Pflaumen-Chutney

Wenn ihr euch genauso in dieses Chutney verliebt wie ich, kocht ihr spätestens beim zweiten Mal die doppelte Menge –  denn die süß-saure Sauce zieht Geschmacksknospen so schnell in ihren Bann, dass ich jeden Herbst die Fans meines Pflaumenchutneys mit Nachschub versorgen muss. Auf den Tisch kommt es dann nicht nur zum Weihnachtsessen, sondern auch als Beilage zu geröstetem Gemüse, Ofen- und Schmorgerichten.

Fruchtigs Pflaumenchutney von Einmal Nachschlag, bitte | Foto: Linda Katharina Klein
Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (5 x 230 Milliliter): 1 Kilogramm Pflaumen | 12 EL braunen Zucker | 4 rote Zwiebeln | 40 Gramm Ingwer | 1 Teelöffel Nelken | 1 Teelöffel Sternanis | 0,5 Teelöffel Zimt | 200 Milliliter Orangensaft | Gläser mit Schraubverschluss | 1 Esslöffel Sonnenblumenöl oder 20 Gramm Butter| Teesieb

Fruchtigs Pflaumenchutney von Einmal Nachschlag, bitte | Foto: Linda Katharina Klein
Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (40 Minuten): 1. Pflaumen waschen, entkernen und in feine Würfel schneiden. 2. Ingwer sowie Zwiebeln schälen und fein hacken. 3. Zwiebeln und Ingwer in Öl anschwitzen, nach wenigen Minuten die Pflaumen hinzugeben. 4. Mit Orangensaft ablöschen und Zimt hinzugeben. 5. Nelken und Sternanis in ein Teesieb füllen und dieses mit in den Topf geben. 6. Während das Chutney einkocht die Gläser und Deckel mit kochendem Wasser ausspülen und kopfüber auf ein sauberes Küchentuch stellen. 7. Sobald das Chutney die gewünschte Konsistenz erreicht, das Teesieb herausnehmen und das Chutney noch heiß in die mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen, die Deckel fest zuschrauben, und das Pflaumen-Chutney bei 100° Grad 30 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).

Eignet sich hervorragend für: Herzhafte Käsehäppchen!

Jetzt mehr Chutney-Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion:  303 Kalorien |  3,2 Gramm Fett |  63,7 Gramm Kohlenhydrate |  2,5  Gramm Eiweiß




Bratapfel mit Marzipan

Fruchtige Äpfel, geröstete Mandeln, süßer Marzipanduft – genau so riecht zu Hause für mich! Besonders wenn es draußen kalt ist und man sich drinnen am liebsten in eine warme Decke kuscheln möchte, ist Bratapfel mit Marzipan der beste Nachtisch. Ob mit Vanillesauce, Vanilleeis und einfach direkt pur – diese kleinen Glücksbomben überleben werden bei uns schneller vernascht als man gucken kann.

Bratapfel mit Marzipan von Einmal Nachschlag, bitte | Foto: Linda Katharina Klein
Bratapfel mit Marzipan | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (3 Stück): 3 Äpfel | 60 Gramm Marzipan-Rohmasse | 50 Gramm Mandelblätter | 50 Gramm Margarine oder Butter | 5 Esslöffel brauner Zucker | 1 Esslöffel Zimt | 150 Milliliter Orangensaft | 50 Gramm Rosinen

Bratapfel mit Marzipan von Einmal Nachschlag, bitte | Foto: Linda Katharina Klein
Bratapfel mit Marzipan | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (75 Minuten): 1. Ofen auf 180°C vorheizen. 2. Mandelblätter goldbraun rösten und zur Seite stellen. 3. Butter mit 4 Esslöffeln Zucker und Zimt erhitzen, Mandelblättchen hinzugeben und vom Herd nehmen. 4. Äpfel waschen, Deckel abschneiden und das Kerngehäuse mit Hilfe eines Esslöffels entfernen. 5) In die Öffnungen die Marzipanmasse drücken. 5. Äpfel in eine Ofenform stellen und die Mandelmasse in auf die Schicht Marzipan geben. 6. Orangensaft mit Rosinen und 1 Esslöffel Zucker aufkochen und über die Äpfel geben. 7. Äpfel erst 30 Minuten ohne Deckel und anschließend weitere 30 Minuten mit Deckel backen. Falls die Bratäpfel zu dunkel werden, während des Bratvorgangs mit einem Stück Alufolie abdecken. 8. Noch warm servieren.

Dazu passt hervorragend: Vanillesauce! Jetzt noch mehr Dessert Rezepte mit Obst und Kompott entdecken!

Nährwerte/Portion:  435 Kalorien | 23,5 Gramm Fett | 51,1 Gramm Kohlenhydrate | 4,7 Gramm Eiweiß




Walnuss-Pralinen mit Rum-Füllung

Yo-ho, Piraten trinkt aus! Für die Rum-Liebhaber unter euch gibt es heute Pralinen mit einem guten Schuss Übersee-Rum. Als Alibi für’s schlechte Gewissen habe ich noch eine knackige Walnuss obendrauf gepackt – nein, Spaß bei Seite: Die Kombination ist einfach der absolute Gaumenschmaus und kinderleicht gezaubert! Wie wäre es? Könnt ihr euch als Schöpfer kleiner zauberhafter Pralinen vorstellen? Na, dann los! Eure Gäste werden große Augen machen, wenn ihr Ihnen diese selbstgemachten Leckereien serviert. Obwohl… natürlich nur, wenn ihr ihnen noch ein paar übrig gelassen habt.

Zutaten (ca. 10 Pralinen): 100 Gramm Zartbitter-Schokolade | 10 Teelöffel Rum | 10 Walnuss-Hälften

Zubereitung (40 Minuten):  1) Schokolade grob hacken. 2) Schokolade in eine Wasserbadschüssel bzw. in einen Schmelztopf geben und über einen mit Wasser gefüllten Topf hängen. 3) Wasser ganz leicht köcheln lassen und Temperatur anschließend senken, sodass es nur noch dampft. Schokolade unter Rühren zum Schmelzen bringen. 4) Schokolade mit einem kleinen Löffel in die Förmchen geben und diese circa bis zur Hälfte füllen. 5) Leicht an der Form rütteln, damit sich die Schokolade gleichmäßig verteilt.  6) Mit Hilfe eines Löffels die Schokolade am Rand hochziehen, sodass der äußere Rand der Hohlräume mit Schokolade überzogen ist. 7) Pralinenform kalt stellen und 10 Minuten warten. 8) Sobald die Schokolade ausgehärtet ist einen Teelöffel Rum in jeden Hohlraum geben. 9) Form erneut rütteln, damit sich der Rum gleichmäßig verteilt. 10) Hohlräume bis zum Rand mit der restlichen Schokolade auffüllen (ein wenig zum Befestigen der Walnüsse übrig lassen) und erneut kalt stellen. 11) Ist die Schokolade ausgehärtet, können die fertigen Pralinen vorsichtig aus den Förmchen gedrückt werden. 12) Je einen kleinen Klecks Schokolade auf die Pralinen geben und die Walnüsse vorsichtig andrücken. 12) Anrichten und servieren oder direkt selbst vernaschen.

Nährwerte/Portion: 94 Kalorien | 6,1 Gramm Fett | 6,3 Gramm Kohlenhydrate | 1,6 Gramm Eiweiß