Auch im Winter gibt es bei uns Pasta und zwar mit cremigem Walnusspesto. Grün wie eh und je aber mit einer neuen feine Note. So durftet mein Walnusspesto nicht nur verführerisch, sondern kombiniert die Aromen von frischer Petersilie und gereiften Parmesan mit milden Walnüssen.
Zubereitung (3 Minuten): 1. Parmesan reiben. 2. Zutaten in einen Mixer geben und zu einem feinen Pesto vermengen. 3. Pesto mit Öl abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Wie wäre es mit etwas Süßem zum Kaffee? Vielleicht knuspriger veganer Krokant, der herrlich nach Espresso und gerösteten Pinienkernen duftet? Diese zuckersüße Nascherei ist echte Seelennahrung und verspricht als Muntermacher den Workaholics unter euch eine extra Portion Energie an endlos langen Bürotagen. Aber auch zum Sonntagskaffe machen die glänzenden Karamellscherben eine herrliche Figur.
Espresso-Krokant von Einmal Nachschlag, bitte | Foto: Linda Katharina Klein
Espresso-Krokant von Einmal Nachschlag, bitte | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Eine kleine Auflaufform mit Backpapier auslegen. 2. Die Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten und in die Auflaufform geben. 2. Einen Espresso frisch aufschütten. 3) Zucker in einer Pfanne unter ständigem Rühren erhitzen. 3. Wenn der Zucker sich vollständig aufgelöst hat, den Espresso darüber geben und direkt weiter rühren (Vorsicht, das ist eine ziemlich heiße Angelegenheit!) 4. Solange Rühren, bis sich die zähe Masse wieder komplett verflüssigt hat und Blasen wirft. 5. Den entstandenen Karamell vorsichtig über die Pinienkerne schütten. 6. Krokant auskühlen lassen und anschließend in Stücke brechen.
Du suchst einen knusprigen Snack? Dann sind selbstgemachte Grünkohl-Chips mein Geheimtipp! Und ja, ich weiß – es klingt furchtbar gesund, aber die Chips schmecken einfach fantastisch. Traut euch, lasst euch überraschen und werdet Grünkohl-Fans! Das beste: Selbst in der Bio-Variante kosten euch die selbstgemachten Grühlkohl-Chips deutlich unter zwei Euro.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Ofen auf 180°C vorheizen. 2. Grünkohl waschen. 3. Grünkohl von den Stielen zupfen und auf ein Backblech geben. 4. Grünkohl mit Öl beträufeln. 5. Etwas Salz über den Grünkohl streuen. 6. Grünkohl ca. 15-20 Minuten backen. In den letzten fünf Minuten im Auge behalten. 7. Grünkohlchips auf Küchenpapier auskühlen lassen.
Ihr wollt Griechenland schmecken können? Dann kann ich euch nur ans Herz legen, eure Oliven selbst zu marinieren. Ich persönlich bevorzuge die saftig-aromatischen Kalamata-Oliven aus Griechenland. Einmal eingelegt müsst ihr nichts mehr tun außer warten, euch auf den herrlich intensiven Geschmack freuen. So eignen sich als besonderer Appetizer. Während ihr noch am Brutzeln seid, könnt ihr sie einfach mit ein wenig geröstetem Knoblauchbrot und einer Portion Tsatsiki servieren.
Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (für 4 Personen): 130 Gramm Kalamata-Oliven | 1 EL (Berg-)Oregano | 125 Milliliter Balsamico-Creme | 3 EL Olivenöl
Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (4 Tage): 1. Die Oliven gründlich waschen und über Nacht in eine Schüssel mit Wasser geben, damit sie ihre Bitterstoffe verlieren. Diesen Vorgang zwei bis drei Mal wiederholen. 2. Oliven mit der Balsamicocreme sowie Oregano mischen und in ein Glas geben. 3. Olivenöl darüber geben, Glas gut verschließen und kühl lagern. 4. Nach circa drei Tagen ist das Aroma bereits entfaltet. Desto länger ihr sie marinieren lässt, desto intensiver wird aber natürlich der Geschmack.
Du sucht eine schnelle Vorspeise, die zu Geschmacksexplosionen führt? Dann bist du mit Feta-Käse richtig beraten! Paniert verleihst du dem cremigen Inneren eine knusprige Hülle. Durch einen feinen Zucchini-Mantel erhält deine Vorspeise dabei nicht nur eine fruchtige Note, sondern wird umso saftiger. So servierst du deinen Gästen in nur 15 Minuten ein wahres Gedicht.
Zubereitung (15 Minuten): 1. Zucchini, waschen, abtrocknen und die Enden abschneiden. 2. Zucchini der länge nach in möglichst dünne Streifen schneiden. 3. Zucchini-Streifen in Öl anbraten, bis sie Farbe annehmen. 3. Zucchini beiseite stellen. 4. Feta der länge nach halbieren, melieren, in verquirltes Ei tauchen und panieren. 5. Feta vorsichtig von allen Seiten goldgelb anbraten. 6. Feta direkt mit den Zucchini scheiben umwickeln und servieren.
Saftig, frisch und unglaublich lecker: Spanakopita ist ein typisch griechisches Gericht aus Spinat, Lauch und Filoteig. Am liebsten mache ich Spanakopita, wenn ich Gäste habe. Dann backe ich direkt eine ganze riesige Blechform, bei der alle meine Freunde große Augen bekommen. Und wenn etwas übrig bleibt? Kein Problem, da sich die Spanakopita zwei bis drei Tage hält und auch aufgetaut und kurz aufgebacken ein absoluter Hochgenuss ist!
Griechische Spanakopita | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten für ein großes Rundblech (20 Portionen): 1 Kilogramm Porree | 2 Bund Frühlingszwiebeln | 1,5 Kilo frischen Spinat oder 750 Gramm tiefgekühlter Spinat | 2 Packungen Filo- bzw. Yufkateig | 400 Feta | 1 Glas Olivenöl | 5 Eier | Salz
Griechische Spanakopita | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (70 Minuten): 1. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen 2. Frischen Spinat gründlich waschen und trocken schleudern bzw. tiefgekühlten Spinat in der Mikrowelle auftauen und ausdrücken. 3. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. 4. Jede Lauchstange der Länge nach vierteln und dann in kleine Stücke schneiden. 5. Spinat mit Frühlingszwiebeln sowie dem Lauch vermengen. Ein Esslöffel Salz dazugeben und einmassieren. 6. Eier verquirlen und zusammen mit dem zerbröselten Feta unter die Masse mischen. 7. Das erste Filoteigblatt in die gefettete Form geben, sodass gut drei bis vier Zentimeter über den Rand der Form hinausragen und die obere Hälfte der Form bedeckt ist. 8. Das Blatt mit Öl beträufeln und ein wenig Füllung darauf fallen lassen (nicht festdrücken!). 9. Das zweite Filoblatt so in die Form legen, dass die gegenüberliegende Seite abgedeckte wird und wieder drei bis vier Zentimeter überlappen, mit Öl beträufeln und Füllung darauf verteilen. 10. Im gleichen Verfahren nun die rechte und linke Seite der Form bedecken, und die nächsten Blätter um jeweils 45° versetzt zu den ersten vier platzieren, sodass auch eventuelle Freiräume am Rand geschlossen werden. 11. Filoteig, Öl und Füllung weiterschichten bis nur noch ein Blatt übrig ist. Dieses in der Mitte der Form platzieren und die überlappen Ränder nach innen einklappen. 12. Die Pita mit Öl bestreichen und zunächst 22 Minuten auf dem Ofenboden, dann 22 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Cremig, lecker, Avocado! Vegetarische Brotaufstriche lassen sich im Handumdrehen selber zaubern. Mein Avocado-Aufstrich ist in nur drei Minuten bereit vernascht zu werden – und obendrein noch super gesund und low carb. Am liebsten mag ich meinen Avocado-Aufstrich dabei mit Kurkuma, schwarzem Pfeffer und Ingwer. So bietet er eine Reise durch verschiedenste Geschmackswelten und gibt euch einen optimalen Start in den Tag. Willkommen im Avocado-Himmel!
Zubereitung (3 Minuten): 1. Befreie die Avocados durch vorsichtiges aufschneiden von ihrem Kern und löffle dann das Fruchtfleisch aus den Hälfen. 2. Gebe alle Zutaten in ein Gefäß und mixe das Ganze einige Sekunden durch, bis eine homogene Masse entsteht.
Oh, ich liebe den Geruch von frisch gebackenem Brot am Sonntagmorgen! Knusprig, frisch und herrlich saftig. Im Inneren versteckt sich ein gesunder Mix aus Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Sesam und Nüssen; Pflaumenmus verleiht dem Körnerbrot eine malzig-süße Note. Ich backe immer direkt einen extra großen Laib, damit das Körnerbrot für die ganze Woche reicht.
Knuspriges Körnerbrot | Foto: Linda Katharina Klein
Knuspriges Körnerbrot | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (3,5 Stunden): 1. Alle trockenen Zutaten mischen. 2. Buttermilch zusammen mit dem Pflaumenmus vorsichtig erhitzen und unter die anderen Zutaten Mengen, bis alles eine homogene Masse ist. 3. Brotteig in eine Silikon- oder gefettete Backform (ca. 22x22cm) füllen und bei 50°C 15 Minuten im Ofen gehen lassen. Dann die Hitze auf 150°C erhöhen und drei Stunden lang backen. 4. Das Brot vor dem Anschneiden auskühlen lassen.
Reife Paprika, cremiger Parmesan und feine Röstaromen. Mein Lieblingspesto überzeugt nicht nur durch den Geschmack, sondern ebenso durch den fruchtigen Geruch. Mit der weichen Textur lädst du deine Pasta zu einen feurigen Tanz ein. Hier wieder jedes Glas bis aus den letzten Tropfen geleert, jeder Löffel abgeschleckt. Ich bekenne mich schuldig: Ohne diese Pesto geht es nicht mehr.
Zubereitung (40 Minuten): 1. Paprika waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. 2. Bei 180°C Umluft im Ofen garen, bis die Haut blasen wird und sich dunkel verfärbt (circa 25 Minuten). 3. Die Paprika mit den restlichen Zutaten (Parmesan zum Einkochen weg lassen und später frisch dazugeben) sowie ein wenig heißem (Nudel-)Wasser in ein hohes Gefäß geben und pürieren. 4. Zum haltbar machen, Pesto in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen und 90 Minuten bei 100° einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkochvorgaben).
Versteht ihr Menschen, die sagen Zucchini würden nach nichts schmecken? Dabei muss man sie nur etwas kitzeln, damit sie ihren einzigartigen Geschmack entfalten. Besonders in Kombination mit Röstaromen und Knoblauch werden sie zum mediterranen Leckerbissen. Ich mag sie am allerliebsten geschmort. Dann sind sie nicht nur zartschmelzend, sondern auch intensiv im Geschmack.
Zubereitung (40 Minuten): 1. Pinienkerne goldbraun rösten und zur Seite stellen. 2. Zucchini waschen und in Stifte schneiden. 3. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 4. Knoblauch in Olivenöl anbraten. 5. Nach und nach die Zucchinistifte hinzugeben. 6. Möglichst selten durchmengen, damit sich Röstaromen bilden. 7. Sobald die Zucchini soviel Wasser verloren haben, dass sie eher kochen als braten, den Topf zudecken und die Zucchini bei schwacher Hitze weitere 20 Minuten schmoren lassen. 8. Zucchini mit Salz abschmecken und mit den Pinienkernen servieren.
Ob eingekuschelt auf dem Sofa, zusammen mit Freunden oder bei turbulenten Familienfeiern – Schokoladenkuchen passt einfach immer. Meine Liebsten sind von dem kleinen Glücklichmacher total begeistert. Wenn sie erfahren, dass das Schokoladenkuchen vegan ist, staunen sie dann umso mehr. Kein Wunder, dass dieses Rezept oft auch die Basis für meine Geburtstagskuchen ist. Hier eine schlichte aber elegante Variante meines Lieblingskuchens.
Zubereitung (120 Minuten): 1. Ofen auf 180°C vorheizen. 2. Karotten schälen und reiben. 3. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. Espresso/Kaffee aufbrühen und mit der Milch und den Karotten hinzufügen. 4. Teig in zwei kleine Silikonformen füllen 30-40 Minuten backen. 5. Kuchen auskühlen lassen. 6. Blockschokolade über dem Wasserbadschmelzen und mit einem Spatel auf dem Kuchen verteilen. 7. Walnüsse auf dem Kuchen platzieren, solange die Schokolade noch flüssig ist.
Meine Vorliebe für Tartes kennt ihr bereits – da möchte ich euch meine liebste Herbstvariante nicht vorenthalten. Auf einem bunten Salatbett mit einer dezenten Vinaigrette wird diese Ziegenkäse-Birne-Tarte zur perfekten Eröffnung jedes Dinners. Mit ihrer herzhaft-würzigen Note und dem leicht süßen Birnen-Kern im Inneren, kitzelt sie alle Geschmacksnerven und verlangt direkt nach einem Nachschlag.
Ziegenkäse-Birnen-Tarte | Foto: Linda Katharina Klein
Ziegenkäse-Birnen-Tarte | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 180°C vorheizen. 2.Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3. Birnen waschen, vom Strunk befreien und ebenfalls fein würfeln. 4. Birnen und Zwiebeln in Butter leicht anbraten. 5. Zucker hinzugeben und leicht karamellisieren lassen, dann zur Seite stellen. 6. Tarte-Form fetten. 7. Blätterteig ausrollen, in die Tarte-Form geben und überschüssigen Teig abschneiden. 7. Hülsenfrüchte in die Form geben und den Teig 15 Minuten blind backen. 8. In der Zwischenzeit die Eier verquirlen, mit Sahne vermengen sowie mit Salz und Pfeffer würzen. 9. Die Hülsenfrüchte entfernen. 10. Birnen und Zwiebeln auf den Blätterteig geben und mit der Eiermasse übergießen. 11. Den Parmesan über die Eiermasse geben. 12. Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf den Parmesan legen. 13. Honig auf den Ziegenkäse tropfen und Thymian über die Tarte streuen. 14. Die Tarte ca. 30 Minuten backen.