Süß. Knackig. Knallgelb. In einen heißen Maiskolben zu beißen hat etwas ganz Besonderes. In vielen Teilen der Welt bereits seit Jahrzehnten als Street- und Fingerfood beliebt, haben es Maiskolben inzwischen auch auf die Liste der hippen Beilagen geschafft. Ob zum Grillfest oder am Buffet. Mit den Fingern zulangen zu können und die saftigen Maiskörner platzen zu können, ist die kleine Sauerei einfach wert.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Maiskolben von Blättern befreien und zusammen mit einem Esslöffel Zucker 12 Minuten kochen. 2. Maiskolben entweder mit Salz bestreut genießen, mit einer Sauce reichen oder zu gegrillten Maiskolben weiterverarbeiten.
Bratkartoffeln in ihrer schönsten Form: Das sind für mich Schnippelsches Ääpel nach Omas Rezept! Einfach roh in die Pfanne geschnippelt, angebraten und dann auf kleiner Flamme gargezogen. Denn so werden die Bratkartoffeln von außen knusprig und innen herrlich weich. Die perfekte rustikale Beilage. Vielleicht nicht sonderlich schön, aber unglaublich lecker!
Schnippelsches Ääpel | Foto: Linda Katharina Klein
Schnippelsches Ääpel | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und in grobe Stifte schneiden. 2. Zwiebel schälen und hacken. 3. Speck in feine Würfel hacken. 4. Speck in heißem Topf ohne Zugabe von Fett auslassen, bis er knusprig wird, dann herausnehmen. 5. Im ausgelassenen Fett die Zwiebel glasig braten, dann herausnehmen. 6. In einer Pfanne die Hälfte der Butter auslassen. 7. Wenn die Butter blubbert, die Kartoffeln hinzugeben und anbraten. 8. Deckel auf die Pfanne geben und die Kartoffeln auf kleiner Flamme ja nach Größe circa 40 Minuten garen. Dabei die Kartoffeln immer wieder mal wenden und die restliche Butter hinzugeben. Die Kartoffeln dürfen dabei gute Röstaromen kriegen. 9. Sobald die Kartoffeln gar sind, Zwiebeln und Speck untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 10. Alles durchschwenken und servieren.
Klein. Knall orange. Elegant. Kürbis-Gnocchi verbinden die spannende Konsistenz von traditionellen Gnocchi mit fruchtigem herbstlichem Kürbisaroma. Gekocht und dann in Salbeibutter geschwenkt, entwickeln sie sich zu einem schicken Herbstgericht. Die Kürbis-Gnocchi kannst du pur genießen oder als Salat Topping verwenden. Wir genießen sie am liebsten mit Romanasalat und Pancetta oder Räuchertofu.
Zubereitung (70 Minuten): 1. Kürbis halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. 2. Kürbisspalten bei 200° Grad 30 Minuten im Ofen backen. 3. Kürbisspalten zehn Minuten auf einem Brett ausdampfen lassen, dann pürieren. 4. Püree mit Mehl, Ei und 1,5 Esslöffel Salz kurz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Arbeitsplatte ggf. mit einem Esslöffel Mehl bestäuben. 5. Teig in vier gleich große Stücke teilen. 6. Jedes Teigstück zu einer circa 1,5 cm dicken Rolle ausrollen. 7. Jede Rolle mit einem Messer in 20 Scheiben schneiden. 8. Jedes Stück über den Rücken einer Gabel rollen und auf einem mit Mehl bestäubtem Holzbrett ruhen lassen. 9. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. 10. Zwei Esslöffel Salz hinzugeben und die Gnocchi ins Wasser geben. 11. Sobald die Gnocchi an der Oberfläche schwimmen noch 30 Sekunden ziehen lassen, dann mit einem Schaumlöffel hinausheben. 12. Während die Gnocchi kurz ausdampfen, in einer Pfanne Butter schmelzen. 13. Salbeiblätter hinzugeben und dann die Gnocchi in der Salbeibutter goldbraun braten. 14. Gnocchi mit frisch geriebenem Parmesan servieren.
Du suchst nach einer einfachen aber aromatischen Beilage, die sich fast von allein kocht? Dann dürftest du Rosmarinkartoffeln lieben. Denn die Zubereitung der kleinen Knollen benötigt weniger als fünf Minuten Arbeitszeit. So kommen die Kartoffeln einfach ungeschält und mit Öl beträufelt in den Ofen.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Kartoffeln mit Olivenöl einreiben mit Salz bestreuen und bei 200° Grad Unter/Oberhitze je nach Größe circa 50 Minuten backen. 2. Circa 10 Minuten bevor die Kartoffeln gar sind, den Rosmarin auf die Kartoffeln legen und mit dem Öl, das sich am Boden gesammelt hat alle paar Minuten übergießen. 3. Kartoffeln noch heiß servieren.
Erbsen & Möhrchen nach Omas Art ist Hausmannskost und für viele ein echtes Kindheitsessen. Wer hat als Kind nicht schon die süßen Möhrchen genascht, während das Gemüse abtropfte? Ich serviere das Gericht noch heute oft, wie ich es von meiner Mama gelernt habe: in einer cremigen Béchamelsauce. Für eine besonders gesunde Variante kannst du aber auch die Milch bzw. Sahne weglassen und die Mehlschwitze nur mit dem Sud ablöschen.
Erbsen & Möhrchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 1 großes Glas oder eine Dose junge Erbsen & Möhren (circa 550 Gramm Abtropfgewicht) | 25 Gramm (vegane) Butter | 2 Esslöffel Mehl | 200 Milliliter (pflanzliche) Milch oder Sahne | 1 Teelöffel Salz | 1 Prise Zucker
Erbsen & Möhrchen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Erbsen & Möhrchen abschütten und dabei den Sud auffangen. 2. Butter in einem Topf schmelzen, dann Mehl unterrühren und mit Sahne ablöschen. 3. Unter Rühren aufkochen und soviel von dem Sud dazugeben (ich nehme nur wenige Löffel), bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. 4. Mit Salz und Zucker abschmecken, dann vorsichtig die Erbsen & Möhrchen unterrühren. 5. Erbsen & Möhrchen in der Sauce erwärmen, dann servieren.
Einfach ein schneller, guter Tomatensalat. Ein simples Dressing, maximaler Geschmack. Denn leckeres Essen kann so einfach sein. Etwas hochwertiges Olivenöl, ein bisschen rote Zwiebel, eine Prise Zucker, Salz und Pfeffer, das war es schon. Wir essen diesen Tomatensalat gerne als Beilage zu Teiggerichten wie Spanakopita und Börek, aber deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Einfacher Tomatensalat | Foto: Linda Katharina Klein
Einfacher Tomatensalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Tomaten waschen, in Spalten schneiden, mit einem Teelöffel Salz vermengen und zehn Minuten ziehen lassen. 2. Währenddessen die Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden. 3. Öl, Pfeffer und Zucker vermengen. 4. Tomaten vorsichtig abgießen (in der Zwischenzeit sollten diese stark gewässert haben). 5. Alle Zutaten vermengen, ggf. nachsalzen und den Salat sofort servieren.
Manchmal soll ein Beilagensalat einfach nur schlicht und erfrischend sein. Dann machen wir gerne Eisbergsalat mit einem Dressing aus saurer Sahne und Joghurt. So ist der Salat knackig und cremig zugleich und bildet einen milden Gegenpol zu den intensiven Aromen des Hauptgangs.
Eisbergsalat mit cremigem Dressing | Foto: Linda Katharina Klein
Eisbergsalat mit cremigem Dressing | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Strunk herausschneiden, dann vom Salatkopf circa 1,5 Zentimeter dicke Scheiben abschneiden. 2. Die Salatstücke gründlich waschen und trocken schleudern. 3. Joghurt mit saurer Sahne vermischen und mit Salz abschmecken. 4. Dressing vorsichtig mit dem Eisbergsalat vermengen und direkt servieren.
Arancini di riso sind kleine Gourmet-Bällchen! Ursprünglich aus Sizilien verwandeln sie eins der feinsten Gerichte der italienischen Küche in ein edles Fingerfood. Denn Aranci di riso bestehen aus mit Mozzarella gefülltem Risotto. Einen Hauch Orange, eine knusprige Kruste und schon entsteht ein aromatisches Häppchen, das nicht nur als Snack am Strand, sondern auch als exquisites Amouse-Guele und raffinierte Vorspeise zu glänzen vermag.
Arancini di riso von Einmal Nachschlag, bitte! | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (1 Tag): 1. Parmesan reiben 2. Mit einer Reibe etwa einen Teelöffel an Orangenzesten abziehen. 3. 60 Milliliter Olivenöl erhitzen und ein Lorbeerblatt hinzugeben. 4. Risottoreis anbraten, bis ein nussiger Duft entsteht. 5. Mit Weißwein ablöschen und unter ständigem Rühren verkochen. 6. Safran hinzufügen. 7. Unter ständigem Rühren 100 Milliliter Fond hinzugeben und in den Reis einarbeiten. Wiederholen bis der komplette Fond vom Reis absorbiert wurde. 8. Orangenzesten, Parmesan und einen Teelöffel Salz untermengen und die Reismasse auf einem kalten Blech verstreichen und abdecken. 9. Risotto über Nacht ruhen lassen. 10. Risotto in 20 Portionen einteilen. 11. Eine Portion in der Handfläche flach drücken, einen Mini-Mozzarella in die Mitte geben und das Risotto um den Mozzarella herum zusammendrücken. 12. Vorgang wiederholen und auf diese Weise 19 weitere Arancini formen. 13. 250 Gramm Mehl, ein Teelöffel Salz mit 350 Milliliter Wasser vermengen, bis eine samtige Masse entsteht. 14. Arancini erst ins Mehlbad tunken, dann vorsichtig in Paniermehl wenden. 15. Öl auf circa 160 Grad erhitzen. Alternativ einen Kochlöffel ins Öl halten und warten, bis am Griff viele Blasen blubbern. 16. Arancini in kleinen Portionen nacheinander frittieren (und ggf. im Öl wenden), bis sie goldbraun sind. 17. Kurz auf einem Holzbrett abtropfen lassen und möglichst noch heiß servieren.
Klassisch. Mild. Cremig. Kohlrabigemüse ist ein Gericht der deutschen Küche und zählt zur Hausmannskost. Meist wird es in einer sämigen, weißen Sauce auf Béchamel-Basis gereicht. Auch ich mache Kohlrabi-Gemüse nach Omas Art mit einer Mehlschwitze, die mit dem Gemüsesud aromatisiert wird. Traditionell zu Schweinefilet, Frikadellen und Rinderrouladen mit dunkler Sauce gereicht, essen wir das Gericht heute besonders gerne als vegetarische bzw. vegane Version mit Salzkartoffeln oder Klößen.
Zubereitung (45 Minuten): 1. Kohlrabi schälen, dann in 1,5 Zentimeter dicke Scheiben und anschließend in 1,5 Zentimeter breite Stifte schneiden. Diese halbieren, sodass mundgerechte Stifte entstehen. 2. Kohlrabi in Salzwasser circa 15-20 Minuten gar kochen. Die Kohlrabi-Stifte sollen weich sein, aber noch genug Biss haben, um nicht auseinanderzufallen. 3. Kohlrabi abschütten (Sud auffangen) und kurz ausdampfen lassen. 4 In der Zwischenzeit 50 Gramm Butter in einem Topf schmelzen, dann vier Esslöffel Mehl unterrühren und mit 600 Milliliter Gemüsefond oder Kohlrabi-Sud ablöschen. 5. Sahne hinzugeben und Sauce kurz aufkochen lassen, dann mit Salz und Zucker abschmecken und vorsichtig mit den Kohlrabi-Stiften vermengen.
Zitronig. Sämig. Verführerisch. Zitronen-Risotto ist ebenso edel wie schlicht. Wir schlemmen es genau so gern bei einem schicken Dinner als auch gemütlich aus einer Schüssel auf der Couch. Probiere es selbst und überrasche deine Gäste, deine Geschmacksnerven und dich selbst.
Zitronen-Risotto | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 280 Gramm Risotto-Reis | 100 Gramm Zwiebel | 2-3 Zitronen (je nach Größe) | 10 ml Olivenöl | 1 Lorbeerblatt | 75 ml trockener Weißwein | 500 Milliliter Gemüsefond | 70 Gramm Parmesan | 0,5 Teelöffel schwarzer Pfeffer | circa 2 Teelöffel Salz | Basilikum zur Dekoration
Zitronen-Risotto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (25 Minuten): 1. Zitronenzesten ablösen. 2. Zwiebel schälen und fein würfeln. 3. Zwiebeln glasig anbraten, dann ein Lorbeerblatt hinzugeben 4. Risottoreis hinzugeben und unter Rühren anbraten, bis ein nussiger Geruch entsteht. 5. Mit Weißwein ablöschen. 6. Zitronenzesten und 100 Milliliter Fond dazugeben, unter Rühren einreduzieren. 7. Bevor der Reis wieder brät statt kocht, erneut mit etwas Fond aufgießen. 8. Vorgang wiederholen, bis der komplette Fond verkocht wurde. 9. Deckel auf den Topf geben, Topf von der Hitze nehmen und das Risotto zehn Minuten gar ziehen lassen. 10. In der Zeit den Parmesan reiben. 11. Parmesan unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Basilikumblatt dekoriert servieren.
Knusprig. Kross. Und mit intensivem Spargel Geschmack. Panierter Spargel ist ein Highlight in der Spargel Saison, ist ein erstklassiges Salattopping, kann aber klassisch mit Sauce Hollondaise gereicht werden. Wir lieben diese Form der Spargelzubereitung und meistens werden die ersten Stangen schon genascht, bevor sie auf dem Teller landen.
Zubereitung (20 Minuten): 1. Spargel schälen und holzige Enden entfernen, dann zusammen mit einem Esslöffel Salz, einem Esslöffel Zucker und einer in Scheiben geschnittenen Zitrone 12 Minuten gar kochen. 2. Spargel vorsichtig aus dem Topf heben und auf einem Holzbrett ausdampfen lassen. 3. Währenddessen ein Ei verquirlen und das Mehl einem halben Esslöffel Salz mischen. 4. Die Spargelstangen einzeln mehlieren, dann durch das verquirlte Ei ziehen und anschließend mit den Semmelbröseln panieren. 5. Butter in der Pfanne schmelzen und den panierten Spargel darin goldbraun braten.
Außen kross, innen weich. Pommes Frites verführen bereits mit ihrem Duft, doch ihr Geschmack ist einfach unbeschreiblich. Ob als Pommes Schranke mit Mayonnaise und Ketchup, als Fish & Chips oder als Beilage: Es gibt wohl keine beliebtere Zubereitungsart von Kartoffeln. Und du kannst sie ganz einfach selber zaubern. Wer sie vorkocht, spart dabei sogar noch ein paar Kalorien, da die Kartoffeln dann weniger Fett aufnehmen.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Einen Topf mit Wasser aufsetzen. 2. Kartoffeln schälen und in große Stifte schneiden. 3. Kartoffeln im Wasser fünf Minuten vorkochen. 4. Kartoffeln aus dem Wasser nehmen und fünf Minuten warten, bis sie ausgedampft sind. 5. Währenddessen Frittieröl auf 180° Grad erhitzen. 6. Kartoffeln fünf Minuten vorfrittieren, dann herausnehmen und zehn Minuten abtropfen lassen. 7. Sicherstellen, dass das Öl wieder auf 180° Grad erhitzt ist und die Pommes weitere vier Minuten goldbraun frittieren. 8. Pommes herausnehmen, abtropfen lassen und sofort salzen. 9. Pommes servieren. 10. Sobald das Frittieröl abgekühlt ist, kannst du es durch ein Sieb filtern und zur Wiederverwendung aufbewahren.