Klassisch. Würzig. Und mit einer feinen Süße. Auch ein kleiner Beilagensalat kann aromatisch einiges bieten. Eine besonders schöne Kombination: Blattsalate wie Feldsalat und Eichblattsalat mit würzigen Extras wie Mangold und Rucola mischen. Beim Honig-Senf-Dressing ist dann vor allem die Qualität des Senfs entscheidend. Wer es etwas milder und süßer mag, greift zu körnigem Senf. Wer eine leichte Schärfe mag, wählt Dijon-Senf.
Blattsalat mit Honig-Senf-Dressing | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 kleine Beilagensalate): 125 Gramm Blattsalat (z.B. eine Mischung aus Feldsalat, rotem Eichblattsalat, rotem Mangold und Rucola) | 6 Esslöffel Olivenöl | 2 Esslöffel Honig | 1 Esslöffel körnigen Senf oder Dijon-Senf | 2 Esslöffel hellen Balsamico-Essig | Salz | Pfeffer
Blattsalat mit Honig-Senf-Dressing | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Salat gründlich waschen und trocken schleudern. 2. Restliche Zutaten zu einem Dressing vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Erst kurz vor dem Servieren, das Dressing in den Salat einmassieren.
Elegant. Verspielt. Aromatisch. Kürbislasagne ist Kürbis in seiner schönsten Form. Perfekt kontrastiert durch herben, in Kürbiskernöl mariniertem Radicchio-Salat, butterweiche Hokkaidoperlen, Creme fraiche und karamellisierte Kürbiskerne entsteht so ein edles Gericht, das deine Gäste verzaubert. Und in einem mehrgängigem Menü – wie zum Beispiel meinem veganem Tasting-Menü – wird dieses Kürbisgang gewiss zum Star.
Kürbislasagne mit konfierten Hokkaido-Perlen | Foto: Linda Katharina Klein
Kürbislasagne mit konfierten Hokkaido-Perlen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (4 Stunden | Arbeitszeit circa 90 Minuten): 1. Hokkaido halbieren und Kerne entfernen. 2. Mit dem Melonen-Ausstecher 16 Halbkugeln aus dem Kürbisfleisch ausstechen. 3. Restlichen Kürbis in circa ein bis eineinhalb Zentimeter dicke Scheiben schneiden, dann schälen und anschließend fein würfeln. 4. Zwiebel und Knoblauch schälen und feinwürfeln. 5. Zwiebel und Knoblauch glasig braten, dann Hokkaido-Würfel hinzufügen. 6. Hokkaido eine Minute mitbraten, dann Deckel schließen und den Kürbis auf kleiner Flamme gar schmoren (circa acht bis zehn Minuten). 7. Deckel abnehmen, Topf vom Herd nehmen und den Kürbis gut ausdampfen lassen. 8. Tomatenmark mit Sahne und Creme fraiche mischen und mit circa einem Esslöffel Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken. 9. Mozzarella in sehr dünne Scheiben schneiden. 10. Käse (falls am Stück) reiben. 11. Die Kürbisfüllung mit 1-1,5 Esslöffel Salz, einem halben Teelöffel Pfeffer, Thymian und einem Teelöffel Zucker abschmecken und 25 Gramm Parmesan unterheben. 12. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 13. In einer kleinen Ofenform sehr wenig von der Kürbisfüllung verteilen (damit die Lasagneplatten nicht ankleben). 14. Lasagneplatten auflegen, dünn mit der Creme bestreichen, ein wenig von der Kürbismasse darauf verteilen und mit einigen Kürbiskernen bestreuen. 15. Mit dem Schichten fortfahren, bis es fünf Pastaschichten gibt. 16. Mozzarella auf die letzte Schicht legen, restliche Kerne darauf verteilen. 17. Crememasse mit Wasser verdünnen, bis man sie über die Lasagne gießen kann. 18. Creme auftragen und mit 25 Gramm Parmesan bestreuen. 19. Lasagne 45 Minuten backen. 20. Lasagne auskühlen lassen. 21. In der Zwischenzeit den Radicchio vom Strunk befreien und in sehr feine Streifen schneiden. 22. Radicchio mit Kürbiskernöl, zwei Esslöffeln Zucker und Balsamico vermengen und mit Salz abschmecken; dann zum Marinieren kühl stellen. 23. Die Deko-Kürbiskerne in einer Pfanne geben und mit dem Puderzucker bestreuen; dann bei geringer Hitze und ständigem Rühren langsam karamellisieren. 24. Kürbiskerne auf einem Stück Backpapier abkühlen lassen. 25. Deko Creme fraiche in einen Spritzbeutel füllen und kühl stellen. 26. Wenn die Lasagne ausgekühlt ist, mit einem großen Ausstecher oder Dessertring vier Portionen ausstechen (aber noch nicht herausnehmen). 27. Lasagne im Ofen aufwärmen. 28. Währenddessen das Öl zusammen mit dem Lorbeerblatt in einem kleinen Topf auf 80 Grad erhitzen. 29. Teller leicht vorwärmen. 30. Hokkaidoperlen im heißen Öl konfieren, bis sie gar sind (circa zehn Minuten). 31. Währenddessen den Radicchio-Salat im kleinen Dessertring anrichten. 32. Die ausgestochenen Lasagneportionen herausheben und anrichten. 33. Hokkaidoperlen um die Lasagne drapieren. 34. Zwischen die Hokkaidoperlen kleine Creme fraiche Tupfer spritzen. 35. Karamellisierte Kürbiskerne in die Creme fraiche Tupfer stellen und sofort servieren.
Nährwerte/Portion (inkl. Reste in der Ofenform): 1.200 Kalorien | 78,2 Gramm Fett | 104,9 Gramm Kohlenhydrate | 33,9 Gramm Eiweiß
Gebackene Rote Bete mit Schafskäse
Rote Bete, rote Zwiebeln, Feta. Zusammen verschmelzen die drei Komponenten zu einem kulinarischen Gedicht. Ich serviere es am liebsten als warmen Salat und bette das Gemüse auf Rucola. So harmoniert die Süße der gebackenen roten Bete und Zwiebeln optimal mit den leichten Bitteraromen. Das Ergebnis: Eine elegante Vorspeise, die durchaus auch als raffinierte Hauptspeise gereicht werden kann.
Gebackene Rote Bete mit Schafskäse | Foto: Linda Katharina Klein
Gebackene Rote Bete mit Schafskäse | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (35 Minuten): 1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 2. Rote Bete schälen und in circa ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. 4. Rote Zwiebeln schälen, vierteln und ebenfalls auf Blech geben. 5. Rote Bete und rote Zwiebeln mit vier Esslöffeln Olivenöl beträufeln und circa 25 Minuten backen. 6. Währenddessen den Rucola waschen und gründlich trocknen. 7. Auf drei Esslöffeln Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und Agavendicksaft oder Honig ein Dressing anrühren. 8. Sobald das Ofengemüse fertig gebacken ist, den Salat mit dem Dressing vermengen und auf die Teller verteilen. 9. Rote Bete und rote Zwiebeln darauf schichten. 10. Feta mit den Händen (oder mit Hilfe einer Gabel) zerbröseln und auf die Bete geben. 11. Noch warm servieren.
Knuspriger Käse, hauchdünne Kartoffelscheiben, cremige Sahnesauce. Kartoffelgratin ist eine klassische französische Beilage, die vor allem durch ihre Schlichtheit überzeugt. Mit nur wenigen Zutaten entsteht so ein aromatischer Auflauf. Ob rustikal in der Form serviert, oder zu eleganten Portionen ausgestochen: Kartoffelgratin ist ein wahrer Hochgenuss.
Kartoffelgratin | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Portionen): 1 Kilo kleine Kartoffeln | 400 Milliliter (vegane) Sahne oder Hafer Cuisine | 1 Lorbeerblatt | 1 Esslöffel Öl | 1,5 Esslöffel Salz | 1 Teelöffel Pfeffer | 50 Gramm (veganen) Käse
Kartoffelgratin | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (80 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Sahne mit dem Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer auskochen, dann von der Hitze nehme und mit geschlossenem Deckel ziehen lassen. 2. Kartoffeln schälen und (mit einer Mandoline) in feine Scheiben schneiden. 3. Ofenform mit Öl fetten und Kartoffeln so hineinschichten, dass sie sich überlappen. 4. Sahne über die Kartoffeln gießen. 5. Käse reiben und auf das Gratin geben. 6. Gratin circa 60 Minuten backen. Falls der Käse zu dunkel wird, rechtzeitig mit einer weiteren Ofenform abdecken. 7. Kartoffelgratin in der Form servieren oder kleinere Portionen ausstechen und vorsichtig aus der Form heben.
Schlotzig. Sämig. Aromatisch. Risotto ist so viel mehr als cremiger Reis. Es ist Essen für die Seele, schmeckt nach Zuhause und gibt dir das Gefühl, in eine warme Decke gehüllt zu werden. Wir genießen es am liebsten mit Steinpilzen. Denn zusammen ergeben die beiden das perfekte Wohlfühl-Gericht.
Steinpilz-Risotto | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen): 280 Gramm Risotto-Reis | 100 Gramm Zwiebel | 20 Gramm getrocknete Steinpilze | 10 ml Olivenöl | 1 Lorbeerblatt | 75 ml trockener Weißwein | 500 Milliliter Fond (z. B selbstgemachter Rinderfond oder Geflügelfond; Gemüsefond für eine vegetarische Version) | 70 Gramm (vegetarisch/veganer) Parmesan | 0,5 Teelöffel schwarzer Pfeffer | circa 2 Teelöffel Salz | Optional: 15 Gramm Sprossen
Steinpilz-Risotto | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (25 Minuten): 1. Zwiebel schälen und fein würfeln, Steinpilze grob hacken. 2. Zwiebeln glasig anbraten, dann die Steinpilze und ein Lorbeerblatt hinzugeben 3. Risottoreis hinzugeben und unter Rühren anbraten, bis ein nussiger Geruch entsteht. 4. Mit Weißwein ablöschen. 5. Pilze und 100 Milliliter Fond dazugeben, unter Rühren einreduzieren. 6. Bevor der Reis wieder brät statt kocht, erneut mit etwas Fond aufgießen. 7. Vorgang wiederholen, bis der komplette Fond verkocht wurde. 8. Deckel auf den Topf geben, Topf von der Hitze nehmen und das Risotto zehn Minuten gar ziehen lassen. 9. In der Zeit den Parmesan reiben. 10. Parmesan unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und wenn gewünscht mit Sprossen als leicht scharfes Topping servieren.
Schlicht und dennoch feierlich. Einfach und trotzdem köstlich. Frittaten-Suppe ist ein klassisches Gericht der österreichischen Suppe und besteht aus einer feinen Rinderbrühe mit einer Einlage aus in Streifen geschnittenen Pfannkuchen. Durch die Verwendung von Gemüsebrühe kannst du allerdings ganz einfach eine vegetarische Variante zaubern. Die beliebte Vorspeise lässt sich dabei optimal vorbereiten und super in ein mehrgängiges Menü integrieren.
Frittatensuppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (4 Vorspeisen oder 2 Hauptgerichte): 600 Milliliter selbstgemachten Rinderfond oder Gemüsefond (gekaufte Alternativen sind in der Regel weit weniger aromatisch) | 1 Teelöffel Salz + 1 Prise für die Pfannkuchen | 125 Gramm Mehl | 250 Milliliter Milch | 1 Ei | 12 Gramm Butter | 10 Gramm frische Petersilie
Frittatensuppe | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Mehl mit eine Prise Salz, einem Ei und Milch zu einem glatten Teig verrühren. 2. Ein wenig Butter in der Pfanne schmelzen und den Teig nacheinander zu vier Palatschinken von circa 20 Zentimetern Durchmesser ausbacken. Dafür den flüssigen Teig mit einer Kelle in die Pfanne gießen und diese schwenken, sodass eine sehr dünne, runder Teigschicht den Boden benetzt. 3. Währenddessen den Fond mit einem Esslöffel Salz erwärmen und die Petersilie fein hacken. 4. Die fertigen Palatschinken aufrollen und in Streifen schneiden. 5. Palatschinken-Streifen auf die Teller verteilen und mit der Brühe aufgießen. 6. Noch heiß servieren.
Elegant. Weich. Und doch knusprig. Herzogin-Kartoffeln sind eine klassische französische Beilage aus gebackenem Kartoffelpüree. Die gekochten Kartoffeln, werden mit Butter, Eigelb und Gewürzen vermengt und in der gewünschten Form auf ein Backblech gespritzt, um sie im Ofen knusprig zu backen.
Zubereitung (60 Minuten): 1. Kartoffeln schälen und je nach Größe circa zwanzig Minuten garkochen. 2. Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen. 3. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 3. Kartoffeln zerstampfen oder durch eine Kartoffelpresse geben und mit drei Eigelb, Salz und Pfeffer vermengen. 4. Kartoffelmasse in einen Spritzbeutel geben und circa zwanzig Herzoginkartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. 5. Eigelb mit Milch verquirlen und vorsichtig auf die Herzoginkartoffeln pinseln. 6. Herzogin-Kartoffeln circa 20 Minuten im unteren Ofendrittel backen.
Edel. Elegant. Intensiv. Steinpilz-Tortellini mit Nussbutterschaum, Croûtons und gerösteten Haselnüssen sind einer meiner liebsten Vorspeisen und wohl das Gericht, das meine Küche am besten repräsentiert. Ich serviere sie gerne als Teil eines mehrgängigen Tasting-Menüs (wie zum Beispiel in meinem Herbstmenü), denn dieses Rezept verspricht ein ganz besonderes Aroma-Erlebnis. Der Grund: Der Umami-Geschmack der Steinpilze wird durch die braune Butter nochmals verstärkt. Ein Teller, den man abschlecken möchte.
Steinpilz-Tortellini mit Nussbutter-Schaum | Foto: Linda Katharina Klein
Steinpilz-Tortellini mit Nussbutter-Schaum | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (45 Minuten): 1. Zwiebel schälen und würfeln. 2. Steinpilze klein hacken. 3. Zwiebel in Olivenöl glasig braten, dann die Hitze verringern, die Steinpilze und den Weißwein hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren die Pilze dehydrieren. 4. Frischkäse mit gehobeltem Parmesan vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann die Pilze und die Zwiebeln hinzugeben. 5. Mehl, Grieß und Eier zu einem elastische Teig verarbeiten und halbieren (wir brauchen nur eine Hälfte). 6. Teig sehr dünn ausrollen (Stufe 7 in der Nudelmaschine). 7. Teig in circa 5 cm breite Quadrate schneiden. Ein leicht feuchtes Handtuch über die Stücke geben, die gerade nicht gefüllt werden. 8. Circa einen Teelöffel Füllung auf den Teig geben, die Quadrate diagonal falten und die Ränder fest zusammenpressen, sodass ein gefülltes Dreieck entsteht (es hilft dies nicht auf der Arbeitsfläche zu tun, sondern wenn man die Teigstücke in der Luft hält und leicht dehnt, bevor man die überlappenden Enden aneinanderpresst). 9. Die zwei seitlichen Dreiecksenden übereinander legen und die obere Spitze vom Dreieck umklappen. 10. Die fertigen Tortellini auf einem gut bemehlten Holzbrett lagern. 11. Teller vorwärmen. 12. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, dann hacken. 13. Die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und unter Rühren leicht golden bzw. hellbraun werden lassen, sodass sie einen nussigen Geschmack enthält. 14. Die fertig gefüllten Tortellini in leicht kochendem Salzwasser kochen bis sie oben schwimmen, weitere zwei Minuten im Wasser köcheln lassen. 15. Währenddessen die Butter in einem hohen Gefäß mit Lecithin und Xanthan mit Hilfe eines Handmixers aufschäumen. 16. Die Tortellini auf die vorgewärmten Teller geben und vorsichtig die Nussbutter darauf geben. 16. Mit Croûtons und Haselnüssen anrichten und sofort servieren.
Außen kross, innen saftig. Knusprige Frühlingsrollen sind das perfekte Fingerfood, unglaublich köstlich und einfach selbst zu machen. Wir servieren sie am liebsten als vegane Frühlingsrollen gefüllt mit Pak Choi, Sommersprossen, Bambussprossen, Lauch, Möhren und Frühlingszwiebeln und reichen dazu Sweet Chili Sauce. Ich verrate dir mein Lieblingsrezept, wie du die Frühlingsrollen falten bzw. zusammenrollen solltest, und bei welcher Temperatur die kleinen Teigtaschen am besten frittiert werden sollten.
Frittierte Frühlingsrollen | Foto: Linda Katharina Klein
Frittierte Frühlingsrollen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (75 Minuten): 1. Gemüse waschen und trocken tupfen. 2. Pak Choi, Frühlingszwiebeln und Lauch vom Strunk befreien und in Halbringe schneiden. 3. Möhren schälen und in feine Streifen schneiden. 4. Knoblauch schälen und fein hacken. 5. Chilies in feine Ringe schneiden (wer es nicht scharf mag, entfernt zusätzlich die Kerne. 6. Bambussprossen abschütten. 7. Sesamöl in einem Wok erhitzen. 8. Knoblauch und Möhren anbraten, bis die Möhren beginnen ihre Spannung zu verlieren, dann Lauch, Frühlingszwiebeln, und Pak Choi dazugeben. 9. Sobald der Pak Choi leicht weich wird, Sojasprossen und Bambussprossen hinzugeben. 10. Mit Five Spice und Sojasauce würzen und noch einmal kurz durchschwenken, dann alles auf ein großes Blech zum auskühlen schütten. 11. Füllung 15 Minuten abkühlen lassen. 12. In der Zwischenzeit kannst du einen Dip zubereiten, zum Beispiel Sweet Chili Sauce. 13. Stärke mit Wasser mischen und das Öl in einen kleinen Topf füllen. 14. Jeweils zwei Esslöffel Füllung auf ein Stück Reispapier geben (am besten in eine Ecke mit etwas Abstand zum Rand). 15. Blatt diagonal (von der gefüllten Ecke in Richtung der leeren) bis zur Hälfte einrollen. 16. Jetzt die seitlichen Ecken einklappen, sodass das Päckchen aussieht wie ein geöffneter Briefumschlag. 17. Die leere Ecke mit dem Stärke-Wasser-Gemisch benetzen, dann weiter einrollen. 18. Vorgang mit den restlichen Reispapieren wiederholen und währenddessen das Öl auf 180 Grad erhitzen. 19. Frühlingsrollen portionsweise (für circa fünf Minuten) frittieren und direkt servieren.
Würzige Kräuterseitlinge auf einem Bett aus cremiger Pasta. Dieses authentisch italienische Gericht ist ebenso einfach wie schnell zubereitet. Es eignet sich hervorragend als Vorspeise und Hauptgang, verführt dich mit erdigen, vollmundigen Aromen und lässt dich wie einen Gourmetkoch wirken. Also ran an die Löffel!
Pasta mit Kräuterseitlingen | Foto: Linda Katharina Klein
Pasta mit Kräuterseitlingen | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Topf mit Salzwasser aufsetzen. 2. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, dann bei Seite stellen. 3. Pilze mit einer Bürste vorsichtig säubern. 4. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein würfeln und mit den Pilzen in Olivenöl anbraten. 5. Wenn die Zwiebeln glasig sind, mit Weißwein ablöschen und mit Sahne aufgießen. 6. Sauce mit Salz und Pfeffer köcheln lassen, bis die Pilze gar sind. Dies dauert circa acht Minuten. 7. In der Zwischenzeit die Pasta gar kochen. 8. Pasta abschütten, zur Sauce geben, einmal umrühren und mit den Pinienkernen als Topping servieren.
Rustikal und doch edel. Gebackener Spaghetti-Kürbis ist ein beliebtes Gericht der italienischen Küche. Seinen Namen hat der Kürbis von seinem Fruchtfleisch, dessen langen Fasern an Spaghetti erinnern. Wie traditionelle Pasta harmoniert auch der Kürbis perfekt mit Knoblauch, Kräutern, Parmesan und Pinienkernen. Probier es aus und lass dich vom feinen Geschmack verführen.
Gebackener Spaghetti-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Gebackener Spaghetti-Kürbis | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 200° Grad vorheizen. 2. Kürbis halbieren, Kerne entfernen, Olivenöl darüber geben und die Kürbishälften im Ofen 30 Minuten backen. 3. In der Zwischenzeit in einer Pfanne ohne Fett Pinienkerne anrösten, bis sie holdbraun sind, dann herausnehmen. 4. In der Pfanne Butter/Margarine auslassen, geschälten und fein gewürfelten Knoblauch sowie Thymianzweige hinzugeben und auf kleiner Flamme zehn Minuten darin rösten. 4. Geschmolzene Butter/Margarine mit Knoblauchstückchen in eine Schüssel geben, Thymianzweige bei Seite legen. 5. Parmesan, Salz und Pfeffer zur Butter geben und miteinander vermengen. 6. Kürbishälften aus dem Ofen nehmen und das Kürbisfleisch mit Hilfe von zwei Kabeln herauskratzen. 7. Kürbis-Spaghetti mit der Parmesanmasse vermengen und zurück in die Kürbishälften füllen. 8. Kürbis für weitere zwanzig Minuten backen, dann direkt servieren.
Klein. Knall orange. Elegant. Kürbis-Gnocchi verbinden die spannende Konsistenz von traditionellen Gnocchi mit fruchtigem herbstlichem Kürbisaroma. Gekocht und dann in Salbeibutter geschwenkt, entwickeln sie sich zu einem schicken Herbstgericht. Die Kürbis-Gnocchi kannst du pur genießen oder als Salat Topping verwenden. Wir genießen sie am liebsten mit Romanasalat und Pancetta oder Räuchertofu.
Zubereitung (70 Minuten): 1. Kürbis halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. 2. Kürbisspalten bei 200° Grad 30 Minuten im Ofen backen. 3. Kürbisspalten zehn Minuten auf einem Brett ausdampfen lassen, dann pürieren. 4. Püree mit Mehl, Ei und 1,5 Esslöffel Salz kurz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Arbeitsplatte ggf. mit einem Esslöffel Mehl bestäuben. 5. Teig in vier gleich große Stücke teilen. 6. Jedes Teigstück zu einer circa 1,5 cm dicken Rolle ausrollen. 7. Jede Rolle mit einem Messer in 20 Scheiben schneiden. 8. Jedes Stück über den Rücken einer Gabel rollen und auf einem mit Mehl bestäubtem Holzbrett ruhen lassen. 9. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. 10. Zwei Esslöffel Salz hinzugeben und die Gnocchi ins Wasser geben. 11. Sobald die Gnocchi an der Oberfläche schwimmen noch 30 Sekunden ziehen lassen, dann mit einem Schaumlöffel hinausheben. 12. Während die Gnocchi kurz ausdampfen, in einer Pfanne Butter schmelzen. 13. Salbeiblätter hinzugeben und dann die Gnocchi in der Salbeibutter goldbraun braten. 14. Gnocchi mit frisch geriebenem Parmesan servieren.