Chicken Tikka Masala

Tomatig. Würzig. Cremig. Chicken Tikka Masala gilt als das beliebteste Gericht Großbritanniens und vereint die indische mit der britischen Küche. Hier wird das beste aus beiden Welten kombiniert. Indische Gewürze und die britische Saucenkunst. Heraus kommt ein in Joghurt und Gewürzpaste mariniertes Hähnchen, das gegrillt und in einer Tomaten-Sahne-Sauce serviert wird. Kein Wunder, dass das Curry inzwischen als britisches Nationalgericht gilt.

Chicken Tikka Masala | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (6 Portionen): 1 Bio-Hühnchen | 150 Gramm Tikka Masala Curry Paste | 75 Gramm Joghurt | 2 Esslöffel Öl | 500 Gramm Zwiebeln | 75 Gramm Ingwer | 4 Knoblauchzehen | 50 Gramm Butter | 800 Gramm gehackte Tomaten | 200 Milliliter Wasser | 3-4 Esslöffel Salz | 2 Esslöffel Zucker | 2 Esslöffel Limettensaft | 1 Lorbeerblatt | 200 Milliliter Sahne

Chicken Tikka Masala | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (1 Tag): 1. Hähnchen entbeinen, die Haut entfernen und das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden (der Abschnitt lässt sich einfrieren und als Basis für selbstgemachten Hühnerfond verwenden). 2. Hähnchenfleisch über Nacht in Joghurt und einem Esslöffel Tikka Masala Curry Paste (ich empfehle dir meine selbstgemachte Tikka Masala Curry Paste) marinieren. 3. Hühnchen über Holzkohle grillen oder alternativ portionsweise in heißem Öl von allen Seiten anbraten, dann zur Seite stellen. 4. Zwiebeln schälen und fein würfeln. 5. Ingwer und Knoblauch schälen und feinreiben. 5. In einem Wok oder einer tiefen Pfanne Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln in Butter glasig braten. 6. Rest der Tikka Masala Curry Paste hinzufügen und kurz mitbraten. 7. Dann gehackte Tomaten, Wasser, Lorbeerblatt, Hühnchen, Salz und Zucker hinzufügen. 8. Curry mindestens eine Stunde auf kleiner Flamme abgedeckt köcheln lassen. 9. Lorbeerblatt herausnehmen. 10. Limettensaft und Sahne unterrühren.

Dazu passt hervorragend: Reis, Naan-Brot oder Indisches Roti. Jetzt noch mehr Currys, mehr Rezepte mit Huhn und weitere indische Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion: 875 Kalorien | 51,7 Gramm Fett | 24,6 Gramm Kohlenhydrate | 74,75 Gramm Eiweiß




Sweet-Chili-Sauce

Ein Aromenspiel aus Süße, Säure und Schärfe. Thai Sweet-Chili-Sauce verführt mit ihrer geschmeidigen Konsistenz, der knallroten Farben und dem intensiven Geschmack. Ob zu Frühlingsrollen, Mozzarella-Sticks, Gebratenem und Gegrilltem: Selbstgemachte Sweet-Chili-Sauce ist der perfekte Dip, um deine Geschmacksnerven zu kitzeln.

Sweet-Chili-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Schälchen | 8 Portionen): 4 große Chillischoten | 6 Knoblauchzehen | 200 Gramm Zucker | 120 Milliliter hellen Essig | 1 Esslöffel Salz | 2 Esslöffel Stärke (zum Einkochen Kartoffelstärke) | 4 Esslöffel Wasser

Sweet-Chili-Sauce | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (10 Minuten): 1. Knoblauchzehen schälen und den Strunk von den Chilies entfernen. 2. Knoblauch und Chilies in einem Mixer oder Küchenhäcksler fein hacken. Chillies 3. Chili-Knoblauch-Masse mit Essig, Zucker und Salz aufkochen. 4. Währenddessen Stärke in Wasser auflösen. 5. Stärke in die Chilisauce einrühren und köcheln lassen, bis die Sauce andickt. 6. Chili-Sauce erkalten lassen und servieren oder in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser bzw. Flaschen füllen und 90 Minuten bei 100 Grad einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).

Passt hervorragend zu: Frittierte Frühlingsrollen! Jetzt noch mehr asiatische Rezepte und mehr Rezepte mit Chilies entdecken!

Nährwerte/Glas: 138 Kalorien | 0,6 Gramm Fett | 28,7 Gramm Kohlenhydrate | 1,3 Gramm Eiweiß




Ananas-Shrimp-Curry

Fruchtig. Sämig. Exotisch. Thailändisches Ananas-Shrimp-Curry schickt deine Geschmacksnerven auf eine wilde Reise! Hier baden Garnelen und zuckersüße Ananas-Stückchen in einer cremigen Sauce aus Kokosmilch und thailändischer Red Curry Paste. Ausschlaggebend für den authentischen Geschmack sind jedoch die richtigen Gewürze und Kräuter. So sind neben Dried Shrimp Paste vor allem Limettenblätter, Thai-Basilikum und Tamarindenpaste essentiell. Zaubere dein eigenes Ananas-Shrimp-Curry und genieße das Gefühl, in einer der vielen thailändischen Garküchen zu speisen.

Ananas-Shrimp-Curry | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 1 halbe Ananas (circa 450 Gramm) | 450 Gramm Garnelen | 350 Gramm rote Paprika | 50 Gramm Frühlingszwiebeln | 120 Gramm Thai Red Curry Paste | 800 Milliliter Kokosmilch | 120 Milliliter Gemüsefond | 2 Esslöffel Dried Shrimp Paste | 6 Kafir Limettenblätter | 6 Blätter Thai-Basilikum | 2 Esslöffel Fischsauce | 2 Esslöffel Palmzucker | 1 Esslöffel Tamarindenpaste

Ananas-Shrimp-Curry | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (45 Minuten): 1. Ananas schälen, dann in Scheiben schneiden, den Strunk entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 2. Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 3. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. 4. Garnelen gründlich waschen. Wenn du magst kannst du sie nicht nur entdarmen, sondern auch bereits schälen. 5. In einem Topf unter ständigem Rühren die Hälfte der Kokosmilch zusammen mit Red Curry Paste erhitzen, bis eine sämige Masse entsteht. 4. Sobald die Masse leicht klebrig wird, die restliche Kokosnussmilch und den Gemüsefond hinzugeben. 5. Jetzt die Ananaswürfel (wenn du magst, kannst du diese vorher leicht in einer Pfanne karamellisieren), die Dried Shrimp Paste und den Palmzucker hinzugeben. 6. Als nächstes die Limetten- und Basilikumblätter hinzufügen (bei Verwendung eines Teesiebes, kannst du sie später wieder leicht entfernen). 7. Paprika hinzufügen und das Curry circa zehn Minuten köcheln lassen. 8. Das Curry mit Fischsauce und Tamarindenpaste abschmecken, dann die Shrimps kurz in der Sauce gar ziehen lassen (je nach Hitze dauert dies zwischen zwei und fünf Minuten). 9. Ananas-Shrimp Curry mit Frühlingszwiebeln dekoriert servieren.

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Nährwerte/Portion: 664 Kalorien | 45,4 Gramm Fett | 34,2 Gramm Kohlenhydrate | 27,99 Gramm Eiweiß




Tom Ka Gai

Cremig. Wohltuend. Und mit einer feinen Säure. Tom Ka Gai ist eine thailändische Hühnersuppe mit Galgant, Zitronengras und Kokosmilch. Im Handumdrehen zubereitet entfaltet sich ein Feuerwerk der Aromen, kitzelt deinen Gaumen und gibt dir das Gefühl für einen Moment in die Garküchen Thailands zu entfliehen.

Tom Ka Gai | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 kleine Portionen): 600 Milliliter Hühnerfond | 500 Gramm Hähnchen | 50 Gramm Galgant | 1 Stange Zitronengras (circa 30 Gramm) | 400 Milliliter Kokosmilch | 250 Gramm braune Champignons | 4 Thai Chilies | 8 Esslöffel Fischsauce | 1 Esslöffel Palmzucker | 30 Gramm Frühlingszwiebeln | 3 Limetten | Koriander | Salz

Tom Ka Gai | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (30 Minuten): 1. Fond mit Salz abschmecken und aufkochen. 2. Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden und im Fond garen. 3. Währenddessen Galgant in Scheiben schneiden und dazugeben. 4. Zitronengras stark zusammenpressen, die äußere Schicht entfernen und mit in den Topf geben. 5. Zusammen mit der Kokosmilch zwanzig Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. 6. Währenddessen die Pilze säubern, und die großen Pilze halbieren bzw. vierteln. 7. Chilies grob hacken. 8. Chilies, Palmzucker und Fischsauce zur Suppe geben und drei Minuten kochen. 9. Pilze und den Saft einer Limette hinzugeben und eine Minute mitgeben. 10. Suppe mit kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln, Koriander und jeweils einer halben Limette servieren.

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Nährwerte/Portion: 790 Kalorien | 48,3 Gramm Fett | 27,2 Gramm Kohlenhydrate | 61,9 Gramm Eiweiß




Pad Thai mit Shrimps

Gebratene Reisnudeln, süß-saure Sauce, Sprossen, Shrimps und geröstete Erdnüsse. Pad Thai gilt als thailändisches Nationalgericht und verzaubert Einheimische wie Touristen gleichermaßen. Mein Freund hat ein Jahr in Thailand gelebt, auf Koh Tao als Tauchlehrer gearbeitet und so das klassische Pad Thai kennen und lieben gelernt. Eine Erinnerung, so stark, dass er auch daheim nicht auf sein Lieblingsgericht verzichten kann. So gibt es auch viele Jahre später und hunderte Kilometer entfernt bei uns authentisches Pad Thai.

Pad Thai mit Shrimps | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 175 Gramm Reisnudeln (5 Millimeter breit) | 60 Gramm Palmzucker | 4 Esslöffel Fischsauce | 100 Gramm Tamarindenpaste | 60 Gramm Schalotten | 125 Gramm gepresster Tofu | 20 Gramm getrocknete Shrimps | 5 Zehen Knoblauch | 100 Gramm fermentierter Daikon-Rettich | 1 Teelöffel Chiliflocken | 100 Gramm asiatischer Schnittlauch | 300 Gramm Sprossen | 3 Eier | 2 Limetten | 8 Shrimps | 50 Gramm geröstete Erdnüsse | 2 Esslöffel geschmacksneutrales Öl

Pad Thai mit Shrimps | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (90 Minuten): 1. Reisnudeln in der Mitte durchschneiden und eine Stunde lang in Wasser einweichen. 2. In der Zwischenzeit Palmzucker, Fischsauce und Tamarindenpaste zu einer Sauce vermengen. 3. Shrimps entdarmen und gründlich waschen. 4. Knoblauch und Schalotten schälen und fein hacken. 5. Tofu und Schnittlauch in mundgerechte Stücke schneiden. 6. Eier verquirlen. 7. Öl in einem Wok erhitzen und die Shrimps darin von beiden Seiten anbraten, dann herausnehmen. 8. Jetzt den Tofu, die Schalotten und den Knoblauch zusammen mit dem Rettich, den Chiliflocken und den getrockneten Shrimps in den Wok geben und anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. 9. Jetzt die abgeschütteten Reisnudeln hinzugeben und die Sauce darüber gießen. 10. Sobald die Nudeln die Sauce aufgesogen haben, etwas Platz im Wok machen und die Eier unter Rühren garen. 11. Alle Wokzutaten gut miteinander vermengen und circa ein bis zwei Minuten weiter braten. 12. Die Shrimps sowie jeweils die Hälfte des Schnittlauchs, der Erdnüsse und der Sprossen dazugeben und gut vermengen. 13. Pad Thai anrichten und mit Sprossen, Erdnüssen und Schnittlauch sowie frisch aufgeschnittenen Limetten servieren.

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Nährwerte/Portion: 564 Kalorien | 14,9 Gramm Fett | 80,3 Gramm Kohlenhydrate | 24,7 Gramm Eiweiß




Bulgogi

Bulgogi ist ein koreanisches Gericht, für das Rindfleisch über offenem Feuer gegrillt wird. Wir lernten das Gericht im Bulgogi-Haus Köln lieben und haben es seitdem viele Male zu Hause gemacht. In einem Mus aus Nashi-Birne, Zwiebel, Zucker und Sojasauce mariniert, bekommt das Fleisch seinen unverwechselbaren Geschmack. Wer es nach dem Grillen dann noch mit ausgewählten in ein Salatblatt rollt kommt in einen besonders authentischen Genuss, der die Küche Koreas so unwiderstehlich macht.

Bulgogi | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 400 Gramm Entrecote | 1 Nashi-Birne | 50 Gramm Zwiebel | 100 Gramm Karotte | 4 Frühlingszwiebeln | 6 Knoblauchzehen | 6 Esslöffel braunen Zucker | 6 Esslöffel Sojasauce | 4 Esslöffel Sesamöl + 1 Esslöffel Sesamöl zum Anbraten in einer Pfanne | 4 Esslöffel Reisessig | Salatblätter zum Servieren

Bulgogi | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (2,5 Stunden): 1. Zwiebel und Birne schälen, bei der Birne das Kerngehäuse entfernen und beides grob hacken. 2. Beides zusammen zu einem feinen Brei pürieren. 3. Braunen Zucker, Sojasauce, Sesamöl und Reisessig unterrühren. 4. Knoblauch schälen und sehr fein hacken. 5. Karotte schälen und raspeln. 6. Frühlingszwiebeln waschen, Strunk entfernen und in feine Ringe oder (je nach Größe) Halbringe schneiden. 7. Rindfleisch waschen, trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden (darauf achten gegen die Faser zu Schneiden). 8. Marinade, Rindfleisch, Karotten, Knoblauch und Frühlingszwiebeln miteinander vermengen und zum Marinieren mindestens zwei Stunden kühl stellen (du kannst das Fleisch auch über Nacht marinieren). 9. Fleisch aus der Marinade und trocken tupfen. 10. Bulgogi ganz kurz auf dem Grill garen (alternativ in der Pfanne mit etwas Sesamöl), bis es außen leicht knusprig ist. 11. Mit Salatblättern servieren.

Dazu passen hervorragend: Kimchi, Reis, Sesamöl und Crispy Chilies. Jetzt noch mehr koreanische Rezepte und weitere Fleischgerichte entdecken.

Nährwerte: 484 Kalorien | 108,1 Gramm Fett | 16,4 Gramm Kohlenhydrate | 46,7 Gramm Eiweiß




Tikka Masala Currypaste

Frisch geröstete Gewürze, Koriander, Ingwer, Knoblauch und Chilis. Vielmehr braucht es nicht für eine hausgemachte Tikka Masala Currypaste. Jetzt steht dem weltbesten Chicken Tikka Masala nichts mehr im Wert. Also an die Mörser, fertig, los.

Tikka Masala Currypaste | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (ca. 150 Gramm Paste): 75 Gramm Ingwer | 25 Gramm frischen Koriander | 3 Knoblauchzehen | 3 Esslöffel geschmacksneutrales Öl | 2 Esslöffel Tomatenmark | 3 frische rote Chilischoten | 3 getrocknete Chillischoten | 2 Teelöffel Paprikapulver | 2 Teelöffel Koriandersamen | 2 Teelöffel Kreuzkümmel | 1 Teelöffel Salz | 0,5 Teelöffel Fenchelsamen | 0,5 Teelöffel Bockshornklee | 0,5 Teelöffel schwarze Pfefferkörner | 0,5 Teelöffel Zimt | 3 Nelken | 1 Kardamomkapsel

Tikka Masala Currypaste | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (10 Minuten): 1. Paprikapulver, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Bockshornklee, Pfefferkörner und Zimt ohne Fett in einer Pfanne rösten, bis sie zu duften anfangen. 2. Gewürze in einen Mörser geben. 3. Ingwer und Knoblauchschalen schälen, fein reiben und zusammen mit dem Tomatenmark, Öl, Koriander und frische Chilischoten hinzufügen und feinmörsern, bis eine feine Paste entsteht.

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Nährwerte/Portion: 540 Kalorien | 34,8 Gramm Fett | 45,7 Gramm Kohlenhydrate | 10,5 Gramm Eiweiß




Koriander-Minz-Chutney

Erfrischend. Würzig. Leicht scharf. Koriander-Minz-Chutney ist ein klassisch indischer Dip. Oft wird er zum Beispiel zu Samosas gereicht. Wer es etwas cremig mag, kann (veganen) Joghurt zum Chutney geben und so eine besonders sämige Sauce zaubern. Beide Varianten schmecken köstlich.

Koriander-Minz-Chutney | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 75 Gramm Minze | 50 Gramm Koriander | 40 Gramm Ingwer | 0,5 Teelöffel Kreuzkümmel | 4 Esslöffel Zitronensaft | 2 Esslöffel Pflanzenöl | 2 grüne Chillies | 1 Teelöffel Salz

Koriander-Minz-Chutney | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (3 Minuten): 1. Ingwer schälen und grob hacken. 2. Chillies grob hacken. 3. Koriander samt Stängeln grob hacken. 4. Minzblätter von den Stängeln abtrennen und mit dem Koriander und dem Ingwer in einen Mörser oder in eine Küchenmaschine geben. 5. Kreuzkümmel Zitronensaft, Öl und Salz dazugeben und alles fein pürieren.

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Nährwerte/Portion: 147 Kalorien | 9,7 Gramm Fett | 13,3 Gramm Kohlenhydrate | 2,9 Gramm Eiweiß




Koreanischer Gurkensalat

Oi Muchim ist ein koreanischer Gurkensalat, aus Gurken, koreanischen Chiliflocken und geröstetem Sesam. Der leicht scharfe Salat ist beliebte koreanische Beilage, die besonders oft zu Reisgerichten und Bulgogi gereicht wird. Entscheidend ist die Verwendung der richtigen Chiliflocken. So ist Gochugaru besonders farbintensiv und aromatisch.

Koreanischer Gurkensalat | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 600 Gramm Gurke | 2 Frühlingszwiebeln | 3 Knoblauchzehen | 4 Esslöffel Sojasauce | 2 Esslöffel Sesamöl | 1 Esslöffel Zucker | 1 Esslöffel Reisessig | 2 Esslöffel gerösteter Sesam | 3 Esslöffel koreanische Chiliflocken

Koreanischer Gurkensalat | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (5 Minuten): 1. Gurken waschen, der Länge nach halbieren und in leicht schräge Scheiben schneiden. 2. Frühlingszwiebeln waschen, Strunk und ggf. äußerste Schicht entfernen und feine in Ringe schneiden. 3. Knoblauch schälen und sein fein hacken. 4. Gurke, Frühlingszwiebeln und Knoblauch mit Sojasauce, Sesamöl, Zucker, Reisessig vermengen, dann Sesam und Chiliflocken unterheben.

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Nährwerte/Boden: 312 Kalorien | 18,4 Gramm Fett | 27,9 Gramm Kohlenhydrate | 8,8 Gramm Eiweiß




Schnelles Wokgemüse

Schnell. Knackig. Aromatisch. Mit Wokgemüse zauberst du in wenigen Minuten ein gesundes Gericht auf den Tisch. Was in die Pfanne kommt, entscheidest du selbst. So kannst du aus zahlreichen Gemüsesorten wählen. Meine Lieblingskombination: Rosenkohl, Stangenbohnen, Pak Choi und Paprika.

Schnelles Wokgemüse | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 500 Gramm Rosenkohl| 300 Gramm Pak Choi | 250 Gramm Stangenbohnen | 400 Gramm Paprika | 2 Bird Eye Chilies | 1 Teelöffel Sesamöl | 4 Esslöffel Reissirup | 7 Esslöffel Hoi Sin Sauce

Schnelles Wokgemüse | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (20 Minuten): 1. Strunk und die äußeren Blätter von Rosenkohl entfernen und diesen halbieren. 2. Bohnen waschen und von den holzigen Enden befreien und grob zerkleinern. 3. Pak Choi waschen, Strunk entfernen und in Streifen schneiden. 4. Paprika waschen, Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden. 5. Chilis in feine Ringe schneiden (wer es nicht scharf mag, entfernt die Kerne). 6. Sesamöl in einem Wok stark erhitzen. 7. Rosenkohl hinzugeben und zwei Minuten anrösten. 8. Bohnen hinzugeben und zwei Minuten mitbraten. 9. Paprika, Reissirup und Hoi Sin Sauce dazugeben und das Wokgemüse unter Rühren weiter anbraten. 10. Kurz bevor das Gemüse gar ist (dies kann eine Weile dauern), Pak Choi und Chilies dazugeben, kurz mitrösten, dann servieren.

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Nährwerte/Portion: 478 Kalorien | 9,3 Gramm Fett | 68,2 Gramm Kohlenhydrate | 24,1 Gramm Eiweiß




Onigiri

Klein. Gefüllt. Köstlich. Onigiri sind japanische Reisbällchen, die klassischerweise mit Pflaumen, Lachs, Seetang, Bonito-Flocken oder Thunfisch-Mayo gefüllt werden. Besonders Tuna-Mayo Onigiri sind international beliebt, besonders einfach herzustellen und einfach zu veganisieren. Oftmals werden Onigiri zu Dreiecken geformt, existieren aber auch in anderen Formen. Entscheidend ist die handliche Größe, durch die Onigiri zum perfekten Fingerfood und Snack für unterwegs werden, und das der Reis im Gegensatz zur Zubereitung von Sushi nicht mit Sushi-Zu gewürzt wird.

Onigiri | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (18 Stück): 500 Gramm Rundkornreis in Sushi-Qualität | 1 Dose (veganer) Thunfisch | 5 Esslöffel japanische Mayonnaise oder vegane Mayonnaise | 4 Teelöffel dunkler Sojasauce | 2 Esslöffel Salz | 1 Nori-Blatt | 1 Teelöffel schwarzer Sesam | Optional: Kresse

Onigiri | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (45 Minuten): 1. Reis gründlich waschen, bis sich das Wasser nicht mehr weiß verfärbt. 2. Reis nach Packungsanweisung kochen. 3. In der Zwischenzeit Thunfisch mit der Mayonnaise und der Sojasauce vermengen. 3. Nori-Blatt in circa 1,5 breite Streifen schneiden. Jeden langen Streifen in drei kürzere Streifen unterteilen. 4. Reis abschütten und auf einem Blech oder in einer großen Form (am besten in einer großen Holz- oder Bambusform, die überschüssige Feuchtigkeit absorbiert abkühlen lassen. 4. Reis in 18 Portionen unterteilen. 5. Jeweils zwei Drittel des Reis in eine leicht mit Salz ausgestreute Onigiri-Form oder die eigene (mit Wasser benetzte und mit ein wenig Salz gesprenkelte) Handfläche geben und zusammenpressen. Dann eine Mulde hineindrücken. 6. Einen Teelöffel der Füllung in die Mulde geben und mit dem restlichen Reis verschließen. 7. Das Reisbällchen vorsichtig zusammenpressen, dann durch leichten Druck auf die Seiten zu einem Dreieck formen. 8. Nori-Blatt mit Wasser befeuchten und an den Boden bzw. die Seite des Onigri andrücken. 9. Sobald alle Onigiri geformt sind, diese mit schwarzem Sesam bestreuen. 10. Wer mag, kann für ein wenig Schärfe noch frische Kresse über die Onigiris geben.

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Nährwerte/Stück: 144 Kalorien | 4,5 Gramm Fett | 22,5 Gramm Kohlenhydrate | 4,5 Gramm Eiweiß




Bánh bao

Einmal probiert und du wirst sie immer wieder wollen! Bánh Baos sind vietnamesische Hefeklöße, die mich Hackfleisch und Gemüse gefüllt und über Wasserdampf gegart werden. Im Mund fühlen sie sich wie kleine Geschmacksexplosionen an. Wir lassen das klassische hartgekochte Ei auf der Füllung gerne weg und servieren sie stattdessen in einer komplett veganen Version. Mit einem würzigem Dip dazu, hast du dann das Gefühl inmitten der Garküchen von Hanoi zu speisen.

Bánh Baos | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (24 Stück): 200 Gramm Mehl | 1 Teelöffel Trockenhefe | 1 Esslöffel Zucker | 1,5 Esslöffel Reisöl | 1 Teelöffel Backpulver | 125 Milliliter Wasser | 500 Gramm (veganes) Hackfleisch | 500 Gramm Pak Choi | 4 Frühlingszwiebeln | 250 Gramm Karotten | 12 getrocknete Shiitake Pilze | 2 Knoblauchzehen | 4 Esslöffel Reisöl | 2 Teelöffel Sesamöl | 8 Esslöffel Sojasauce | 4 Esslöffel brauner Zucker | 2 Blatt Backpapier | Dip deiner Wahl (ich empfehle Chili-Knoblauch-Dip)

Bánh Baos | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (170 Minuten): 1. Mehl, Hefe, Zucker und Backpulver vermengen und mit 1,5 Esslöffel Reisöl und 125 Milliliter zu einem geschmeidigem Teig verkneten. 2. Teig abgedeckt zwei Stunden gehen lassen. 3. In der Zwischenzeit Shiitakepilze in 200 Milliliter Wasser einweichen. Pak Choi und Frühlingszwiebeln waschen und fein hacken. 4. Karotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. 5. Nach 30 Minuten die Shiitakepilze aus dem Wasser nehmen ausdrücken und in feine Würfel schneiden. 6. Hackfleisch mit Karotten, Knoblauch, Pak Choi und Shiitakepilze in Reisöl braten, bis das Hackfleisch krümelig und alle Flüssigkeit verdampft ist. 7. Füllung mit Sojasauce, Sesamöl und Zucker würzen und dann abkühlen lassen. 8. Aus zwei Blatt Backpapier jeweils 12 Quadrate ausschneiden. 9. In der restlichen Zeit kannst du einen Dip für deine Bánh baos vorbereiten. 10. Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Teigreste erneut verkneten, wieder ausrollen und weitere Kreise ausstechen. 11. Auf jeden Kreis mit den Fingern etwas auseinander ziehen, dann zwei Esslöffel Füllung darauf geben. 12. Kreis an den gegenüberliegenden Punkten anheben, sodass die Füllung wie in einer Hängematte hängt. Dann diese Punkte fest zusammendrücken, sodass der Teig zusammenklebt. Jetzt die zwei gegenüberliegenden Punkte der anderen Himmelrichtungen ebenso zusammendrücken, sodass ein kleines Täschchen entsteht. Vorgang mit den Punkten aus den Zwischenräumen wiederholen und die entstandene Spitze leicht eindrehen. 13. Den Bao Bun auf ein Backpapier-Quadrat setzen, die Ecken vom Backpapier am Bun hochdrücken und diesen in einen Bambus-Dämpfer setzen. Auf jeder Ebene sollten acht Buns Platz finden. 14. Bánh baos circa 20 Minuten dämpfen, dann direkt servieren.

Dazu passt hervorragend: Chili-Knoblauch-Dip und Ingwer-Eistee! Jetzt noch mehr vietnamesische Rezepte, vegane Rezepte, Rezepte für asiatische Teigtaschen wie japanische Gyoza oder chinesische Frittierte Frühlingsrollen oder gleich alle asiatischen Rezepte entdecken!

Nährwerte: 121 Kalorien | 6,3 Gramm Fett | 113 Gramm Kohlenhydrate | 6,5 Gramm Eiweiß