Marinierte Mini-Auberginen sind eine wahre Köstlichkeit. Ich lege sie gerne auf die spanische Weise ein und reiche sie als Tapas-Gericht. Durch Nelken, Knoblauchzehen, Lorbeerblätter, Thymian und Minze erhalten sie so ein einzigartiges Aroma.
Berenjenas de Almagro | Foto: Linda Katharina Klein
Berenjenas de Almagro | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (4 Tage): 1. Olivenöl samt der Gewürze auf 60 Grad erhitzen, dann über Nacht kalt stellen. 2. In einem kleinen Topf Wasser und Essig mit Salz und Zucker zum kochen bringen. 3. Auberginen im Wasser fünf Minuten blanchieren. 4. Auberginen herausnehmen, kurz abtropfen lassen, dann einritzen. 5. Auberginen in die Marinade geben. 6. Auberginen mindestens 3 Tage marinieren lassen. Dabei darauf achten, dass die Auberginen vom Öl bedeckt sind und kühl stehen. 7. Vor dem Servieren die Auberginen kurz abtropfen lassen.
Weicher Reis in einem Mantel aus saftigen Weinblättern. Gefüllte Weinblätter sind eine raffinierte Vorspeise, die sich auch prima als Beilage zum Hauptgericht macht. Ein bisschen Zitronenabrieb, ein bisschen Minze. Viel mehr braucht es nicht, um aus den liebevoll eingewickelten Paketen kleine Geschmacksbomben zu machen.
Gefüllte Weinblätter | Foto: Linda Katharina Klein
Gefüllte Weinblätter | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Die Weinblätter in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen. 2. Weinblätter abschütten und mit kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. 3. Weinblätter vorsichtig ausdrücken und zum Abtropfen auf ein Holzbrett geben. 4. Zwiebel schälen, fein würfeln und in Olivenöl glasig braten. 5. In einer Schüssel Rundkornreis mit Minze, dem Abrieb einer Zitrone, Salz und Pfeffer vermengen und dann die Zwiebel untermischen. 6. Je nach Größe und Dicke der Weinblätter zwei bis drei Blätter leicht versetzt übereinander legen und den Stil abbrechen. 7. Zwei Teelöffel Reisfüllung auf den unteren Rand der Weinblätter geben, erst die Seiten einklappen und dann fest einrollen. Darauf achten, dass es keine Lufteinschlüsse gibt und das Weinblatt mit der „Öffnung“ nach unten auf einem Brett zwischenlagern. Bis auf 3-4 Blätter restliche Weinblätter ebenfalls füllen. 8. Drei bis vier Weinblätter auf den Boden eines Topfes legen. Darauf die gefüllten Weinblätter (möglichst dicht aneinander) platzieren. 9. Zitronensaft über die Weinblätter geben und den Topf mit Wasser auffüllen, bis die Weinblätter mit Wasser bedeckt sind. 10. Zum Beschweren einen Teller auf die Weinblätter legen. 11. Wasser zum Kochen bringen und Weinblätter ab dann 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. 12. Wasser abgießen und Weinblätter vorsichtig aus dem Topf nehmen und auf einem Holzbrett ausdampfen lassen. 13. Weinblätter servieren oder in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Glas geben, mit Olivenöl bedecken und im Kühlschrank lagern.
Würzig. Salzig. Aromatisch. Eingelegte Oliven sind der perfekte Snack für zwischendurch. Wir servieren sie gerne als kleines Amuse-Gueule oder als Teil unserer Tapas-Dinner. In einer mediterranen Kräuter-Mischung trocken mariniert bekommen sie dabei den richtigen Kick.
Zarter Mozzarella und feine Zitrus-Aromen: Eingelegter Mozzarella ist eine herrliche Vorspeise. Aber wenn wir ehrlich sind, wir naschen sie zu jeder Zeit. Mozzarella selbst einlegen, das ist einfach was besonderes und die Wartezeit sowas von wert. Natürlich könnt ihr hier auch ganz viele Kräuter hinzugeben aber wir lieben einfach das pure Zitrusaroma.
Zubereitung (3 Tage): 1. Einmachglas oder Schraubglas (inkl. Deckel) mit kochendem Wasser ausspülen. 2. Schale der Zitrone abreiben (möglichst nur das Gelbe, da das Weiße Bitterstoffe enthält) 3. Mozzarellakugeln abtropfen lassen, ins Glas geben. 4. Zitronenschale und Limettenblätter auf den Mozzarella geben und mit Olivenöl aufgießen (Mozzarella muss vollständig bedeckt sein) 5. Glas verschließen und kühl stellen.
Ihr wollt Griechenland schmecken können? Dann kann ich euch nur ans Herz legen, eure Oliven selbst zu marinieren. Ich persönlich bevorzuge die saftig-aromatischen Kalamata-Oliven aus Griechenland. Einmal eingelegt müsst ihr nichts mehr tun außer warten, euch auf den herrlich intensiven Geschmack freuen. So eignen sich als besonderer Appetizer. Während ihr noch am Brutzeln seid, könnt ihr sie einfach mit ein wenig geröstetem Knoblauchbrot und einer Portion Tsatsiki servieren.
Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (für 4 Personen): 130 Gramm Kalamata-Oliven | 1 EL (Berg-)Oregano | 125 Milliliter Balsamico-Creme | 3 EL Olivenöl
Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (4 Tage): 1. Die Oliven gründlich waschen und über Nacht in eine Schüssel mit Wasser geben, damit sie ihre Bitterstoffe verlieren. Diesen Vorgang zwei bis drei Mal wiederholen. 2. Oliven mit der Balsamicocreme sowie Oregano mischen und in ein Glas geben. 3. Olivenöl darüber geben, Glas gut verschließen und kühl lagern. 4. Nach circa drei Tagen ist das Aroma bereits entfaltet. Desto länger ihr sie marinieren lässt, desto intensiver wird aber natürlich der Geschmack.