Ob als rustikaler Brotaufstrich oder zum Dippen: Rote Bohnencreme harmoniert perfekt mit Brot, Kartoffeln und Gemüse. So nutze ich sie gerne für Pintxos bzw. als Tapas-Gericht.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken und im Olivenöl glasig braten. 2. Tomaten und Bohnen zu den Zwiebeln geben und aufkochen. 3. Mit Salz und Zucker abschmecken und pürieren. 4. Sofort servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).
Gefüllte Süßkartoffeln schmecken einfach herrlich! Eine großartige Kombination? Gebackene Süßkartoffel mit selbstgemachter Guacamole, geriebenem Käse und einer feinen Creme. Ein Hauch Südamerika, eine Prise Mexiko, dieses Gericht wird ein wahres Fest. Also schmeiß den Ofen an und mach dir bereit zum Loslöffeln.
Gebackene Süßkartoffel | | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 2 Süßkartoffeln | 200 Milliliter saure Sahne bzw. Creme Vega | Abrieb einer Zitrone | 100 Gramm (veganen) geriebener Käse | 1 reife Avocado | 1 Fleischtomate | 1 kleine rote Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | Saft einer halben Limette | Limettenabrieb | 1 Hand voll frische Petersilie | 2 große Blätter frische Minze | 1,5 gehäufter Teelöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer | 1 Prise Chiliflocken
Gebackene Süßkartoffel mit Guacamole | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Süßkartoffeln mit jeweils einem Esslöffel Olivenöl einreiben und im Ofen bei 200° Grad für 75 Minuten backen. 2. In der Zwischenzeit saure Sahne bzw. Creme Vega mit dem Abrieb einer Zitrone und einem halben Teelöffel Salz mischen. 3. Tomate kreuzförmig einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen. 4. Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch heraus löffeln. 5. Avocadofleisch mit dem Saft einer halben Limette beträufeln und Limettenabrieb hinzugeben. 6. Zwiebel und Knoblauch in grobe Stücke hacken und mit der Petersilie, Minze, einem Teelöffel Salz, Pfeffer sowie den Chiliflocken zur Avocado geben und alles grob mit einer Gabel zerdrücken. 7. Tomate häuten, Strunk entfernen und in die Tomate in feine Würfel schneiden, dann zur Guacamole geben. 8. Die Kartoffel aus dem Ofen nehmen, einschneiden und mit der sauren Sahne bzw. der Creme Vega und dem Käse füllen. 6. Guacamole darauf geben und sofort servieren.
Saftig. Mit fruchtiger Tomatensauce. Und viel Gemüse. Wir lieben Wraps! Eines unserer Lieblingsrezepte ist Hähnchen-Wraps mit Paprika und Mais, eins meiner allerersten Gerichte. Noch heute lieben wir das Gericht. So ist nicht nur schnell zu gezaubert, sondern auch perfekt, wenn man das Essen vorbereiten und nur noch warm machen möchte. Wird die Sauce mit Stärke angedickt, lassen sich die Wraps zudem super einrollen. Fest zugebunden, lassen sie sich so prima zur Arbeit mitnehmen.
Hähnchen-Wraps mit Paprika und Mais | Foto: Linda Katharina Klein
Hähnchen-Wraps mit Paprika und Mais | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Pilze in Scheiben schneiden und portionsweise in Olivenöl in einer sehr heißen Pfanne anbraten. 2. Währenddessen die Paprika vom Kerngehäuse befreien und würfeln. 3. Pilze aus der Pfanne nehmen und die Paprika anbraten. 4. Währenddessen das Hühnerfilet in mundgerechte Stücke(wenn du Wraps rollen willst etwas kleiner) schneiden. 5. Paprika herausnehmen und das Hähnchen portionsweise anbraten, sodass es von allen Seiten Farbe bekommt. 6. Pilze und Paprika zurück in die Pfanne geben. 7. Mais, Gurke und Tomaten hinzugeben und mit Paprikapulver, Salz und Zucker abschmecken. 8. Wer die Wraps rollen möchte, kann die Sauce mit Stärke abbinden. 9. Wraps mit der Sauce und optional saurer Sahne für eine cremige Note reichen.
Cremiges Kartoffelpüree trifft auf pikantem Bärlauch. Im Frühling ist Kartoffelpüree einer unserer liebsten Beilagen. Kinderleicht, schnell gemacht und so herrlich im Geschmack, reichen wir es besonders gerne zu Gebratenem. Und der frische Bärlauch ist dabei nicht nur die perfekte aromatische Ergänzung, sondern auch ein willkommener Farbakzent.
Kartoffelpüree mit Bärlauch | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffelpüree mit Bärlauch | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20-25 Minuten gar kochen. 2. Kartoffeln abschütten und kurz ausdampfen lassen. 3. Kartoffeln stampfen und mit Milch und Butter zu einer sämigen Masse verrühren. 4. Bärlauch waschen, trocknen und klein hacken, dann mit dem Kartoffelpüree mischen und dieses mit Salz abschmecken.
Wenn das weiße Gold ein cremiges Bad nimmt, dann gibt es Spargel in Béchamelsauce. Das perfekte Gericht, die eine Alternative zu Spargel mit Hollondaise suchen. Denn dieses Gericht ist einfach, schnell und gelingsicher. Mit nur wenigen Zutaten zauberst du ein Spargel-Gericht, wie es schon bei Oma auf den Tisch kam. Ohne viel Chichi, einfach purer Geschmack.
Spargel in Béchamel-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Spargel in Béchamel-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Holzige Enden vom Spargel abschneiden. Die richtige Stelle findest du, indem du das Messer immer wieder ansetzt und dort abschneidest, wo es mit leichtem Druck durchgleiten kann. 3. Weißen Spargel bis kurz unter den Kopf schälen. 4. Zitrone auspressen. 5. Sobald das Wasser kocht, Zucker, 1,5 Esslöffel Salz sowie die ausgepresste Zitrone und den restlichen Saft hinzugeben. 6. Dann den Spargel vorsichtig ins Wasser geben und ggf. die Hitze herunterdrehen (das Wasser soll leicht aber nicht sprudelnd kochen). 7. Spargel etwa 12 Minuten kochen. 8. Spargel vorsichtig aus dem Wasser heben und 500 Milliliter vom Sud abmessen. 9. In einem breitem Topf Butter schmelzen, dann das Mehl einrühren und schluckweise mit dem Sud ablöschen. 10. Sahne bzw. Milch einrühren und mit Salz abschmecken. 11. Spargel in die Béchamelsauce geben und darin vor dem Servieren warm ziehen lassen.
Dazu passen hervorragend: Salzkartoffeln! Jetzt noch mehr Rezepte mit Spargel entdecken!
Rustikal aber raffiniert. Strammer Max ist das perfekte Wochenendfrühstück. Geröstetes Brot, saftiger Schinken, sonnengelbe Spiegeleier. Wir mögen es gern besonders deftig mit Emmentaler und Speck. Dazu ein paar Gewürzgürkchen und der Start in den Tag ist perfekt.
Strammer Max mit Käse & Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Strammer Max mit Käse & Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Brot in einer Pfanne rösten, dann herausnehmen. 2. Bacon in die Pfanne geben und knusprig braten. 3. Bacon bei Seite legen und das ausgetretene Fett auf die Brote geben. 4. Emmentaler-Scheiben halbieren und auf die Brote geben, dann den Schinken darauflegen. 5. Eier einzeln aufschlagen und in der Pfanne zu Spiegeleiern ausbraten. 6. Spiegeleier auf den Broten drapieren, Salz und Pfeffer darüber geben. 6 Bacon auf den Broten drapieren und mit Gewürzgurken servieren.
Gold schimmernd und mit feiner Knoblauch-Note: Bärlauch-Öl ist die perfekte Zutat für raffinierte Salatdressing und kulinarische Akzente. Ich setze jeden Frühling eine neue Flasche an, sodass ich das ganze Jahr über einen Vorrat habe. Du kannst das Bärlauch-Öl zum Marinieren benutzen oder aber auch Mozzarella, Schafskäse oder Oliven darin einlegen. Wir lieben das Bärlauch-Öl gerne auch als edle Verfeinerung von Suppen, Risottos und Salate oder rösten unser Brot darin an.
Bärlauch-Öl | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 kleine Flaschen a 150 Milliliter): 325 Milliliter hochwertiges Olivenöl | 100 Gramm Bärlauch
Bärlauch-Öl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Tage): 1. Bärlauch waschen, gut trocknen und dann grob hacken (sind die Stücke zu klein, um sie aus dem Öl herauszufiltern, ist dieses nicht so lange haltbar). 2. Bärlauch mit Olivenöl in eine Flasche mit breiter Öffnung füllen und den Bärlauch so nach unten drücken, dass er vollständig vom Öl bedeckt ist. 3. Flasche für zehn Tage in den Kühlschrank stellen; dabei jeden zweiten Tag einmal umrühren. 4. Bärlauch-Öl Gemisch durch ein sehr feinmaschiges Sieb geben und den Bärlauch vorsichtig ausdrücken. 5. Das Bärlauch-Öl in eine saubere Flasche geben und kühl und dunkel lagern.
Knackiger Spargel, fruchtige Tomaten, weicher Mozzarella: Italienischer Spargelsalat verzaubert dich mit einer Vielfalt von Aromen. Besonders lecker, wird er, wenn du die Cocktailtomaten dabei karamellisierst. Ich nehme den Salat gerne als einfaches Meal Prep Gericht mit auf die Arbeit oder zu Picknicks, er ist aber auf Grillpartys extrem beliebt.
Italienischer Spargelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Italienischer Spargelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Holzige Enden vom Spargel abschneiden. Die richtige Stelle findest du, indem du das Messer immer wieder ansetzt und dort abschneidest, wo es mit leichtem Druck durchgleiten kann. 3. Grüner Spargel muss in der Regel nicht geschält werden; wenn du etwas dickere Stangen hast, kannst du aber das untere Drittel schälen. 4. Sobald das Wasser kocht, Zucker, einen Esslöffel Salz sowie eine in Scheibe geschnittene Zitrone hinzugeben. 5. Dann den Spargel vorsichtig ins Wasser geben und ggf. die Hitze herunterdrehen (das Wasser soll leicht aber nicht sprudelnd kochen). 6. Grünen Spargel je nach Dicke vier bis sechs Minuten kochen 8. Spargel vorsichtig aus dem Wasser heben, abtropfen lassen. 9. Ggf. Pinienkerne rösten. 10. Kirschtomaten halbieren. Knoblauch schälen. Knoblauch fein hacken. 11. Zucker auf kleiner Flamme in einer Pfanne schmelzen. 12. Sobald der Zucker flüssig wird, Tomaten und Knoblauch hinzufügen. 13. Tomaten schwenken, dann mit Esslöffeln Balsamico ablöschen. 14. Spargel kurz mitbraten. 15. Sauce mit Mozzarella, Olivenöl und dem Spargel vermengen. Ggf. Parmesan untermengen. 16. Nudelsalat bis zum Verzehr kühl stellen.
Zartrosa. Herrlich saftig. Mit feiner Kruste. Selbstgemachtes Roastbeef ist einfach eine Köstlichkeit! Das Schönste: Das Roastbeef bereitet sich quasi selbst zu. Alles, was du brauchst, sind nur ein guter Roastbeef-Cut vom Metzger, Salz, Pfeffer, süßer Senf, ein Fleischthermometer und etwas Geduld. Kurz einreiben, in den Ofen schieben und dann musst du nur noch auf die richtige Kerntemperatur warten. Das Ergebnis? Ein wahres Festschmaus! Auch deshalb ist dieses Roastbeef-Rezept Teil meines Herbstmenüs!
Zubereitung (120 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Fleisch rundherum salzen und pfeffern und anschließend mit Senf einreiben. 3. Fleischthermometer an die dickste Stelle des Fleischs stechen und das Fleisch im Ofen bis zu einer Kerntemperatur von 56 Grad erhitzen (Dauer circa 1,5 Stunden). 4. Fleisch vor dem Anschneiden mindestens fünf Minuten ruhen lassen. 5. Da Roastbeef kann warm oder kalt serviert werden.
Hierzu passen perfekt: Remoulade für eine klassische Version oder Pflaumensauce für eine kreative Variante. Jetzt noch mehr Fleischgerichte und weitere Gourmetgerichte!
Almendras fritas sind ein würziger Snack und das perfekte Fingerfood. Das spanische Tapas-Gericht besteht aus frittierten, gesalzenen Mandeln wird gerne zu Bier oder Wein serviert. Da sie warm am allerbesten schmecken, empfehle ich die Salzmandeln selbst zu machen. Aber Vorsicht: Einmal probiert, kann von diesem Snack nur schwer seine Finger lassen.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Mandeln in grobe Scheiben hacken. 2. Salz ggf. mit Zucker und Paprikapulver mischen. 3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 4. Mandeln hinzugeben und unter ständigem Schwenken rösten. 5. Mandeln herausnehmen und sofort mit dem Salz mischen. Am besten geht dies in einer verschließbaren Dose, die geschüttelt wird. 6. Mandeln am Besten noch warm servieren.
Rustikal aber raffiniert. Französische Fischfrikadellen auf rheinischem Kartoffelsalat ist die perfekte Symbiose aus frankophiler Kochkunst und deutscher Hausmannskost. Die Kombination der zarten Fischbuletten aus Lachsfilet und Räucherforelle auf cremigem Kartoffelsalat ist so ein wahrer Gaumenschmaus. Das Geheimnis für den perfekten Geschmack: Eine Spur Fenchel!
Fischfrikadellen auf Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Fischfrikadellen auf Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Kartoffeln ungeschält gar kochen (ja nach Größe circa 20 Minuten). 2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3. Holzige Enden vom Fenchel entfernen und fein würfeln. 4. Einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Fenchel hinzugeben und glasig braten. 5. Währenddessen den Lachs und die Forelle sehr fein hacken, dann in eine Schüssel geben. 6. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 7. Zucker zum Fenchel geben und karamellisieren lassen. 8. Mit Weißwein ablöschen und den Fenchel weiterbraten, bis der Pfannenboden nicht mehr von Flüssigkeit bedeckt ist. 9. Währenddessen das Brötchen feinwürfeln. 10. Ein Drittel der Fenchelmasse und die Brötchenwürfel zum Fisch geben. 9. Dill und fünf Gramm Schnittlauch hacken und mit einem halben Teelöffel Salz, Pfeffer und einem Ei zum Fisch in die Schüssel geben. 10. Restlichen Schnittlauch in feine Ringe schneiden und mit der Mayonnaise, Kondensmilch, Senf, Essig und einem halben Teelöffel schwarzem Pfeffer zu einem Dressing vermengen. 11. Kartoffeln noch warm schälen, in Scheiben schneiden und vorsichtig mit dem Dressing sowie dem Rest Fenchelgemüse vermengen. 12. Während der Kartoffelsalat durchzieht, die Frikadellenmasse durchkneten, bis eine homogene Masse entsteht. 13. Frikadellenmasse in acht Stücke teilen und Bällchen rollen. 14. Das restliche Öl einer Pfanne erhitzen und die Bällchen rundherum anbraten. 13. Fischfrikadellen auf dem Kartoffelsalat servieren.
Knusprig. Würzig. Aromatisch. Bärlauch-Chips sind nicht nur ein ganz besonderer Snack, sondern auch eine optimale essbare Deko für deine Gerichte. So naschen wir sie nicht nur gern pur, sondern servieren sie zum Beispiel gerne als Topping auf Bärlauch-Risotto, zu Bärlauch-Risotto, zu Kartoffelpüree und anderen cremigen Speisen. Der Grund: Bärlauch-Chips verleihen deinen Gerichten einen besonderen Crunch und sorgen durch die feine Knoblauch-Note für ein noch intensiveres Geschmackserlebnis.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Bärlauchblätter auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. 2. Bärlauch dünn mit Olivenöl einpinseln. 3. Etwas Salz über die Blätter streuen. 4. Bärlauch bei 180 Grad circa 10 Minuten knusprig backen. Da der Bärlauch sehr empfindlich ist, kann die Backzeit hier jedoch von Backofen stark variieren. Ich empfehle daher die Blätter im Blick zu behalten und herauszunehmen, sobald sie knusprig werden.