Ob in der heißen Glut oder im Backofen gebacken: Folienkartoffel ist eine heiß begehrte Beilage. Woran das liegt? Vielleicht daran, dass sie sich quasi von alleine zubereitet. Und das Auspacken ist einfach immer spannend. Wir servieren Folienkartoffeln gerne besonders gerne beim Grillen und zu Salaten. Mein Tipp: Die Folienkartoffel vor dem Backen dünn mit einem aromatisieren Öl einpinseln.
Folienkartoffel | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (3 Portionen): 3 große Kartoffeln (jeweils 200 Gramm) | 300 Gramm Kräuterquark (vegan), Mexikanische Guacamole (vegan) oder Tsatsiki | Optional: Aroma-Öle wie Knoblauch-Öl, Kräuter-Öl oder Bärlauch-Öl
Folienkartoffel | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (35-65 Minuten): 1. Kartoffeln in Alufolie wickeln. Optional kannst du die Kartoffeln vor dem Einwickeln mit einem aromatischen Öl bepinseln. 3. Kartoffeln 60 Minuten bei 220° Grad im Ofen backen oder für circa 30 Minuten in die heiße Grillglut geben. 4. Kartoffeln ohne Auspacken der Länge nach Einschneiden und auseinanderziehen. 5. Kräuterquark, Mexikanische Guacamole oder Tsatsiki in die Kartoffelgeben und servieren.
Herzhaft. Würzig. Aromatisch. Kartoffelquiche vereint knusprigen Mürbeteig mit cremiger Füllung. Wir lieben die Quiche mit Gruyerekäse, machen aber auch sehr gerne eine vegetarische Tarteversion mit Emmentaler. Die Quiche lässt sich dabei super vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag sogar noch intensiver.
Kartoffelquiche | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (1 Quiches = 6 Portionen): 200 Gramm Mürbeteig (die zweite Hälfte kannst du einfrieren) | 750 Gramm Kartoffeln | 120 Gramm Käse z. B. Gruyère oder Emmentaler für eine vegetarische Version | 2 Eier | 100 Milliliter Sahne | 1 Esslöffel Salz | 0,5 Teelöffel Pfeffer | 1 Teelöffel Senf | Hülsenfrüchte zum Blindbacken z. B. Kichererbsen
Kartoffelquiche | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Kartoffeln schälen und 10 Minuten vorkochen, dann abschütten. 3. In der Zwischenzeit den Mürbeteig ausrollen. 4. Die Backform mit dem Teig auslegen. 5. Den Teig vorsichtig an den Rand andrücken und überschüssigen Teig entfernen. 5. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 6. Form bis zum Rand mit Hülsenfrüchten (z. B. Kichererbsen) zum Blindbacken füllen Mürbeteigboden circa 12-15 Minuten backen. 7. Kartoffeln abschütten und in Scheiben schneiden. 8. Käse raspeln. 9. Boden aus dem Ofen nehmen und die Hülsenfrüchte entfernen. 10. Kartoffelscheiben auf dem Quiche-Boden verteilen. 11. Eier verquirlen, dann Sahne, Salz, Pfeffer und Senf unterrühren. 12. Eimasse über die Kartoffeln gießen. 13. Käse auf der Quiche verteilen. 14. Quiche circa 30 Minuten backen.
Dreieckig. Gefüllt. Frittiert. Samosas sind indische Teigtaschen, die in Öl ausgebacken werden. Besonders oft sind sie dabei mit einer würzigen Mischung aus gestampften Kartoffeln und Erbsen gefüllt. Auch wir lieben diese Zubereitung mit Ingwer, Knoblauch, Koriander, Garam Masala, Fenchelsamen und Kreuzkümmel. Und wer auf die traditionelle Zubereitung mit Ghee verzichtet und stattdessen vegane Butter verwendet, kann die Samosas im Handumdrehen veganisieren.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ghee oder vegane Butter schmelzen und mit Mehl, Wasser und einem Teelöffel Salz zu einem geschmeidigem Teig verkneten, dann luftdicht verpackt ruhen lassen. 2. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20 bis 30 Minuten garkochen. 3. In der Zwischenzeit Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. 4. Ingwer und Knoblauch in Ghee bzw. veganer Butter anbraten. 5. Erbsen hinzugeben und mit dünsten. 6. Korianderstile klein hacken und unterrühren. 7. Füllung bei Seite stellen. 8. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 9. Kartoffeln stampfen und mit den Erbsen vermengen. 10. Garam Masala, Chilipulver, Fenchelsamen und Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne rösten, dann fein mörsern (hierfür kann auch eine Gewürz- oder Kaffeemühle verwendet werden. 11. Gewürze zur Füllung geben und mit Zitronensaft abschmecken. 12. Teig in acht gleich große Stücke teilen. 13. Jedes Stück zu einer Kugel rollen, dann diese zu einem dünnen Kreis ausrollen. 14. Kreis halbieren und zu einem Kegel formen. Dafür die linke Spitze anheben und zur Mitte der Rundung führen. Dann die rechte Spitze nehmen und über die linke Spitze legen. Teig an der Naht von beiden Seiten zusammendrücken. 15. Füllung in 16 Portionen teilen. 16. Jeweils eine Portion in die Teigtasche geben, dann den Boden zusammen drücken. Gegebenenfalls die Teigtasche so klopfen, dass sie dreieckig ist. 17. Pflanzenöl in einem kleinen Topf erhitzen. 18. Samosas portionsweise knusprig ausfrittieren, kurz auf einem Gitter abtropfen lassen, dann direkt servieren.
Sämig. Aromatisch. Und ein bisschen grün. Einfach österreichischer Kartoffelsalat, wie ich ihn liebe. Wichtig ist, dass die Kartoffeln noch heiß geschält und direkt mit dem Dressing vermengt werden. So saugen sie sich richtig schön voll und strotzen nur so vor Geschmack. Und oben auf gehört natürlich ein zünftiger Schuss Kürbiskernöl aus der Steiermark und eine Handvoll frisches Schnittlauch Dazu ein Wiener Schnitzel oder eine Portion Backhendl und schon fühl ich mich in meine alte Heimat zurückversetzt.
Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln waschen und je nach Größe 20-25 Minuten gar kochen. 2. In der Zwischenzeit Gemüsefond, Essig, Kürbiskernöl, Puderzucker und Salz zu einem Dressing vermengen. 3. Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden und im Dressing marinieren, damit sie ihre Schärfe verlieren. 4. Kartoffeln abschütten und direkt schälen (ja, autsch, aber ist wichtig). 5. Kartoffeln in Scheiben schneiden und vorsichtig mit dem Dressing vermengen. 6. Während die Kartoffeln das Dressing aufsaugen eine Handvoll Schnittlauch in feine Ringe schneiden. 7. Schnittlauch untermengen und Kartoffelsalat noch lauwarm oder etwas später kalt servieren.
Außen knusprig, innen herrlich weich und perfekt um jede Menge Sauce aufzusagen. Obwohl Schupfnudeln ein klassisches deutsches Gericht sind, habe ich sie das erste Mal in Österreich probiert. Heute lieben wir sowohl die herzhafte als auch die süße Variante in Form von Mohnnudeln. Bei Schupfnudeln ist quasi alles erlaubt. Also probiere dich aus!
Zubereitung (60 Minuten): 1. Kartoffeln je nach Größe 20-25 Minuten gar kochen, abschütten und ausdampfen lassen. 2. Kartoffeln schälen und zu einer feinen Masse stampfen. 3. Eigelb, 50 Gramm Butter, Mehl, Salz, und Hartweizengrieß dazugeben und zu einem samtigen Teig verkneten. 4. Einen großen Topf voll Wasser zum Kochen bringen. 6. Währenddessen Teig in vier Stücke teilen, zu einer daumendicken Rolle formen und jeweils in zwölf Stücke teilen. 5. Jedes Stück einzeln kurz rollen und an den Enden leicht zusammendrücken. 6. Schupfnudeln ins Wasser geben und dieses simmern (nicht mehr kochen) lassen, bis die Schupfnudeln oben schwimmen. 7. Schupfnudeln aus dem Wasser schöpfen und auf einem Holzbrett abtropfen lassen. 8. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Schupfnudeln portionsweise anbraten, bis diese außen leicht knusprig sind.
Knackig. Erfrischend. Fruchtig. Apfel-Sellerie-Salat ist der perfekte Wintersalat. Denn genau dann hat Stangensellerie Saison, sind die gelagerten Äpfel noch herrlich knackig. Ich gebe gern ein paar Mandeln für den Crunch hinein und balanciere die leichte Schärfe der Zwiebeln mit etwas Agavendicksaft aus. Da dieser Salat lange frisch bleibt, lässt er sich dabei super vorbereiten.
Apfel-Sellerie-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Apfel-Sellerie-Salat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, dann herausnehmen und auskühlen lassen. 2. Äpfel entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden. 3. Holzige Enden vom Sellerie entfernen und in mundgerechte Würfel schneiden. 4. Zwiebel schälen und fein würfeln. 5. Balsamico, Olivenöl und Agavendicksaft zu einem Dressing verrühren, dann mit den anderen Zutaten mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Raffiniert. Traditionell. Aromatisch. Gyoza sind herzhaft gefüllte Teigtaschen, die sowohl gebraten als auch gedämpft werden. Die traditionelle japanische Vorspeise ist wird mit Hackfleisch, Kohl und Frühlingszwiebel gefüllt. Ihren charakteristischen Geschmack erhalten die Teigtaschen jedoch durch Sesamöl. Das Beste: Sie lassen sich hervorragend auf Vorrat produzieren und einfrieren.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Karotten schälen und fein würfeln. 2. Ingwer schälen und fein reiben. 3. Knoblauch schälen und fein würfeln. 4. Pak Choi waschen und fein hacken. 5. Frühlingszwiebeln waschen, Strunk entfernen und mit den Chilis in feine Ringe schneiden. 6. Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch in einem Esslöffel Sesamöl glasig braten. 7. Karottenwürfel und Hackfleisch hinzugeben und fünf Minuten mitbraten. 8. Pak Choi, Chilies und Frühlingszwiebeln hinzugeben und zwei weitere Minuten mitbraten. 9. Füllung mit Sojasauce abschmecken. 10. Auf je ein Teigblatt zwei Teelöffel der Füllung geben. 11. Dann den Rand mit Wasser befeuchten, den Kreis zu einem Halbkreis zusammenklappen und die Teigränder zusammenraffen und dabei mit den Fingern zusammenpressen. 12. Zwei Esslöffel Sesamöl in eine große Pfanne geben und die Hälfte der Gyoza darauf platzieren (etwas Abstand lassen, damit beim Dämpfen nicht aneinander kleben. 13. Die restlichen einfrieren (bis sie gefroren sind, dürfen sie sich nicht berühren, um nicht zusammenzukleben) oder den Bratvorgang später wiederholen. 14. Pfanne erhitzen und die Gyoza braten, bis sie am Boden knusprig und goldbraun sind. 15. 100 Milliliter Wasser in die Pfanne gießen und einen Deckel auflegen, sodass die Gyoza drei Minuten dämpfen können. 16. Deckel abnehmen und die Gyoza weiterbraten bis der Rest Wasser verdampft ist. 17. Gyoza mit Sojasauce servieren.
Manchmal braucht es einfach einen simplen Auflauf, der nach zu Hause schmeckt. Bei uns gibt es dann Kartoffel-Brokkoli-Auflauf. Die Kombination aus Kartoffelscheiben in cremiger Sahnesauce, leicht angerösteter Brokkoli und geschmolzener Käse ist einfach Essen für die Seele. Wir machen daher oft eine große Ofenform die für bis zu sechs Portionen reicht.
Kartoffel-Brokkoli-Auflauf | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffel-Brokkoli-Auflauf | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Sahne mit dem Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer auskochen, dann von der Hitze nehme und mit geschlossenem Deckel ziehen lassen. 3. Kartoffeln schälen und 10 Minuten vorkochen. 4. Brokkoli in Röschen zerteilen und 3 Minuten vorkochen, dann in Eiswasser oder kaltem Wasser abschrecken. 5. Kartoffeln in Scheiben schneiden. 6. Ofenform mit Öl fetten und Kartoffelscheiben einfüllen. 7. Sahne über die Kartoffeln gießen. 8. Brokkoli oben auf legen. 9. Käse reiben bzw. schneiden und auf das Gratin geben. 10. Gratin circa 60 Minuten backen. Falls der Käse zu dunkel wird, rechtzeitig mit einer weiteren Ofenform abdecken.
Eier in Senfsauce sind ein Klassiker der deutschen Hausmannskost. Ich zeige euch wie ihr Omas Senfeier ganz einfach nachkochen und euch an dem feinen Geschmack erfreuen könnt. Ich serviere sie am liebsten mit einer dickflüssigen Sauce und Salzkartoffeln. Also worauf wartest du? Ab an den Herd! Versetzt dich zurück in deine Kindheit!
Eier in Senfsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Portionen): 12 Eier | 75 Gramm Zwiebel | 30 Gramm Butter | 2 Esslöffel Mehl (diese Menge ergibt eine sehr sämige Version, wenn du die Sauce flüssiger magst, nimm nur einen Löffel) | 2 Esslöffel Senf | 400 Milliliter Sahne (für eine leichtere Sauce kannst du auch die Hälfte durch Milch ersetzen) | 1 Teelöffel Dill | 0,5 Teelöffel Salz
Eier in Senfsauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Zwiebel schälen, sehr fein hacken und in Butter glasig braten. 2. Mehl einrühren und mit Sahne ablöschen. 3. Sauce aufkochen, bis sie andickt, dann mit Senf, Salz und Dill abschmecken. 4. Bis zum Servieren warm stellen. 5. Eier wachsweich kochen, pellen und mit der Sauce servieren.
Klassisch. Würzig. Und mit einer feinen Süße. Auch ein kleiner Beilagensalat kann aromatisch einiges bieten. Eine besonders schöne Kombination: Blattsalate wie Feldsalat und Eichblattsalat mit würzigen Extras wie Mangold und Rucola mischen. Beim Honig-Senf-Dressing ist dann vor allem die Qualität des Senfs entscheidend. Wer es etwas milder und süßer mag, greift zu körnigem Senf. Wer eine leichte Schärfe mag, wählt Dijon-Senf.
Blattsalat mit Honig-Senf-Dressing | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 kleine Beilagensalate): 125 Gramm Blattsalat (z.B. eine Mischung aus Feldsalat, rotem Eichblattsalat, rotem Mangold und Rucola) | 6 Esslöffel Olivenöl | 2 Esslöffel Honig | 1 Esslöffel körnigen Senf oder Dijon-Senf | 2 Esslöffel hellen Balsamico-Essig | Salz | Pfeffer
Blattsalat mit Honig-Senf-Dressing | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Salat gründlich waschen und trocken schleudern. 2. Restliche Zutaten zu einem Dressing vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Erst kurz vor dem Servieren, das Dressing in den Salat einmassieren.
Elegant. Verspielt. Aromatisch. Kürbislasagne ist Kürbis in seiner schönsten Form. Perfekt kontrastiert durch herben, in Kürbiskernöl mariniertem Radicchio-Salat, butterweiche Hokkaidoperlen, Creme fraiche und karamellisierte Kürbiskerne entsteht so ein edles Gericht, das deine Gäste verzaubert. Und in einem mehrgängigem Menü – wie zum Beispiel meinem veganem Tasting-Menü – wird dieses Kürbisgang gewiss zum Star.
Kürbislasagne mit konfierten Hokkaido-Perlen | Foto: Linda Katharina Klein
Kürbislasagne mit konfierten Hokkaido-Perlen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (4 Stunden | Arbeitszeit circa 90 Minuten): 1. Hokkaido halbieren und Kerne entfernen. 2. Mit dem Melonen-Ausstecher 16 Halbkugeln aus dem Kürbisfleisch ausstechen. 3. Restlichen Kürbis in circa ein bis eineinhalb Zentimeter dicke Scheiben schneiden, dann schälen und anschließend fein würfeln. 4. Zwiebel und Knoblauch schälen und feinwürfeln. 5. Zwiebel und Knoblauch glasig braten, dann Hokkaido-Würfel hinzufügen. 6. Hokkaido eine Minute mitbraten, dann Deckel schließen und den Kürbis auf kleiner Flamme gar schmoren (circa acht bis zehn Minuten). 7. Deckel abnehmen, Topf vom Herd nehmen und den Kürbis gut ausdampfen lassen. 8. Tomatenmark mit Sahne und Creme fraiche mischen und mit circa einem Esslöffel Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken. 9. Mozzarella in sehr dünne Scheiben schneiden. 10. Käse (falls am Stück) reiben. 11. Die Kürbisfüllung mit 1-1,5 Esslöffel Salz, einem halben Teelöffel Pfeffer, Thymian und einem Teelöffel Zucker abschmecken und 25 Gramm Parmesan unterheben. 12. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 13. In einer kleinen Ofenform sehr wenig von der Kürbisfüllung verteilen (damit die Lasagneplatten nicht ankleben). 14. Lasagneplatten auflegen, dünn mit der Creme bestreichen, ein wenig von der Kürbismasse darauf verteilen und mit einigen Kürbiskernen bestreuen. 15. Mit dem Schichten fortfahren, bis es fünf Pastaschichten gibt. 16. Mozzarella auf die letzte Schicht legen, restliche Kerne darauf verteilen. 17. Crememasse mit Wasser verdünnen, bis man sie über die Lasagne gießen kann. 18. Creme auftragen und mit 25 Gramm Parmesan bestreuen. 19. Lasagne 45 Minuten backen. 20. Lasagne auskühlen lassen. 21. In der Zwischenzeit den Radicchio vom Strunk befreien und in sehr feine Streifen schneiden. 22. Radicchio mit Kürbiskernöl, zwei Esslöffeln Zucker und Balsamico vermengen und mit Salz abschmecken; dann zum Marinieren kühl stellen. 23. Die Deko-Kürbiskerne in einer Pfanne geben und mit dem Puderzucker bestreuen; dann bei geringer Hitze und ständigem Rühren langsam karamellisieren. 24. Kürbiskerne auf einem Stück Backpapier abkühlen lassen. 25. Deko Creme fraiche in einen Spritzbeutel füllen und kühl stellen. 26. Wenn die Lasagne ausgekühlt ist, mit einem großen Ausstecher oder Dessertring vier Portionen ausstechen (aber noch nicht herausnehmen). 27. Lasagne im Ofen aufwärmen. 28. Währenddessen das Öl zusammen mit dem Lorbeerblatt in einem kleinen Topf auf 80 Grad erhitzen. 29. Teller leicht vorwärmen. 30. Hokkaidoperlen im heißen Öl konfieren, bis sie gar sind (circa zehn Minuten). 31. Währenddessen den Radicchio-Salat im kleinen Dessertring anrichten. 32. Die ausgestochenen Lasagneportionen herausheben und anrichten. 33. Hokkaidoperlen um die Lasagne drapieren. 34. Zwischen die Hokkaidoperlen kleine Creme fraiche Tupfer spritzen. 35. Karamellisierte Kürbiskerne in die Creme fraiche Tupfer stellen und sofort servieren.
Nährwerte/Portion (inkl. Reste in der Ofenform): 1.200 Kalorien | 78,2 Gramm Fett | 104,9 Gramm Kohlenhydrate | 33,9 Gramm Eiweiß
Gebackene Rote Bete mit Schafskäse
Rote Bete, rote Zwiebeln, Feta. Zusammen verschmelzen die drei Komponenten zu einem kulinarischen Gedicht. Ich serviere es am liebsten als warmen Salat und bette das Gemüse auf Rucola. So harmoniert die Süße der gebackenen roten Bete und Zwiebeln optimal mit den leichten Bitteraromen. Das Ergebnis: Eine elegante Vorspeise, die durchaus auch als raffinierte Hauptspeise gereicht werden kann.
Gebackene Rote Bete mit Schafskäse | Foto: Linda Katharina Klein
Gebackene Rote Bete mit Schafskäse | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (35 Minuten): 1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 2. Rote Bete schälen und in circa ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. 4. Rote Zwiebeln schälen, vierteln und ebenfalls auf Blech geben. 5. Rote Bete und rote Zwiebeln mit vier Esslöffeln Olivenöl beträufeln und circa 25 Minuten backen. 6. Währenddessen den Rucola waschen und gründlich trocknen. 7. Auf drei Esslöffeln Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und Agavendicksaft oder Honig ein Dressing anrühren. 8. Sobald das Ofengemüse fertig gebacken ist, den Salat mit dem Dressing vermengen und auf die Teller verteilen. 9. Rote Bete und rote Zwiebeln darauf schichten. 10. Feta mit den Händen (oder mit Hilfe einer Gabel) zerbröseln und auf die Bete geben. 11. Noch warm servieren.