Ein ehrliches Chili braucht kein Chichi. Nur hochwertige Produkte und eine Nase für die richtigen Gewürze – das war es. Hier treffen samtige Schwarze Bohnen auf knackige grüne Chilies. Hier tanzt die Zimtstange mit dem Kreuzkümmel. Das Ergebnis: ein kleines Feuerwerk.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. 2. Bohnen abseihen aber nicht waschen. 3. Hackfleisch in Olivenöl scharf anbraten, dann Knoblauch, Zimtstange und Zwiebel hinzugeben. 4. Nach fünf Minuten Tomatenmark hinzugeben und die Hackfleischmasse unter Rühren weiterbraten. 5. Schwarze Bohnen, in feine Ringe geschnittene grüne Chili und Gewürze hinzugeben. Bei der veganen Variante zusätzlich 200 Milliliter Wasser hinzugeben. 6. Auf kleiner Flamme zwanzig Minuten köcheln lassen, Zimtstange entfernen und servieren. 7. Zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 120° Grad 100 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Geröstete Paprika trifft auf milde Aubergine. Ajvar fängt den Geschmack des Sommers ein und kitzelt deine Geschmacksnerven. Ob als Brotaufstrich oder fruchtiger Dip: Diese Paprika-Auberginen-Paste hat Suchtpotenzial. Wir essen sie gerne zu gegrilltem oder machen Djuvecreis daraus.
Selbstgemachtes Ajvar | Foto: Linda Katharina Klein
Selbstgemachtes Ajvar | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (120 Minuten): 1. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 2. Paprika waschen, Kerngehäuse entfernen und vierteln. 3. Aubergine schälen und in zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. 4. Aubergine und Paprika auf ein Backblech geben und in den Ofen schieben. 5. Nach 30 Minuten die Aubergine herausnehmen, Paprika noch 20 Minuten weiter backen. 6. In der Zwischenzeit die Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 7. Die Auberginen ebenfalls fein würfeln und mit den Zwiebeln und zwei Esslöffeln Olivenöl in einen Topf geben. 8. Paprika aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen, dann die Haut abziehen und in Würfel schneiden. 9. Paprika zu der Aubergine und den Zwiebeln in den Topf geben und anbraten, bis die Zwiebel glasig ist. 10. Paprika-Auberginen-Masse pürieren. 11. Restliches Öl und Knoblauch hinzugeben und auf kleiner Flamme köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. 12. Chili in feine Ringe schneiden und mit dem Essig und den Gewürzen zum Ajvar geben. 13. Zum haltbar machen, Ajvar in heiß ausgespülte Gläser mit Schraubverschluss füllen und 90 Minuten bei 100° einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Ob für Miso-Suppe oder Ramen: Dashi verleiht der japanischen Küche seine Tiefe. Der Grund: Umami. Der fünften Geschmack neben süß, sauer, salzig, bitter ist eine Art natürlicher Geschmacksverstärker. Was viele nicht wissen: Dashi kann nicht nur aus Bonitoflocken, sondern zum Beispiel auch aus Shiitake-Pilzen hergestellt werden. So entsteht aus nur zwei Zutaten ein veganes Dashi, der die perfekte Basis für zahlreiche japanische Rezepte ist.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Getrocknete Shiitake-Pilze in Wasser einlegen. 2. Shiitake-Pilze circa eine Stunde ziehen lassen (desto länger sie im Wasser bleiben desto intensiver der Geschmack). 3. Shiitake-Pilze aus dem Dashi nehmen und das übrige Wasser herausdrücken (du kannst die Shiitake-Pilze jetzt zum Beispiel für eine Misosuppe oder als Gyoza-Füllung benutzen). 4. Das Wasser durch ein feinmaschiges Sieb oder ein Abseihtuch filtern, um kleine Pilzpartikel herauszufiltern. 5. Dashi bei zeitiger Verwendung kühl stellen, zum haltbar machen, in heiß ausgespülte Gläser mit Schraubverschluss füllen, Gläser verschließen und im Topf 90 Minuten bei 100° einkochen (beachte dazu auch die genauen Einkoch-Vorgaben).
Shiitake-Dashi eignet sich hervorragend für Vegane Miso-Suppe! Du suchst ein klassisches Dashi-Rezept? Dann probier‘ doch mein Rezept für Katsuobushi! Jetzt noch mehr japanische Rezepte entdecken!
Du liebst scharfe Currys? Dann verschaff deiner Zunge zwischendurch eine wohl verdiente Abkühlung. Wie? Mit einer cremigen Gurken Raita. Dank dem erfrischenden Joghurt-Dip bleibt dein Gericht authentisch und bekommt einen zusätzlichen Frische-Kick. Für die perfekte Symbiose und puren Genuss.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Gurke waschen, der Länge nach halbieren, die Samen herauskratzen und in dünne Streife schneiden. 2. Koriander und Minze waschen, fein hacken und mit dem Joghurt, dem Kreuzkümmel und der Gurke mischen. 3. Bis zum Servieren kalt stellen.
Feuriges Hühnchen, wie es sein muss! Außen voller intensive Röstaromen, innen zartes Fleisch. Mein Pollo de fuego schmeckt dank der raffinierten Marinade wie von Flammen geküsst. Der Schärfegrad? So dass es die Zunge kitzelt, aber es dir nicht die Tränen in die Augen treibt. Das perfekte Rezept für sommerliche Grillabende und Taco-Nächte mit Freunden.
Zubereitung (1 Tag): 1. Hähnchen waschen, trocken tupfen und in Steifen schneiden. 2. Zwiebel schälen und in grobe Streifen schneiden. 3. Paprika waschen und in Streifen schneiden. 4. Knoblauch schälen und mit der flachen Messerschneide andrücken. 5. Limette auspressen. 6. Hühnchen mit der Zwiebel, dem Knoblauch, der Paprika, dem Limettensaft, dem Joghurt und den Gewürzen vermengen und am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren. 7. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 8. Das Hähnchen, die Zwiebeln und die Paprika aus der Marinade nehmen und in kleinen Portionen scharf anbraten.
Erfrischend kühl, super fruchtig und knall lila. Die Kombination aus Heidelbeeren und Hafermilch ist die perfekte Kombination für einen fruchtigen Drink, den du zum Frühstück, nach dem Sport oder beim Ausspannen auf dem Balkon genießen kannst.
Heidelbeer-Milkshake | Foto: Linda Katharina Klein
Heidelbeer-Milkshake | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (1 Minute): 1. Hafermilch mit den gefrorenen Beeren und dem in einen Mixer geben. 3. Wer es leicht süß mag, kann einen Teelöffel Vanillezucker hinzugeben, ich verzichte in der Regel aber darauf. 2. Mixen, bis es leicht schaumig ist. 3. Eisgekühlt servieren.
Intensives Aroma, aber zarte Farbe? Genau damit verführt dich eine weiße Tomatensuppe. Jeder Löffel eine pure Geschmacksexplosion, beweist dieses Süppchen, das auch klassische und einfache Gerichte mit der richtigen Technik zu wahren Hinguckern werden. Probier es aus und lass dich überraschen!
Zubereitung (1 Tag): 1. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in Olivenöl glasig braten. 2. Tomaten waschen, halbieren, Zitronensaft, getrocknete Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und pürieren (nicht zu lange, sonst wird der Knoblauch bitter). 3. Sieb mit einem Passier- oder Küchenhandtuch auslegen. 4. Tomatenmasse, Rosmarin, Thymian und Oregano hineingeben und abtropfen lassen (am besten über Nacht). 5. Abgetropften, jetzt klaren Tomatensuppe kurz aufkochen, dann Sahne, Pfeffer und Zucker dazugeben und mit Salz abschmecken. 6. Vor dem Servieren ein paar Tropfen Öl aus dem Glas mit den getrockneten Tomaten über die Suppe geben.
Persische Küche offenbart dir ganz neue Aromen! Und hat das wohl beste Schmorgericht der Welt hervorgebracht: Khoresh Aloo Esfenaj. Die Kombination aus süßen Pflaumen, samtigem Spinat und saftigem Hähnchen ist Balsam für die Seele. Hier fühlt sich jeder Bissen wie „nach Hause kommen“ an.
Khoresh Aloo Esfenaj | Foto: Linda Katharina Klein
Khoresh Aloo Esfenaj | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (75 Minuten): 1. Bei der Verwendung von frischem Spinat diesen gründlich waschen und trocken schleudern. Bei der Verwendung von tiefgekühltem Spinat diesen auftauen und das Wasser ausdrücken. 2. Hähnchenschenkel waschen, trocken tupfen und den Oberschenkel vom Unterschenkel trennen. 3. Hähnchenstücke in zwei Esslöffel Olivenöl von allen Seiten scharf anbraten und zur Seite stellen. 4. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und im restlichen Olivenöl anbraten, bis sie glasig werden. 5. Spinat, Pflaumen und Hühnerfleisch hinzugeben, mit Geflügelfond aufgießen und bei geringer Hitze eine Stunde unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. 6. Zitrone auspressen und den Saft zusammen mit Salz, Kurkuma und Zimt zum Hähnchen geben. 7. Servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser geben und bei 120° 100 Minuten einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).
Es ist Bärlauch-Saison und vielerorts sprießt der kleine Bruder des Knoblauchs munter vor sich her. Zeit für mich, wieder Bärlauchbutter zu machen. Die sieht dank dem satten Grün nicht nur fantastisch aus, sondern erhält durch die leichte Knoblauchnote auch einen einzigartigen Geschmack.
Selbstgemachte Bärlauch-Butter | Foto: Linda Katharina Klein
Selbstgemachte Bärlauch-Butter | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Bärlauch fein hacken. 2) Bärlauch mit Butter vermengen. 3. Schmeckt eure selbstgemachte Bärlauch-Butter mit einer ordentlichen Portion Salz ab. 4. Füllt sie in kleine Formen und stellt sie kalt.
Feuriger Ingwer, zartes Hähnchen, cremige Sauce! Dürfte ich bis an mein Lebensende nur noch ein nicht vegetarisches Gericht essen dürfen, vermutlich wäre es Chicken Ginger. Der deutsche Sternekoch Tim Raue ist der gleichen Meinung, nennt Chicken Ginger sein Lieblingsgericht. So schaffte es das legendäre Curry auch zu Kitchen Impossibel. Was mich begeisterte: Beide Rezepte sind extrem ähnlich. Grund genug für euch, Chicken Ginger einmal nachzukochen und rauszufinden, was es mit dem Mythos auf sich hat.
Tipp: Falls ihr nicht alle Gewürze findet, könnt ihr statt Koriandersamen, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Muskatnuss, Zimt, Nelken, Kardamom und dem Lorbeerblatt auch zwei bis drei Esslöffel Chicken Curry Massala (Gewürzmischung aus dem Asialaden) nehmen.
Chicken Ginger | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden und mit 1 Esslöffel Ghee (ca. 15 Gramm) bei kleiner Hitze glasig braten. Nach ein paar Minuten 75 Milliliter Wasser hinzugeben und 5 Minuten köcheln lassen, dann pürieren und beiseite stellen. 2. Ingwer samt Schale in circa zwei Millimeter dicke Scheiben schneiden. 3. Knoblauch schälen und fein hacken. 4. Zitrone auspressen und Saft beiseite stellen. 5. Chilis in Ringe schneiden und beiseite stellen. 6. Hühnchen waschen und in circa 1,5 dicke Streifen schneiden. 7. Einen Esslöffel Ghee (ca. 15 Gramm) in eine Pfanne geben, erhitzen und das Hühnchen hinzugeben. Das Hühnchen regelmäßig wenden, es soll keine Röstaromen erhalten. 8. Nach circa fünf Minuten restliches Ghee, Knoblauch und Ingwer hinzugeben. Wenn alles vermengt ist, sofort die Zwiebelpaste, Tomatensauce und den Joghurt (Joghurt zum Einkochen weglassen) hinzufügen. 9. Mit Chilis, Kurkuma, Ingwerpulver, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und den anderen Gewürzen bzw. Chicken Massala und Chilipulver würzen. 10. Chicken Ginger auf kleiner Flamme zehn Minuten köcheln lassen. 11. Chicken Ginger mit frischem Koriander servieren. 12. Zum Einkochen Chicken Ginger (ohne Koriander und ohne Joghurt) in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 120° Grad 100 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Die Königin unter allen Avocado-Gerichten ist wohl die weltberühmte Avocado-Creme, die Guacamole. Sie glänzt als Dip, Tortilla-Füllung oder als raffinierter Aufstrich. Für mein Lieblingsrezept verfeinere ich das klassische Guacamole-Rezept mit Limettenabrieb und einem Hauch Minze.
Mexikanische Guacamole | Foto: Linda Katharina Klein
Mexikanische Guacamole | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Übergießt die Tomate mit kochendem Wasser uns lasst sie einige Minuten darin ziehen. 2. Halbiert die Avocado, entfernt den Kern und löffelt das Fruchtfleisch heraus. 3. Beträufelt das Avocadofleisch mit dem Saft einer halben Limette und fügt etwas Limettenabrieb hinzu. 4. Jetzt schält und hackt ihr Zwiebel und Knoblauch in grobe Stücke und gebt sie mit der Petersilie, Minze, Salz, Pfeffer sowie den Chiliflocken zur Avocado und zerdrückt alles grob mit einer Gabel. 5. Häutet die Tomate, entfernt den Strunk und schneidet sie in feine Würfel, die ihr unter die Creme hebt. 6. Nun könnt ihr eure selbstgemachte Guacamole servieren.
Pasta ist einer meiner Leibspeisen – vor allem mit selbstgemachten Pesto. Das verleiht Penne & Co. nicht nur eine knallige Farbe, sondern erst den richtigen Kick. Zu meinen Geheimfavoriten zählt dabei Bärlauch-Pesto. Es ist herrlich frisch, hat eine leichte Schärfe und ist unheimlich intensiv im Geschmack, sodass ihr nur ganz wenig von dieser herrlichen Paste benötigt.
Bärlauch-Pesto mit Mandeln | Foto: Linda Katharina Klein
Bärlauch-Pesto mit Mandeln | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Die Mandeln ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten. 2. Bärlauch waschen, trocken tupfen und mit dem Bärlauch, Zitronensaft, Olivenöl und einer Prise Salz in einen Mixer geben und pürieren.