So himmlisch leicht, als ob du von Wolken kostest. Diese cremige Komposition hat Suchtcharakter und ist dabei unglaublich vielseitig: Ob aufs Panini für die Arbeit, das Sonntagsbrötchen oder einfach pur vom Finger naschen: Das Zusammenspiel von Basilikum und Frischkäse wird dich nicht mehr loslassen. Ein Aufstrich zum Verlieben.
Basilikum-Frischkäse-Aufstrich | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (300 Gramm Aufstrich – reicht für circa sechs Brötchen): 200 Gramm Frischkäse | 1 Handvoll frisches Basilikum | 100 Gramm Pesto alla Genovese | 1 Prise Pfeffer
Basilikum-Frischkäse-Aufstrich | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (3 Minuten): 1. Basilikum in kleine Stücke zupfen und unter das Pesto alla Genovese mengen. 2. Frischkäse sowie Pfeffer hinzugeben und alles miteinander verrühren, bis das Ganze homogen und schön cremig ist. 3. Aufstrich in ein sauberes, verschließbares Glas abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Kennst du schon Mercimek Köfte? Das türkische Fingerfood aus Linsen und Bulgur ist eine wahre Geschmacksbombe, vegan und super gesund. Traditionell werden sie in einem Salatblatt und mit etwas frischem Zitronensaft beträufelt genossen. Durch ihre handliche Form eignen sich die Linsenbällchen dabei hervorragend als Partysnack und für Picknicks. So kannst du ganz leicht große Mengen vorbereiten und sie mit deinen Liebsten teilen.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Linsen gründlich waschen, dann circa 20 Minuten in einem Liter Wasser bei geringer Hitze weich kochen. 2. Bulgur unterrühren und 20 Minuten ziehen lassen. 3. Knoblauch, Gewürze und Paprikamark mit Olivenöl anbraten und zu den Linsen geben. 4. Frühlingszwiebeln, Minze und Petersilie fein hacken und ebenfalls zu den Kräutern geben. 5. Mit Salz, Pfeffer und Granatapfelsirup abschmecken. 6. Salat in einzelne Blätter teilen, Strunk entfernen und waschen. 7. Aus der Masse kleine Köfte formen. 8. Die Köfte auf den Salatblättern anrichten und dazu Zitronenspalten reichen.
Würziges Currybrot, erfrischender Orangendip. Einfach eine unschlagbare Kombination, Fernweh für deine Geschmacksnerven. Es ist kinderleicht, unglaublich günstig und superschnell! Nicht mal eine Brotbackform brauchst du. Zusammen mit den richtigen Gewürzen wie Curry und Chiliflocken sowie einem fruchtig frischen Orangendip wird es zu einem wahren Gedicht.
Currybrot mit Orangendip | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten für zwei Mini-Laiber (2 Personen): 100 Gramm Weizenmehl + ca. 20 Gramm Mehl zum Verarbeiten | 80 ml lauwarmes Wasser | 1 Packung frische Hefe | 6 TL Currypulver | 1 TL Chiliflocken | 1 TL Paprikapulver | 0,5 TL Salz | 1 Prise Zucker | optional: 1 TL Zitronengraspulver
Currybrot mit Orangendip | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Hefe in warmes Wasser einrühren, bis sich diese völlig aufgelöst hat. Eine Prise Zucker dazugeben und kurz beiseitestellen. 2. 100 Gramm Mehl abwiegen und mit den Gewürzen vermengen. 3. Hefe dazugeben und den Teig solange per Hand vermengen, bis eine homogene, klebrige Masse entsteht. 4. Schüssel mit einem Handtuch abdecken und für ca. 30 Minuten an einen warmen Ort stellen (Zeit, den Dip vorzubereiten). 5. Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 6. Nachdem der Teig aufgegangen ist, diesen mit dem restlichen Mehl bestreuen und zwei kleine Brotlaibe formen. 7. Die Laiber auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und auf mittlerer Schiene ca. 15 bis 20 Minuten knusprig backen. 8. Die Laiber etwas auskühlen lassen, bevor ihr sie anschneidet, damit sie auch in der Mitte schön luftig bleiben.
Zutaten für zwei Dips (2 Personen): 2 EL Creme frâiche | 2 EL Joghurt | 1 EL Orangensaft | 1 EL Sweet-Chili-Chicken-Sauce (Asialaden) | Orangenabrieb | 2 Prisen Salz
Zubereitung (2 Minuten): 1. Mit einer Reibe etwas der aromatischen Orangenschale von der Frucht lösen. 2. und restliche Zutaten mit einander vermengen. 3. Kalt stellen.
Ob als feurige Marinade oder scharfer Dip: Barbecue-Sauce verleiht Gerichten den richtigen Kick. Selbstgemachte ist diese umso fruchtiger und enthält statt Unmengen Zucker nur ein wenig Honig. Der Geschmack? Teuflisch gut! Die Farbe? Sensationell! Meine Empfehlung: Koreanische Chiliflocken.
Feurige BBQ-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (1 kleines Glas | 4 Portionen): 2 Esslöffel Tomatenmark | 2 Esslöffel Sojasauce | 2 Knoblauchzehen | 1 Teelöffel Paprikapulver (scharf) | 1 Prise Pfeffer | 1 Teelöffel Asia Hot Sauce | 0,5 Teelöffel Chiliflocken | Saft einer halben Zitrone | 2 Teelöffel Honig bzw. Wonig, Löwenzahnsirup oder Agavendicksaft | 2 Teelöffel Olivenöl
Feurige BBQ-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Knoblauchzehen ganz fein hacken. 2. Zusammen mit den anderen Zutaten vermengen. 3. Zum haltbar machen, Sauce in heiß ausgespülte Gläser mit Schraubverschluss füllen, Gläser verschließen und im Topf (Gläser müssen zu mindestens 2/3 im Wasser stehen) 30 Minuten bei 90° einkochen. 7. Sauce aus dem Topf nehmen, 24 Stunden ruhen lassen, dann Vakuum überprüfen (Deckel muss sich leicht nach unten senken).
Süß. Fruchtig. Typisch Österreich. Zwetschkenröster ist eine süße, dickflüssige Pflaumensoße, die klassischerweise zu Desserts wie Kaiserschmarrn serviert wird. Aber auch zu Milchreis, Pfannkuchen und Pannacotta macht Zwetschkenröster eine gute Figur.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln. 2. Wasser mit Zucker und Vanillezucker aufkochen. 3. Nelken in ein Teesieb geben und mit der Zimtstange ins Wasser geben. 4. Zwetschgen darauf geben, gründlich umrühren und abgedeckt bis zur gewünschten Konsistenz kochen lassen. 5. Zimtstange und Teesieb mit Gewürzen entfernen. 6. Mit Zitronenabrieb abschmecken und servieren. 7. Zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 90° Grad 30 Minuten einkochen. Bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise.
Hier baden süße Früchte in samtiger Kokosmilch und würzigem Curry. Dieser exotische Traum wird deinen Gaumen verwöhnen und dir das Gefühl geben, an exotischen Stränden direkt am Meer zu speisen.
Mango-Kokos-Curry mit Marillen | Foto: Linda Katharina Klein
Mango-Kokos-Curry mit Marillen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Mango schälen und Marillen waschen. 2. Marillen und Mango vom Kern befreien und in Würfel schneiden. 3. Zwiebel, Knoblauch sowie Ingwer schälen, in Würfel schneiden und in Sesamöl anbraten. 4. Kokosmilch zum Bratensatz geben und aufkochen. 5. Marillen, Mango und Gewürze hinzufügen. 6. Das Curry mindestens 20 Minuten köcheln lassen. 7. Mit Erdnüssen servieren.
Dieses feurige Chili sin carne weckt deine Lebensgeister! Mit der richtige Schärfe, feiner Würze und seiner sämigen Konsistenz, lässt diese vegane Chili Variante nichts vermissen. Ganz im Gegenteil: Danach wirst du diese Soulfood jedem Chili con carne vorziehen. Warum? Dieses Chili besitzt Tiefe und sorgt für eine wahre Geschmacksexplosion.
Zubereitung (150 Minuten): 1. Zwiebeln schälen und schneiden. 2. Kidneybohnen und Mais abschütten und zur Seite stellen. 3. Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden. 2. Öl erhitzen, Zwiebeln glasig braten, dann das Tomatenmark dazugeben. 3. Mit gehackten Tomaten ablöschen. 4. Paprika, Bohnen, Mais und gehackte Chilis dazugeben. 5. Gewürze hinzugeben und mindestens zwei Stunden bei geringer Hitze köcheln lassen. 6. Zimtstangen herausnehmen und bei Bedarf nochmals abschmecken. 8. Servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).
Luftiger Baiser, saftiger Teig und fruchtiger Rhabarber: Dieser Kuchen ist ein wahres Gedicht, sieht unglaublich elegant aus und ist dabei kinderleicht zubereitet. Einer meiner absoluten Favoriten für Kaffeeklatsch, Picknick und Sommerfeste.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Rhabarber waschen und in kleine Würfel schneiden. 2. Butter, 50 Gramm Zucker und Salz cremig rühren. 3. Zwei ganze Eier und zwei Eigelbe hinzugeben (Eiweiß aufbewahren). 4. Mehl mit Backpulver mischen und vorsichtig unter rühren. 5. Hälfte des Tages in eine (gefettete) Backform füllen und ca. 15 Minuten bei 150° C backen. 6. Zweite Teighälfte mit den Rhabarberwürfeln vermengen und ebenfalls ca. 15 Minuten backen. 7. Die Kuchenhälfte mit den Rhabarberstücken kurz auskühlen lassen, dann zeitnah auf die andere Kuchenhälfte setzen und vorsichtig andrücken. 8. Eiweiss mit dem Rest des Zuckers und dem Vanillezucker steif schlagen. 9. Baiser-Masse auf den Kuchen geben und nochmals 20 bis 35 Minuten backen.
Tsatsiki darf bei keiner Grillparty fehlen – und die Grillsaison ist so gut wie eröffnet! Zeit, sich mit dem ultimativem Tsatsiki-Rezept zu bewaffnen. Lasst euch diese griechische Vorspeise auf der Zunge zergehen und fühlt euch von heimischen Balkon direkt auf die sonnigen Inseln Griechenlands versetzt.
Tsatsiki wie aus Griechenland | Foto: Linda Katharina Klein
Tsatsiki wie aus Griechenland | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Die Gurke schälen und mit Hilfe einer Reibe zu kleinen Stückchen raspeln. 2. Das Wasser aus den Gurkenstücken pressen. 3. Gurkenstückchen mit Quark vermengen. 4. Knoblauchzehen schälen, pressen und zum Quark geben. 5. Saft einer halben Zitrone dazugeben. 6. Mit Salz und zwei Esslöffeln Olivenöl abschmecken.
Grießbrei ist langweilig? Aber nicht doch! Mit frischen Heidelbeeren wird er zur farbenfrohen Geschmacksexplosion. So zauberst du in nur 15 Minuten ein spektakuläres Dessert – einen Grießbrei bei dem deine Oma nach dem Rezept fragt statt andersherum.
Grießbrei mit Heidelbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Die besten Kartoffelwedges sind außen schön knusprig, innen herrlich fluffig. Wer braucht schon Pommes, wenn er diese köstlichen Kartoffelspalten vernaschen kann? Ob mit Mayonnaise, feiner Guacamole oder einfach pur – diese Wedges schmecken einfach immer.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Backofen vorheizen. 2. Kartoffeln 20 Minuten kochen, abschütten, in Spalten schneiden und auf ein Backblech geben. 3. Öl mit den Gewürzen mischen und (am besten mit Hilfe eines Pinsels) über die Kartoffeln geben. 4. Kartoffeln 30 Minuten knusprig backen.
An gefüllter Paprika liebe ich vor allem diesen süßlichen Geruch, wenn die Paprika langsam im Ofen vor sich hinschmort. Und die feine Minznote. Das ist einfach Soulfood, perfekt zum Vorbereiten wenn Gäste kommen aber auch für einen gemütlichen Abend auf der Couch. Erst Jahre später viel mir auf, dass meine Lieblingsvariante dieses Gerichtes sogar vegan ist. Das macht das Essen nicht nur noch eine Spur gesünder, sondern auch herrlich, luftig leicht.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200 °C vorheizen. 2. Oberen Teil der Paprika abschneiden, Kerngehäuse entfernen, Paprika waschen und in eine Ofenform stellen. 3. Zwiebeln schälen, würfeln und anbraten. Dann mit dem Tomatenmark, einem Teil der passierten Tomaten (ca. 100 Milliliter), dem Reis, Salz und der fein gehackten Minze vermengen. 4. Reismasse in die Paprikas geben, Deckel auflegen. 5. Den Rest der passierten Tomaten mit dem Wasser vermengen und in die Ofenform geben. 6. Paprika circa. 50 Minuten backen (wenn die Paprika zu dunkel wird, zwischenzeitlich mit einer größeren Ofenform abdecken). Bei Bedarf etwas Wasser nachschütten. 7. Paprika servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise).