Ob zu Meeresfrüchten, Fisch oder als feines Salatdressing: Marie-Rose-Sauce ist eine klassisch englische Sauce und gilt als die wohl traditionellste Version der Cocktailsauce. Besonders bekannt ist sie dabei als Komponente in Krabbencocktails.
Fruchtig. Erfrischend. Würzig. Trauben-Feta-Salat ist ein kleines Geschmacksspektakel und schnell gezaubert. Wir genießen ihn vom Spätsommer bis in den Herbst, wenn die Trauben Saison haben und besonders knackig sind. Da der Salat seinen Biss lange behält, lässt er sich sehr gut vorbereiten und ist so auch ideal Buffets und Picknicks.
Zubereitung (10 Minuten): 1. Trauben waschen, trocknen und halbieren. 2. Feta würfeln. 3. Zwiebeln schälen und in feine Halbringe streifen. 4. Ahornsirup mit Balsamico und Olivenöl zu einem Dressing vermengen und alle Zutaten zusammengeben. 5. Salat ggf. mit Salz abschmecken.
Getrocknete Äpfel sind nicht nur ein gesunder Snack, sondern auch perfekt als Dessert- und Müslikomponenten. Ich trockne sie am liebsten im Dörrautomaten, sie können aber auch bei leicht geöffneter Ofentür im Backofen zubereitet werden.
Apfelchips | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen a 50 Gramm): 800 Gramm Äpfel
Apfelchips | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (circa 24 Stunden): 1. Äpfel entkernen und in drei Millimeter dicke Scheiben oder Spalten schneiden. 2. Äpfel bei 70° Grad für Stunden im Dörrautomat trocknen. Alternativ können die Äpfel auch im Backofen getrocknet werden. Hierbei sollten die Äpfel ggf. in Etappen getrocknet werden, um sicherzustellen, dass der Backofen nicht unbeobachtet ist.
Süß-sauer. Leicht bitter. Extra fruchtig. Selbstgemachter Grapefruit-Sirup eignet sich hervorragend für fruchtige Drinks und Aperitif. So nutzen wir die süße Köstlichkeit gerne für Limonaden oder aber Long-Drinks mit Tonic-Water. Klingt lecker? Ist es auch! Mach den Grapefruit-Sirup ganz einfach selbst und probiere es aus. Auch wenn die Zubereitungszeit mehrere Tage dauert, beträgt die reine Arbeitszeit nur wenige Minuten. Das Beste: Die Grapefruitstücke kannst du im Anschluss trocknen und zu kandierter Grapefruit verarbeiten.
Grapefruit-Sirup | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (circa 25 Portionen): 1 große Bio-Grapefruit (circa 400 Gramm) | 400 Milliliter Wasser | 1000 Gramm Zucker
Grapefruit-Sirup | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Tage): 1. Grapefruit samt Schale in circa 3 Millimeter breite Scheiben schneiden. 2. Das Wasser mit 200 Gramm Zucker aufkochen, dann die Grapefruit-Scheiben eine Minute mitkochen. 3. Topf von der Hitze, zur Seite stellen und den Deckel auflegen. 4. Am nächsten Tag, die Grapefruit abseihen, und dabei den Sirup auffangen. 5. 200 Gramm Zucker zum Sirup geben, aufkochen, dann die Grapefruit eine Minute mitkochen und den Topf anschließend abgedeckt zur Seite stellen. 6. Am dritten, vierten und fünften Tag den Vorgang wiederholen. 7. Grapefruit abseihen (Grapefruit kann getrocknet und dann als kandierte Grapefruit serviert werden) und den Sirup abfüllen. 9. Gekühlt hält sich der Sirup mehrere Tage.
Reife Tomaten, knuspriger Teig, cremige Füllung. Tomatenquiche ist das perfekte Sommeressen. Hier ist jeder Bissen ein Genuss! Bei uns ist es eins der ersten Gerichte nach der Tomatenernte. Ob zum Picknick, zum Brunch oder auf dem Buffet für die Gartenparty: diese Quiche ist immer der Renner! Und einmal ausgekühlt und vorgeschnitten, kannst du sie einfach auf der Hand essen.
Zubereitung (90 Minuten): 1. Einen halben Teelöffel Salz mit der kalten Butter, Mehl, Milch und einem Ei vermengen und circa 10 Minuten kneten, bis ein samtiger Teig entsteht. 2. Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 3. Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 4. Den Mürbeteig ausrollen. 5. Die Backform (Teig reicht für ein Blech oder zwei runde Formen mit 25 cm Durchmessern oder zwei längliche Tarte-Formen mit 10 x 32 cm oder 12 Tartelette-Formen) mit dem Teig auslegen. 6. Den Teig vorsichtig an den Rand andrücken und überschüssigen Teig entfernen. 7. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 8. Form bis zum Rand mit Hülsenfrüchten (z. B. Kichererbsen) zum Blindbacken füllen Mürbeteigboden circa 12-15 Minuten backen. 9. In der Zwischenzeit restliche Eier mit der Sahne verquirlen, salzen, Thymian hinzugeben und Parmesan unterrühren. 10. Tomaten in dicke Scheiben schneiden (sie sollten so dick sein, wie der Quiche-Rand hoch ist). 11. Tomaten auf dem Quiche-Boden verteilen und die Sahnemasse eingießen. 12. Quiche für circa 30 weitere Minuten backen. 13. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen.
Clafoutis vereint das beste aus Auflauf und Kuchen! In süßem fluffigen Teig versteckt sich hier süßes Obst. Ich verwende am liebsten frisch geerntete Johannisbeeren von meinem Balkon, backe das luftige Gebäck aber gerne mit Marillen, Kirschen, Brombeeren und Heidelbeeren. Wenn keine Gäste da sind, löffeln wir den süßen Auflauf dabei meist direkt aus der Form. Für einen Kaffeeklatsch hingegen wird die prachtvolle Clafoutis vor aller Augen portioniert oder direkt in Mini-Ofenformen gebacken.
Clafoutis mit Johannisbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Clafoutis mit Johannisbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (60 Minuten): 1. Ofen auf 175° Grad vorheizen. 2. Eier trennen. 3. Eiweiß mit 60 Gramm Zucker aufschlagen. 4. Eigelb mit 50 Gramm Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen. 5. Orangensaft, Abrieb und Sahne zur Eigelbcreme geben. 6. Mehl einarbeiten. 7. Eiweiß unterheben. 8. Beeren unterheben. 9. Eine Ofenform (z. B. kleine Tarteform) fetten und den Teig hineingeben. 10. Kuchen insgesamt 45 Minuten backen, dabei nach 30 Minuten ggf. abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Geröstetes Brot, fruchtige Tomaten, vollmundiges Olivenöl. Bruschetta al pomodoro ist eine klassisch italienische Vorspeise, die sich auf den puren Geschmack konzentriert und zeigt: Einfaches kann so gut sein! Besorg dir die prachtvollsten Tomaten, die du kriegen kannst und lass dich von einem Aroma verzaubern, dass an laue Sommerabende in der Toskana erinnert.
Bruschetta al pomodoro | Foto: Linda Katharina Klein
Bruschetta al pomodoro | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (15 Minuten): 1. Ciabatta in zehn Scheiben schneiden und in fünf Esslöffeln Olivenöl zu knusprigem Röstbrot ausbacken. 2. Währenddessen die Cocktailtomaten und getrocknete Tomaten fein würfeln. 3. Olivenöl in feine Streifen schneiden. 4. Tomaten und Basilikum mit getrocknetem Basilikum, Salz, Zucker und einem Esslöffel Olivenöl vermengen. 5. Eine Knoblauchzehe halbieren und über das geröstete Brot reiben. 6. Tomatenmasse auf dem Röstbrot verteilen. 7. Bruschetta sofort servieren.
Wer liebt ihn nicht, den Geschmack von süßen Himbeeren? Fange den Geschmack des Sommers ein, indem du deine Himbeeren trocknest und so fürs ganze Jahr haltbar machst. So kannst du sie im Müsli genießen, pur snacken oder in Desserts verarbeiten.
Getrocknete Himbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (2 Portionen a 50 Gramm): 500 Gramm Himbeeren
Getrocknete Himbeeren | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (circa 24 Stunden): 1. Himbeeren in Spalten schneiden. 2. Himbeeren bei 70° Grad für 24 Stunden im Dörrautomat trocknen. Alternativ können die Himbeeren auch im Backofen getrocknet werden. Hierbei sollten die Himbeeren ggf. in Etappen getrocknet werden, um sicherzustellen, dass der Backofen nicht unbeobachtet ist.
Cremiges Risotto, knackiger Spargel: Diese Kombination ist die Verführung schlechthin! Spargel-Risotto kannst du als Vorspeise oder Teil der Hauptspeise reichen. Es macht einfach immer eine elegante Figur und ist eine Garantie, um deine Gäste zu beeindrucken! Mein Tipp: Einen Teil des Spargels vorkochen und ins Risotto geben und feinen Spitzen als angebratenes Topping oben auf geben.
Zubereitung (40 Minuten): 1. Spargelspitzen abschneiden. 2. Vom restlichen Spargel eventuell holzige Enden abschneiden, den Rest in Scheiben schneiden und fünf Minuten im Gemüsefond kochen. 3. Spargel abschütten, Fond auffangen und 500 Milliliter abmessen. 4. Zwiebel schälen und fein würfeln. 5. Zwiebeln in einem Esslöffel Olivenöl glasig anbraten, dann ein Lorbeerblatt hinzugeben 6. Risottoreis hinzugeben und unter Rühren anbraten, bis ein nussiger Geruch entsteht. 7. Mit Weißwein ablöschen. 8. 100 Milliliter Fond dazugeben, unter Rühren einreduzieren. 9. Bevor der Reis wieder brät statt kocht, erneut mit etwas Fond aufgießen. 10. Vorgang wiederholen, bis der komplette Fond verkocht wurde. 11. Deckel auf den Topf geben, Topf von der Hitze nehmen und das Risotto zehn Minuten gar ziehen lassen. 12. In der Zeit den Parmesan reiben und die Spargelspitzen anbraten. 13. Parmesan und Spargelstücke ins Risotto unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem gebratenen Spargel dekoriert servieren.
Cremig. Milchig. Leicht. Haupia ist ein traditionelles Dessert aus Hawaii, dass dir das Gefühl gibt, in einem tropischen Paradies zu sein. Wir lieben den Kokosmilchpudding am liebsten mit einer fruchtigen Mangonote. Da sich veganer Pudding wie dieser sehr gut stürzen lässt, kannst du Haupia auch für ausgewöhnliche Formen nutzen.
Zubereitung (6 Stunden): 1. 400 Milliliter Kokosmilch aufkochen. 2. Währenddessen restliche Kokosmilch mit Zucker, Salz und Stärke glatt rühren. 3. Stärkemischung in den Topf geben und die Masse nochmals aufkochen. 4. Masse in Silikonformen oder kleine Tassen abfüllen und erkalten bzw. aushärten lassen. Etwas über fünf Stunden reichen meist, das Beste ist aber das auskühlen über Nacht. 5. Mango schälen. 6. Zwei große Scheiben Fruchtfleisch rechts und links vom Kern lösen, das restliche Fruchtfleisch und grob würfeln. 7. Mangowürfel mit Limettensaft und falls dir die Mango noch nicht süß genug ist mit etwas Vanillezucker pürieren. 8. Haupia vorsichtig stürzen und auf etwas Mangomus anrichten und mit den Mangoscheiben und Minze dekorieren.
Verleih deinem Pastasalat zusätzlichen Biss! Mit knackigem grünen Spargel! Eine unschlagbare Kombination aus fruchtigen und erdigen Aromen. Und: Der Salat lässt sich prima vorbereiten. So kannst du ihn mit ins Büro, zum Picknick oder zur nächsten Grillparty mit nehmen. Oder du machst du ihm zum geheimen Liebling auf deinem Buffet.
Pastasalat mit Spargel | Foto: Linda Katharina Klein
Pastasalat mit Spargel | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Holzige Enden vom Spargel abschneiden. Die richtige Stelle findest du, indem du das Messer immer wieder ansetzt und dort abschneidest, wo es mit leichtem Druck durchgleiten kann. 3. Grüner Spargel muss in der Regel nicht geschält werden; wenn du etwas dickere Stangen hast, kannst du aber das untere Drittel schälen. 4. Sobald das Wasser kocht, Zucker, einen Esslöffel Salz sowie eine in Scheibe geschnittene Zitrone hinzugeben. 5. Dann den Spargel vorsichtig ins Wasser geben und ggf. die Hitze herunterdrehen (das Wasser soll leicht aber nicht sprudelnd kochen). 6. Grünen Spargel je nach Dicke vier bis sechs Minuten kochen 7. Parallel die Pasta al dente kochen. 8. Spargel vorsichtig aus dem Wasser heben, abtropfen lassen. 9. Kirschtomaten halbieren. Zwiebel und Knoblauch schälen. Knoblauch fein hacken, Zwiebel in Ringe schneiden. 10. Zucker auf kleiner Flamme in einer Pfanne schmelzen. 11. Sobald der Zucker flüssig wird, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch hinzufügen. 12. Tomaten schwenken, dann mit Esslöffeln Balsamico ablöschen. 13. Spargel kurz mitbraten. 14. Sauce mit der Pasta und dem Spargel vermengen. 15. Nudelsalat bis zum Verzehr kühl stellen.
Schnittlauchblütenbutter ist ein wahrer Hingucker! So verleihen die lilafarbenen Blüten deiner Kräuterbutter nicht nur einen tollen Farbtupfer, sondern auch einen ganz leicht süßlichen Geschmack. Zusammen mit ein paar Schnittlauchhalmen für die Schärfe und etwas Zitronenabrieb für eine kontrastierende Säure entsteht so ein köstlicher Aufstrich. Wichtig: Die Halme, die Blüten tragen, sind genießbar aber oft nicht mehr so lecker. Hier am besten einmal probieren und sonst Halme ohne Blüten wählen.
Schnittlauch-Blüten-Butter | Foto: Linda Katharina Klein
Schnittlauch-Blüten-Butter | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (2 Minuten): 1. Ein paar der Blüten als Deko zur Seite legen, die anderen auseinanderzupfen. 2. Halme feinhacken. 3. Etwas von der gelben Schale (nicht das Weiße, dieses ist bitter) der Zitrone abreiben. 4. Optional kann an dieser Stelle auch eine Knoblauchzehe geschält und sehr feingehackt werden. 5. Zitronenzesten, Schnittlauch, Butter und ggf. Knoblauch miteinander vermengen. 6. Schnittlauchblütenbutter mit Salz abschmecken und mit den übrigen Blüten dekoriert servieren.