Gilda ist ein klassisches Pintxo, das aus Sardellen, Oliven und Peperoni besteht. Auf einem Zahnstocher aufgespießt, ist das Gericht ein kleiner Snack der zu Getränken gereicht wird. Gildas können dabei auch Teil eines Tapas-Dinners sein.
Zubereitung (5 Minuten): 1. Strunk der Peperonis abschneiden und die Peperonis halbieren. 2. Auf einen Zahnstocher zunächst eine Olive aufspießen. 3. Jetzt das untere Ende der Sardellen-Doppelfilets aufspießen. 4. Es folgen zwei Stücke Peperoni. 5. Jetzt wird die Sardelle umgebogen und das andere Ende aufgespießt, sodass ein Bogen entsteht. 6. Eine weitere Olive aufspießen. 7. Die fertigen Spieße mit hochwertigem Olivenöl beträufeln.
Clafoutis vereint das beste aus Auflauf und Kuchen! In süßem fluffigen Teig versteckt sich hier süßes Obst. Ich verwende am liebsten frisch geerntete Johannisbeeren von meinem Balkon, backe das luftige Gebäck aber gerne mit Marillen, Kirschen, Brombeeren und Heidelbeeren. Wenn keine Gäste da sind, löffeln wir den süßen Auflauf dabei meist direkt aus der Form. Für einen Kaffeeklatsch hingegen wird die prachtvolle Clafoutis vor aller Augen portioniert oder direkt in Mini-Ofenformen gebacken.
Clafoutis mit Johannisbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Clafoutis mit Johannisbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 175° Grad vorheizen. 2. Eier trennen. 3. Eiweiß mit 60 Gramm Zucker aufschlagen. 4. Eigelb mit 50 Gramm Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen. 5. Orangensaft, Abrieb und Sahne zur Eigelbcreme geben. 6. Mehl einarbeiten. 7. Eiweiß unterheben. 8. Beeren unterheben. 9. Eine Ofenform (z. B. kleine Tarteform) fetten und den Teig hineingeben. 10. Kuchen insgesamt 45 Minuten backen, dabei nach 30 Minuten ggf. abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Spargelsalat mit Prosciutto bringt dir den italienischen Sommer direkt nach Hause. Das volle Aroma reifer Kirschtomaten, knackiger Spargel und würziger Schinken verwöhnen deinen Gaumen. Ob als elegante Vorspeise oder erfrischender Hauptgang: diesen Sommersalat lieben einfach alle.
Spargelsalat mit Prosciutto | Foto: Linda Katharina Klein
Spargelsalat mit Prosciutto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Holzige Enden vom Spargel abschneiden. Die richtige Stelle findest du, indem du das Messer immer wieder ansetzt und dort abschneidest, wo es mit leichtem Druck durchgleiten kann. 3. Grüner Spargel muss in der Regel nicht geschält werden; wenn du etwas dickere Stangen hast, kannst du aber das untere Drittel schälen. 4. Sobald das Wasser kocht, Zucker, einen Esslöffel Salz sowie eine in Scheibe geschnittene Zitrone hinzugeben. 5. Dann den Spargel vorsichtig ins Wasser geben und ggf. die Hitze herunterdrehen (das Wasser soll leicht aber nicht sprudelnd kochen). 6. Grünen Spargel je nach Dicke vier bis sechs Minuten kochen 8. Spargel vorsichtig aus dem Wasser heben, abtropfen lassen. 9. Ggf. Pinienkerne rösten. 10. Kirschtomaten halbieren. Knoblauch schälen. Knoblauch fein hacken. 11. Zucker auf kleiner Flamme in einer Pfanne schmelzen. 12. Sobald der Zucker flüssig wird, Tomaten und Knoblauch hinzufügen. 13. Tomaten schwenken, dann mit Esslöffeln Balsamico ablöschen. 14. Spargel kurz mitbraten. 15. Sauce mit der Pasta und dem Spargel vermengen. Ggf. Parmesan untermengen. 16. Nudelsalat bis zum Verzehr kühl stellen, dann mit Prosciutto reichen.
Geröstetes Brot, fruchtige Tomaten, vollmundiges Olivenöl. Bruschetta al pomodoro ist eine klassisch italienische Vorspeise, die sich auf den puren Geschmack konzentriert und zeigt: Einfaches kann so gut sein! Besorg dir die prachtvollsten Tomaten, die du kriegen kannst und lass dich von einem Aroma verzaubern, dass an laue Sommerabende in der Toskana erinnert.
Bruschetta al pomodoro | Foto: Linda Katharina Klein
Bruschetta al pomodoro | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Ciabatta in zehn Scheiben schneiden und in fünf Esslöffeln Olivenöl zu knusprigem Röstbrot ausbacken. 2. Währenddessen die Cocktailtomaten und getrocknete Tomaten fein würfeln. 3. Olivenöl in feine Streifen schneiden. 4. Tomaten und Basilikum mit getrocknetem Basilikum, Salz, Zucker und einem Esslöffel Olivenöl vermengen. 5. Eine Knoblauchzehe halbieren und über das geröstete Brot reiben. 6. Tomatenmasse auf dem Röstbrot verteilen. 7. Bruschetta sofort servieren.
Frische Dorade, spritzige Zitrone, aromatische Kräuter. Gebackene Dorade aus dem Ofen ist ein herrliches Gericht für Mittelmeer-Vibes. Besonders lecker schmeckt der Fisch gefüllt mit Thymian und gefüllter Petersilie. Und wenn dann das Aroma auf dem Ofen strömt, läuft einem das Wasser förmlich im Mund zusammen.
Dorade mit Zitrone | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 2 Doraden (entschuppt und entnommen) | 2 Zitronen | Kräuter nach Wahl (ich nehme gerne eine Hand voll frischen Thymian und eine Hand voll frische Zitrone) | Salz
Dorade mit Zitrone | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Ofen auf 200 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. 2. Doraden waschen, trocken tupfen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 3. Kräuter grob hacken. 4. Zitronen in Scheiben schneiden. 5. Fisch von innen salzen und die Kräuter hineingeben. 6. Zitronenscheiben auf dem Fisch drapieren, restliche Stöcke ins Innere stopfen. 7. Dorade für 10 Minuten in den Ofen geben, dann für weitere 20 Minuten die Grillfunktion anschalten.
Wer liebt ihn nicht, den Geschmack von süßen Himbeeren? Fange den Geschmack des Sommers ein, indem du deine Himbeeren trocknest und so fürs ganze Jahr haltbar machst. So kannst du sie im Müsli genießen, pur snacken oder in Desserts verarbeiten.
Getrocknete Himbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen a 50 Gramm): 500 Gramm Himbeeren
Getrocknete Himbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (circa 24 Stunden): 1. Himbeeren in Spalten schneiden. 2. Himbeeren bei 70° Grad für 24 Stunden im Dörrautomat trocknen. Alternativ können die Himbeeren auch im Backofen getrocknet werden. Hierbei sollten die Himbeeren ggf. in Etappen getrocknet werden, um sicherzustellen, dass der Backofen nicht unbeobachtet ist.
Saftiger Aufschnitt, geröstetes Brot, würzige Remoulade. Wie schick ein belegtes Brot sein kann, zeigt diese Roastbeef-Stulle mit Remoulade und Ei. Mein Tipp: Besonders lecker wird es mit selbstgemachter Remoulade. Die Krönung aber ist ein selbstgemachtes Roastbeef.
Roastbeef-Stulle mit Remoulade & Ei | Foto: Linda Katharina Klein
Roastbeef-Stulle mit Remoulade & Ei | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Eier sechs Minuten hart kochen. 2. Brot in einer Pfanne rösten. 3. Brot mit Frischkäse bestreichen. 4. Salatblätter auf den Frischkäse geben. 5. Aufschnitt auf den Salat geben. 5. Remoulade auftragen. 6. Eier abschrecken, pellen und in Scheiben scheiden. 7. Eier und Kresse auf den Stullen drapieren. 8. Mit Radieschen und Gewürzgurken servieren.
Aromatisch. Einfach. Schnell. Chicken Parmigiana ist ein italo-amerikanisches Familiengericht, das in den USA wohl jedes Kind kennt. Ein richtiges Soulfood-Rezept. Hier wird die deftige amerikanische Küche mit italienischer Finesse verbunden. Treffen panierte Hühnerschnitzel auf raffinierte Sauce. Klassischerweise sorgen hier Sardellen für einen besonders authentischen Geschmack. Wer diese nicht mag, kann sie aber problemlos weglassen. So ist Chicken Parmigiana schließlich ein Gericht, dass zeigt, dass es sich manchmal lohnt, den traditionellen Weg zu verlassen.
Chicken Parmigiana | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Portionen): 500 Gramm Hühnerfilet (circa vier Hühnerbrüste) | 2 Eier | 50 Gramm Mehl | 100 Gramm Parmesan | 100 Gramm Semmelbrösel | 50 Milliliter Olivenöl | 125 Gramm Mozzarella | 400 Gramm Cocktailtomaten aus der Dose | Optional: 140 Gramm Sardellenfilets in Öl (wenn du diese weglässt, brauchst du einen zusätzlichen Esslöffel Öl) | 100 Gramm Zwiebel | 2 Knoblauchzehen | 1 Esslöffel Olivenöl | 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer | Salz
Chicken Parmigiana | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (35 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. 3. Etwas Öl aus der Sardellenbüchse in einen Topf gießen und Knoblauch und Zwiebeln darin glasig braten. 4. Sardellen samt restlichem Öl sowie die Tomaten in den Topf geben. 5. Mit Salz abschmecken und die Sauce auf kleine Flamme weiter köcheln lassen. 6. Hühnerbrüste in der Mitte leicht einschneiden und flach klopfen. 7. Parmesan hobeln und mit den Semmelbröseln mischen. 8. Ei verquirlen. 9. Mehl mit einem Teelöffel Salz mischen. 10. Hühnerschnitzel mehlieren, dann durchs Ei ziehen und anschließend mit der Parmesan-Semmelbrösel-Masse panieren. 11. Schnitzel im heißen Öl ausbacken. 12. Währenddessen den Mozzarella in Scheiben schneiden. 13. Schnitzel aus der Pfanne nehmen und kurz abtropfen lassen. 14. Schnitzel in eine Auflaufform legen, Sauce darauf verteilen und mit Mozzarella belegen. 15. Chicken Parmigiana für circa 10 Minuten in den Ofen geben, bis der Mozzarella geschmolzen ist.
Einmal Caesar Salad mit allen Extras? Dann ist diese Salatvariante mit Pasta und gebratener Hühnerbrust genau das richtige für dich. Dieses amerikanische Gericht ist ebenso aromatisch, wie gehaltvoll. Hier wird sicher jeder satt! Damit eignet sich der Salat perfekt als reichhaltiges Mittags- oder Abendessen. Extra cremig, extra knusprig. Hier bleiben keine Wünsche offen.
Caesar Pasta Salat mit Hühnerbrust | Foto: Linda Katharina Klein
Caesar Pasta Salat mit Hühnerbrust | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (25 Minuten): 1. Pasta in ausreichend Wasser mit zwei Teelöffeln Salz bissfest kochen. 2. Währenddessen die Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden, in zwei Esslöffeln Olivenöl anbraten und mit einem halben Teelöffel Salz würzen. 3. Knoblauch schälen und fein hacken. 4. 100 Milliliter Olivenöl mit dem Eigelb, zwei Teelöffel Salz, Pfeffer, Zitronensaft und der Worcestersauce vermengen und den Knoblauch hinzugeben und zum Caesar Dressing aufmixen. 5. Strunk vom Salat entfernen und den Salat in mundgerechte Stücke schneiden. 6. Salat waschen und trocken schleudern. 7. Pasta abschütten. 8. Parmesan hobeln. 9. Brot in Würfel schneiden und in einer Pfanne in Knoblauchöl ausbacken, sodass Croûtons entstehen. 10. Salat mit Pasta, Hühnchen und Dressing vermengen und mit Parmesan und Croûtons anrichten.
Cremig. Milchig. Leicht. Haupia ist ein traditionelles Dessert aus Hawaii, dass dir das Gefühl gibt, in einem tropischen Paradies zu sein. Wir lieben den Kokosmilchpudding am liebsten mit einer fruchtigen Mangonote. Da sich veganer Pudding wie dieser sehr gut stürzen lässt, kannst du Haupia auch für ausgewöhnliche Formen nutzen.
Zubereitung (6 Stunden): 1. 400 Milliliter Kokosmilch aufkochen. 2. Währenddessen restliche Kokosmilch mit Zucker, Salz und Stärke glatt rühren. 3. Stärkemischung in den Topf geben und die Masse nochmals aufkochen. 4. Masse in Silikonformen oder kleine Tassen abfüllen und erkalten bzw. aushärten lassen. Etwas über fünf Stunden reichen meist, das Beste ist aber das auskühlen über Nacht. 5. Mango schälen. 6. Zwei große Scheiben Fruchtfleisch rechts und links vom Kern lösen, das restliche Fruchtfleisch und grob würfeln. 7. Mangowürfel mit Limettensaft und falls dir die Mango noch nicht süß genug ist mit etwas Vanillezucker pürieren. 8. Haupia vorsichtig stürzen und auf etwas Mangomus anrichten und mit den Mangoscheiben und Minze dekorieren.
Verleih deinem Pastasalat zusätzlichen Biss! Mit knackigem grünen Spargel! Eine unschlagbare Kombination aus fruchtigen und erdigen Aromen. Und: Der Salat lässt sich prima vorbereiten. So kannst du ihn mit ins Büro, zum Picknick oder zur nächsten Grillparty mit nehmen. Oder du machst du ihm zum geheimen Liebling auf deinem Buffet.
Pastasalat mit Spargel | Foto: Linda Katharina Klein
Pastasalat mit Spargel | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Holzige Enden vom Spargel abschneiden. Die richtige Stelle findest du, indem du das Messer immer wieder ansetzt und dort abschneidest, wo es mit leichtem Druck durchgleiten kann. 3. Grüner Spargel muss in der Regel nicht geschält werden; wenn du etwas dickere Stangen hast, kannst du aber das untere Drittel schälen. 4. Sobald das Wasser kocht, Zucker, einen Esslöffel Salz sowie eine in Scheibe geschnittene Zitrone hinzugeben. 5. Dann den Spargel vorsichtig ins Wasser geben und ggf. die Hitze herunterdrehen (das Wasser soll leicht aber nicht sprudelnd kochen). 6. Grünen Spargel je nach Dicke vier bis sechs Minuten kochen 7. Parallel die Pasta al dente kochen. 8. Spargel vorsichtig aus dem Wasser heben, abtropfen lassen. 9. Kirschtomaten halbieren. Zwiebel und Knoblauch schälen. Knoblauch fein hacken, Zwiebel in Ringe schneiden. 10. Zucker auf kleiner Flamme in einer Pfanne schmelzen. 11. Sobald der Zucker flüssig wird, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch hinzufügen. 12. Tomaten schwenken, dann mit Esslöffeln Balsamico ablöschen. 13. Spargel kurz mitbraten. 14. Sauce mit der Pasta und dem Spargel vermengen. 15. Nudelsalat bis zum Verzehr kühl stellen.
Schnittlauchblütenbutter ist ein wahrer Hingucker! So verleihen die lilafarbenen Blüten deiner Kräuterbutter nicht nur einen tollen Farbtupfer, sondern auch einen ganz leicht süßlichen Geschmack. Zusammen mit ein paar Schnittlauchhalmen für die Schärfe und etwas Zitronenabrieb für eine kontrastierende Säure entsteht so ein köstlicher Aufstrich. Wichtig: Die Halme, die Blüten tragen, sind genießbar aber oft nicht mehr so lecker. Hier am besten einmal probieren und sonst Halme ohne Blüten wählen.
Schnittlauch-Blüten-Butter | Foto: Linda Katharina Klein
Schnittlauch-Blüten-Butter | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (2 Minuten): 1. Ein paar der Blüten als Deko zur Seite legen, die anderen auseinanderzupfen. 2. Halme feinhacken. 3. Etwas von der gelben Schale (nicht das Weiße, dieses ist bitter) der Zitrone abreiben. 4. Optional kann an dieser Stelle auch eine Knoblauchzehe geschält und sehr feingehackt werden. 5. Zitronenzesten, Schnittlauch, Butter und ggf. Knoblauch miteinander vermengen. 6. Schnittlauchblütenbutter mit Salz abschmecken und mit den übrigen Blüten dekoriert servieren.