Samosas

Dreieckig. Gefüllt. Frittiert. Samosas sind indische Teigtaschen, die in Öl ausgebacken werden. Besonders oft sind sie dabei mit einer würzigen Mischung aus gestampften Kartoffeln und Erbsen gefüllt. Auch wir lieben diese Zubereitung mit Ingwer, Knoblauch, Koriander, Garam Masala, Fenchelsamen und Kreuzkümmel. Und wer auf die traditionelle Zubereitung mit Ghee verzichtet und stattdessen vegane Butter verwendet, kann die Samosas im Handumdrehen veganisieren.

Samosas | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (16 Stück): 250 Gramm Mehl | 13 Esslöffel Wasser | 40 Gramm Ghee (oder vegane Butter für eine vegane Version) | 1 Teelöffel Salz | 500 Gramm Kartoffeln | 40 Gramm Ingwer | 1 Knoblauchzehe | 1 Esslöffel Ghee (oder vegane Butter für eine vegane Version) | 125 Gramm Erbsen | 30 Gramm Korianderstile | 2 Teelöffel Garam Masala | 1 Teelöffel Chilipulver | 0,5 Teelöffel Salz | 0,5 Teelöffel Fenchelsamen | 0,5 Kreuzkümmelsamen | 1 Esslöffel Zitronensaft | 1 Liter Pflanzenöl

Samosas | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (90 Minuten): 1. Ghee oder vegane Butter schmelzen und mit Mehl, Wasser und einem Teelöffel Salz zu einem geschmeidigem Teig verkneten, dann luftdicht verpackt ruhen lassen. 2. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa 20 bis 30 Minuten garkochen. 3. In der Zwischenzeit Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. 4. Ingwer und Knoblauch in Ghee bzw. veganer Butter anbraten. 5. Erbsen hinzugeben und mit dünsten. 6. Korianderstile klein hacken und unterrühren. 7. Füllung bei Seite stellen. 8. Kartoffeln abschütten und ausdampfen lassen. 9. Kartoffeln stampfen und mit den Erbsen vermengen. 10. Garam Masala, Chilipulver, Fenchelsamen und Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne rösten, dann fein mörsern (hierfür kann auch eine Gewürz- oder Kaffeemühle verwendet werden. 11. Gewürze zur Füllung geben und mit Zitronensaft abschmecken. 12. Teig in acht gleich große Stücke teilen. 13. Jedes Stück zu einer Kugel rollen, dann diese zu einem dünnen Kreis ausrollen. 14. Kreis halbieren und zu einem Kegel formen. Dafür die linke Spitze anheben und zur Mitte der Rundung führen. Dann die rechte Spitze nehmen und über die linke Spitze legen. Teig an der Naht von beiden Seiten zusammendrücken. 15. Füllung in 16 Portionen teilen. 16. Jeweils eine Portion in die Teigtasche geben, dann den Boden zusammen drücken. Gegebenenfalls die Teigtasche so klopfen, dass sie dreieckig ist. 17. Pflanzenöl in einem kleinen Topf erhitzen. 18. Samosas portionsweise knusprig ausfrittieren, kurz auf einem Gitter abtropfen lassen, dann direkt servieren.

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Nährwerte/Portion: 194 Kalorien | 12,2 Gramm Fett | 17,1 Gramm Kohlenhydrate | 3,2 Gramm Eiweiß




Chicken Tikka Masala

Tomatig. Würzig. Cremig. Chicken Tikka Masala gilt als das beliebteste Gericht Großbritanniens und vereint die indische mit der britischen Küche. Hier wird das beste aus beiden Welten kombiniert. Indische Gewürze und die britische Saucenkunst. Heraus kommt ein in Joghurt und Gewürzpaste mariniertes Hähnchen, das gegrillt und in einer Tomaten-Sahne-Sauce serviert wird. Kein Wunder, dass das Curry inzwischen als britisches Nationalgericht gilt.

Chicken Tikka Masala | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (6 Portionen): 1 Bio-Hühnchen | 150 Gramm Tikka Masala Curry Paste | 75 Gramm Joghurt | 2 Esslöffel Öl | 500 Gramm Zwiebeln | 75 Gramm Ingwer | 4 Knoblauchzehen | 50 Gramm Butter | 800 Gramm gehackte Tomaten | 200 Milliliter Wasser | 3-4 Esslöffel Salz | 2 Esslöffel Zucker | 2 Esslöffel Limettensaft | 1 Lorbeerblatt | 200 Milliliter Sahne

Chicken Tikka Masala | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (1 Tag): 1. Hähnchen entbeinen, die Haut entfernen und das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden (der Abschnitt lässt sich einfrieren und als Basis für selbstgemachten Hühnerfond verwenden). 2. Hähnchenfleisch über Nacht in Joghurt und einem Esslöffel Tikka Masala Curry Paste (ich empfehle dir meine selbstgemachte Tikka Masala Curry Paste) marinieren. 3. Hühnchen über Holzkohle grillen oder alternativ portionsweise in heißem Öl von allen Seiten anbraten, dann zur Seite stellen. 4. Zwiebeln schälen und fein würfeln. 5. Ingwer und Knoblauch schälen und feinreiben. 5. In einem Wok oder einer tiefen Pfanne Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln in Butter glasig braten. 6. Rest der Tikka Masala Curry Paste hinzufügen und kurz mitbraten. 7. Dann gehackte Tomaten, Wasser, Lorbeerblatt, Hühnchen, Salz und Zucker hinzufügen. 8. Curry mindestens eine Stunde auf kleiner Flamme abgedeckt köcheln lassen. 9. Lorbeerblatt herausnehmen. 10. Limettensaft und Sahne unterrühren.

Dazu passt hervorragend: Reis, Naan-Brot oder Indisches Roti. Jetzt noch mehr Currys, mehr Rezepte mit Huhn und weitere indische Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion: 875 Kalorien | 51,7 Gramm Fett | 24,6 Gramm Kohlenhydrate | 74,75 Gramm Eiweiß




Tikka Masala Currypaste

Frisch geröstete Gewürze, Koriander, Ingwer, Knoblauch und Chilis. Vielmehr braucht es nicht für eine hausgemachte Tikka Masala Currypaste. Jetzt steht dem weltbesten Chicken Tikka Masala nichts mehr im Wert. Also an die Mörser, fertig, los.

Tikka Masala Currypaste | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (ca. 150 Gramm Paste): 75 Gramm Ingwer | 25 Gramm frischen Koriander | 3 Knoblauchzehen | 3 Esslöffel geschmacksneutrales Öl | 2 Esslöffel Tomatenmark | 3 frische rote Chilischoten | 3 getrocknete Chillischoten | 2 Teelöffel Paprikapulver | 2 Teelöffel Koriandersamen | 2 Teelöffel Kreuzkümmel | 1 Teelöffel Salz | 0,5 Teelöffel Fenchelsamen | 0,5 Teelöffel Bockshornklee | 0,5 Teelöffel schwarze Pfefferkörner | 0,5 Teelöffel Zimt | 3 Nelken | 1 Kardamomkapsel

Tikka Masala Currypaste | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (10 Minuten): 1. Paprikapulver, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Bockshornklee, Pfefferkörner und Zimt ohne Fett in einer Pfanne rösten, bis sie zu duften anfangen. 2. Gewürze in einen Mörser geben. 3. Ingwer und Knoblauchschalen schälen, fein reiben und zusammen mit dem Tomatenmark, Öl, Koriander und frische Chilischoten hinzufügen und feinmörsern, bis eine feine Paste entsteht.

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Nährwerte/Portion: 540 Kalorien | 34,8 Gramm Fett | 45,7 Gramm Kohlenhydrate | 10,5 Gramm Eiweiß




Koriander-Minz-Chutney

Erfrischend. Würzig. Leicht scharf. Koriander-Minz-Chutney ist ein klassisch indischer Dip. Oft wird er zum Beispiel zu Samosas gereicht. Wer es etwas cremig mag, kann (veganen) Joghurt zum Chutney geben und so eine besonders sämige Sauce zaubern. Beide Varianten schmecken köstlich.

Koriander-Minz-Chutney | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 75 Gramm Minze | 50 Gramm Koriander | 40 Gramm Ingwer | 0,5 Teelöffel Kreuzkümmel | 4 Esslöffel Zitronensaft | 2 Esslöffel Pflanzenöl | 2 grüne Chillies | 1 Teelöffel Salz

Koriander-Minz-Chutney | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (3 Minuten): 1. Ingwer schälen und grob hacken. 2. Chillies grob hacken. 3. Koriander samt Stängeln grob hacken. 4. Minzblätter von den Stängeln abtrennen und mit dem Koriander und dem Ingwer in einen Mörser oder in eine Küchenmaschine geben. 5. Kreuzkümmel Zitronensaft, Öl und Salz dazugeben und alles fein pürieren.

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Nährwerte/Portion: 147 Kalorien | 9,7 Gramm Fett | 13,3 Gramm Kohlenhydrate | 2,9 Gramm Eiweiß




Pumpkin Masala

Wusstest du, dass Butternuss-Kürbis eine beliebte Zutat der indischen Küche ist? Zusammen mit Ingwer, Knoblauch und Gewürzen wie Kreuzkümmel, Kurkuma und Garam Masala entsteht ein ebenso klassisches wie fantastisches Gericht. Perfekt, um dich an kalten Herbsttagen zu wärmen und deine Geschmacksnerven auf eine Reise nach Indien zu schicken.

Pumpkin Masala | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 500 Gramm Butternut-Kürbis |100 Gramm Zwiebeln | 20 Gramm Ingwer | 2 Knoblauchzehen | 1 Esslöffel Öl | 0,5 Teelöffel schwarze Senfkörner | 0,5 Teelöffel Kreuzkümmel | 2 Esslöffel Cashewnüsse (zum Einkochen weglassen und später frisch dazugeben) | 1-2 Teelöffel Salz | 0,5 Teelöffel Kurkuma | 4 Teelöffel gemahlener Koriander | 1 Teelöffel Chilipulver | 1 Esslöffel Zucker | 1-2 Teelöffel Garam Masala | 15 Gramm frischer Koriander (zum Einkochen weglassen und später frisch dazugeben)

Pumpkin Masala | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (45 Minuten): 1. Kürbis halbieren, schälen, die Kerne entfernen und in mundgerechte Würfel schneiden. 2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3. Ingwer und Knoblauch schälen und fein reiben. 4. Cashewnüsse grob hacken. 5. In einem Wok oder einer tiefen Pfanne Öl erhitzen, Senfkörner hinzugeben und warten bis diese „ploppen“. 6. Sofort Kreuzkümmel, Cashews, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch hinzugeben. 7 Sobald die Zwiebeln glasig sind, Salz, Kurkuma, Koriander, Chilipulver und Zucker unterrühren. 8. So viel Wasser hinzugeben, dass der Kürbis zur Hälfte bedeckt ist und zwanzig Minuten schmoren. 9. Falls sich (ja nach Kochgerät) zu viel Wasser angesammelt haben sollte, dieses abschöpfen. 10. Mit Garam Masala abschmecken und frischem Koriander servieren oder zum haltbar machen in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser einfüllen und diese bei 100 Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu die genauen Einkochvorgaben).

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Nährwerte/Portion: 349 Kalorien | 10,3 Gramm Fett | 53,7 Gramm Kohlenhydrate | 6,3 Gramm Eiweiß




Aloo Posto

Indien gilt als Paradies für Vegetarier und Veganer. Ein erstklassiges Beispiel: Aloo Posto – Kartoffeln in Mohnsauce. Hier baden die Erdäpfel in einer selbstgemachten, veganen Paste, die nicht nur besonders cremig, sondern auch extra aromatisch ist. Tatsächlich ist der Geschmack schwer zu beschreiben. Ein Grund mehr, warum du dieses traditionelle Rezept der bengalischen Küche einmal selbst ausprobieren solltest.

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Zutaten (4 Portionen): 1 Kilogramm Kartoffeln | 9 Teelöffel weiße Mohnsamen | 6 grüne Chillies | 2 Esslöffel Öl | 2 Teelöffel Schwarzkümmel | 1 Teelöffel Kurkuma | 2 Teelöffel Salz

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Zubereitung (1 Tag): 1. Mohnsamen über Nacht in Wasser einweichen. 2. Mohnsamen abgießen, und die Samen mit drei Chillies und ein wenig Wasser in einen Mixer geben und zu einer samtigen Paste verarbeiten. 3. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. 4. Schwarzkümmel in Öl anbraten, nach einer Minute die Kartoffeln hinzugeben und anrösten, bis diese goldbraune Stellen bekommen. 5. Jetzt die Mohnpaste, die restlichen Chillies und so viel Wasser hinzugeben, dass die Kartoffeln bis zur Hälfte bedeckt sind. 6. Aufkochen und unter gelegentlichem Rühren weiterkochen, bis das Wasser vollständig verkocht ist. 7. Kurkuma hinzugeben, mit Salz abschmecken und servieren. 8. Zum haltbar machen bei 100° Grad 120 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).

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Nährwerte/Portion:  319 Kalorien | 8,8 Gramm Fett | 52,1 Gramm Kohlenhydrate |  7,3 Gramm Eiweiß




Butter Chicken

Geschmeidiger geht es nicht! Ignoriere die Kalorien und tauch deinen Löffel in diesen cremigen Traum aus Hühnchen, Butter und Gewürzen. Wer Butter Chicken noch nicht probiert hat, verpasst eins der schönsten Gerichte der indischen Küche. Also ran an den Kochtopf und probier‘ dich an diesem authentischem Rezept.

Rezept für Butter Chicken von Einmal Nachschlag, bitte!
Butter Chicken | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 750 Kilogramm Hähnchenschenkel (ohne Knochen) | 1 Kilogramm reife Tomaten | 125 Gramm Butter | 100 Gramm fetter Joghurt | 100 Milliliter Sahne | 175 Gramm Ingwer | 8 Knoblauchzehen | 1 Zitrone | 2 grüne Chilis | 1 Esslöffel Zucker | 7 Teelöffel mildes Chilipulver | 1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel | 3 Teelöffel Garam Masala | 1 Teelöffel Kurkuma | 8 grüne Kardamom-Hülsen | 8 Nelken | 1 Lorbeerblatt | Frischer Koriander

Rezept für Butter Chicken | Foto: Linda Katharina Klein
Butter Chicken | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (1 Tag): 1. Hähnchen waschen, trocken tupfen und in einer Schüssel mit dem Joghurt, 75 Gramm geriebenem Ingwer, vier geschälten und angedrückten Knoblauchzehen, dem Saft einer Zitrone, drei Teelöffel Chilipulver, einem Teelöffel Kreuzkümmel, einem Teelöffel Garam Masala sowie einem Teelöffel Kurkuma vermengen und das Fleisch zum Marinieren über Nacht in den Kühlschrank stellen. 2. Ofen auf 200° (Oberhitze) vorheizen. 3. Hähnchenstücke aus der Marinade nehmen, auf ein Backblech legen und 25 Minuten in den Ofen geben (nach der Hälfte der Zeit wenden). 4. Tomaten waschen, in Würfel schneiden und mit 50 Gramm geriebenem Ingwer, vier geschälten und gehackten Knoblauchzehen, 8 Kardamom-Kaspseln, acht Nelken (Kardamom und Nelken am besten in ein Gewürz- oder Teesieb geben) und einem Lorbeerblatt aufkochen und 30 Minuten köcheln lassen. 5. Lorbeerblatt, Kardamom sowie Nelken entfernen und die Tomatensauce fein pürieren. 6. Nochmals 20 Minuten kochen, vier Esslöffel Chilipulver hinzugeben und Stück für Stück die Butter einarbeiten. 7. Restlichen Ingwer in circa zwei Millimeter dicke Scheiben schneiden und mit den grünen Chilies und der Sahne zum Curry geben. 8. Mit zwei Teelöffeln Garam Masala, ein bis zwei Esslöffeln Salz und circa einem Esslöffel Zucker abschmecken. 9. Das Hähnchen ins Curry geben und auf kleinster Stufe nochmals fünf bis zehn Minuten köcheln lassen. 10. Mit frischem Koriander servieren.

Hierzu passt hervorragend: Naan-Brot oder Indisches Roti! Jetzt noch mehr indische Rezepte wie Chicken Ginger und Aloo Posto sowie weitere Rezepte mit Huhn oder gleich alle Fleischgerichte entdecken!

Nährwerte/Portion:  901 Kalorien | 71,2 Gramm Fett | 32.3 Gramm Kohlenhydrate |  40 Gramm Eiweiß




Naan-Brot

Weich, buttrig, zart. Naan-Brot ist der perfekte Begleiter für deine Currys. Durch den Joghurt im Teig wird das indische Fladenbrot besonders luftig und plustert sich beim Backen schön auf. Obwohl traditionell über offenem Feuer gegart, kann Naan auch ganz einfach in der Pfanne zubereitet werden. Bei mir hat es nicht mal Zeit kalt zu werden, bevor ich es schon in allerhand köstliche Dips, Currys und Saucen tunke.

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Naan-Brot | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (8 Stück): 320 Gramm Mehl | 125 Milliliter Wasser | 50 Gramm Ghee oder Butter | 150 Gramm Joghurt | 1 Teelöffel Schwarzkümmel | 2 Teelöffel Zucker | 2 Teelöffel Salz | 0,5 Teelöffel Backpulver | 7 Gramm Trockenhefe

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Naan-Brot | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (120 Minuten): 1. Lauwarmes (auf keinen Fall heißes Wasser) mit Zucker und Trockenhefe mischen und 15 Minuten gehen lassen. 2. 25 Gramm Ghee (oder Butter) schmelzen und mit 300 Gramm Mehl sowie den restlichen Zutaten vermengen, dann das Hefegemisch hinzugeben. 3. Teig mindestens zehn Minuten kneten, bis er eine seidige Oberfläche hat. Dann abdecken und eine Stunde gehen lassen. 4. Teig in acht gleich große Kugeln teilen und nochmals abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. 5. Teigkugeln zu Teigfladen ausrollen und in einer sehr heißen Pfanne oder auf dem Grill nacheinander ohne Fett circa zwei bis drei Minuten von jeder Seite ausbacken. 6. Restliches Ghee schmelzen und die Naanbrote damit bestreichen.

Hierzu passt hervorragend: Butter Chicken oder Chicken Ginger! Du magst mein Naan-Brot? Dann probier auch mein Rezept für Indisches Roti und entdecke weitere indische Rezepte!

Nährwerte/Portion: 226 Kalorien | 7,9 Gramm Fett | 32,9 Gramm Kohlehydrate |  8,2 Gramm Eiweiß




Gurken Raita

Du liebst scharfe Currys? Dann verschaff deiner Zunge zwischendurch eine wohl verdiente Abkühlung. Wie? Mit einer cremigen Gurken Raita. Dank dem erfrischenden Joghurt-Dip bleibt dein Gericht authentisch und bekommt einen zusätzlichen Frische-Kick. Für die perfekte Symbiose und puren Genuss.

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Gurken Raita | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 500 Gramm Sahne-Joghurt | 1 Gurke | 1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel | 1 Prise Salz | 1 Handvoll frischer Koriander | 1 Handvoll (Indische) Minze

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Gurken Raita | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (5 Minuten): 1. Gurke waschen, der Länge nach halbieren, die Samen herauskratzen und in dünne Streife schneiden. 2. Koriander und Minze waschen, fein hacken und mit dem Joghurt, dem Kreuzkümmel und der Gurke mischen. 3. Bis zum Servieren kalt stellen.

Dazu passt hervorragend: Indisches Roti oder Naan-Brot und Butter Chicken oder Chicken Ginger! Jetzt mehr indische Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion: 197 Kalorien | 8,5 Gramm Fett | 25,1 Gramm Kohlenhydrate | 4,2 Gramm Eiweiß




Chicken Ginger

Feuriger Ingwer, zartes Hähnchen, cremige Sauce! Dürfte ich bis an mein Lebensende nur noch ein nicht vegetarisches Gericht essen dürfen, vermutlich wäre es Chicken Ginger. Der deutsche Sternekoch Tim Raue ist der gleichen Meinung, nennt Chicken Ginger sein Lieblingsgericht. So schaffte es das legendäre Curry auch zu Kitchen Impossibel. Was mich begeisterte: Beide Rezepte sind extrem ähnlich. Grund genug für euch, Chicken Ginger einmal nachzukochen und rauszufinden, was es mit dem Mythos auf sich hat.

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Chicken Ginger | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 500 Gramm Hühnchen (am besten Hühnerschenkel ohne Knochen) | 300 Gramm Zwiebeln | 250 Gramm passierte Tomaten | 250 Gramm Joghurt | 130 Gramm Ghee | 100 Gramm Ingwer | 5 Knoblauchzehen | 75 Milliliter Wasser  | 1 Zitrone | 1 grüne frische Chili | 1 rote frische Chili | 1 Esslöffel Kurkuma | 2 Esslöffel getrockneter, gemahlener Ingwer  | 1 Esslöffel Salz | 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer | 2 getrocknete Chili oder 2 Teelöffel Chilipulver | 1 Teelöffel gemahlene Koriandersamen | 1 Teelöffel Kreuzkümmel | 1 Teelöffel gemahlener Bockshornklee | 0,5 Teelöffel gemahlene Muskatnuss | 0,5 Teelöffel Zimt | 4 gemahlene Nelken | 0,5 Teelöffel gemahlene Kardamom-Samen | 1 Lorbeerblatt | Frischer Koriander

Tipp: Falls ihr nicht alle Gewürze findet, könnt ihr statt Koriandersamen, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Muskatnuss, Zimt, Nelken, Kardamom und dem Lorbeerblatt auch zwei bis drei Esslöffel Chicken Curry Massala (Gewürzmischung aus dem Asialaden) nehmen.

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Chicken Ginger | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (40 Minuten): 1. Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden und mit 1 Esslöffel Ghee (ca. 15 Gramm) bei kleiner Hitze glasig braten. Nach ein paar Minuten 75 Milliliter Wasser hinzugeben und 5 Minuten köcheln lassen, dann pürieren und beiseite stellen. 2. Ingwer samt Schale in circa zwei Millimeter dicke Scheiben schneiden. 3. Knoblauch schälen und fein hacken. 4. Zitrone auspressen und Saft beiseite stellen. 5. Chilis in Ringe schneiden und beiseite stellen. 6. Hühnchen waschen und in circa 1,5 dicke Streifen schneiden. 7. Einen Esslöffel Ghee (ca. 15 Gramm) in eine Pfanne geben, erhitzen und das Hühnchen hinzugeben. Das Hühnchen regelmäßig wenden, es soll keine Röstaromen erhalten. 8. Nach circa fünf Minuten restliches Ghee, Knoblauch und Ingwer hinzugeben. Wenn alles vermengt ist, sofort die Zwiebelpaste, Tomatensauce und den Joghurt (Joghurt zum Einkochen weglassen) hinzufügen. 9. Mit Chilis, Kurkuma, Ingwerpulver, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und den anderen Gewürzen bzw. Chicken Massala und Chilipulver würzen. 10. Chicken Ginger auf kleiner Flamme zehn Minuten köcheln lassen. 11. Chicken Ginger mit frischem Koriander servieren. 12. Zum Einkochen Chicken Ginger (ohne Koriander und ohne Joghurt) in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 120° Grad 100 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).

Dazu passt hervorragend: Indisches Roti oder Naan-Brot! Jetzt mehr indische Rezepte wie zum Beispiel Butter Chicken sowie weitere Rezepte mit Huhn oder alle Fleischgerichte entdecken!

Nährwerte/Portion: 63 Kalorien | 40,9 Gramm Fett | 31,7 Gramm Kohlenhydrate | 39 Gramm Eiweiß




Indisches Roti

Indisches Roti bzw. Chapati ist kurzgebackenes, knuspriges Fladenbrot. Das allein ist schon ein Genuss für sich! Einfach unwiderstechlich werden die Roti für mich aber mit einer Knoblauch-Glasur. Das beste: Eure Roti sind in nur 30 Minuten fertig! Dann könnt ihr sie einfach pur genießen oder zum Beispiel zu einem Curry servieren.

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Indisches Roti | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (6 kleine Roti): 100 Gramm Mehl | 100 Milliliter Wasser | 2 Esslöffel Ghee oder zerlassene Butter (für eine vegane Variante Sonnenblumenöl) | 0,5 Teelöffel Salz | 1 Knoblauchzehe

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Indisches Roti | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (30 Minuten): 1. Mehl Wasser, einen Löffel Ghee/Butter/Öl und Salz in einer Schüssel vermengen, gut durchkneten und dann 15 Minuten ruhen lassen. 2. In der Zwischenzeit eine Knoblauchzehe sehr fein hacken, zusammen mit dem zweiten Löffel Löffel Ghee/Butter/Öl in einen Topf geben und auf einer Flamme erwärmen. 3. Teigkugel in sechs Teile teilen und jedes Stück sehr dünn ausrollen (circa 2-4 Millimeter dick). 4. Eine Pfanne sehr stark erhitzen und die Fladen einzeln ausbacken, bis diese Blasen werfen und dunkle Flecken bekommen (ca. 30 Sekunden pro Seite). 5. Die gebackenen Roti mit der Knoblauch-Glasur bestreichen und am besten noch warm servieren.

Dazu passt hervorragend: Butter Chicken oder Chicken Ginger! Jetzt mehr indische Rezepte wie zum Beispiel Naan-Brot entdecken!

Nährwerte/Portion:  100 Kalorien | 4,5 Gramm Fett | 12 Gramm Kohlenhydrate | 1,7 Gramm Eiweiß




Mango-Maracuja-Sorbet

Selbstgemachtes Eis gibt es hier mindestens einmal die Woche. Wenn ich etwas mehr Zeit habe oder am Wochenende den Nachmittag sowieso mit Kochen beschäftigt bin, nutze ich die Zeit super gerne für mein Mango-Maracuja-Sorbet. Es braucht nur zwei Zutaten und zugegebener Maßen etwas Geduld. Dafür ist das Ergebnis sensationell. Ich erinnere mich daran, wie wir in meiner Zeit im Studentenwohnheim in Österreich plötzlich mit zwölf Leuten aus einer Form gelöffelt haben, nachdem immer mehr Freunde in die Küche kamen, um zu probieren. War dann natürlich ratzfatz alle, aber alle glücklich.

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Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 500 Milliliter Maracujasaft | 2 reife Mangos

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Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (4-5 Stunden): 1) Saft in ein gefriergeeignetes Gefäß füllen und für mindestens zwei Stunden einfrieren. 2) Mangos schälen und in grobe Stücke schneiden. 3) Mangos und angefrorenen Saft mixen bis eine homogene Masse entsteht. 4) Das Sorbet zurück ins Gefrierfach geben und spätestens jede halbe Stunde umrühren, damit sich kein Eiskristalle bilden. Nach zwei bis drei Stunden ist das Eis servierfertig.

Klingt verlockend? Dann probier auch meine anderen Eis-Rezepte wie Kiwi-Eis am Stil, Veganes Oreo-Bananen-Eis oder Waldbeeren-Eis mit Baiser! Jetzt noch mehr Eis & Sorbet Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion: 173 Kalorien | 0,8 Gramm Fett | 41,5 Gramm Kohlenhydrate |1,7 Gramm Eiweiß