Feine Kaffeearomen, seidige Konsistenz. Mein Mokka Panna Cotta entführt dich in die intensive Welt des Kaffees. Zaubere dir dieses Kaffee-Dessert in nur wenigen Handgriffen und verwöhne deine Gäste mit einem Nachtisch, der die Geschmacksnerven mit einer dezenten Süße und sahnigen Aromen verwöhnt.
Zubereitung (4 Stunden 15 Minuten): 1. Fünf Blätter Gelantine zehn Minuten in Wasser einweichen, dann ausdrücken. 600 Milliliter Sahne, 20 Gramm Zucker, Vanillezucker und Kaffeepulver aufkochen. 3. Gelantine gut ausdrücken, in der Sahne auflösen und die Masse in sechs Förmchen gießen. 4. Panacotta mindestens vier Stunden kalt stellen.
Goldbraun, leicht karamellisiert und herrlich weich. Belgische Waffeln sind einfach etwas Feines. Ich backe meine ganz bewusst ohne Mineralwasser. Denn wie hat mal ein weiser Koch gesagt? Wasser verwässert. So werden deine Waffeln ebenso fluffig, wenn du das Eiweiß einfach nur gescheit aufschlägst. Und umso aromatischer!
Zubereitung (30 Minuten): 1. Waffeleisen vorheizen. 2. Butter schmelzen. 3. Eier trennen und Eiweiß sehr fest aufschlagen. 4. Eigelb mit Zucker und Vanillezucker sehr schaumig schlagen. 5. Mehl, Salz, Backpulver mischen. 6. Milch und Butter zum Eigelb geben. 7. Mehlmischung unterrühren, dann das Eiweiß vorsichtig unterheben. 8. Waffeleisen mit einem Pinsel leicht einölen. 9. Teig ins Waffeleisen geben, Waffeleisen schließen und die Waffeln so nacheinander goldbraun backen. 10. Mit Puderzucker bestreuen.
Dazu passen hervorragend: Heiße Kirschen! Jetzt noch mehr Süßspeisen oder Brunch-Rezepte entdecken!
Goldgelb. Weich. Unwiderstehlich. Palatschinken sind dünne Pfannkuchen, die in der Pfanne ausgebacken werden. Seit meiner Zeit in Österreich bin in den Eierkuchen völlig verfallen. So lecker und schnell gemacht kommen sie bei mir sowohl in meine heiß geliebte Frittatensuppe als auch mit allerhand süßen Toppings auf den Teller.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Mehl, Salz, Milch und Eier zu einem geschmeidigen Teig verrühren. 2. Ein wenig Butter in eine Pfanne geben und auf mittlerer Hitze schmelzen. 3. Nur so viel Teig in die Pfanne geben (dabei schwenken), bis der Teig, den Boden bedeckt. 4. Sobald sich der Palatschinken vom Pfannenboden lösen lässt, wenden und goldbraun ausbacken.
Aromatisch. Fruchtig. Samtig. Wenn Anfang Herbst die Zeit der Marillenknödel endet, haben die Zwetschgenknödel ihren großen Auftritt. Am besten schmecken sie dabei noch warm und mit Pflaumensauce gereicht. Ich verwende am liebsten meine eigenen, frisch geernteten Zwetschgen. So mache ich gern auch mal ein paar Zwetschgenknödel auf Vorrat ein, sodass wir sie den ganzen Winter über genießen können. Dafür werden die Knödel vor dem Garen im Wasserbad eingefroren und später im siedenden Wasserbad aufgetaut und wie gewohnt weiterverarbeitet.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Zwetschgen entkernen, sechs Zwetschgen bei Seite legen, und den Rest mit 40 Gramm Zucker und dem Vanillezucker pürieren. 2. Die sechs Zwetschgen mit einem Stück Würfelzucker füllen und wieder leicht zusammendrücken. 3. 25 Gramm Butter in einer Pfanne schmelzen, dann die Semmelbrösel dazugeben und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren leicht Farbe nehmen lassen. Semmelbrösel aus der Pfanne in einen tiefen Teller geben. 4. 75 Gramm Butter mit dem Ei cremig schlagen. 5. Topfen, Mehl und Salz hinzufügen und zu einem samtigen Teig verkneten. 6. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. 7. Währenddessen den Teig in sechs Teile teilen und jedes Stück eine Zwetschgen drücken und den Teig darum verschließen. 8. Wassertemperatur so regulieren, dass es nur simmert nicht kocht, dann die Zwetschgenknödel ins Wasser geben und erst herausnehmen, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. 9. Zwetschgenknödel aus dem Wasser heben, wenige Sekunden abtropfen lassen und dann in den Semmelbröseln wälzen. 10. Zwetschgenknödel mit dem Zwetschgenpüree servieren.
Samtweicher Teig. Fruchtige Füllung. Und das volle Aroma der Wachau. Wer einmal in den Genuss von Wachauer Marillenknödel kam, ist ihnen auf immer verfallen. Und die kulinarische Erinnerung an meine frühere Heimat Österreich ist so schnell und einfach selbst gemacht. Natürlich mit Topfenteig und in gebräunten Semmelbröseln gewendet. Ich serviere sie dabei mit einem süßen Marillenpüree.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Marillen entkernen, sechs Marillen bei Seite legen, und den Rest mit 20 Gramm Zucker und dem Vanillezucker pürieren. 2. Die sechs Marillen mit einem Stück Würfelzucker füllen und wieder leicht zusammendrücken. 3. 25 Gramm Butter in einer Pfanne schmelzen, dann die Semmelbrösel dazugeben und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren leicht Farbe nehmen lassen. Semmelbrösel aus der Pfanne in einen tiefen Teller geben. 4. 75 Gramm Butter mit dem Ei cremig schlagen. 5. Topfen, Mehl und Salz hinzufügen und zu einem samtigen Teig verkneten. 6. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. 7. Währenddessen den Teig in sechs Teile teilen und jedes Stück eine Marille drücken und den Teig darum verschließen. 8. Wassertemperatur so regulieren, dass es nur simmert nicht kocht, dann die Marillenknödel ins Wasser geben und erst herausnehmen, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. 9. Marillenknödel aus dem Wasser heben, wenige Sekunden abtropfen lassen und dann in den Semmelbröseln wälzen. 10. Marillenknödel mit dem Marillenpüree servieren.
Fluffig. Fruchtig. Leicht. Clafoutis ist eine herrlich luftige Kreuzung aus Kuchen und Auflauf. Im Sommer, wenn die Marillen reif und saftig sind, gibt es für uns neben Johannisbeeren kaum eine bessere Kombination. Für mich ist es eine kulinarische Erinnerung an meine Zeit in der Wachau, wo im Sommer die schönsten Marillenbäume Österreichs Früchte tragen. Natürlich kannst du den süßen Auflauf aber auch mit Kirschen, Brombeeren und Heidelbeeren backen.
Clafoutis mit Marillen | Foto: Linda Katharina Klein
Clafoutis mit Marillen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 175° Grad vorheizen. 2. Marillen halbieren und Kern entfernen. 3. Eier trennen. 4. Eiweiß mit 120 Gramm Zucker aufschlagen. 5. Eigelb mit 100 Gramm Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen. 6. Orangensaft, Abrieb und Sahne zur Eigelbcreme geben. 7. Mehl einarbeiten. 8. Eiweiß unterheben. 9. Eine Ofenform fetten und den Teig hineingeben. 10 Marillenhälften leicht in den Teig drücken. 11. Kuchen insgesamt 45 Minuten backen, dabei nach 30 Minuten ggf. abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. 12. Wenn die Clafoutis ausgekühlt ist, mit Puderzucker bestreuen.
Herrlich cremig, super samtig und zart im Geschmack. Vanillepudding mit Himbeer-Sauce ist Kindheitserinnerung pur. Das klassische Hausmannskost-Gericht ist besonders in Deutschland und Österreich beliebt. Nur noch selten wird die Süßspeise frisch gemacht. Dabei ist Vanillepudding selbst machen kinderleicht. So steht der Pudding in unter zehn Minuten fertig auf dem Tisch. Wir lieben ihn dabei vor allem mit selbstgemachter Himbeersauce mit einem Schuss Kakaolikör. So bildet die Säure der Früchte einen tollen Kontrast zur Süße des Puddings. Einfach ein Gedicht! Wir löffeln ihn am liebsten noch warm. Du kannst ihn aber auch kaltstellen und so zum Beispiel schon einen Tag vorher für eine Feier vorbereiten.
Vanillepudding mit Himbeer-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Vanillepudding mit Himbeer-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Vanilleschote auskratzen. 2. Milch mit einer Prise Salz und dem Vanillemark zum Kochen bringen. 3. Währenddessen Eier mit Puderzucker aufschlagen, dann die Stärke unterrühren. 4. Sobald die Milch kocht, diese von der heißen Herdplatte ziehen und das Eigemisch unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht. 5. Puddingmasse nochmals kurz aufkochen, dann direkt in Gläser abfüllen. 6. Während der Pudding etwas abkühlt, Himbeeren, Zucker, Vanillezucker und ggf. Likör in einen kleinen Topf geben und aufkochen. 7. Sobald die Himbeeren weich sind, die Masse zu einer Sauce pürieren. Wer keine Kerne in der Sauce mag, kann diese im Anschluss durch ein Tuch passieren. 8. Sicherstellen, dass der Pudding eine Haut gebildet hat, dann die Himbeersauce auf den Pudding geben. 9. Pudding noch heiß servieren oder kaltstellen.
Zart. Fruchtig. Leicht. Erdbeermousse ist das perfekte Dessert im Sommer. Leicht geliert, mit Sahne verfeinert und gut gekühlt, ist so jeder Löffel ein cremiger Genuss. Eine fruchtige Erfrischung. Besonders edel wirkt das Erdbeermousse dabei, wenn du es in Gläsern anrichtest.
Zubereitung (2 Stunden): 1. Erdbeeren waschen, die vier schönsten bei Seite legen, den Rest pürieren. 2. Gelantine in Wasser einweichen. 3. Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft ins Erdbeerpüree geben. 3. Wenn die Gelantine weich ist, gut ausdrücken und in einem Topf erwärmen, bis sie schmilzt. 4. Gelantine gründlich mit dem Erdbeerpüree vermengen. 5. Sahne mit Sahnesteif aufschlagen. 6. Sobald sich auf dem Erdbeerpüree eine leichte Haut bildet vorsichtig die Sahne unterheben. 7. Die Masse in Gläser füllen und im Kühlschrank erkalten lassen. 8. Vor dem Servieren die vier Erdbeeren leicht einschneiden und auf dem Glasrand drapieren.
Was ist besser als Erdnussbutter? Luftig aufgeschlagene Erdnusscreme aus Erdnussbutter, Sahne, Vanillezucker und einer Prise Salz. Ob als süßer Aufstrich oder Dessertkomponente, Erdnusscreme ist ein zartschmelzendes Stückchen Glück. Am liebsten bereite ich diese vegan so. Probiere mein Rezept und lass dich überraschen.
Clafoutis vereint das beste aus Auflauf und Kuchen! In süßem fluffigen Teig versteckt sich hier süßes Obst. Ich verwende am liebsten frisch geerntete Johannisbeeren von meinem Balkon, backe das luftige Gebäck aber gerne mit Marillen, Kirschen, Brombeeren und Heidelbeeren. Wenn keine Gäste da sind, löffeln wir den süßen Auflauf dabei meist direkt aus der Form. Für einen Kaffeeklatsch hingegen wird die prachtvolle Clafoutis vor aller Augen portioniert oder direkt in Mini-Ofenformen gebacken.
Clafoutis mit Johannisbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Clafoutis mit Johannisbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 175° Grad vorheizen. 2. Eier trennen. 3. Eiweiß mit 60 Gramm Zucker aufschlagen. 4. Eigelb mit 50 Gramm Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen. 5. Orangensaft, Abrieb und Sahne zur Eigelbcreme geben. 6. Mehl einarbeiten. 7. Eiweiß unterheben. 8. Beeren unterheben. 9. Eine Ofenform (z. B. kleine Tarteform) fetten und den Teig hineingeben. 10. Kuchen insgesamt 45 Minuten backen, dabei nach 30 Minuten ggf. abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Cremig. Milchig. Leicht. Haupia ist ein traditionelles Dessert aus Hawaii, dass dir das Gefühl gibt, in einem tropischen Paradies zu sein. Wir lieben den Kokosmilchpudding am liebsten mit einer fruchtigen Mangonote. Da sich veganer Pudding wie dieser sehr gut stürzen lässt, kannst du Haupia auch für ausgewöhnliche Formen nutzen.
Zubereitung (6 Stunden): 1. 400 Milliliter Kokosmilch aufkochen. 2. Währenddessen restliche Kokosmilch mit Zucker, Salz und Stärke glatt rühren. 3. Stärkemischung in den Topf geben und die Masse nochmals aufkochen. 4. Masse in Silikonformen oder kleine Tassen abfüllen und erkalten bzw. aushärten lassen. Etwas über fünf Stunden reichen meist, das Beste ist aber das auskühlen über Nacht. 5. Mango schälen. 6. Zwei große Scheiben Fruchtfleisch rechts und links vom Kern lösen, das restliche Fruchtfleisch und grob würfeln. 7. Mangowürfel mit Limettensaft und falls dir die Mango noch nicht süß genug ist mit etwas Vanillezucker pürieren. 8. Haupia vorsichtig stürzen und auf etwas Mangomus anrichten und mit den Mangoscheiben und Minze dekorieren.
Als Kind gab es doch nichts Schöneres. Ob nach einem Spaziergang durch den Regen, auf dem Schulbasar oder bei Oma. Waffeln mit heißen Kirschen schmecken für mich noch heute nach zu Hause. Während wir früher meistens die ganz weichen Herzchen-Waffeln backten, liebe ich heute allerdings belgische Waffeln.
Waffeln mit Kirschen | Foto: Linda Katharina Klein
Waffeln mit Kirschen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Waffeleisen vorheizen. 2. Butter schmelzen. 3. Eier trennen und Eiweiß sehr fest aufschlagen. 4. Eigelb mit Zucker und Vanillezucker sehr schaumig schlagen. 5. Mehl, Salz, Backpulver mischen. 6. Milch und Butter zum Eigelb geben. 7. Mehlmischung unterrühren, dann das Eiweiß vorsichtig unterheben. 8. Waffeleisen mit einem Pinsel leicht einölen. 9. Teig ins Waffeleisen geben, Waffeleisen schließen und die Waffeln so nacheinander goldbraun backen. 10. Währenddessen Kirschen abschütten und dabei die Flüssigkeit auffangen. 11. Circa 200 Milliliter abmessen, den Rest der Flüssigkeit in einem Topf erhitzen. 12. In das abgemessene Kirschwasser mit einem Schneebesen die Stärke unterrühren. 13. Stärkegemisch mit in den Topf geben und aufkochen lassen. 14. Sobald die Masse andickt, die Kirschen vorsichtig unterrühren. 15. Waffeln mit Puderzucker bestreuen und mit heißen Kirschen servieren.