Himbeere küsst Kokosnuss! Dieses luftig leichte Sommerdessert ist nicht nur farbenfroh und vegan, sondern auch im Handumdrehen gezaubert. Also lass dich verführen und genieße das fruchtig-milde Aroma. Grießbrei war noch nie so lecker!
Zubereitung (15 Minuten): 1. Himbeeren pürieren. 2. Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. 3. Kokosmilch mit Zucker, Salz und dem Vanillemark aufkochen. 3. Grieß einrieseln lassen, dabei ständig rühren. 4. Beim Rühren auf kleiner Flamme fünf Minuten quellen lassen. 5. Himbeermasse unterheben.
Du liebst Pilze? Dann musst du gebackene Champignons kosten. Saftig und trotzdem mit einer würzigen Kruste sind sie die perfekte Beilage für Grillfeste, grandiose Salat-Topping und machen auch neben Kartoffelpüree eine elegante Figur.
Gebackene Champignons | Foto: Linda Katharina Klein
Gefüllte Champignons | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Putze die Champignons und schneide das untere Ende der Stile ab. 2. Entferne auch den Rest des Stile, bewahre diese aber auf. 3. Schäle und hacke den Knoblauch. 4. Wasche und hacke die Petersilie. 5. Schneide auch die Champignon-Stile in kleine Würfel und vermenge sie mit den anderen Zutaten. 6. Fülle die Champignons mit der Masse und gebe sie bei 180°C Umluft für 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen.
Feuriger Ingwer, zartes Hähnchen, cremige Sauce! Dürfte ich bis an mein Lebensende nur noch ein nicht vegetarisches Gericht essen dürfen, vermutlich wäre es Chicken Ginger. Der deutsche Sternekoch Tim Raue ist der gleichen Meinung, nennt Chicken Ginger sein Lieblingsgericht. So schaffte es das legendäre Curry auch zu Kitchen Impossibel. Was mich begeisterte: Beide Rezepte sind extrem ähnlich. Grund genug für euch, Chicken Ginger einmal nachzukochen und rauszufinden, was es mit dem Mythos auf sich hat.
Tipp: Falls ihr nicht alle Gewürze findet, könnt ihr statt Koriandersamen, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Muskatnuss, Zimt, Nelken, Kardamom und dem Lorbeerblatt auch zwei bis drei Esslöffel Chicken Curry Massala (Gewürzmischung aus dem Asialaden) nehmen.
Chicken Ginger | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (40 Minuten): 1. Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden und mit 1 Esslöffel Ghee (ca. 15 Gramm) bei kleiner Hitze glasig braten. Nach ein paar Minuten 75 Milliliter Wasser hinzugeben und 5 Minuten köcheln lassen, dann pürieren und beiseite stellen. 2. Ingwer samt Schale in circa zwei Millimeter dicke Scheiben schneiden. 3. Knoblauch schälen und fein hacken. 4. Zitrone auspressen und Saft beiseite stellen. 5. Chilis in Ringe schneiden und beiseite stellen. 6. Hühnchen waschen und in circa 1,5 dicke Streifen schneiden. 7. Einen Esslöffel Ghee (ca. 15 Gramm) in eine Pfanne geben, erhitzen und das Hühnchen hinzugeben. Das Hühnchen regelmäßig wenden, es soll keine Röstaromen erhalten. 8. Nach circa fünf Minuten restliches Ghee, Knoblauch und Ingwer hinzugeben. Wenn alles vermengt ist, sofort die Zwiebelpaste, Tomatensauce und den Joghurt (Joghurt zum Einkochen weglassen) hinzufügen. 9. Mit Chilis, Kurkuma, Ingwerpulver, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und den anderen Gewürzen bzw. Chicken Massala und Chilipulver würzen. 10. Chicken Ginger auf kleiner Flamme zehn Minuten köcheln lassen. 11. Chicken Ginger mit frischem Koriander servieren. 12. Zum Einkochen Chicken Ginger (ohne Koriander und ohne Joghurt) in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen und bei 120° Grad 100 Minuten einkochen (bitte beachte hierzu auch meine Einkoch-Hinweise).
Vanille pur! Was für eine sensationelle Panacotta! Das zumindest wird mir jedes Mal gesagt, wenn ich diese kleine Kalorienbombe serviere. Nicht zu süß, intensiver Vanillegeschmack. Das ist einfach ein Dessert der Extraklasse!
Zubereitung (5 Stunden): 1. Gelantine zehn Minuten in Wasser einweichen, dann ausdrücken. 2. Vanilleschote einschneiden, Mark herauskratzen und sowohl das Mark als auch die Schote mit Sahne und Zucker aufkochen. 3. Schote entfernen, Gelantine in der Sahne auflösen und die Masse in vier Förmchen gießen. 4. Panacotta mindestens vier Stunden kalt stellen.
Die Königin unter allen Avocado-Gerichten ist wohl die weltberühmte Avocado-Creme, die Guacamole. Sie glänzt als Dip, Tortilla-Füllung oder als raffinierter Aufstrich. Für mein Lieblingsrezept verfeinere ich das klassische Guacamole-Rezept mit Limettenabrieb und einem Hauch Minze.
Mexikanische Guacamole | Foto: Linda Katharina Klein
Mexikanische Guacamole | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (10 Minuten): 1. Übergießt die Tomate mit kochendem Wasser uns lasst sie einige Minuten darin ziehen. 2. Halbiert die Avocado, entfernt den Kern und löffelt das Fruchtfleisch heraus. 3. Beträufelt das Avocadofleisch mit dem Saft einer halben Limette und fügt etwas Limettenabrieb hinzu. 4. Jetzt schält und hackt ihr Zwiebel und Knoblauch in grobe Stücke und gebt sie mit der Petersilie, Minze, Salz, Pfeffer sowie den Chiliflocken zur Avocado und zerdrückt alles grob mit einer Gabel. 5. Häutet die Tomate, entfernt den Strunk und schneidet sie in feine Würfel, die ihr unter die Creme hebt. 6. Nun könnt ihr eure selbstgemachte Guacamole servieren.
Der Klassiker bei jedem Picknick oder Grillfest ist wohl der Nudelsalat. Das dieser auch etwas ganz besonderes sein kann, möchte ich euch mit dieser Variante zeigen. Hier werden die Penne von getrockneten Tomaten, Mozzarella, Cocktailtomaten, Kapern und Sugo umschmeichelt. Ein Hauch Basilikum setzt dem ganzen schließlich die Krone auf.
Italienischer Pastasalat | Foto: Linda Katharina Klein
Italienischer Pastasalat | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (20 Minuten): 1. Penne in Wasser mit reichlich Salz al dente kochen, abgießen und direkt mit dem Sugo bzw. der Tomatensauce vermengen. 2. Grob gewürfelten Mozzarella, Oliven und halbierte Cocktailtomaten untermengen. 3. Getrocknete Tomaten in feine Würfel schneiden und mit den Kapern zum Pastasalat geben. 4. Mit Salz sowie Pfeffer abschmecken, frisches Basilikum kleinzupfen und dazugeben. 5. Salat bis zum Servieren kalt stellen.
Indisches Roti bzw. Chapati ist kurzgebackenes, knuspriges Fladenbrot. Das allein ist schon ein Genuss für sich! Einfach unwiderstechlich werden die Roti für mich aber mit einer Knoblauch-Glasur. Das beste: Eure Roti sind in nur 30 Minuten fertig! Dann könnt ihr sie einfach pur genießen oder zum Beispiel zu einem Curry servieren.
Indisches Roti | Foto: Linda Katharina Klein
Zutaten (6 kleine Roti): 100 Gramm Mehl | 100 Milliliter Wasser | 2 Esslöffel Ghee oder zerlassene Butter (für eine vegane Variante Sonnenblumenöl) | 0,5 Teelöffel Salz | 1 Knoblauchzehe
Indisches Roti | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (30 Minuten): 1. Mehl Wasser, einen Löffel Ghee/Butter/Öl und Salz in einer Schüssel vermengen, gut durchkneten und dann 15 Minuten ruhen lassen. 2. In der Zwischenzeit eine Knoblauchzehe sehr fein hacken, zusammen mit dem zweiten Löffel Löffel Ghee/Butter/Öl in einen Topf geben und auf einer Flamme erwärmen. 3. Teigkugel in sechs Teile teilen und jedes Stück sehr dünn ausrollen (circa 2-4 Millimeter dick). 4. Eine Pfanne sehr stark erhitzen und die Fladen einzeln ausbacken, bis diese Blasen werfen und dunkle Flecken bekommen (ca. 30 Sekunden pro Seite). 5. Die gebackenen Roti mit der Knoblauch-Glasur bestreichen und am besten noch warm servieren.
Pasta ist einer meiner Leibspeisen – vor allem mit selbstgemachten Pesto. Das verleiht Penne & Co. nicht nur eine knallige Farbe, sondern erst den richtigen Kick. Zu meinen Geheimfavoriten zählt dabei Bärlauch-Pesto. Es ist herrlich frisch, hat eine leichte Schärfe und ist unheimlich intensiv im Geschmack, sodass ihr nur ganz wenig von dieser herrlichen Paste benötigt.
Bärlauch-Pesto mit Mandeln | Foto: Linda Katharina Klein
Bärlauch-Pesto mit Mandeln | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (5 Minuten): 1. Die Mandeln ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten. 2. Bärlauch waschen, trocken tupfen und mit dem Bärlauch, Zitronensaft, Olivenöl und einer Prise Salz in einen Mixer geben und pürieren.
Bifteki sind die griechische Variante der deutschen Frikadellen – oftmals jedoch mit Minze und Oregano verfeinert, manchmal mit Feta oder Tomaten gefüllt. Für mich ist es jedoch ein himmelweiter Unterschied. Denn die Gewürze verleihen den kleinen Fleischbällchen eine mediterrane Leichtigkeit und sorgen für noch mehr Geschmack.
Gefüllte Mini-Bifteki | Foto: Linda Katharina Klein
Gefüllte Mini-Bifteki | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (105 Minuten): 1. Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 2. Zwei Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. 3. Hackfleisch, einen Schuss Olivenöl, Ei, klein gehackter Petersilie (zum Einkochen darf nur luftgetrocknete verwendet werden) und Minze sowie Paniermehl dazugeben und alles vermengen. 4. Hackmasse mit Salz, Pfeffer, Oregano abschmecken. 5. Cocktailtomaten waschen und halbieren. 6. Feta in 15 gleich große Würfel schneiden. Zum Einkochen Feta bitte weglassen. 7. Fünfzehn gleich große Bifetki- Kugel formen. 8. Je einen Feta-Würfel zwischen zwei Tomatenhälften klemmen, in die Biftekikugel drücken und so verschließen, dass alles von der Hackmasse umschlossen ist. 9. Bifteki circa. 30-14 Minuten im Ofen garen (zwischendurch wenden) bis sie außen knusprig sind. 10. Servieren oder bei 100° Grad 120 Minuten einkochen.
Ob mit Marmelade, Butter, Gelee oder einfach pur. Nichts schmeckt so sehr nach Sonntagsfrühstück wie ein frisch gebackener Hefezopf. Ich liebe den Moment, wenn der Duft aus dem Ofen strömt und man schon erahnen kann, wie der fluffig leicht einem der Zopf auf der Zunge zergehen wird. Am Wochenende kommt die süße Verführung bei uns daher öfter auf den Tisch.
Hefezopf mit Hagelzucker | Foto: Linda Katharina Klein
Hefezopf mit Hagelzucker | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (3,5 Stunden): 1. 900 Gramm Mehl sieben, eine Mulde bilden und die Hefe hinein bröseln. 2. 500 Milliliter Milch erwärmen und 10 Esslöffel davon zusammen mit einer Prise Zucker zur Hefe geben, die Schüssel abdecken und das Ganze 15 Minuten gehen lassen. 3. Restliche Milch, restlichen Zucker, Eier, Salz und Orangenabrieb dazugeben und zehn Minuten kneten. 4. Butter Stück für Stück hinzugeben uns insgesamt weitere zehn Minuten kneten (bitte nicht kürzer!). 5. Teig abdecken, nochmals eine Stunde gehen lassen. 6. Teig in neun gleichgroße Stücke unterteilen, vorsichtig zu Kugeln formen und diese unter einem Handtuch nochmals 15 Minuten gehen lassen. 6. Jede Kugel zu einem gleichmäßigen circa 40 Zentimeter langem Strang ausrollen (ggf. zusätzliches Mehl verwenden). 7. Jeweils drei Stränge nebeneinander legen und miteinander verflechten. Entweder durch klassisches Flechten (außen liegenden Stränge abwechselnd über den mittleren Strang legen) oder den äußeren rechten Strang immer über den mittleren Strang legen und dann den linken Strang unter den mittleren Strang legen. Die Enden des Zopfes leicht zusammendrücken und unter den Zopf legen. 8. Zöpfe auf mit Backpapier ausgelegten Blechen (maximal zwei Zöpfe per Blech) nochmal eine Stunde gehen lassen. 9. Die letzten 100 Milliliter Milch (mit einem Pinsel) großzügig über den Hefezöpfen verteilen. 10. Hagelzucker über die Hefezöpfe geben. 11. Hefezöpfe bei 200 Grad 20 Minuten goldbraun backen. 12. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen.
Süß-sauer, prickelnd frisch und trotzdem cremig süß. Rhabarber-Kompott ist eins meiner Lieblingsdesserts. Weil es nicht zu süß und super einfach zu machen ist. Und natürlich ist auch einfach schon die Farbe ein Träumchen.
Rhabarber-Kompott mit Vanille | Foto: Linda Katharina Klein
Rhabarber-Kompott mit Vanille | Foto: Linda Katharina Klein
Zubereitung (120 Minuten): 1. Rhabarber waschen, holzige Enden entfernen in circa 1,5 Zentimeter dicke Stücke schneiden. 2. Vanilleschote auskratzen und das Mark sowie den Zucker zum Rhabarber geben. 3. Gründlich mischen und mit einem Handtuch abgedeckt eine Stunde ruhen lassen. 4. Rhabarber kochen bis dieser weich wird. Dies dauert circa 20 bis 30 Minuten. 5. Rhabarber in heiß ausgespülte Einmachgläser füllen, Gläser verschließen und im Topf (Flaschen müssen zu mindestens 2/3 im Wasser stehen) 30 Minuten bei 100° einkochen. 6. Gläser aus dem Topf nehmen, 24 Stunden ruhen lassen, dann Vakuum überprüfen (Deckel muss sich leicht nach unten senken).
Es muss nicht immer die Hollandaise sein. Besonders grüner Spargel macht auch als knuspriger Snack eine super Figur. In Blätterteig gewickelt wird er im Handumdrehen zum gesunden Fingerfood.
Zubereitung (30 Minuten): 1. Ofen auf 180° Grad vorheizen. 2. Den unteren Teil vom Spargel schälen und holzige Enden abschneiden. 3. Blätterteig ausrollen und in 20 schmale Streifen schneiden. 3. Jeweils einen Teigstreifen um eine Stange Sparel wickeln. 4. Spargelsticks auf ein Backblech legen. 5. Wer mag, kann die Sticks jetzt mit Pflanzenmilch einpinseln und Parmesan darüber streuen. 6. Spargelsticks für circa 15 Minuten goldbraun backen.