Dunkelrot, heiß dampfend, herrlich fruchtig. Heiße Kirschen sind einfach ein Klassiker! Wir reichen die süße Sauce am liebsten zu Waffeln und Milchreis. Aber auch zu Vanille-Panacotta und Pfannkuchen machen die heißen Kirsche eine super Figur. Für mich brauchen die Sauerkirschen dabei keine zusätzliche Süße, wer mag kann aber noch etwas Zucker dazugeben.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Kirschen abschütten und dabei die Flüssigkeit auffangen. 2. Circa 200 Milliliter abmessen, den Rest der Flüssigkeit in einem Topf erhitzen. 3. In das abgemessene Kirschwasser mit einem Schneebesen die Stärke unterrühren. 4. Stärkegemisch mit in den Topf geben und aufkochen lassen. 5. Sobald die Masse andickt, die Kirschen vorsichtig unterrühren. 6. Kirschen heiß servieren.
Gurken, würziges Hackfleisch, cremige Sauce: Schmorgurken sind ein klassisches Hausmannskost-Rezept. Warme Gurken klingen seltsam? Überwinde deine Scheu und du entdeckst einst der schönsten Traditionsgerichte. Essen für die Seele wie von Oma, nachdem man die Teller abschmecken möchte. Und natürlich ist auch hier ein bisschen Abwandlung immer erlaubt. So machen wir das Gericht heutzutage gerne mit vegetarischem Hackfleisch.
Omas Schmorgurken mit Kartoffeln | Foto: Linda Katharina Klein
Omas Schmorgurken mit Kartoffeln | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Einen Top mit Wasser aufsetzen. 2. Zwiebel schälen und fein würfeln. 3. Gurken schälen, der Länge nach halbieren, das Kerngehäuse herauskratzen und dann in Scheiben schneiden. 4. Kartoffeln schälen und in gesalzenem Wasser je nach Größe 20-25 Minuten gar kochen. 5. Zwiebeln mit dem Hackfleisch in etwas Butter braten, bis die Zwiebeln glasig sind und das Hackfleisch krümelig ist. 6. Mit Weißwein ablöschen, Deckel schließen und Gurken 15 Minuten schmoren. 7. Frischkäse und saure Sahne einrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. 8. Kartoffeln abschütten und mit den Schmorgurken anrichten. 9. Mit frischem Dill garnieren.
Saftiger Aufschnitt, geröstetes Brot, würzige Remoulade. Wie schick ein belegtes Brot sein kann, zeigt diese Roastbeef-Stulle mit Remoulade und Ei. Mein Tipp: Besonders lecker wird es mit selbstgemachter Remoulade. Die Krönung aber ist ein selbstgemachtes Roastbeef.
Roastbeef-Stulle mit Remoulade & Ei | Foto: Linda Katharina Klein
Roastbeef-Stulle mit Remoulade & Ei | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Eier sechs Minuten hart kochen. 2. Brot in einer Pfanne rösten. 3. Brot mit Frischkäse bestreichen. 4. Salatblätter auf den Frischkäse geben. 5. Aufschnitt auf den Salat geben. 5. Remoulade auftragen. 6. Eier abschrecken, pellen und in Scheiben scheiden. 7. Eier und Kresse auf den Stullen drapieren. 8. Mit Radieschen und Gewürzgurken servieren.
Aromatisch. Einfach. Schnell. Chicken Parmigiana ist ein italo-amerikanisches Familiengericht, das in den USA wohl jedes Kind kennt. Ein richtiges Soulfood-Rezept. Hier wird die deftige amerikanische Küche mit italienischer Finesse verbunden. Treffen panierte Hühnerschnitzel auf raffinierte Sauce. Klassischerweise sorgen hier Sardellen für einen besonders authentischen Geschmack. Wer diese nicht mag, kann sie aber problemlos weglassen. So ist Chicken Parmigiana schließlich ein Gericht, dass zeigt, dass es sich manchmal lohnt, den traditionellen Weg zu verlassen.
Chicken Parmigiana | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Portionen): 500 Gramm Hühnerfilet (circa vier Hühnerbrüste) | 2 Eier | 50 Gramm Mehl | 100 Gramm Parmesan | 100 Gramm Semmelbrösel | 50 Milliliter Olivenöl | 125 Gramm Mozzarella | 400 Gramm Cocktailtomaten aus der Dose | Optional: 140 Gramm Sardellenfilets in Öl (wenn du diese weglässt, brauchst du einen zusätzlichen Esslöffel Öl) | 100 Gramm Zwiebel | 2 Knoblauchzehen | 1 Esslöffel Olivenöl | 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer | Salz
Chicken Parmigiana | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (35 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. 3. Etwas Öl aus der Sardellenbüchse in einen Topf gießen und Knoblauch und Zwiebeln darin glasig braten. 4. Sardellen samt restlichem Öl sowie die Tomaten in den Topf geben. 5. Mit Salz abschmecken und die Sauce auf kleine Flamme weiter köcheln lassen. 6. Hühnerbrüste in der Mitte leicht einschneiden und flach klopfen. 7. Parmesan hobeln und mit den Semmelbröseln mischen. 8. Ei verquirlen. 9. Mehl mit einem Teelöffel Salz mischen. 10. Hühnerschnitzel mehlieren, dann durchs Ei ziehen und anschließend mit der Parmesan-Semmelbrösel-Masse panieren. 11. Schnitzel im heißen Öl ausbacken. 12. Währenddessen den Mozzarella in Scheiben schneiden. 13. Schnitzel aus der Pfanne nehmen und kurz abtropfen lassen. 14. Schnitzel in eine Auflaufform legen, Sauce darauf verteilen und mit Mozzarella belegen. 15. Chicken Parmigiana für circa 10 Minuten in den Ofen geben, bis der Mozzarella geschmolzen ist.
Schnittlauchblütenbutter ist ein wahrer Hingucker! So verleihen die lilafarbenen Blüten deiner Kräuterbutter nicht nur einen tollen Farbtupfer, sondern auch einen ganz leicht süßlichen Geschmack. Zusammen mit ein paar Schnittlauchhalmen für die Schärfe und etwas Zitronenabrieb für eine kontrastierende Säure entsteht so ein köstlicher Aufstrich. Wichtig: Die Halme, die Blüten tragen, sind genießbar aber oft nicht mehr so lecker. Hier am besten einmal probieren und sonst Halme ohne Blüten wählen.
Schnittlauch-Blüten-Butter | Foto: Linda Katharina Klein
Schnittlauch-Blüten-Butter | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (2 Minuten): 1. Ein paar der Blüten als Deko zur Seite legen, die anderen auseinanderzupfen. 2. Halme feinhacken. 3. Etwas von der gelben Schale (nicht das Weiße, dieses ist bitter) der Zitrone abreiben. 4. Optional kann an dieser Stelle auch eine Knoblauchzehe geschält und sehr feingehackt werden. 5. Zitronenzesten, Schnittlauch, Butter und ggf. Knoblauch miteinander vermengen. 6. Schnittlauchblütenbutter mit Salz abschmecken und mit den übrigen Blüten dekoriert servieren.
Cremiges Kartoffelpüree trifft auf pikantem Bärlauch. Im Frühling ist Kartoffelpüree einer unserer liebsten Beilagen. Kinderleicht, schnell gemacht und so herrlich im Geschmack, reichen wir es besonders gerne zu Gebratenem. Und der frische Bärlauch ist dabei nicht nur die perfekte aromatische Ergänzung, sondern auch ein willkommener Farbakzent.
Kartoffelpüree mit Bärlauch | Foto: Linda Katharina Klein
Kartoffelpüree mit Bärlauch | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20-25 Minuten gar kochen. 2. Kartoffeln abschütten und kurz ausdampfen lassen. 3. Kartoffeln stampfen und mit Milch und Butter zu einer sämigen Masse verrühren. 4. Bärlauch waschen, trocknen und klein hacken, dann mit dem Kartoffelpüree mischen und dieses mit Salz abschmecken.
Wenn das weiße Gold ein cremiges Bad nimmt, dann gibt es Spargel in Béchamelsauce. Das perfekte Gericht, die eine Alternative zu Spargel mit Hollondaise suchen. Denn dieses Gericht ist einfach, schnell und gelingsicher. Mit nur wenigen Zutaten zauberst du ein Spargel-Gericht, wie es schon bei Oma auf den Tisch kam. Ohne viel Chichi, einfach purer Geschmack.
Spargel in Béchamel-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Spargel in Béchamel-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Holzige Enden vom Spargel abschneiden. Die richtige Stelle findest du, indem du das Messer immer wieder ansetzt und dort abschneidest, wo es mit leichtem Druck durchgleiten kann. 3. Weißen Spargel bis kurz unter den Kopf schälen. 4. Zitrone auspressen. 5. Sobald das Wasser kocht, Zucker, 1,5 Esslöffel Salz sowie die ausgepresste Zitrone und den restlichen Saft hinzugeben. 6. Dann den Spargel vorsichtig ins Wasser geben und ggf. die Hitze herunterdrehen (das Wasser soll leicht aber nicht sprudelnd kochen). 7. Spargel etwa 12 Minuten kochen. 8. Spargel vorsichtig aus dem Wasser heben und 500 Milliliter vom Sud abmessen. 9. In einem breitem Topf Butter schmelzen, dann das Mehl einrühren und schluckweise mit dem Sud ablöschen. 10. Sahne bzw. Milch einrühren und mit Salz abschmecken. 11. Spargel in die Béchamelsauce geben und darin vor dem Servieren warm ziehen lassen.
Dazu passen hervorragend: Salzkartoffeln! Jetzt noch mehr Rezepte mit Spargel entdecken!
Rustikal aber raffiniert. Strammer Max ist das perfekte Wochenendfrühstück. Geröstetes Brot, saftiger Schinken, sonnengelbe Spiegeleier. Wir mögen es gern besonders deftig mit Emmentaler und Speck. Dazu ein paar Gewürzgürkchen und der Start in den Tag ist perfekt.
Strammer Max mit Käse & Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Strammer Max mit Käse & Speck | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Brot in einer Pfanne rösten, dann herausnehmen. 2. Bacon in die Pfanne geben und knusprig braten. 3. Bacon bei Seite legen und das ausgetretene Fett auf die Brote geben. 4. Emmentaler-Scheiben halbieren und auf die Brote geben, dann den Schinken darauflegen. 5. Eier einzeln aufschlagen und in der Pfanne zu Spiegeleiern ausbraten. 6. Spiegeleier auf den Broten drapieren, Salz und Pfeffer darüber geben. 6 Bacon auf den Broten drapieren und mit Gewürzgurken servieren.
Rustikal aber raffiniert. Französische Fischfrikadellen auf rheinischem Kartoffelsalat ist die perfekte Symbiose aus frankophiler Kochkunst und deutscher Hausmannskost. Die Kombination der zarten Fischbuletten aus Lachsfilet und Räucherforelle auf cremigem Kartoffelsalat ist so ein wahrer Gaumenschmaus. Das Geheimnis für den perfekten Geschmack: Eine Spur Fenchel!
Fischfrikadellen auf Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Fischfrikadellen auf Kartoffelsalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Kartoffeln ungeschält gar kochen (ja nach Größe circa 20 Minuten). 2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3. Holzige Enden vom Fenchel entfernen und fein würfeln. 4. Einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Fenchel hinzugeben und glasig braten. 5. Währenddessen den Lachs und die Forelle sehr fein hacken, dann in eine Schüssel geben. 6. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 7. Zucker zum Fenchel geben und karamellisieren lassen. 8. Mit Weißwein ablöschen und den Fenchel weiterbraten, bis der Pfannenboden nicht mehr von Flüssigkeit bedeckt ist. 9. Währenddessen das Brötchen feinwürfeln. 10. Ein Drittel der Fenchelmasse und die Brötchenwürfel zum Fisch geben. 9. Dill und fünf Gramm Schnittlauch hacken und mit einem halben Teelöffel Salz, Pfeffer und einem Ei zum Fisch in die Schüssel geben. 10. Restlichen Schnittlauch in feine Ringe schneiden und mit der Mayonnaise, Kondensmilch, Senf, Essig und einem halben Teelöffel schwarzem Pfeffer zu einem Dressing vermengen. 11. Kartoffeln noch warm schälen, in Scheiben schneiden und vorsichtig mit dem Dressing sowie dem Rest Fenchelgemüse vermengen. 12. Während der Kartoffelsalat durchzieht, die Frikadellenmasse durchkneten, bis eine homogene Masse entsteht. 13. Frikadellenmasse in acht Stücke teilen und Bällchen rollen. 14. Das restliche Öl einer Pfanne erhitzen und die Bällchen rundherum anbraten. 13. Fischfrikadellen auf dem Kartoffelsalat servieren.
Zartschmelzend. Würzig. Intensiv. Ob als Aufstrich, zur Herstellung von Knoblauch-Baguette oder als Topping für Gegrilltes. Was gibt es für einen besseren Geschmack als selbstgemachte Knoblauchbutter? Wir lieben sie besonders auf frischem Brot oder gegrilltem Gemüse.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Knoblauch schälen und fein hacken.2. Knoblauch und Butter vermengen. 4. Vor dem Servieren mit einem Mixer aufschlagen, bis die Butter heller wird, um eine besonders cremige Textur zu erhalten.
Ob in der heißen Glut oder im Backofen gebacken: Folienkartoffel ist eine heiß begehrte Beilage. Woran das liegt? Vielleicht daran, dass sie sich quasi von alleine zubereitet. Und das Auspacken ist einfach immer spannend. Wir servieren Folienkartoffeln gerne besonders gerne beim Grillen und zu Salaten. Mein Tipp: Die Folienkartoffel vor dem Backen dünn mit einem aromatisieren Öl einpinseln.
Folienkartoffel | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (3 Portionen): 3 große Kartoffeln (jeweils 200 Gramm) | 300 Gramm Kräuterquark (vegan), Mexikanische Guacamole (vegan) oder Tsatsiki | Optional: Aroma-Öle wie Knoblauch-Öl, Kräuter-Öl oder Bärlauch-Öl
Folienkartoffel | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (35-65 Minuten): 1. Kartoffeln in Alufolie wickeln. Optional kannst du die Kartoffeln vor dem Einwickeln mit einem aromatischen Öl bepinseln. 3. Kartoffeln 60 Minuten bei 220° Grad im Ofen backen oder für circa 30 Minuten in die heiße Grillglut geben. 4. Kartoffeln ohne Auspacken der Länge nach Einschneiden und auseinanderziehen. 5. Kräuterquark, Mexikanische Guacamole oder Tsatsiki in die Kartoffelgeben und servieren.
Ein simpler Gurkensalat mit einem cremigen Dressing ist doch einfach was Feines. Im Handumdrehen gezaubert ist er der perfekte Beilagensalat zu deftigen Gerichten. Bei mir kommt dabei neben Crème fraîche bzw. Crème vega für eine vegane Version noch Dill, Zitronensaft, Salz und Pfeffer and Dressing mit ins Dressing. Und das war es dann auch schon. Gute Dinge können halt auch ganz einfach sein.
Gurkensalat mit Crème fraîche | Foto: Linda Katharina Klein
Gurkensalat mit Crème fraîche | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Gurken mit einer Reibe oder einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden. 2. Crème fraîche bzw. Crème vega mit dem Zitronensaft, Dill, Salz, Pfeffer und Zucker zu einem Dressing vermengen und mit den Gurkenscheiben vermengen. 3. Sofort servieren oder für einen intensiveren Geschmack erst ein paar Minuten ziehen lassen.