesamringe circa. 20-25 Minuten goldbraun backen.
Herzhaft. Würzig. Aromatisch. Kartoffelquiche vereint knusprigen Mürbeteig mit cremiger Füllung. Wir lieben die Quiche mit Gruyerekäse, machen aber auch sehr gerne eine vegetarische Tarteversion mit Emmentaler. Die Quiche lässt sich dabei super vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag sogar noch intensiver.
Kartoffelquiche | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (1 Quiches = 6 Portionen): 200 Gramm Mürbeteig (die zweite Hälfte kannst du einfrieren) | 750 Gramm Kartoffeln | 120 Gramm Käse z. B. Gruyère oder Emmentaler für eine vegetarische Version | 2 Eier | 100 Milliliter Sahne | 1 Esslöffel Salz | 0,5 Teelöffel Pfeffer | 1 Teelöffel Senf | Hülsenfrüchte zum Blindbacken z. B. Kichererbsen
Kartoffelquiche | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Kartoffeln schälen und 10 Minuten vorkochen, dann abschütten. 3. In der Zwischenzeit den Mürbeteig ausrollen. 4. Die Backform mit dem Teig auslegen. 5. Den Teig vorsichtig an den Rand andrücken und überschüssigen Teig entfernen. 5. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 6. Form bis zum Rand mit Hülsenfrüchten (z. B. Kichererbsen) zum Blindbacken füllen Mürbeteigboden circa 12-15 Minuten backen. 7. Kartoffeln abschütten und in Scheiben schneiden. 8. Käse raspeln. 9. Boden aus dem Ofen nehmen und die Hülsenfrüchte entfernen. 10. Kartoffelscheiben auf dem Quiche-Boden verteilen. 11. Eier verquirlen, dann Sahne, Salz, Pfeffer und Senf unterrühren. 12. Eimasse über die Kartoffeln gießen. 13. Käse auf der Quiche verteilen. 14. Quiche circa 30 Minuten backen.
Dreieckig. Gefüllt. Frittiert. Samosas sind indische Teigtaschen, die in Öl ausgebacken werden. Besonders oft sind sie dabei mit einer würzigen Mischung aus gestampften Kartoffeln und Erbsen gefüllt. Auch wir lieben diese Zubereitung mit Ingwer, Knoblauch, Koriander, Garam Masala, Fenchelsamen und Kreuzkümmel. Und wer auf die traditionelle Zubereitung mit Ghee verzichtet und stattdessen vegane Butter verwendet, kann die Samosas im Handumdrehen veganisieren.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ghee oder vegane Butter schmelzen und mit Mehl, Wasser und einem Teelöffel Salz zu einem geschmeidigem Teig verkneten, dann luftdicht verpackt ruhen lassen. 2. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20 bis 30 Minuten garkochen. 3. In der Zwischenzeit Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. 4. Ingwer und Knoblauch in Ghee bzw. veganer Butter anbraten. 5. Erbsen hinzugeben und mit dünsten. 6. Korianderstile klein hacken und unterrühren. 7. Füllung bei Seite stellen. 8. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 9. Kartoffeln stampfen und mit den Erbsen vermengen. 10. Garam Masala, Chilipulver, Fenchelsamen und Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne rösten, dann fein mörsern (hierfür kann auch eine Gewürz- oder Kaffeemühle verwendet werden. 11. Gewürze zur Füllung geben und mit Zitronensaft abschmecken. 12. Teig in acht gleich große Stücke teilen. 13. Jedes Stück zu einer Kugel rollen, dann diese zu einem dünnen Kreis ausrollen. 14. Kreis halbieren und zu einem Kegel formen. Dafür die linke Spitze anheben und zur Mitte der Rundung führen. Dann die rechte Spitze nehmen und über die linke Spitze legen. Teig an der Naht von beiden Seiten zusammendrücken. 15. Füllung in 16 Portionen teilen. 16. Jeweils eine Portion in die Teigtasche geben, dann den Boden zusammen drücken. Gegebenenfalls die Teigtasche so klopfen, dass sie dreieckig ist. 17. Pflanzenöl in einem kleinen Topf erhitzen. 18. Samosas portionsweise knusprig ausfrittieren, kurz auf einem Gitter abtropfen lassen, dann direkt servieren.
Raffiniert. Traditionell. Aromatisch. Gyoza sind herzhaft gefüllte Teigtaschen, die sowohl gebraten als auch gedämpft werden. Die traditionelle japanische Vorspeise ist wird mit Hackfleisch, Kohl und Frühlingszwiebel gefüllt. Ihren charakteristischen Geschmack erhalten die Teigtaschen jedoch durch Sesamöl. Das Beste: Sie lassen sich hervorragend auf Vorrat produzieren und einfrieren.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Karotten schälen und fein würfeln. 2. Ingwer schälen und fein reiben. 3. Knoblauch schälen und fein würfeln. 4. Pak Choi waschen und fein hacken. 5. Frühlingszwiebeln waschen, Strunk entfernen und mit den Chilis in feine Ringe schneiden. 6. Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch in einem Esslöffel Sesamöl glasig braten. 7. Karottenwürfel und Hackfleisch hinzugeben und fünf Minuten mitbraten. 8. Pak Choi, Chilies und Frühlingszwiebeln hinzugeben und zwei weitere Minuten mitbraten. 9. Füllung mit Sojasauce abschmecken. 10. Auf je ein Teigblatt zwei Teelöffel der Füllung geben. 11. Dann den Rand mit Wasser befeuchten, den Kreis zu einem Halbkreis zusammenklappen und die Teigränder zusammenraffen und dabei mit den Fingern zusammenpressen. 12. Zwei Esslöffel Sesamöl in eine große Pfanne geben und die Hälfte der Gyoza darauf platzieren (etwas Abstand lassen, damit beim Dämpfen nicht aneinander kleben. 13. Die restlichen einfrieren (bis sie gefroren sind, dürfen sie sich nicht berühren, um nicht zusammenzukleben) oder den Bratvorgang später wiederholen. 14. Pfanne erhitzen und die Gyoza braten, bis sie am Boden knusprig und goldbraun sind. 15. 100 Milliliter Wasser in die Pfanne gießen und einen Deckel auflegen, sodass die Gyoza drei Minuten dämpfen können. 16. Deckel abnehmen und die Gyoza weiterbraten bis der Rest Wasser verdampft ist. 17. Gyoza mit Sojasauce servieren.
Herzhaft. Würzig. Wie von Oma. Dicke-Bohnen-Eintopf ist ein deftiges Hausmannskost-Gericht, das besonders satt macht und durch seine rauchigen Noten überzeugt. Auf die Kalorien schaut man hier zwar lieber nicht, aber dafür schmeckt dieser Eintopf auch als sei er von der Omi aller Omas gekocht worden.
Dicke-Bohnen-Eintopf | Foto: Linda Katharina Klein
Dicke-Bohnen-Eintopf | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kartoffeln schälen, in mundgerechte Würfel schneiden. 2. Kartoffelwürfel in reichlich Salzwasser 10 Minuten vorkochen, dann abschütten. 3. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und zusammen mit dem Speck feinwürfeln. 4. Speck in einem großen Topf auslassen und herausnehmen sobald er knusprig ist. 5. Jetzt die Zwiebeln im ausgelassenen Fett glasig braten und dann ebenfalls herausnehmen. 6. Den geräucherten Bauchspeck in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls separat anbraten und dann herausnehmen. 7. Butter im Topf schmelzen und dann das Mehl zugeben. 8. Mit Gemüsefond ablöschen und Kondensmilch hinzugeben. 9. Ein Glas Bohnen mit samt dem Saft hinzugeben, bei dem zweiten zunächst den Saft abschütten. 10. Majoran, Bohnenkraut und Pfeffer hinzugeben und circa zehn Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. 11. Den Bauchspeck hinzugeben und weitere zehn Minuten ziehen lassen und mit Salz (circa zwei Esslöffel) abschmecken.