Meeresfrüchte-Tapas sind ebenso traditionell wie beliebt. Einer der Klassiker: Mejillones a la marinera. Die Miesmuscheln in Tomatensauce werde dabei in der Schale serviert. Wir reichen dazu gerne frisch gebackene Tapas-Brot.
Mejillones a la marinera | Foto: Linda Katharina Klein
Mejillones a la marinera | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Muscheln gründlich waschen und geöffnete Muscheln aussortieren. 2. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in Olivenöl glasig braten. 3. Mit Weißwein ablöschen, Tomaten, Salz und Zucker hinzugeben. 4. Aufkochen, Muscheln hinzugeben, Deckel schließen und bei starker Hitze circa 8-10 Minuten kochen, bis sich die Muscheln öffnen. 5. Muscheln samt der Sauce servieren.
Saftig. Bananig. Mit Nüssen und Schokolade gespickt. Bananenbrot ist ein leicht süßer Kuchen auf Basis von Bananen und Mehl. Das sehr einfache Gericht begeistert seit Jahrzehnten und ist besonders für das Backen mit Kindern beliebt. Das Brot dabei wird als Snack, Dessert aber auch immer öfter als süßes Frühstück genossen. Veganer Bananenkuchen ist dabei mein absoluter Favorit. So lässt sich das klassische Rezept leicht veganisieren. Mein Lieblingsrezept für Bananenbrot ist zudem zuckerfrei. Das Ergebnis: Ein köstlicher Kuchen, der tagelang saftig bleibt. Wenn man ihn nicht schon vorher vernascht.
Saftiges Bananenbrot mit Nüssen | Foto: Linda Katharina Klein
Saftiges Bananenbrot mit Nüssen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Zwei Bananen in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. 3. Geschmolzenen Butter, Ahornsirup, Hafermilch und Apfelessig unterrühren. 4. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und einrühren. 5. Nüsse hacken und mit den Schokodrops unterrühren. 6. Kastenform mit Öl einfetten und den Teig hineingeben. 7. Banane längst halbieren und mit der Schnittstelle nach oben in leicht in den Teig drücken. 8. Restliche Nüsse auf den Teig geben. 9. Kuchen für 30 Minuten backen, dann herausnehmen mit Ahornsirup bestreichen und für weitere 15 Minuten backen. 10. Kuchen vor dem Stürzen auskühlen lassen.
Dreieckig. Gefüllt. Frittiert. Samosas sind indische Teigtaschen, die in Öl ausgebacken werden. Besonders oft sind sie dabei mit einer würzigen Mischung aus gestampften Kartoffeln und Erbsen gefüllt. Auch wir lieben diese Zubereitung mit Ingwer, Knoblauch, Koriander, Garam Masala, Fenchelsamen und Kreuzkümmel. Und wer auf die traditionelle Zubereitung mit Ghee verzichtet und stattdessen vegane Butter verwendet, kann die Samosas im Handumdrehen veganisieren.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Ghee oder vegane Butter schmelzen und mit Mehl, Wasser und einem Teelöffel Salz zu einem geschmeidigem Teig verkneten, dann luftdicht verpackt ruhen lassen. 2. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20 bis 30 Minuten garkochen. 3. In der Zwischenzeit Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. 4. Ingwer und Knoblauch in Ghee bzw. veganer Butter anbraten. 5. Erbsen hinzugeben und mit dünsten. 6. Korianderstile klein hacken und unterrühren. 7. Füllung bei Seite stellen. 8. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 9. Kartoffeln stampfen und mit den Erbsen vermengen. 10. Garam Masala, Chilipulver, Fenchelsamen und Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne rösten, dann fein mörsern (hierfür kann auch eine Gewürz- oder Kaffeemühle verwendet werden. 11. Gewürze zur Füllung geben und mit Zitronensaft abschmecken. 12. Teig in acht gleich große Stücke teilen. 13. Jedes Stück zu einer Kugel rollen, dann diese zu einem dünnen Kreis ausrollen. 14. Kreis halbieren und zu einem Kegel formen. Dafür die linke Spitze anheben und zur Mitte der Rundung führen. Dann die rechte Spitze nehmen und über die linke Spitze legen. Teig an der Naht von beiden Seiten zusammendrücken. 15. Füllung in 16 Portionen teilen. 16. Jeweils eine Portion in die Teigtasche geben, dann den Boden zusammen drücken. Gegebenenfalls die Teigtasche so klopfen, dass sie dreieckig ist. 17. Pflanzenöl in einem kleinen Topf erhitzen. 18. Samosas portionsweise knusprig ausfrittieren, kurz auf einem Gitter abtropfen lassen, dann direkt servieren.
Sardellen. Oliven. Kapern. Pasta alla puttanesca ist ein Klassiker der süditalienischen Küche und ebenso einfach wie beliebt. So wird die Sauce gezaubert während die Nudeln kochen. Viel schneller geht es nicht. Daher soll auch der Name der Gerichts herrühren, der impliziert, dass die Pasta in Tomatensauce mit Sardellen von Prostituierten zwischen ihren Freier-Besuchen zubereitet wurde. Und nach Leidenschaft schmeckt das Gericht auf jeden Fall!
Pasta alla puttanesca | Foto: Linda Katharina Klein
Pasta alla puttanesca | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Die Pasta in einem großen Topf mit Salz Wasser al dente kochen. 2. Währenddessen Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. 3 Öl aus der Sardinenbüchse in seinen heißen Topf geben, Knoblauch und Zwiebel darin glasig braten. 4. Dann Sardellen, Tomaten und die Kapern hinzugeben und mit Salz abschmecken (ich nehme circa 1,5 Teelöffel). 5. Petersilie grob hacken. 6. Pasta abgießen und mit der Sauce sowie dem Großteil der Petersilie vermengen. 7. Pasta auf Tellern anrichten und mit den Oliven, der Petersilie und ggf. den Pfefferschoten dekorieren.
Sämig. Aromatisch. Und ein bisschen grün. Einfach österreichischer Kartoffelsalat, wie ich ihn liebe. Wichtig ist, dass die Kartoffeln noch heiß geschält und direkt mit dem Dressing vermengt werden. So saugen sie sich richtig schön voll und strotzen nur so vor Geschmack. Und oben auf gehört natürlich ein zünftiger Schuss Kürbiskernöl aus der Steiermark und eine Handvoll frisches Schnittlauch Dazu ein Wiener Schnitzel oder eine Portion Backhendl und schon fühl ich mich in meine alte Heimat zurückversetzt.
Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln waschen und je nach Größe 20-25 Minuten gar kochen. 2. In der Zwischenzeit Gemüsefond, Essig, Kürbiskernöl, Puderzucker und Salz zu einem Dressing vermengen. 3. Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden und im Dressing marinieren, damit sie ihre Schärfe verlieren. 4. Kartoffeln abschütten und direkt schälen (ja, autsch, aber ist wichtig). 5. Kartoffeln in Scheiben schneiden und vorsichtig mit dem Dressing vermengen. 6. Während die Kartoffeln das Dressing aufsaugen eine Handvoll Schnittlauch in feine Ringe schneiden. 7. Schnittlauch untermengen und Kartoffelsalat noch lauwarm oder etwas später kalt servieren.
Zartes Kalbsfleisch, würziger Schinken, aromatischer Salbei. Saltimbocca ist ein traditionelles italienisches Gericht und entspringt der römischen Küche. Der Fokus liegt auf hochwertigen Produkten und frischen Kräutern, die dich im Handumdrehen das perfekte Kalbschnitzel zaubern lassen. Läuft dir schon das Wasser im Mund zusammen? Dann an die Pfannen, fertig, los!
Saltimbocca alla romana | Foto: Linda Katharina Klein
Saltimbocca alla romana | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Kalbschnitzel halbieren, platt klopfen und von beiden Seiten leicht salzen und pfeffern. 2. Parmaschinken halbieren und auf die Kalbsschnitzel legen. 3. Salbei auf den Schnitzeln drapieren und sowohl den Salbei als auch den Schinken mit Hilfe der Zahnstocher fixieren. 4. Butter in einer Pfanne auslassen. 5. Schnitzel mit der Salbei-Seite nach unten in die Pfanne legen und scharf anbraten, dann wenden. 6. Wenn das Schnitzel auch auf der Rückseite Farbe genommen hat, mit Wein ablöschen. 7. Kurz weiterbraten, bis der Alkohol verdampft ist, dann die Schnitzel anrichten und mit dem Butter-Wein-Sud beträufeln.
Extra cremig, extra buttrig. An das perfekte Rührei kommt nichts außer Butter und Salz. Keine Milch, kein Wasser. Einfach purer Geschmack. Wichtig ist hier nur das richtige Verhältnis von Eiern zu Butter, das Garen auf kleiner Flamme und ständiges Rühren. Klingt einfach? Ist es auch! Mach dir das perfekte Rührei und begeisterte beim nächsten Frühstück oder Brunch deine Liebsten.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Eier verquirlen. 2. Die Butter in einer Pfanne schmelzen. 3. Sobald die Hälfte der Butter geschmolzen ist, die Eimasse hinzugeben. 4. Die Hitze reduzieren und auf kleiner Flamme und unter ständigem Rühren die Eier garen. 5. Salz hinzugeben. 6. Das Rührei bis zum gewünschten Garpunkt weiter garen. Beachte dabei, dass das Rührei auch außerhalb der Pfanne noch kurz nachgart. Ich nehme das Rührei heraus, sobald es sich in der Pfanne kurzzeitig auftürmen lässt. 7. Rührei in einer vorgewärmten Schale servieren.
Knusprig. Süß. Karamellisierte Haselnüsse sind der perfekte Crunch. Und eignet sich somit optimal als Topping für deine Torten und Desserts. So verwende ich ihn gerne für mein Mocca-Panacotta mit Schokomousse und Salzkaramell. Du kannst ihn aber auch nehmen um den Rand deiner Torten zu verzieren, mit Cremes mischen oder aber auch einfach pur naschen.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Haselnüsse und Zucker in einer Pfanne geben und unter ständigem Rühren erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. 2. Krokantmasse auf kleine Flamme weiterrösten, bis die Haselnussstücke komplett vom flüssigen Zucker umhüllt sind. 3. Krokantmasse auf ein Backblech oder einen großen Teller geben uns auskühlen lassen. 4. Krokant in kleine Stücke brechen.
Knuspriges Kalbschnitzel mit Parmesan-Panade, aromatische Tomatensauce mit Sardellen, geschmolzener Mozzarella. Veal Parmigiana ist ein klassisches italo-amerikanisches Gericht, das von italienischen Einwanderern mitgebracht wurde und inzwischen vor allem in New York nicht mehr wegzudenken ist. Das besondere: Veal Parmigiana ist ein Gericht, dass sowohl von Hausfrauen, als auch von exquisiten Restaurants zubereitet wird. Kein Wunder, denn das Rezept vereint das beste aus beiden Welten.
Zubereitung (35 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. 3. Etwas Öl aus der Sardellenbüchse in einen Topf gießen und Knoblauch und Zwiebeln darin glasig braten. 4. Sardellen samt restlichem Öl sowie die Tomaten in den Topf geben. 5. Mit Salz abschmecken und die Sauce auf kleine Flamme weiter köcheln lassen. 6. Schnitzel flach klopfen. 7. Parmesan hobeln und mit den Semmelbröseln mischen. 8. Ei verquirlen. 9. Mehl mit einem Teelöffel Salz mischen. 10. Schnitzel mehlieren, dann durchs Ei ziehen und anschließend mit der Parmesan-Semmelbrösel-Masse panieren. 11. Schnitzel im heißen Öl ausbacken. 12. Währenddessen den Mozzarella in Scheiben schneiden. 13. Schnitzel aus der Pfanne nehmen und kurz abtropfen lassen. 14. Schnitzel in eine Auflaufform legen, etwas Sauce darauf geben und mit Mozzarella belegen. 15. Veal Parmigiana für circa 10 Minuten in den Ofen geben, bis der Mozzarella geschmolzen ist.
Außen knusprig, innen herrlich weich und perfekt um jede Menge Sauce aufzusagen. Obwohl Schupfnudeln ein klassisches deutsches Gericht sind, habe ich sie das erste Mal in Österreich probiert. Heute lieben wir sowohl die herzhafte als auch die süße Variante in Form von Mohnnudeln. Bei Schupfnudeln ist quasi alles erlaubt. Also probiere dich aus!
Zubereitung (60 Minuten): 1. Kartoffeln je nach Größe 20-25 Minuten gar kochen, abschütten und ausdampfen lassen. 2. Kartoffeln schälen und zu einer feinen Masse stampfen. 3. Eigelb, 50 Gramm Butter, Mehl, Salz, und Hartweizengrieß dazugeben und zu einem samtigen Teig verkneten. 4. Einen großen Topf voll Wasser zum Kochen bringen. 6. Währenddessen Teig in vier Stücke teilen, zu einer daumendicken Rolle formen und jeweils in zwölf Stücke teilen. 5. Jedes Stück einzeln kurz rollen und an den Enden leicht zusammendrücken. 6. Schupfnudeln ins Wasser geben und dieses simmern (nicht mehr kochen) lassen, bis die Schupfnudeln oben schwimmen. 7. Schupfnudeln aus dem Wasser schöpfen und auf einem Holzbrett abtropfen lassen. 8. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Schupfnudeln portionsweise anbraten, bis diese außen leicht knusprig sind.
Edel und einfach zugleich. Zarter Kabeljau auf cremigem Spitzkohl ist ein Gericht in perfekter Balance zwischen Hausmannskost und Gourmetküche. Wir lieben das Fischgericht mit Hasselback Potatoes, es kann auch ohne Beilage oder mit Bratkartoffeln, Kartoffelgratin oder Röstkartoffeln oder Rosmarin-Kartoffeln gereicht werden.
Kabeljau auf Spitzkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Kabeljau auf Spitzkohl | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Spitzkohl vom Strunk befreien und in Streifen schneiden. 2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. 3. Speck würfeln und in einer Pfanne auslassen, knusprig braten und herausnehmen. 4. Zwiebeln, Knoblauch und Spitzkohl in die Pfanne geben und zusammen anbraten, dabei regelmäßig wenden. 6. Bevor der Weißkohl Röstaromen annimmt, mit Weißwein ablöschen. 7. Währenddessen in einem kleinen Topf die Butter schmelzen, Mehl einrühren und mit Sahne ablöschen. 8. Senf einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. 9. Spitzkohl mit der Sauce vermengen und warmhalten. 10. In einer Pfanne Öl erhitzen, dann den Kabeljau von beiden Seiten drei Minuten braten. 11. Spitzkohl auf vier Teller verteilen und den Kabeljau darauf anrichten und mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Granola ist ein Knuspermüsli aus gebackenen Haferflocken. Ursprünglich mit Honig oder Zucker zubereitet, verwende ich am liebsten Reissirup. Das Ergebnis: Veganes Granola ohne Industriezucker. Für den perfekten Crunch dürfen dabei ein paar Nüsse nicht fehlen. Ein wenig Zimt und Kardamom und dein Granola schmeckt besonders aromatisch. Obwohl ich Granola auch gerne pur snacke, nehme ich es dabei doch am liebsten als Basis für selbstgemachte Müslimischungen wie Nussmüsli und Beerenmüsli.
Granola mit Nüssen und Reissirup | Foto: Linda Katharina Klein
Granola mit Nüssen und Reissirup | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Nüsse hacken. 2. Alle Zutaten in einer Schüssel gründlich miteinander vermengen, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. 3. Granola 15 Minuten bei 150° Grad backen. 4. Ofentemperatur auf 180° Grad erhöhen, dass Granola wenden und für 10 weitere Minute goldbraun backen. 5. Granola aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und dann in Stücke brechen. 6. Granola hält sich luftdicht verschlossen mehrere Monate.